Beiträge von Faesa

    Clickerst du? Dann würde ich mal versuchen, das ganze Pferd rückwärts aufzuzäumen. Gibt ihr den Beutel ins Maul und wenn sie ihn fallen lässt, habe deine Hand darunter. Dass du praktisch die Abgabe in die Hand übst. Evt. kann es Helfen, den Dummi an die Leine zu legen, damit sie damit nicht stiften gehen kann und du jederzeit die Kontrolle über das Teil hast.

    Durchfall bedeutet, dass irgendwas mit dem Darm nicht in Ordnung ist und das Futter nicht gescheit verwertet werden kann. Das wäre für mich keine Option. Darum würde ich auf MM umstellen. Hast du mal probiert, das Trofu 10 Minuten einzuweichen? Das wird dann nämlich auch eine hübsche Pampe. Vielleicht fressen sie das lieber und schlägt nicht so auf den Darm?

    Und noch ein Tip: Wenn ihr dem Hund ein Kommando gebt und er befolgt es nicht lernt er, dass nichts passiert, wenn er nicht auf euch hört. Das heisst jetzt nicht, dass ihr die Keule auspacken sollt, aber versucht mal nur Kommandos zu geben, wenn ihr sicher seit, dass es auch funktioniert. Also kein Komm unter Ablenkung, wenn es sowieso nicht funktioniert. Sondern lieber ganz verstärkt dann üben und loben, wenn die Situation so ist, dass es funktioniert.

    Und weil ich Brush grad noch lese - herrje, ihr tippt hier schneller als ich lesen kann: Genau wegen solcher Geschichten (reinrennen, Salto) habe ich die Schlepp nur ganz bewußt eingesetzt. Und nur, wenn ich 100% bei der Sache war. Sie diente mir z.B. als Absicherung an der Kaninchenwiese, wenn ich dort gearbeitet habe oder ähnliches. Ich habe z.B. auch meist mit der 5m oder maximal 7m Schlepp gearbeitet, weil mir alles andere zu lang war. Ich bin auch nie 100% Schlepp gegangen. Ich habe von Anfang an immer gewechselt, und sie ist mir zwar ein paar mal reingelaufen, aber nie voll Karacho und hat nie nen Salto hingelegt.

    Es mag sicher sein, dass SL oder Vibra sinnvoll eingesetzt beides existieren kann, aber ich glaube trotzdem nicht, dass eine Vibration einen Hund wirklich aus dem Jagtmodus holt, während eine Schlepp die Jagt und damit den Erfolg komplett verhindert. Darum würde ich immer die Schlepp bevorzugen.

    Zitat

    Und deine Erziehungsmethoden haben dann ja auch nicht geholfen Faesa ,denn dein Hund ist dem Hasen am ende ja doch nachgelaufen !

    Richtig. Sie ist nachgelaufen. Und zwar bis zur Wegbiegung nach etwa 50 Metern, dann hatte ich mich wieder berappelt und sie anständig gerufen und sie kam.

    Das würde ich nicht als fehlgeschlagenes Training bezeichnen. Oder wie siehst du das?

    Ich wollte damit ja auch nur verdeutlichen, dass die körperliche Einwirkung meinerseits genau Null gefruchtet hat. Ein Vibrationsband würde bei ihr auch nichts bringen, wenn jagen, dann richtig. Ich hätte der bei ihren ersten Ausflügen (als ich noch nicht wusste, wie stark sie jagt) ein Stromband umbinden können, und es hätte sie nicht gestört. Hunde kommen verletzt von der Jagt wieder und merken es nicht, die Hormonauschüttung im Jagtmodus ist unvorstellbar, das ist letztlich das, was sie zum Überleben brauchten! Ein Dorn, ein angeschlagener Ast, das alles darf Wölfe nicht vom Jagen abhalten, sonst verhungern sie. Darum ist die Schmerzgrenze ziemlich runtergesetzt.

    Und darum fällt es mir sehr schwer zu glauben, dass ein Hund, der auf einen so geringen Reiz wie ein Vibrationshalsband anspricht, nicht auch mit anderen Methoden ansprechbar wäre. Da kommt meiner Meinung nach einfach die Faulheit durch. Ist ja bequem, so ein Knöpfchen zu drücken.

