Mal ganz abgesehen von dem Bezugspersonenproblem, was ich auch sehe, bleibt der Hund nicht von heute auf morgen 5h alleine. Das lernt ein Hund Minutenweise.
Wie wollt ihr die Erziehung und Sozialisierung überhaupt machen? Nur am Wochenende reicht da nicht, übernehmen dass dann die Eltern/Schwager? Gehen die mit dem Hund in eine Welpengruppe und zeigen ihm die Welt? Stell dir mal vor, der Hund geht jeden Tag (oder jeden zweiten) mit deinen Eltern was tolles erleben. Feld, Wiese, Parkplätze, Stadt, Geschäfte, Menschen, Züge, Busse, Autos, Wildpark, Pferde und Kühe. Und Abends bei euch darf er zwar kuscheln, aber das Abenteuer hat tagsüber statt gefunden.
Ich würde das nicht wollen, ich würde wollen, dass der Hund das so lernt, wie ich das gerne hätte und das geht halt nur, wenn ich das selber mache.
Warum nehmt ihr nicht einen etwas älteren Hund? Der kann vielleicht binnen kurzer Zeit (14 Tage oder 3 Wochen sollte man ihm schon geben zum eingewöhnen und neu lernen) alleine bleiben, dann holen ist er nur ein paar Stündchen täglich bei anderen Leuten und die Masse der Aktivitäten findet bei euch statt.
Mal eine ganz dumme, aber durchaus ernst gemeinte Frage. Als ich Vollzeit gearbeitet habe, war ich von morgens 7 bis Abends 18 Uhr aus dem Haus. Blieben bis zur Schlafenszeit noch 4 Stunden. Abzüglich Essenkochen und Essen noch 3 Stunden, die man als Freizeit betiteln könnte. In den 5 Tagen unter der Woche habt ihr also insgesammt 15 Stunden Zeit für den Hund? Warum wollt ihr überhaupt einen Hund, wenn er in diesen 5 Tagen aber um die 40 Stunden bei anderen Leuten ist?
Selbst wenn ich jetzt die Stunden vom Wochenende noch drauf addiere auf die 15 (man muss von den 48h Wochenende ja noch 16-20h Schlafenszeit abziehen), bleiben weniger Zeit als er bei deinen Eltern ist.