Da wäre ich ja im Leben nicht drauf gekommen:
ZitatUnabhängig von Zweck und Gewerbsmäßigkeit ist die Lichtinstallation des Eiffelturms urheberrechtlich geschützt.
Da wäre ich ja im Leben nicht drauf gekommen:
ZitatUnabhängig von Zweck und Gewerbsmäßigkeit ist die Lichtinstallation des Eiffelturms urheberrechtlich geschützt.
Ja, es sind Kinderlieder, allerdings keine sehr alten, eher lauter moderne. Hmmm. Dann hätte die Leiterin die auch gar nicht an uns verteilen dürfen oder? Teilweise ist das Zeug aber auch relativ alt - Die Zappelmänner, Himpel und Pimpel, das dürfte unter Volksgut fallen.
Die Cliparts (sind noch nicht viele) kann ich noch ersetzen durch ein Clipartprogramm was ich die Tage wiedergefunden habe. Dann hab ich zumindest damit kein Problem. An denen habe ich die Rechte ja mit dem Kauf dieses Programmes.
Vervielfältigung und Kinderbilder - stimmt, so hatte ich das noch gar nicht betrachtet. Da haste ja recht.
Ok, also wären die 6 oder 7 Teilnehmer da ok auf dem Foto. Aber wie sieht es aus, wenn sie nur 2 fotografiert hätte? Das wäre ja dann keine Menschenmenge. Und ganz sicher waren die Leute und Hunde ja Hauptbestanteil des Bildes, und nicht das Werbebanner dahinter.
Uff, ich hab alles gelesen und dann doch erst mal überleben müssen, was du nun eigentlich gefragt hast, denn das meiste hast du dir selber schon beantwortet.
Aber ich finds ja prima, wenn sich jemand Gedanken macht.
Bei mir bleibt Madam daheim, wenn ich weg gehe, wo sie nicht mitkann. Für den Sommer gibt es auch Hundestrände an diversen Badeseen, das wäre vielleicht eine Alternative, um auch mal den ganzen Tag weg zu sein ohne dass der Wauz mit voller Blase daheimhocken muss.
Säugling und Welpe siehst du meiner Meinung nach richtig, das geht gar nicht.
Einen Älteren Hund bekommt man im Tierheim, aber zum Beispiel auch von Pflegestellen. Die könnten euch schon einiges über den Hund erzählen, eben ob er Schutztrieb hat, wie es um den Jagttrieb steht oder ähnliches.
Bei einem Welpen hast du ein Ü-Ei. Man kann dieses reduzieren in dem man bei einem guten Züchter (VDH, FCI - nicht F.C.I.!) kauft. Auch da den Züchter gut anschauen, ein guter Züchter kann dir über mehrere Generationen etwas erzählen, über die Veranlagungen etc. Damit kann man schon relativ gut sagen, ob es eine Verpaarung mit hoher Triebwahrscheinlichkeit oder eher geringerer ist.
Bei "ich will auch nur einmal Welpen haben" oder Mischlingen weisst du nie, was durchschlägt, da kannst du einen 10%igen Anteil von Terrier haben und den größten Dickschädel bekommen, den du dir vorstellen kannst. Oder es stellt sich raus, dass der Pudel-X Mischling doch irgendwie noch nen Pointer drinne hat und und nur am Wild suchen ist.
Nur weil sich noch keiner beschwert hat, heisst das noch lange nicht, dass es erlaubt ist. Ich würde nicht wollen, dass ein Foto von von mir irgendwo auftaucht.
Ich kann mir vorstellen, dass man für den Veranstalter mit den Teilnahmebedingungen unterschreibt dass er Fotos macht und auf seiner Homepage veröffentlichen darf, aber du, als Aussenstehende, damit hätte ich zum Beispiel ein Problem. Wenn du mich irgendwo abknipst, veröffentlichst und argumentierst "das ist öffentlicher Raum". Nur weil es öffentlich ist, hat man noch lange keine Narrenfreiheit.
Knipsen - ja - für den heimischen Zweck. Aber veröffentlichen darfst du es nicht so einfach. Und ich bin mir nicht sicher, ob dir nicht einer der Leute auf dem Foto da von dir, ganz gehörig an den Karren fahren könnte.