    Also ich habe einen kleinen Jäger, darum maße ich mir hier mal an, mitzureden.

    Lena hat alles gejagt, was sich bewegt. Vögel, Hasen, Rehe, Fuchs.

    Die ersten zwei Feldhasen hat sie gehetzt, bis sie ich sie am Horizont kaum noch gesehen habe. Danach gabs Leinenzwang für sie. Aufgebauter Superpfiff (damit habe ich sie vom Fuchs abrufen können) und dann 1.5 Jahre intensives auf Jagtreize abgestimmtes Training. Die Schlepp war meine Absicherung, kein Trainingsobjekt.

    Ich kann Lena mittlerweile in Sichtweite (also innerhalb von 20-30 Metern) von Rehen abrufen bzw. sie im Vorstehen stoppen. Hasen fixiert sie nur noch, geht aber den Weg weiter.

    Und das ohne irgendwelche Erziehungshalsbänder. Es geht also.

    Aber warum ich auch schreibe: Letztens ist ein Kamikaze Feldhase 3 Meter vor ihr über den Weg, rein ins Feld und direkt neben ihr wieder raus gekommen und den Weg an mir vorbei weggerast. Der Reiz war für meinen Hund dann doch zu viel und sie ist nachgesetzt. Ich habe in dem Moment (da sie an mir vorbei musste) aus Reflex die Leine nach ihr geschmissen. Und was ist passiert? Genau. Absolut Null. Ein so geringer Reiz wie eine geschmissene Leine oder eine Vibration stoppt meiner Meinung nach keinen Hund, der im Jagtrausch ist, der einen Adrinalinschub ohne Gleichen hat und dessen ganze Sinne nur noch auf Tunnelblick und Jagtobjekt gerichtet sind.

    Ein Hund der komplett auf Jagtmodus geschalten hat, wird solche Reize kaum merken, also nutzen sie nur, wenn der Hund noch irgendwie Aufnahmebereit ist, und wenn er das ist, trotz dass er jagt, dann ist es auch mit anderen Methoden machbar.

    Nur noch mal zu dem Futter: Wenn deiner es verträgt, würde ich auch nichts geben. Es gibt aber Kandidaten, die mit leerem Magen auch gerne mal k****. Dann würde ich ihm einfach immer mal wieder ein paar Stückchen geben. Nie viel, nur grad so viel, dass er was im Magen hat bis zur nächsten Pause.

    Gute Reise!

    Mein ExNachbar war jeden Morgen schon um 10 betrunken und hat Zeitlebens täglich eine Schachtel geraucht. Vestorben ist er mit 93. Ist das jetzt die Empfehlung für ein langes Leben? Also hört doch auf das Supermarktfutter in den Himmel zu loben, nur weil es Hunde gibt, die damit alt werden.

    Und von der Stiftung halte ich mal überhaupt nichts in Sachen Hundefutter. Wen es wirklich interessiert, der kann selber den Test mal lesen (also richtig, inklusive des 5seitigen Artikels dazu) und/oder mal hier im Forum nach meinem Namen und Stiftung WT suchen. Da findet man meine Zusammenfassung. Sitze am Laptop, sonst würde ich den Text hier rein kopieren.

    Zusammefassung des Testes: Man könnte Wellpappe mit Mineralien versehen, es in eine nette Verpackung packen, eine Fütterungsempfehlung draufpacken und solange die Wellpappe schwermetallfrei wäre, hättest du Stiftung WT Sehr gut bekommen. Der Test hatte NULL mit der Qualität der genutzten Inhaltsstoffe zu tun, und ob die genutzten überhaupt für Hunde geeignet sind.

    War das nicht so, dass in Frolic unter anderem das Gewürz drinnen ist, was in Maggie ist? Irgendwo meine ich mal gelesen zu haben, dass man auch einfach einen Spritzer Maggie übers Futter geben kann, und dann besser gefressen wird.

    Aber das ist wie mit drübergeschüttetem Öl: Die Frage, ob man sich damit nicht auch wieder einen Mäkler ranzieht.