Beiträge von Faesa

    Nein und "komm her" sind die, die mir bisher aufgefallen sind. Wobei der Befehl für Lena eigentlich Komm bzw. Hier lautet, aber wenn ich versuche den Kurzen mal zum Robben bzw. Krabbeln zu überreden, dann hängt mir immer der Hund dazwischen :roll:

    Ich hoffe, dass es nicht allzuviel sein wird. Wobei ich eher aufpassen muss, nicht Hundebefehle aufs Kind zu adaptieren :lol: Irgendwie funktioniert das nicht so gut, und auf den clicker reagiert der Zweibeiner komischerweise nicht, dabei würd es für jeden click auch nen Schluck aus der Milchpulle geben.....

    Neue Signale würde ich eigentlich nur einführen, wenn in einem Jahr keine Besserung eintritt. Ich habe teilweise (gerade auch das Nein) sehr sorgfältig aufgebaute Kommandos, und das wäre mehr als ärgerlich, die zu ändern.

    Vermutlich würde das auch mein noch immer etwas übernächtigtes Hirn überfordern :D

    Also werde ich wohl das mit den Namen versuchen konsequenter durchzuziehen. Bei L. und "Befehl" geht das ganz gut, bei Lena fällt es mir wesentlich schwerer, weil ich bei ihr natürlich 2 Jahre reines Kommando geben verinnerlicht habe.

    Mir tut meine Madam halt immer leid, wenn sie in ihren Augen akurat hört, und ich es doch nicht würdige, weil sie überhaupt nicht gemeint war. Aber werde das wohl komplett ignorieren müssen weiterhin.

    Uff, es gibt schon ganz schön viele Stolpersteine so mit Hund und Kind. Alles so versteckte, kleine; die großen Dinge sind es nicht mal, die mir den Alltag verkomplizieren, sondern eigentlich immer nur, dass mir Lena irgendwie leid tut :lol:

    kemala: was verstehst du unter "ewig"? 3 monate oder eher fast nen Jahr? Mir gruselts vor deiner Antwort, ich kenn ja mein Sensibelchen....

    Wie vermittel ich meinem Hund, wann sie gemeint ist und wann nicht? Wie habt ihr Mehrhundehalter das gelöst?

    Lena ist ein echtes Sensibelchen, selbst bei Streit oder einfachen, lauteren Wortgefechten verzieht sie sich in ihr Körbchen oder im Nebenraum unter die Eckbank.

    L. ist jetzt in einem Alter, in dem er die Welt entdeckt. Das heisst, es gibt jetzt auch immer wieder mal von mir ein "Nein". Nein wenn er an den Fressnapf will, Nein, wenn er im Wassernapf plantschen will, Nein, wenn er hinten an den PC Kabeln spielen will. Es ist nicht viel bisher, aber halt die gaaanz interessanten Dinge. Jedes Nein bezieht Lena auf sich. Es ist furchtbar. Eben hat sie sogar im Nebenraum aufgehört die Magarineschachtel fertig auszulecken die ich ihr gegeben hatte, als L. ein "Nein" am Fressnapf bekommen hat.

    Wie kann ich ihr vermitteln, dass nicht jeder "Befehl" für sie ist? Ich mein, toll, dass mein Hund sogar im Nebenraum ein Nein akzeptiert, aber trotzdem wird es zunehmend kompliziert hier.

    Wie habt ihr das mit mehreren Hunden oder Hund und Kind gemeistert? Wie gehe ich das am besten mit meinem Sensibelchen an? Ich bin etwas ratlos im Moment. Immer den Namen voranstellen habe ich jetzt einige Tage versucht, fällt mir aber relativ schwer (ich müsste ja auch immer "lena dies, lena das" sagen, und das ist noch total ungewohnt für mich) und wenn ich es einige Male hintereinander geschafft habe, so hat es doch wenig gebracht.

    Hier war der Fall aber genau andersrum. Hier wurde Geld an den Einbrecher bezahlt.

    https://www.dogforum.de/fpost8478875.html#8478875

    Wie gesagt, es gilt auch die Verhältnismäßigkeit. Einen Einbrecher stellen und abwehren (durch Körperhaltung, Bellen, Knurren) ist wieder etwas anderes, als ihn Beißen, nur weil er ums Haus geht und ein offenes Fenster sucht.

    Ich denke, dies ist zu komplex um pauschal sagen zu können "der Hund darf sein Revier "bis auf den Tod" verteidigen", als das man diese Aussagen pauschalisieren kann.