Wenn ich in einer Disco Bilder mache und die am Nebentisch Faxen machen und unbedingt fotografiert werden wollen, heisst das noch lange nicht, dass ich dieses Bild veröffentlichen darf. Sie haben ihre Einwilligung gegeben, fotografiert zu werden, nicht zur Veröffentlichung.
Edit: eine Ähnlich gelagerte Frage, vielleicht weiss da einer eine Antwort/Rat: Ich bastel ein Fotobuch mit Bildern und Liedertexten aus unserer Krabbelgruppe. Die Fotos sind zu 90% von mir, die anderen habe ich zu diesem Zweck von den anderen Mamas bekommen. Die Liedertexte habe ich von der Leiterin bekommen, die sind ja sicherlich irgendwie geschützt. Genauso hab ich zur Verzierung diverse Cliparts im Netz gesucht. Sollte ich irgendwo auf der letzten Seite vermerken, dass das Buch rein zur privaten Nutzung ist und es keiner Nachdrucken darf? Das ist ja heute alles möglich, nicht dass ich DANN Probleme mit den Copyrights bekomme. Solange es unter uns 7 Mamas bleibt, ist das ja alles private Nutzung.
Zitat2.) meinen Hund wird es kaum stören wenn er mit mir mit muss.
*lach* Ja, bei mir muss(te) auch immer der Hund mit. Und am Ende hat er mir so leid getan, dass ich hier im Forum einen Thread aufgemacht habe.
Ich hab eines gelernt: Erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt. Klingt blöd, ist aber so.
Ich habe zum Beispiel gedacht, das allertollste zum Gassigehen ist der Manduca. Heute gehe ich auch ganz viel damit, aber es gab eine Zeit, da bin ich lieber mit Wagen gegangen. Dann hab ich das pennende Kind an der Wiese abgestellt und bin mit dem Hund getobt. Das war Lena's Exklusivzeit, in der ich beide Hände für sie hatte, beide Augen und wir geübt und gespielt haben. Mit Manduca (oder Tragetuch oder was auch immer, solange es keiner vom Björn ist....*hust*) ist man doch etwas eingeschränkter was die Bewegungen angeht, man kann nicht mal eben einen Sprint hinlegen, dafür kann man halt prima auch Feldwege gehe.
Viel wichtiger finde ich, dass man kein Aufhebens um den neuen Erdenbürger macht. Es ist das normalste von der Welt, weshalb ich auch den Hund nicht abgeschoben hätte, denn dann wird es wieder eine Sondersituation für das dann "Zweitkind". Es muss total normal sein, dass da jetzt ein Bündel Mensch ist, es muss total normal sein, dass nicht 100% der Aufmerksamkeit beim Hund sind, umgekehrt muss man sich aber auch die Zeit für den Hund nehmen. Da muss jeder seinen Weg finden, wie er damit umgeht, man kann nur Tips geben, erzählen, wie man es selber gemacht hat, aber nicht jede Methode ist für jeden geschaffen. Von daher, relaxed rangehen, bloß auf nix versteifen. Hinterher macht man plötzlich vieles ganz anders als gedacht.
Das mit dem Kommen von Mama oder Schwiegermama fand ich grad auch ne super Idee.
Ich hatte mich 10 Tage bei meinen Eltern einquartiert, weil ihc genau wusste, dass ich zuhause sonst die Füsse nicht still halte. So war Hund versorgt, ich umtüddelt und die frisch gebackenen Großeltern hatten ihren Enkel von Tag 1 an (hatte ambulant entbunden und bin nach 8h heim). Der Hund kannte Kind auch von Anfang an und ich war für sie auch nicht lange weg, war ab Nachmittags 15 Uhr bis zum nächsten Morgen um halb 9 weg von ihr, also auch keine 4 Tage, die für meinen (ebenfalls Tierheimwauz), schon Stress bedeutet hätten.
In den 10 Tagen habe ich keinen einzigen Gassigang gemacht, sondern wirklich mich erholt, auch wenn ich mich relativ fit gefühlt habe. Wie eine Vorschreiberin hier schrieb: Man kann es auch übertreiben, es ist alles schwer genug am Anfang, Brustentzündungen oder so nur wegen Stress müssen einfach nicht sein. Auch eventuelle Nähte heilen in Ruhe besser als wenn du einen Hund halten musst.
