Meine darf gucken, auch laut gucken, aber nur, solange noch ein Ohr bei mir ist. Mittlerweile hat sie von sich aus vieles aufgegeben, da sie keinen Sinn mehr darin sieht.
Sie hat Anfangs alles gejagt, von Blättern über 3 mal nen Feldhasen, die sie bis an den Horizont gehetzt hat, bis hin zu nem Fuchs, den sie im Wald aufgestöbert hat. Heute spurtet sie nur noch los, wenn die Biester wirklich dämlich vor sie springen, Rehe in 10m Entfernung übern Weg, oder der Kamikaze Hase, der aus dem entfernten Gebüsch vor die Hunde ist, von dort noch unbehelligt ins Feld um dann wieder raus zu kommen und an den Hunden vorbei wegzusprinten
Sowas ist dann vom Reiz zu hoch, da geht sie nach, ABER sie lässt sich mittlerweile abrufen. Und mehr wollte ich nie erziehlen.
Lena ist allerdings eine, deren Jagtleidenschaft auf der Hetze beruht, dazu schlägt massiv der Retriver mit der Apportierleidenschaft durch. Die Ersatzbefriedigung ist das Apportieren einer Frisbee, die sie gezielt, auf Kommando und nach meinen Spielregeln hetzen und bringen darf. Damit kann ich ihren Trieb sehr gut kontrollieren und befriedigen, vermutlich hat es das wesentlich vereinfacht.
Da jetzt Schlafenszeit hier im Hause angesagt ist, werde ich meine Trainingszusammenfassung ein ander mal schreiben.
Gute Nacht der Runde wünscht.
Vielleicht mag Aura ja auch mal eine kleine Zusammenfassung ihrer wichtigsten Eckpunkte schreiben, das ist sicher auch mega interessant, da sie einen völlig anders gelagerten Jäger hat und teilweise komplett anders gearbeitet hat.