Beiträge von Faesa

    Aber selbst ein Check bei einem unabhängigen Tierarzt wird nicht weiterhelfen gegen HD, ED, Epilepsie oder andere, rassebedinge/rassengängige Erbkrankheiten. Der kann ja höchstens feststellen ob das Tier Würmer hat oder unterernährt ist.

    Ein seriöser Züchter hat in der Regel nur eine Rasse die er züchtet, maximal habe ich schon gesehen, dass sehr verwandte Rassen gezüchtet werden, wie z.B. Mittelschnauzer und Riesenschnauzer.

    Natürlich versuchen die Vermehrer, alles optisch gut aussehen zu lassen. Das ist ja das Ziel. Der Käufer soll den Eindruck haben, alles ist toll, Papiere braucht man nicht. In dieser Einstellung wird man auch noch bestärkt. Dabei sind Papiere kein Adel, sondern einfach der Nachweis, dass jemand weiss, was er tut, dass er mit Sinn UND Verstand UND einem Zuchtziel die Rasse gezüchtet hat. Dass er die Mutterhündin ausgewählt hat, weil sie nicht nur körperlich dafür geeignet ist, sondern auch vom Wesen her geeignet ist, ihre Gene weiterzugeben, es wurde in langer Suche ein Rüde gefunden, der vom Körperbau und seinem Wesen dem Zuchtziel passend ist, und selbstverständlich ebenfalls über mehrere Generationen erbkrankheits frei ist. Um nicht mehr und nicht weniger gehen Papiere. Sie sind nur ein Nachweis, ein Garantieschein für dich. Bei einem Vermehrer bekommst du diesen nicht.

    Kaufst du dein neues Auto bei einem Autohändler oder lieber auf dem Flohmarkt? Aber das Auto sah so gut aus, da neben dem Stand wo noch Comicbücher und Schreibtische verramscht wurden. Und der Händler scheint doch auch Ahnung zu haben. Poliert ist das Auto auch. Aber ob es fährt, ob am Tacho geschraubt wurde oder sich eine dicke Rostschicht unter dem schönen Lack verbirgt, das weisst du nicht. Bei einem Händler bekommst du Garantie, und hast eine Sicherheit, beim Flohmarkt bekommst du einen feuchten Händedruck und der Herr meldet sich, sobald du den Parkplatz verlassen hast, nie wieder bei dir.

    Lies mal hier im Forum quer, wie viele von Krankheiten ihrer Hunde überrascht wurden, und wie viele ihren Züchter noch telefonisch kontaktieren konnten - wo vorher doch regelmäßiger Kontakt auch zu den Wurfgeschwistern versprochen wurde. Ich erinnere mich gerade so an keinen Fall, nur an Ausreden von den "Züchtern" und nicht angenommene Anrufe.

    Ich kann dir auch nur dringend raten, so sehr du dich verliebt hast, hier auf deinen Verstand und nicht dein Herz zu hören. Wo es Käufer gibt, werden die Anbieter weitermachen. Du hilfst also langfristig niemandem, wenn du diesen Hund mitnimmst.

    Schau dich auf den Tierheimseiten deiner Umgebung um, schau auf Zergportal.de oder anderen Links, die hier schon gepostet wurden bzw. den Rasse-in-Not-Seiten. Da findest du sicher DEINEN Hund.

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    Ich bin z.B. dafür, dass, statt einzelne kleine Hundespielplätze oder Hundeauslaufgebietlein hier und da zu installieren, einfach alle Geschützten Grünanlagen keinen Leinenzwang mehr haben. Nur noch, auf z.B. ausgewiesenen Liegewiesen. :mocken:

    An so etwas glaube ich nicht, nicht solange es lauter solcher ignoranten Hundehalter gibt, wie in meinem Hundequadranten. Hier herrscht kein Leinenzwang und genauso verhalten sich die Hunde auch. Jeder, der zumindest nicht beisst, darf hier freilaufen, wer sich belästigt fühlt durch bellende, rennende und anspringende Hunde hat Pech gehabt und soll halt woanders lang gehen.....

    Und ich glaube, an dieser Einstellung wirst du mit einer Petition oder neuen Gesetzgebung nichts ändern, genausowenig wie bei denen, die mir auf dem Rückweg vom Wald im Ort vorwerfen, mein Hund würde regelmäßig bei ihnen auf den Gehweg kacken (mein Hund würde es vermutlich eher wieder auskotzen, als auf Beton sich zu erleichtern....)

