Beiträge von Faesa

    Ich habe hier schon des öfteren gelesen, dass Tierheime keine angebrochenen Säcke genommen haben. Ich würde schlicht eine Mahlzeit Josera und eine RC füttern, solange bis das RC aufgebraucht ist. Sooo viel Geld hab ich auch nicht, dass ich halbe Futtersäcke wegschmeissen würde. Und ich selber ess zwar ausgewogen, aber vorgestern gabs trotzdem fettige Pommes :D

    So, jetzt handele ich mir ein paar rote Bömmel ein, aber das ists mir wert: Ich hätt an deiner Stelle entweder 50 Euro lieber in einen gescheiten Hundetrainier investiert, der dir beibringt, dass dein Hund ein Lebewesen ist, und kein Automat, oder direkt die Anschaffungskosten in ein Plüschtier gesteckt. Das treibt einen nicht in den Wahnsinn, zieht höchstens Staub an.

    So, jetzt glaube ich endgültig an ein schlechtes Gewissen. Als ich heute Mittag nach Hause kam, habe ich eine Keksumverpackungpackung im Wohnzimmer auf dem Boden vorgefunden. Kein Problem, hat sie aus dem Papiermüll gezogen, und nicht weiter tragisch. Sonst nichts ausgeräumt. Der Hund den ganzen Tag (seit um 13:30!) total komisch, kommt wann immer ich sie rufe angeschlichen, direkt mit gesenktem Kopf, ständig am beschwichten. Habe es mit Loben versucht, mit ignorieren, mit Leckerli geben. Immer noch total komisch. Konnte es mir nicht erklären.

    Tja, gerade eben fällt mir ein, dass ich Trottel die Packung mit den Leckerlies die mir die Nachbarin geschenkt hat (Fehlkauf, fressen ihre nicht) auf dem unteren Board hab stehen lassen - sa steht sie nun nicht mehr. Die habe ich gerade - natürlich leer - unterm Sofa gefunden.

    DARUM ist sie also so komisch den ganzen Nachmittag... Abendessen ist heute gestrichen. Immerhin muss ich mir jetzt keine Gedanken mehr darum machen, ob ich Bonzo Hundekekse füttern mag oder nicht *lach*

    Ich habe damit auch meinen Kampf gehabt. Aufnehmen, rumschleppen, alles super, bringen, nogo.

    Futterdummy war der totalreinfall. Lieber hat sie stundenlang probiert, den Reissverschluss aufzukriegen. Bzw. irgendwie hat sie das Futter daraus wenig mit dem Bringen in Verbindung gebracht. Also irgendwie war das nix.

    Ich hab dann eine Dose Nassfutter aufgemacht. Für Nassfutter macht mein Hund alles. Und habe mich mit Tellerchen, Gabel und Dummy bewaffnet im Wohnzimmer auf den Boden gesetzt. Dummi vor mich gelegt und jeden Blick auf den Dummi geklickert. Dann anstupsen, dann hochheben. Praktischerweise habe ich dann immer meine Hand drunter gehalten (lag ja vor mir) so dass ich dann auch das Fallen lassen in meine Hand clickern konnte.

    Danach habe ich angefangen, den Dummi eine Armlänge weit weg zu legen, dann zu werfen (soweit man das halt in der Wohnung macht - aber so 2-3 Meter kann je nach Winkel erreichen).

    In der Wohnung hat das nach einer verfütterten Dose prima geklappt. Hab das etwa eine Woche immer wieder mal gefestigt und dann bin ich nach draußen. Tjaaaa und Pustekuchen. Mein Hund war der Meinung, drinnen ist das bringen prima, draußen ist das aber was gaaaaanz anderes. Also habe ich eine Zeit genommen, wo wenig Hunde unterwegs sind, den Dummi, eine Dose Nassfutter, Teller und Gabel und bin auf dem Feldweg gesessen und hab genau das gleiche gemacht wie drinnen.

    Damit sie nicht stiften gehen kann, habe ich cleverer Weise den Dummi an die Leine gelegt (nicht den Hund). So konnte ich jeden Reissaus verhindern. Und ich muss ihr hinterher nicht beibringen, dass das ohne Leine immer noch das gleiche Spiel ist.

    Es ging dann relativ schnell, dass sie kapiert hat, dass das Spielchen das gleiche ist wie drinnen und nach einer Halben Dose konnte ich schon richtig weit werfen (10 Meter Schlepp am Dummi befestigt) und sie hat ihn zuverlässig gebracht.

    Heute bringt mir der Hund auf Kommando alles. Völlig egal ob das Joghurtbecher, runtergefallene Socken oder ihre Fisbee ist, auf das Kommando "bring" bringt sie alles.

