Beiträge von Faesa

    Also, theoretisch hat der Hund kaum Anlauf, wenn er in die Schlepp läuft. Aber ab der 35sten Woche hätte ich nicht mehr mit Schlepp laufen wollen. Da bin ich relativ viel an der Leine gegangen und habe massiv Leinenführigkeit geübt. Die auch prima geklappt hat, bis ich das erste mal mit Kinderwagen ging..... Das ist ja was gaaaaanz anderes.. Naja.

    Tragetuch - ich habe einen Manduca und ganz ehrlich: die ersten 3 Wochen waren große (normalgroße) Schritte nicht drin, ich habe das erste mal zum Gassigehen erst nach 6 Wochen oder so getragen. Vorher ist das Bündel Mensch irgendwie mir im Kinderwagen lieber gewesen. Soo sicher ist man noch nicht auf den Beinen, es sind immer wieder Bewegungen wo was zwickt und zwackt.

    Ausserdem fand ich es immer gut, den Wagen abstellen zu können und dann 2 Hände für den Hund zu haben. Man ist doch wesentlich mobiler mit dem Wagen. Einmal musste ich eingreifen (weil ein anderer Hundehalter zu unfähig war) und das mit L. im Tragesack... das war ein Spass....

    Ich würde mit einer kurzen Schlepp arbeiten, solange du dich gut und sicher dabei fühlst. Dann das Training für ein paar Wochen einstellen, das schuldest du deinem Kind, und dann weitermachen.

    Keine Sekundärerfahrungen, sondern erste Hand, L. ist jetzt nicht ganz 5 Monate :D

    Du musst dir eines überlegen. Was willst du in einer Situation dass der Hund macht.

    Auf Gehwegen willst du, dass er schön leinenführig mit durchhängender Leine neben dir hergeht. Dann übe auch genau das auf diesen Wegen. Dafür brauchst du keine Schlepp.

    Im Wald willst du, dass er im Freilauf kommt, wenn du rufst. Dann übe genau das dort. Wo ist dein Problem? Die Schlepp simuliert den Freilauf, damit er sich nicht über Kommandos hinwegsetzen kann. Zum Handling ist weiter oben schon was gesagt, findet sich aber auch noch genug über die Suche.

    Die Schlepp ersetzt NIE eine Führleine, die Schlepp simuliert den Freilauf. Daher sollte die Schlepp nie auf Spannung sein. Sie sollte immer so lang sein, dass eben kein Zug drauf ist, aber der Hund auch keine 3 Meter hat, um zum Spurt anzusetzen.

    Du musst immer mit Führleine und Schlepp losziehen. Führleine für die schmalen, unübersichtlichen Wege und den Gehsteig, und die Schlepp für die Wege, wo du normalerweise frei laufen lassen würdest.

    So ganz verstehe ich dein Problem jetzt auch nicht.

    Nach deinen letzten Posts verstehe ich nur, dass du letztlich überhaupt nicht üben kannst (oder willst - je nachdem wie man das sieht).

    Ich bin fast 1 Jahr zwischen dauerhaft und fast immer Schlepp gegangen, und das auch zwischen vielen Hundehaltern, Spaziergängern etc. Das geht mit Schlepp. Und wenn ich durch den Ort bin, hing die Schlepp zusammengerollt über meiner Schulter oder war in einer Tasche verstaut und mein Hund ging an der Führleine.

    Aber ja, in dem Jahr hatte ich dauerhaft schwarze, kurze Fingernägel, dreckige Finger, dreckige Hosen, dreckige Ärmel und dreckige Jacken. In jeder Tasche (ok, finden sich noch heute) irgendwelche Leckerliereste und der Clicker war mein bester Freund. Wenn das dein Problem ist, wirst du wohl mit deinem ungezogenen Hund leben müssen.

    Dein Mann sollte im Büro öfters erwähnen, wann ihr Gassi geht. So mit etwas "Gejammer". Zum Beispiel: Hach, gestern wars so nett, wir hatten grad den Rotwein aufgemacht, ich hatte nette Musik angemacht, wir sassen auf dem Sofa und ich guck auf die Uhr, Mist, Gassigehzeit. Schade, das wäre sicher ein netter Abend geworden...." Oder: "So eine Sch****, das dritte mal in Folge heute morgen beim Gassigehen nass geworden. Langsam hab ich keine Klamotten mehr zum wechseln".

    Oder ganz stolz: Hach, gestern war ich mal wieder 2 Stunden am Feld mit dem kleinen üben, das klappt mittlerweile alles soo toll. Ich darf zwar nicht rechnen, wieviele Stunden wir da rein gesteckt haben, aber ein tolles Gefühl, wenn einen Spaziergänger ansprechen, was für einen gut erzogenen Hund man hat.

    Also nicht die Probleme aufzeigen, das schreckt meist nur ab, sie wissen es ja eh besser und hätten diese Probleme nie, weshalb dann eher dicht gemacht wird. Sondern mit Hilfe der schönene Seiten an einem Hund aufzeigen, wie viel Arbeit das ist. Und eben nicht "besserwisserisch" aufgedrückt, sondern so im Tonfall wie man halt erzählt, was man gestern für eine interessante Reportage im Fernsehen gesehen hat. Oder vom Theaterbesuch am Wochenende. Nebenbei halt. Steter Tropfen höhlt den Stein.

    Das Hauptargument was ich hier lese ist "reizarm" und "trainieren in der Realität". Wieviel Realität ist denn ein normaler Hundeschulplatz? Bei mir in der Umgebung sind die alle etwas abseits von Strassen, abseits von Bebauung. Ja, sie sind im Freien und man hat Gerüche, wirkliche Ablenkung durch Aussenreize (Radfahrer, LKW, Katzen, Hundegekläffe am Gartenzaun) hat man doch auch wenig.