Und du musst auch bedenken, du hast die ersten Tage auch nicht so einen festen Stand. Die gesammte Muskulatur ist in Mitleidenschaft gezogen (im Falle eines Kaiserschnitts ja sogar durchtrennt am Bauch), da einen tobenden Hund an der Leine zu halten ist sicherlich kein Vergnügen.
Ich wäre daher ganz stark dafür, dass jemand von deiner Familie halt zu dir kommt - du zu deinen Eltern für eine Woche magst du sicher nicht, wegen deinem Mann oder liegt seine Arbeit vielleicht sogar auf halber Strecke und er könnte Abends halt zu euch fahren dann?
Mein Kind verpennt übrigens heute noch das schlimmste Gekläffe von meinem Hund. Er wird nur morgens wach, wenn er eh am aufwachen ist und sie anschlägt, weil die Nachbarin mal wieder zu lange im Treppenhaus braucht.
Und noch ein Gedanke: Während dem Milcheinschuss und der ersten Woche hätte ich Kind nicht im Manduca haben mögen. Da hat mir alles so weh getan.... Und Gassigang mit Wickeltasche - mache ich selten. Ich bin eine Stunde unterwegs, man geht mit sauberer Windel los und dann muss es so gehen. Bis ich unterwegs einen Platz gefunden habe, wo ich wickeln könnte, bin ich auch fast wieder zuhause. Wenn du stillst, hast du je nach Stillkind teilweise ne Woche keine volle Windel, oder nach bereits 30 Minuten wieder, da lässt du das Wickeln jedesmal, wenn da ein bisschen drinnen ist, solange das Kind nicht wund wird. Damit sparst du dir für nur eine simple Gassirunde auch wieder geschleppe. Klar, wenn man länger unterwegs ist, nimmt man sie mit, aber für nur mal eben mit dem Hund - nö. Ich zumindest nicht.
Genau dieses Problem hatte ich auch eine Weile, dass es nur zwar Haufenweise Karnickelwiesen gab, aber sich nur eine einzige wirklich zum üben angeboten hatte. Da hilft es aber, gerade jetzt im Sommer, früh morgens oder in der Dämmerung zu gehen, wenn die Viecher sich aus ihren Bauten bewegen. Dann sind diese Kamikazehasen doch öfters auch an anderen Ecken anzutreffen, Waldränder, im Feld bei so Buschgruppen oder wie bei uns, in den Brombeerhecken.
Schau dich tagsüber mal um wo so Hecken sind, da wirst du ganz oft Löcher sehen. Zum einen kannst du dann am Geruch schon üben und einfach dann mal zu Tagesrandzeiten dort hin gehen, dann sind die "Biester" auch sichtbar.
***
Wir waren vorhin im Tierpark. Es war knallvoll (trotz ziemlich bedecktem Himmel) - aber Madam hat kaum gezogen. Habe das sehr massiv geübt in letzter Zeit. Kirre wurde sie nur bei Viechern, die echt stark riechen, bei den Mardern zum Beispiel. Die Rehe haben sie total kalt gelassen, vor dem Steinbockjungen hatte sie totale Angst, dafür fand sie die Wildschweine absolut interessant und wäre am liebsten über den Zaun gehüpft.
Hätte ich jetzt so nicht erwartet. Aber gut... Es war trotzdem ein schöner Nachmittag.
Ich wollte nie keinen schwarzen Hund, ich wollte nicht unbedingt einen Labrador (Modehund daher etwas negativ behaftet) und ich wollte unter 20 Kilo haben.
Ich habe eine Lena, schwarz, Labrador Dalmatiner Mischling, 23 Kilo. Tierheimhund.
Und warum das? Weil ich zwar auch die hellen, flauschigen total süss fand, aber mir wichtig war, dass der Hund zu mir und in mein Leben passt.
Ich habe sehr lange mir überlegt, was soll der Hund können, was kann ich dem Hund bieten, wo sind meine Grenzen, mit welchen Macken kann ich leben und mit welchen nicht.
