Beiträge von Faesa

    Bevor ich mit so harten Bandagen wie "das dürfen sie lt. Paragraph XY nicht" argumentiere, würde ich ihn darauf hinweisen, dass er dann doch die Erdung von seinem Stromzaun nehmen sollte, damit es auch gewinnbringend sei.

    Ich würde mir um so Pillepalle wie einen dummen Spruch von meinem Nachbarn echt keinen Kopf machen.

    Wie, wenn nicht hier anfangen, will man denn das Bild in der Gesellschaft ändern, dass Papiere blaues Blut bescheinigen, was "man" als Otto-Normalverbraucher nicht braucht? Wie oft habe ich hier schon gelesen "Papiere brauche ich für mich nicht". Und das alles doch nur, weil ein falsches Bild in der Gesellschaft herrscht. Wenn man es immer und immer wieder betont, Hunde Leute und Nicht-Hunde-Leute aufklärt, nur dann kann man doch erreichen, dass Leute, denen Papiere nicht wichtig sind, weil sie nicht züchten oder auf Ausstellungen wollen, trotzdem auf Papiere bestehen. Weil Papiere eben mehr sind, als nur Züchten, Ausstellen, Hochkarätiger Sport und Blaues Blut.

    Vielleicht würde dem ganzen ein wenig zuträglich sein, wenn der VDH anfangen würde, seine Namensgebung etwas zu ändern, wenn Hunde nicht mehr unter "Hasso von der Burg Bliblablub" verkauft werden würden, was zwar Sinngemäß richtig ist, weil der Zwinger eben so heisst, aber doch irgendwie an Adel erinnert.

    Eben, denn jeder normale Zaun ist ja geerdet. Der Zaun müsste praktisch isoliert befestigt sein, und selbst dann käme noch hinzu, was Sarah (?) weiter vorne geschrieben hat: Ihre Koppel ist so groß, dass sie die hohe Stromspannung braucht, um überall Strom hinzukriegen. Wäre bei einem kompletten Metallzaun ja auch der Fall. Und den darf nix berühren, was ihn erden könnte, also nix mit Bewuchs oder so da würde ja überall Strom hin abfließen.

    Für mich sind solche Drohungen totaler Humbug, da find ich die Idee mit dem blauen Granulat wesentlich schicker :D

    Ich würd sowas ja zu gerne bei uns ums Haus verteilen, die Hundebesitzer des Hauses verbieten ihren Hunden das Betreten der Grünflächen und gehen in das direkt dahinter gelegene Feld, und alle anderen, die sozusagen vor unserem Haus wohnen, laufen durch unsere Hausanlage durch aufs Feld, und wenn der Hund halt vorher auf den Rasen kackt schert sich da kein Mensch drum.


    Zitat

    Faesa

    Kannst mal den Gismo fragen, ob der Schmerz bis in die Schulter geht.
    Der ist gerade am Sonntag unter einem Stromzaun durchgewischt und hat eine gefackelt bekommen.
    Danach ist er bis nach Hause brav Fuß gelaufen .



    Ich glaube das hängt weniger mit der Stärke als mit dem Überraschungseffekt zusammen. Die Teletakts kannst als Mensch ja acuh problemlos anfassen und der Hund "Hört danach wie einen Eins". Und ausserdem war es von mir nicht ironisch gemeint, sondern eine ernsthafte Frage, weil ich die Teile halt nur von früher kenne, die kein Thema waren von den Schmerzen her - zumindest am Menschen.

    Zitat

    und trotzdem bin ich nicht der Meinung, dass jeder Unfallwurf(wenn es denn einer war) erst im TH landen muss

    Und woran machst du fest, dass es wirklich ein UPS Wurf war? Ich habe vor einer Weile auf der Hundewiese ein Gespräch zweier Halter angehört, die sehr ähnliche Hunde hatten. Jeder aus einem angeblichen UPS Wurf mit dem Nachbarsrüden. Allerdings vom Alter her knapp unter nem Jahr auseinander. Und die eine sagte, dass die Halterin schon wieder Welpen habe, schon wieder einen "UPS" Wurf. So, und wie findest du die jetzt raus von den wirklichen UPS Würfen?

    Ein Welpe im Tierheim finde ich persönlich überhaupt nicht tragisch, der ist sowieso nicht länger als ne Woche da. Oftmals landen Welpen nciht mal auf der Webseite, weil es zumindest in den Tierheimen wo ich war so lange Merklisten gibt von Interessenten für Welpen, dass das nicht nötig ist, sie weiter anzupreisen. Sprich, der Hund kriegt keinen Schaden, aber der UPS Wurf verdient auch nix dran, so dass er sich das sehr gut überlegt, ob er noch mal nen UPS Wurf hat. Und wenn es wirklich und ehrlich ein UPS Wurf war, wird derjenige froh sein, die Welpen gut loszuwerden - wegen mir mit Vermittlung durchs Tierheim aber Abgabe von ihm Zuhause oder ähnlichem. Geld sollte jedenfalls dorthin nicht fließen und es sollte auch nicht zu einfach sein, UPS Würfe loszuwerden.