    Immer wieder liest man hier Hilferufe a'la "Hilfe, mein Hund macht dies und das nicht, aber auf der Hundeplatz ist er absolut Top". Ja, weil die Hunde auch Ortsbezogen lernen. Und lernen, auf dem Platz ist Arbeit angesagt, da gelten Frauchens Regeln und ausserhalb vom Platz bin ich der Herr an der Leine. Wo ist das so viel anders?

    Eine Halle als Alternative für bestimmte Aufgaben oder Witterungen finde ich nicht mal schlecht, wobei das Argument mit dem Gebelle natürlich schon zählt, da ist die Frage, wie "gesprächig" die Gruppe ist, die gerade trainiert. Es gibt ja für "normales" Wetter den Platz im Freien.

    Einzig das Argument von Britte (glaub ich jedenfalls, soweit kann ich grad nicht zurückscrollen), dass Hunde oftmals die Atmospähre einer Halle nicht mögen, mag dagegen sprechen.

    Und das Reale Leben, muss man egal ob mit der Hundegruppe vom Hundeplatz oder aus der Trainingshalle, sowieso auf Gängen durch den Ort üben.

    Na, ich würd jetzt nicht sofort einkaufen gehen, sonst kommst du zu früh in die Versuchung, es auch zu nutzen.

    Halte die Nagel-Schön-Mach-Phase (ist ja geschmackssache was da schön ist) so lange wie möglich durch, lieber ne Woche zu lang als 3 Tage zu kurz.

    So, der Ansatz steht abgedeckt mit einem Glastopfdeckel auf meiner Heizung im Flur, die ist nicht ganz so warm gedreht, wie die im Wohnzimmer.

    Ich habe mir vorgestern beim Einkaufen zum ersten mal in meinem Leben eine der Zeitschriften an der Kasse mitgenommen (seltsames Gefühl - keine Ahnung warum). Heisst Lust auf Genuss und hat als Thema "Rund ums Brot". Meine Mama hat am Samstag Geburtstag und da ist ein Crissini Rezept drin, was ich ausprobieren will und dazupacken will. Dachte, das Teile ich mal mit euch (ausprobiert hab ich es allerdings wie gesagt noch nicht):

    1 rote Paprikaschote
    1 EL edelsüßes Praprikapulver
    200g frischen Blattspinat
    40g frische Hefe
    150ml Möhrensaft
    150ml rote Bete Saft
    1kg Weizenmehl 405
    4 TL Salz
    1 EL Zucker
    4 EL Olivenöl

    Paprika halbieren, entkernen, waschen trocknen. In Stücke schneiden und mit 200ml wasser und dem paprikapulver in einen mixer geben und pürrieren. Durch ein Sieb seien und 150 ml abmessen

    spinat putzen und mit 200ml wasser pürrieren. durch sieb oder tuch seien und 150 ml abmessen.

    4 teige herstellen. dafür jeweils 10g hefe in dem jeweiligen saft auflösen.

    saftmischung mit je 250g mehl, 1 tl salz, 1 priese zucker und 1 el öl verkneten. glatten teig 30 min gehen lassen.

    Teig in Stückchen teilen und zu langen Crissini ausrollen. Im Ofen 5-8 Minuten bei 250° backen.

    Man sieht am Text, wo ich den heulenden Zwerg auf dem Schoss hatte....

    Zitat

    Und ein 30kilo Hund mit Schleppleinen-Anlauf

    Dein Denkfehler liegt im Fettmarkierten. Die Schlepp hälst du immer so, das sie nur minimal durchhängt, dann kann sie gar keinen Anlauf nehmen. Wenn natürlich riesige Schlaufen um dich rumliegen und sie praktisch von neben dir bis ans Ende der Schlepp (10 Meter?) Anlauf hat, wirds schwer, das ist richtig.

    Immer schön mitwickeln die Schlepp und nachgreifen, so dass der Hund immer nur nen halben Meter oder so Spielraum hätte, falls er durchstartet (Leine soll ja nicth auf Zug sein).

    So, ich habe mich die letzten Tage durch das Sauerteigforum gewühlt, war vorgestern einkaufen und habe gestern verpeilt anzusetzen meinen Teig.

    So, nu hab ich also das Rezept wieder rausgesucht (das hier: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=75) - und stelle fest, dass ich nur Vollkornmehl und Mehl des Types 405 zuhause habe.

    Ist das tragisch? Kann ich den Sauerteig auch mit dem 405er ansetzen? Oder auch mit dem Vollkornmehl nur mit mehr Wasser?

    Ach ich blicke mit den Typenbezeichnungen noch nicht so ganz durch....

    Hunde haben sehr wohl ein Zeitgefühl. Es ist nur gröber als das von uns menschen. aber den unterschied zwischen 4 und 8 stunden merkt ein hund.

    mein hund kann tagsüber mittlerweile einmalig 5 stunden alleune bleiben, alles darüber hinaus wirs mit einer begrüßung jenseits von gut und böse und begrüßungspipi quittiert, was mir zeigt, dass dieser stresslevel zu hoch für sie war.

    es gibt hunde, die kommen mit 8 stunden klar, es gibt hunde, die schaffen das nicht. mal davon abgesehen, dass ich 8 stunden aus gesundheitlicher sicht nicht gut finde (stell dir vor du darfst 8h nicht aufs klo).

    ein rat von einer, deren tierheimhund in sachen alleine bleiben versaut worden ist: übe es langsam und erzwinge nichts, geht die spirale einmal nach unten wird es die hölle da wieder raus zu kommen.