    Es fehlt an weit mehr als an neuer Gesetzgebung, auch wenn das schon mal ein Schritt in die richtige Richtung ist.

    Grundsätzlich nicht schlecht. Aber meine Erfahrung aus der Arbeit hat gezeigt, dass je komplexer die Fragestellung umso weniger bekommt man das Ergebnis, was man sich wünscht. Daher finde ich solche Fragen nicht geeignet: 7. Wie wird der Hund ausgelastet? Wollt ihr Hundesport machen? Wenn ja, welchen ? Wie oft? oder 4.Habt ihr bestimmte Rassenvorstellungen und warum grade diese

    Auch finde ich die Frage nach dem Jagttrieb etwas schwierig. Ich stell mich jetzt mal blöd, auf der Suche nach meinem Ersthund. Natürlich schreibe ich da "Nein", denn jagen soll mein Hund nicht. Nun wirds aber schon schwer. Fast jeder Hund hat einen gewissen Jagttrieb und kaum einer Rasse kann er zu 100% abgesprochen werden. Selbst ein Mops in meinem Bekanntenkreis jagt Vögel im Garten.

    Ebenso die Frage nach der Bellfreudigkeit. Bellfreudigkeit ist vermutlich eher ein Übel, was man hinnimmt, bei einem Erstfragebogen wird dort vermutlich immer erst mal "nein" kommen, denn wer will schon einen hemmungslosen Kläffer.

    Des weiteren muss man aufpassen, für welche Zeilgruppe man den Fragebogen stellt. 9.Hohe oder niedirge Reizschwelle? Das ist eine Frage, die ich jetzt, nach 2 Jahren Hundehaltung beantworten kann. Aber die hätte ich vor Lena nicht gewusst, was damit gemeint ist. Jemand der diese Frage beantworten kann, braucht also vermutlich den Rest des Fragebogens nicht. Die Zielgruppe, für die so ein Basic-Fragebogen ist, kann mit Fortgeschrittenenfragen nichts anfangen und umgekehrt.

    Vielleicht dann eher aufteilen in Step1 und dann Step2 Fragebögen oder so. Und noch ein wenig Erklärung nachschieben.

    Also nicht grundsätzlich blöd die Idee, aber ich würde sie aus Erfahrung her, anders aufziehen.

    http://www.oetker.de/oetker/produkt…-geschmack.html

    Hier, das ist die Creme die ich meinte. War sogar sehr lecker, wo ich normal nicht so der Tütenkocher bin.

    Ich habe für eine Torte auch schon mal eine Vanillecreme gemacht, die aus Sahne und Pudding gemischt bestand. Das war auch sehr lecker, und Tortenfest, also sollte sich für so etwas auch eignen. War auch hell. Kannst du sicher auch aus Zitronenpudding machen - KA ob das mit Wackelpeter funktioniert?

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    Und zum Thema Ausländer und Hunde,die Ausländer sind hier in Deutschland und haben sich deren Kultur anzupassen,und in unserer Kultur gibts nun mal Hunde,und wenn die sich unserer Kultur nicht anpassen können,dann sollen die halt bleiben wo sie herkamen...
    Aber ich äussere mich besser nicht weiter dazu...
    Wenn ich im Ausland bin habe ich mich auch deren Kultur anzupassen,so ist das nun mal,In der Türkei habe ich ein Kopftuch zu tragen und nicht dreist nach Schweinefleisch zu fragen...

    Das meinst du grad nicht ernst oder?

    Soll das Vegan sein oder nur ohne Ei? Soll das ne Nachspeise sein, oder ne Kuchenfüllung?

    Ich habe mal aus Testzwecken die Zitronencreme mit den Tütchen vom Dr. Ö gemacht, die war sehr lecker. Basiert auf Sahne, und wäre ohne Ei.

    Für einen Nachtisch würde mir eine Creme auf Quarkbasis einfallen mit Zitrone und geriebener Schale.

    Hmmm, wenn ich meinen Hund an der Seite anschubse, rollt sie sich auf den Rücken (gut trainierter Alphawurf??) und will gekrault werden, und mein auf den Rücken geschmissenes Kind lacht sich halb kaputt. Hab ich was verkehrt gemacht?

    Und wieder ist mir gerade ein "fein" rausgerutscht, als L. auf ein Nein sofort den Napf ignoriert hat.... ohje, ich bin eine Rabenmutter....