    Och schade, ich dachte ich könnte nu ein bisschen mitmischen ;)

    Aber ich kann was zum Thema sagen: Wie stellt ihr euch denn vor, dass jemand einen Zaun unter Strom setzt? Ich kenne eigentlich niemanden, der nur so ein dünnes Drähtchen als Zaun setzt, und wenn das so ist, dann habe ich schon als 3jährige gewusst, dass man da lieber nicht dran packt. Da ist auch hinfällig, dass jemand sich dran abstützt. Das Stürzen ist natürlich immer noch ein gegebenes Risiko.

    Hat derjenige aber einen festen Zaun, am besten noch aus Holz, würde ich mal kräftig lachen. Auch einen festen Metallzaun kann man nicht komplett unter Strom setzen. Man kann natürlich auf der Innenseite (wie es an vielen Koppeln ist) das dünne Stromführende Drähtchen langziehen, aber wen interessiert das von der Aussenseite?

    Und ist da heute wirklich so viel Strom auf den Teilen? Ich kenne das nur von früher von den Koppeln im Allgäu, wo wir Kinder als Mutprobe bei jeder Wanderung an mindestens 3 dieser Zäune gepackt haben - aber mehr als ein Kitzeln war das eigentlich nie, Schmerzen bis in die Schulter hatte ich davon jedenfalls nie.

    Nen Münsterländer aus einer guten Zucht wirst du in Deutschland als Nicht-Jäger gar nicht bekommen. Die werden meines Wissens nach ausschließlich an Leute abgegeben, die den Hund auch Jagtlich führen. Ausgenommen davon sind natürlich Hunde, die sich als dafür untauglich erwiesen haben - sei es vom Züchter oder aus Nothilfen oder ähnlichem.

    Zitat

    Hab übrigens gestern im FN nen Aushang gelesen, dass ungesicherter Hund im Auto 75 Euro + 3 Punkte in Flensburg kostet.

    Weiß aber nicht, ob das richtig ist......

    Das ist korrekt. Gilt auch für nicht richtig gesicherte Hunde, also auch solche, die nur mit Geschirren oder Adaptern gesichert sind, die ausschließlich für den ruhenden Verkehr ausgewiesen sind.

    Dark Angel hat eigentlich das wesentliche schon beschrieben, normale Geschirre sind in der Regel nicht zugelassen, BerndFFM hat aber irgendwo mal rausgesucht, dass das K9 zugelassen ist. Ich persönlich würde Plastikverschlüssen aber auch nicht trauen, denn die Zugbelastung bei einem Aufprall entspricht dem vielfachen der Körpermasse und wenn ich 23 Kilo von meinem Hund multipliziere, mag ich mir das gar nicht mehr an Plastikverschüssen vorstellen.

    Ich besitze auch das Allsafe, das Teil ist zwar schwer, aber mittlerweile binnen 30 Sekunden angezogen. Mit meinem normalen Y-Geschirr tue ich mich wesentlich schwerer mit dem Anziehen. Vollbremsungen habe ich schon so einige hinlegen müssen, das hat auch nichts damit zu tun, dass ich nicht defensiv fahre, sondern mit der Unfähigkeit anderer Verkehrsteilnehmer. Denn das die Dame, die an der Parkplatzausfahrt stehen bleibt, dann plötzlich doch Gas gibt, kann ich in der 30er Zone leider auch nicht ahnen. Oder das der LKW mit 60km/h von der Beschleunigungsspur plötzlich rüberzieht, obwohl er noch 2/3 des Streifens vor sich hat, und der PKW DAHINTER ebenfalls mitzieht, am LKW noch vorbei will und feststellt, ups, die linke Spur ist ja blockiert durch andere Autos, dann zieh ich doch mal wieder auf die Rechte drauf, tja, da kann ich hundert mal nur defensive 120 rechts fahren, ich musste trotzdem odentlich auf die Bremse treten. Und in all diesen Momenten bin ich froh, dass mein Kind und mein Hund anständig gesichert sind.

    Mittlerweile fährt Lena übrigens im Kofferraum mit, den Verschluss habe ich damit nicht mehr am Gurt angebracht (was überhaupt kein Problem ist, man kann auch sich als Person dort mal anschnallen ohne Einschränkungen), sondern an einer Gepäckschlaufe im Kofferraum. Denn die vorhandenen Gitter in meiner Familie haben bisher alle nicht gepasst. Und da im Moment die Überlegung ansteht, ein neues Auto zu kaufen, investiere ich keine 90 Euro in ein Gitter für Schrägheckfahrzeuge.

    babyjana: du klingst zwar echt hart, aber wer mit Vögeln nix anfangen kann, der empfindet vermutlich so. Dreck machen die auch ohne Ende, und das nicht nur im Freiflug. Eigentlich hatten wir im Freiflug weniger Dreck, als in den Käfigen, wo sie durch das Sandbaden und Geflatter immer alles schön verteilt haben.

    Hast du ihm mal gedroht, den Vogel samt seiner Daten im Tierheim abzugeben? Dann darf er nämlich zahlen. Weiss nicht ob er dann sich schneller bewegt.