Beiträge von Faesa

    Ich bin immer wieder überrascht wie viele Leute sagen, sie würden ihren Hund NIE irgendwo anbinden. Wie macht ihr das? Fahrt ihr für jeden Ferz einzeln los und kutschiert 10 mal am Tag durch den Ort? Wenn ich Wege zusammenlege, dann ergibt sich schon hie und da mal das Problem, und wohin mit dem Hund in den 5 Minuten die ich beim Bäcker bin. Das ist nicht täglich so, und auch nicht jede Woche, aber ab und an wird sie an Ecken, die ich kenne, einschätzen kann und es für mich verantworten kann, angebunden und muss halt mal grad warten. Ich lauf doch nicht 2h mit dem Hund durch den Wald, am Supermarkt vorbei nach Hause, gebe den Hund dort ab und latsche 1 km zurück zum Supermarkt (one way - wenn ich zum Aldi will sinds sogar 1.5km), um den vergessenen Käse zu holen.

    Im übrigen bin ich oft zu Fuss oder mit dem Rad unterwegs, da gibt es die Möglichkeit mit im Auto lassen nicht.

    Genau. Sobald er sein Hirn ausschaltet bzw. dich wegblendet, umdrehen. Ich teste sowas gerne mit dem simplen Kommando "schau". Reagiert sie noch, ist alles gut, ignoriert sie, werde ich garstig ;)

    Edit: Ok, ich muss meist drehen, Bögen laufen geht auf schmalen Wiesenstreifen oftmals nicht. Darum rede ich vom umdrehen, aber Bogen ist auch gut. Hunde sind Bögen laufen gewöhnt.

    Wenn er dir so in der Leine hängt, bist du schon einen Schritt zu weit. Versuche die Distanz rauszufinden, in der er noch Ansprechbar ist. Und dann loben, loben, loben. Mach ein super duper tollens Spiel mit ihm, wenn der Hund noch in sicherer Entfernung sichtbar ist. Du musst toller sein als der Hund da. Und dann mit der Zeit die Entfernung verkleinern. Immer nur soweit, wie er noch ansprechbar ist. Eventuell hilft es, die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen, bevor er den anderen Hund als wichtiger erachtet und dorthin zerrt. Und dann sich so langsam nähern. Umdrehen, wenn er anfängt den Kasper zu machen. Er "gewinnt" nur, wenn er nach deinen Spielregeln spielt.

    Frag nicht, wie oft ich auf dem Hof oder den ersten Wegstücken am Feld umgedreht habe... meine Nachbarn halten mich glaub eh für total Plemplam mittlerweile... aber ziehen ist nicht, wer zieht gewinnt den Rückwärtsgang.

    Mit dem Speichel sollte sie ja wohl nicht in Berührung kommen.

    Mit den Haaren auch nicht, wenn sie nicht gerade auf allen Vieren durch den Flur kriecht.

    Blieben noch Schüppchen oder sonstige Partikel, die in der Luft rumschwirren. Die schwirren aber ja nun nicht ewig da rum, sondern sacken ja auf den Boden.

    Insgesammt kann man doch die Menge der Allergene in der Luft auf ein Minimum reduzieren, wenn man zügig durchgeht.

    Genau das würde ich der Nachbarin erklären. Also erst schriftliche Genehmigung, dann ab zur Nachbarin. Erklären, wie du dir das vorstellst mit dem Hund, was dein Beitrag wäre, zur Vermeidung ihrer Allergie und ob sie noch zusätzliche Tips/Hinweise für dich hätte.

    Wenn sich hier jemand einen Hund kaufen will und wegen einer Allergie fragt, dann wird sofort die wissenschaftliche Seite rausgekehrt, dass das ja gar nicht die Haare an sich sind, und dass man nicht auf jeden Hund allergisch ist und sie Allergien auch erst entwickeln können.

    Mit dem gleichen Ansatz müsste man doch hier auch rangehen. Nur weil irgendwer irgendwen kennt, der eventuell eine Allergie gegen meinen Hund hat und diese Person vielleicht ab und an zu Besuch ist, ist für mich kein Grund, auf einen Hund zu verzichten. Vielleicht lernt ein anderer Nachbar, der bis dato kein Problem mit meinen Hunden hatte morgen eine nette Damen kennen, die fortan öfters zu Besuch ist, und die entwickelt eine Allergie. Da müsste ich dann ja auch, um mit gleichen Maßstäben zu messen, den Hund abschaffen. Das grenzt doch irgendwie an zu viele wenn und abers, als dass es realtistisch durchsetzbar wäre. Also wären die Freundinnen und Töchter für mich absolut kein Argument.

    Ich habe mich mit Allergien nie wirklich beschäftigt, darum jetzt mal die durchaus ernst gemeinte Frage: Was ist es genau, das die Allergie auslöst? Das waren die Hautschüppchen oder? Gar nicht mal die Haare an sich.

    Wenn das geklärt ist, müsste man sich mal die Frage stellen, wieviel dieser Allergene fliegt dann wirklich im Flur rum, wenn man da aus Rücksichtnahme einfach nur durch geht. Nicht lange quatscht, nicht schütteln lässt, nicht abrubbelt, nicht streichelt.