    Hier ist man mit dem Rat der Vorsichtigen "im Fall der Fälle bist du der Gelackmeierte" sicherlich besser bedient.

    Um nicht ganz offtopic zu werden: Ich persönlich würde, wenn die Katzen es sich bei mir im Hundegarten gemütlich machen würden versuchen, es ungemütlich zu machen, z.b. beliebte Schlafplätze oder Sonnen plätze irgendwie verbauen oder unbeliebte Pflanzen setzen.

    Ganz verhindern wird man es nie können, denn die "Viecher" (nicht böse gemeint *zwinker*) halten sich ja nicht an Gartenzäune oder ähnliches und eine Katze von 3 Straßen weiter ist nicht unbedingt mit meinem Hund bekannt, aber wenn es öfters wäre, dass sich fremde Katzen bei mir vergnügen würden, würde ich es so halten.

    Zitat

    das stimmt aber nicht. ich hatte neulich den fall, dass leute ungefragt auf unser grundstück sind (wollten mal ungefragt unsere neue gartenlandschaft besichtigen) und dementsprechend vom hund gestellt wurden. die haben dann auch rumgekeift von wegen sie zeigen uns an usw. obwohl der hund sie nicht mal berührt hat.
    habe dann unsern rechtsanwalt mal genauers interviewt und er hat mir erklärt, dass der hund sogar hätte beißen können, ohne dass es für uns zu konsequenzen gekommen wäre, da in dem moment, wo das grundstück anderer betreten wird hausfriedensbruch begangen wird und somit sämtliche rechte auf notwehr etc. derjenigen erlischen.

    der einbrecher kann euch also nur anzeigen, falls euer hund ihn außerhalb des grundstückes erwischt. im grundstück muss er damit rechnen.

    grüße

    Sorry, aber das ist Blödsinn. Und da findest du über google auch genügend Rechstanwaltseiten, die das bestätigen. Du hast deinen Hund so zu sichern, dass er niemanden beißt.

    Es gibt wohl ein bisschen noch das Gesetz der Verhältnismäßigkeit. Also darf dein Hund wohl z.B. knurren/stellen/abwehren, aber er darf niemanden, der dein Grundstück nur zum Besichtigen betreten hat, einfach so beißen.

    Im Falle eines tätlichen Angriffs auf dich, gibt es wohl Rechtssprechungen, das der Hund auch mal zupacken darf, ohne größere Folgen für dich, aber nur in diesem Falle.

    Ganz sicher nicht "einfach mal so" nur weil jemand deinen Garten betreten hat. Du hast den Garten so zu sichern, dass niemand rein kann (hoher Zaun, Klingel außen, abgeschlossenes Tor).

    Edit: Ich erinnere mich dunkel an eine Userin und einen Thread aus meiner Anfangszeit in diesem Forum, die einem Einbrecher Schadensersatz zahlen musste. Ich wüsste nur jetzt nicht mal gescheite Stichworte für die Suche um das wieder zu finden....

    Danke Liesellotte, so war es auch gemeint, aber du hast es so formuliert, dass es andere auch verstehen. *lach*

    Klar, kein Schmerzensgeld, mir ging es ja darum, dass begründet wird, dass der Hund niemandem schaden darf. Und wenn er eine Katze erwischt, schadet et ja jemandem, und dem muss ich den Schaden ersetzen. Im Falle einer Katze halt im Sachwert :roll:

    Allerdings schrieb Snoepje ja, dass die Katze Pech gehabt hätte, was mir allerdings, eben wegen der Begründung im Falle das Menschen erwischt werden, seltsam erscheint. Aber ich bin kein Rechtsverdreher, sondern habe nur einen gesunden Menschenverstand. Und der ist ja nicht immer mit der Rechtssprechung konform :-)

    Zitat

    Rechtlich hat er Katzenhalter übrigens keinerlei Ansprüche, da sein Tier auf mein Grund und Boden eingedrungen ist. Sollte die Katze meinen Hund verletzen, habe ich im Gegenzug Ansprüche an den Katzenhalter, wegen TA kosten etc. Die Auskunft habe ich von einem RA bekommen.

    Das wäre interessant, ob das vor Gericht haltbar ist, denn wenn dein Hund einen Einbrecher beißt, darfst du Schmerzensgeld zahlen. Die Begründung, dass man seinen Hund so zu sichern hat, dass er niemandem was tut, wäre bei einer Katze doch das gleiche oder?