    Ich mag die Art der Berichterstattung der Bild eigentlich auch nicht, eben weil sie oft sehr reißerisch aufgemacht sind, wenn man ein wenig mehr liest oder nachdenkt kommt man oft zum Schluss "und wo ist das Problem?".

    Ich lese da eigentlich nur den Klatsch über die Königshäuser *kicher* oder sonstigen Kram, der eigentlich echt total uninteressant ist, für alles andere hab ich meine Tageszeitung, sogar in echt und Papier.

    einen Hundeartikel mache ich aber natürlich immer auf, wenn ich über die Headline stolpere.

    Klar, aufgund von Zeitungsartikeln und ohne die Gegebenheiten genau zu kennen, kann keiner Urteilen, weder aufgrund von Bild noch von "seriöseren" Zeitungen. Denn letztlich steht hinter jedem Artikel ein Mensch, der eine Meinung hat und die mit einfließen lässt.

    Aber ich finde es bedenklich, dass am Ende eben wieder hingestellt wird "der Tut-Nix". Dieser Satz ist mir etwas sauer aufgestoßen. Denn das ist so die Pauschal-Ich-Komme-Aus-Dem-Gefängnis-Frei-Karte für viele Hundebesitzer, die nicht besonders umsichtig in der Weltgeschichte rumlaufen. Andererseits ist es endlich mal die gelbe Karte für diese ganzen Tutnixe, dass man sieht, es kann trotzdem was passieren.

    Und ja, ich weiss, dass die Geschichte so nicht stimmen muss. Aber so wird sie ja hingestellt, und viele lesen nicht mehrere Zeitungen oder suchen nach Gegendarstellungen.

    Meine Madam bellt auch im Treppenhaus, es ist relativ eng, sie fühlt sich da schnell bedrängt und bellt dann während sie versucht auszuweichen aber nicht kann, ist ja zusätzlich noch an der kurzen Leine. Alle Versuche bisher, ihr das komplett abzugewöhnen sind gescheitert, wir haben bisher nur eine Verbesserung bei gewissen Leuten erzielt. Seit dem weiche ich z.B. aber weiträumig aus, wenn ich andere im Hausflur höre. Schicke Lena in den Keller oder gehe ein Stockwerk höher, wenn ich den Aufzug höre. So dass es überhaupt kein Zusammentreffen mehr zwischen Lena und Leuten, die sich ihr gegenüber "dämlich" (teils aus Unwissenheit, teils aus Angst, teils aus ABSICHT) verhalten, gibt. Bei Besuchern, die ich nicht kenne, würde ich NIE mit in den engen Aufzug steigen, nie auf dem engen Absatz stehen bleiben, nie wollen/verlangen, dass sie an mir und Hund vorbeigehen.

    Stimmt. Das mit dem Abgeleint oder nicht steht nirgends. Auch nicht, wie weit sie weg war mit den Hunden.

    Allerdings waren sie wohl dort nur zu Besuch, d.h. die Mutter wusste vielleicht nicht, dass da Hunde sind.

    Es ist furchtbar jetzt für beide Seiten. Die Mutter wird sich Vorwürfe machen, dass sie ihren kleinen Sohn hat vorlaufen lassen, und in der Haut der Hundebesitzerin möchte ich auch nicht stecken.

    Vielleicht ist die Formulierung am Ende etwas blöd gewählt, sie klingt ein wenig so wie die ganzen Ausreden der Tut-Nixe, ist aber gar nicht so gemeint. Man weiss ja auch nie, welche Sätze eines Interviews da hingeklatscht werden.

    Auf meiner Schnellsuche wenigstens nach dem Klatsch des Tages, (meine Tageszeitung ist noch nicht da grrr), bin ich gerade über eine sehr traurige Geschichte gestolpert auf Bild.

    http://www.bild.de/BILD/news/2010…fuerchtete.html

    Ein Junge stürzt in den Tod, weil er sich vor Hunden fürchtet. Und die Aussage der Besitzerin (der das sicherlich leid tut): "Meine Hunde haben noch nie jemand gebissen, die bellen nur weil sie sich freuen".

    Warum ist es für manche Hundebesitzer so schwer zu verstehen, dass es Leute gibt, die wirklich Angst vor Hunden haben und entsprechend zu handeln?

    Ohne es in irgendeiner Form diskriminierend zu meinen: Gerade bei Ausländisch aussehenden Menschen nehme ich Lena meist an die Leine, weil da oft Ängste stecken. Das ist ja nun keine Neuigkeit.