    Ich kenne Allergiker, die wurden Schniefnasig, wenn der Hund sich länger als 15 Minuten im gleichen Raum aufgehalten hat. Sonst nicht. So lange hält man sich in der Regel ja nicht in einem Hausflur auf.

    Grundsätzlich würde ich hier ein wenig zur Rücksichtnahme raten, denn sonst haben wir morgen den nächsten Thread hier im Forum "Hilfe meine Nachbarn tyrannisieren mich" oder auf Blöd.de den nächsten Beitrag über einen Kleinkrieg unter Nachbarn. Ein doch zumindest neutrales, aber zumindest nicht negativ gehaftetes Verhältnis zu den Nachbarn ist wichtig, man glaubt gar nicht, wie sehr einem blöde Nachbarn auf der Seele liegen.

    Einerseits ja, andererseits war das doch längst abzusehen. Und wer sich da jetzt noch dranhängt, glaubt derjenige wirklich, dass das noch was wird? Irgendwie sollte einem da doch schon der gesunde Menschenverstand sagen, dass das ein Pensum ist, was unschaffbar ist, und ein weiteres Foto nichts bringt. Oder seh das nur ich so? Aber davon abgesehen: Wenn irgendwo eine Regung von ihr gestanden wäre im Sinne von "bis hier hin und nicht weiter" hätten die letzten Fotos das eh nicht gelesen.

    Jap, 90% meiner Nachbarn denken so. Keiner hats verstanden sondern mich belächelt, was ich für nen Blödsinn mache. Kaninchen gäbs eh zu viele. Dass bei diesen Jagtaktionen Hunde schon auf der Hauptstraße und der Autobahn standen, interessiert überhaupt keinen.

    Orginalzitat: Hach, es ist herrlich dem Hund zuzusehen, wie sie bei der Jagt ist und wie platt sie nach 20 Minuten ist. Solange kann ich gar nicht mit ihr Gassi gehen, wie sie hier in 20 Minuten sich bewegt hat.

    Gerade eben wegen dem angesprochenen Stresslevel in der HUTA und DANN auch noch neuer Wurm würde ich das versuchen zu vermeiden. Spinnen wir mal ein Beispiel. Du kriegst Wehen, dein Mann flitzt heim. Hunde ab in die HUTA. Mann holt Hunde am nächsten Abend dann ab (dann sind sie Tag der Geburt = Tag 1 und den Tag 2 in der HUTA), geht Pinkelrunde fertig. Damit ist Tag 2 rum. 3 Tage KH sind gängig, wenn man nicht irgendwelche Komplikationen hat oder ambulant entbindet. An Tag 3 würde ich ihn morgens auf die Pipirunde schicken und du kommst abends heim. Wenn die Köterchen alleine bleiben können, haben sie halt einmal eine 8h Blase. Sie werden es überleben, ist ja kein Dauerzustand. Dann sind sie aber relaxed weil gewohnte Umgebung wenn du heimkommst und nicht total aufgedreht von der HUTA. Tag 4 morgens wieder Männe schicken, und für Mittags jemanden suchen, der sie mal mit raus nimmt. Da bist du dann ja da, brauchst also niemandem einen Schlüssel geben.

    Ich weiss nicht, unter welchen Bedingungen die Krankenkasse eine Haushaltshilfe zahlt, müsstest mal nachfragen. Evt. wäre das eine Möglichkeit die du dir offen halten solltest, falls dein Mann wirklich keinen Urlaub bekommt. Denn die ersten 6 Wochen heissen nicht umsonst Wochenbett.

    Ich bin 8h nach der Geburt nach Hause, allerdings war ich auch nicht alleine und habe mich schön 10 Tage rundumverwöhnen lassen. Wir haben aus dem ganzen überhaupt kein Drama gemacht. Denn das ist jetzt einfach so, dass da ein neuer Erdenbürger kommt und fertig. Je mehr Wirbel man da drum macht, umso aufregender und besonderer wird es für die Hunde.

    Hunde riechen auch, dass du anders riechst als sonst (es gab hier im Forum mal einen Thread da ging es um Regel und Schwangerschaft, und ob man eher den Schwangerschafttests glaubt oder der Hundenase) und für Hunde ist es letztlich auch nichts ungewöhnliches, dass das Alphatier Nachwuchs bekommt. Im Wolfsrudel haben ja auch immer nur die Alphatiere Nachwuchs.

    Von dem irgendwas nach Hause bringen habe ich schon beide Seiten gehört. Manche sagen super toll, manche argumentieren erfolgreich dagegen. Bei mir stand es eh nicht zur Debatte.

    Wenn die HUTA so Stress für ihn ist, würde ich das so weit es geht vermeiden. Da würde ich lieber gucken, ob es jemanden gibt, der die Hunde die ersten Tage mitnimmt auf ne Runde und dein Mann macht 2 Pinkelrunden. Da treten sie halt mal kürzer, das bringt sie nicht um.