    Lustigerweise kann man das mit ihr ähnlich wie Topfschlagen spielen. Man sagt "bring" und feuert sie sozusagen an. Je näher sie dem Objekt kommt, dass sie bringen soll, desto mehr lobt man. Sie sucht dann und man merkt richtig, wie sie einkreist, um dann das zu bringen, wo es die größten Jubelstürme gab :-) (Übrigens sehr praktisch wenn man hochschwanger sich kaum noch bücken kann, wenn der Hund einem alles hochgibt).

    Zitat

    @ Faesa

    In dem Video sieht man ganz toll, wie schön die Hunde immer wieder gucken.
    :smile:

    Ich find das Video sowieso klasse. Besonders gut fand ich den Ansatz, vor dem eigenen Haus hin und her zu laufen, damit der Hund nicht weiss, wohin es geht, und folglich nicht mit einem Ziel ziehen kann. Ich habe zwar relativ konsequent geübt mit Stehen bleiben, aber halt immer mit Ziel, sprich, das Zeihen war natürlich schon interessant.

    Ich hatte die Leinenführigkeit ganz gut im Griff, als ich schwanger war und mir das Ziehen schlicht nicht leisten konnte (unhaltbar im 9. Monat 23 Kilo die zerren - da ging es nur über 100% Konsequenz), jetzt habe ich oft den Kinderwagen dabei, tja, und das ist ja plötzlich was gaaaanz anderes, also fange ich wieder von vorne an mit der Leinenführigkeit *grml*. Aber ich werd das jetzt mal so probieren, und wenn ich 30 mal den Kinderwagen vorne am Hof wenden muss.

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    wie haben es früher die leute geschafft, ihre hunde ohne hilfsmittel leinenführig zu machen [fragezeichen] =)

    Naja, da muss man ehrlich sagen, dass früher die Hunde auf den Höfen gelebt haben, da war Leinenführigkeit vermutlich gar nicht gefragt. Die Leinenführigkeit ist eine "Erfindung" der letzten Jahrzehnte, wo die Hunde in der Geselltschaft sich bewegen müssen und möglichst wenig auffallen dürfen (jetzt nicht negativ gewertet).

    Da der Druck und die Mode, einen "erzogenen" Hund zu haben immer größer wird, keiner aber bereit ist, die dafür notwendige Zeit zu investieren, wird es immer mehr dieser Hilfsmittel geben. Und anscheinend ist dieser Markt riesig, sonst würde nicht immer mehr solches dummen Zeuges auf den Markt kommen.

    Zitat

    Bio halt. Und dank Aldi Lidl und co ist der Kram auch nich soo wirklich teurer.

    Zwar etwas offtopic, aber da ja in Vegetarier/Vegan Bereich Bio oft eine große Rolle spielt, mal ein Gedanken von mir zu Discounter und Bio.

    Ich bin da echt in einem Zwiespalt. Einerseits kaufe ich viel Bio, andererseits kaufe ich, ganz ehrlich, es nicht beim Discounter. Ich habe immer etwas Angst, dass der Preiskrieg bei den Discountern den Druck auf die Bio Betriebe soweit erhöht, dass wieder ganz nah an der "Illegalität" produziert wird, alles ausgereizt wird, was die Richtlinien zulassen - oder zumindest sich in Grauzonen befindet.

    Wie seht ihr das? Kauft ihr lieber zum etwas teureren Preis beim Bauern oder billig, billig, aber Bio, beim Discounter?

    Uff - so halt...... Ich hab den 10 Minuten auf 50° noch mal gehen lassen, dann auf 230 hochgedreht. KA, so 15 Minuten oder so (hat mit dem Kleinem im Wohnzimmer rumgekaspert in der Zeit), dann mit Wasser eingestrichen (war in dem Rezept von der Fertigmischung letzte Woche so beschrieben) und runter auf 170 gedreht. Dann gebacken bis fertig war - frag nich wielange, ich hab irgendwann mal Stäbchentest gemacht, der war gut ausgefallen, aber es war mir noch nen Ticken zu hell, dann hab ich es halt noch mal 7 Minuten drin gelassen.

    Ja, hatte Umluft an.

    Ob die liebe Couchkartoffel Diana noch ein schönes Rezept hat?

    Zitat


    Wir haben auch nen Brotautomaten aber irgendwie finde ich schmecken die verschiedenen Sorten immer alle gleich :???:

    Stimmt. So ging es mir mit den Fertigmischungen dafür auch immer. Dazu kommt, dass der Automat keine schöne Kruste macht - finde ich - und diese riesigen Scheiben. Darum nutze ich den nur zum Kneten vom Teig, das macht das Teil aber ganz prima. Auch der Nudelteig wird darin super klasse, der Teig ist mir zum selberrühren nämlich schlicht zu schwer - vermutlich würde da mein Handrührgerät auch anfangen zu qualmen.

    Rezept:

    700g Mehl
    100g Haferflocken
    2 EL Magarine
    450ml Wasser
    2 EL Zucker
    Salz
    1,5 Päckchen Hefe