Im Klartext:
- wieviel Kilo kann ich noch aus dem Wald nach hause tragen, wenn unterwegs etwas passiert.
- wieviel Kilo kann ich heben, um ein Dreckverschmiertes Etwas in meine Badewanne zu kriegen.
- wieviel Stunden maximal möchte ich Gassi gehen - einen Laufhund mit entsprechendem Pensum hätte ich nicht haben wollen.
- Hütetrieb ist für mich persönlich nicht wirklich greifbar (sicher auch, weil man sich damit nicht beschäftigt hat) und daher nichts, mit dem ich hätte fertig werden wollen.
- Jagttrieb war auch nicht mein Favorit (leider doch so gekommen, Retriver sind ja nunmal zur Jagt gezüchtet - die Arbeit hat sicher auch Nerven gekostet, aber auch sehr viel Spass gemacht und war super für die Bindung)
- Möchte ich einen Hund der am Rad mitlaufen kann und schränke meine Runden ein (Radtouren von 80km sind halt nimmer drinnen) oder nehme ich einen Hund, der in einen kleinen Fahrradkorb passt
- Ich möchte keinen Hund, der vorher schon mal geschnappt hat (war ja in Tierheimen, das ist ja anders als bei einem Welpen)
- Es musste ein Hund sein, der mit Kindern klar kommt bzw. zumindest keine Abneigung gegen Kinder hat.
- Lena wurde als schwer vermittelbar da sehr aktiv und hibbelig eingestuft, aber das ist etwas, wovon ich wusste, dass ich das mit Ruhe und Auslastung gut leben kann.
Mit diesen Vorgaben bin ich die Tierheime abgklappert bzw. habe nach Rassen gesucht und parallel nach Züchtern. Ich habe mich nicht von süssem Aussehen überreden lassen, denn da wäre ich mit so einigem vermutlich nicht glücklich geworden.
Überlege dir sehr gut, was du wirklich leisten möchtest bzw. ihr als Familie könnt. Ob du ehrlich hier im Forum bist ist wurscht, aber sei es zu dir selber. Denn wenn du dir eigentlich vorstellst, maximal täglich 1h zu gehen und bei schlechtem Wetter auch gerne weniger und man vielleicht noch ein Familienmitglied für eine zweite 1/2 stündige Runde + 1 Pinkelrunde findet, dann solltest du definitiv nach einem anderen Hund als einen Retriver suchen. Aber es gibt Hunde, die mit diesem Pensum zufrieden wären. Es ist also kein Showstopper für das Projekt Hund so wenig Gassi gehen zu wollen. Man sollte dann nur nach anderen Hunden suchen als mit 1x 20 Minuten, 1x 1,5 Stunden und 1x 30-45 Minuten + späte Pinkelrunde - und das als Schlechtwetterprogramm.
Retriver sind sehr lernwillige Hunde, die gefordert werden wollen. Leider fristen viel zu viele als überfütterte und unterforderte Kinderwagenbegleiter ihr Dasein.
Wenn du so ehrlich zu dir bist, dich frei machst, von irgendeiner Optik, dann wirst du den Hund finden, der zu dir passt, der dein Leben komplettiert. Hängst du zu sehr an der Optik, kann es passieren, dass du eines der vielen nicht passenden Mensch´-Hund-Gespanne wirst, die nie 100%ig Glücklich werden.
Klar, die Grenzen in jeder Hinsicht muss man auch erst mal herausfinden. Wie eben geschrieben habe ich es aufgegeben, meinem Hund einen 10m Radius beizubringen. Das hat einfach nur Frust gebracht. Seit dem ich mehr erlaube, gehen wir wesentlich entspannter Gassi. Sie ist so eine Flitzerin, die sieht überhaupt nicht ein, warum sie nur 10m weit weg darf, sie ist bei 30m ja auch in 2 sek bei mir wenn ich rufe. Da der Hund nur Sprint als Fortbewegung kennt, ist ihr Radius einfach eher in "welche Distanz schaff ich noch in Zeiteinheit XY" als in Metern zu beschreiben.
Aber an den Punkt muss man erst mal kommen. Das ist ja eine Lernsache auf beiden Seiten.