Beiträge von Faesa

    Für mich wäre das kein Hinderungsgrund. Ich würde auf gute Zucht achten, dass Gelenkkrankheiten ausgeschlossen werden können und tragen. Hunde gewöhnen sich da dran, die Hündin meiner Nachbarin wartet unten am Treppenabsatz und kuschelt sich dann richtig in die Armbeuge rein - sie käme nicht mal auf die Idee, die Treppen zu laufen.

    Und wenn der Köter mal richtig matschig ist, man selber aber grad im Frack da steht, bringen ihn MAL 4 Stockwerke auch nicht um.

    Costabunny: Damit bestätigst du ja das, was ich auch meine. Wie steht es auch in diesem Thread weiter vorne "die gesammte Freizeit gehört meinem Hund". Das mag in manchen Fällen richtig sein, wo der Hund das einzige Hobby ist. Ich habe auch schon von diversen Leuten hier im Forum gelesen, die sagten, wenn der Hund nicht mit darf zu jemandem, dann gehe ich da nicht mehr hin, solche Freunde bräuchte man nicht. Aber im Normalfall ist das eben nicht der Fall. Da gehört vll ein großer Teil der Freizeit dem Hund, aber nicht alles, wie es gerne so großkotzig behauptet wird. Und auch die Zeitrechnungen glaube ich eben oft nicht. Sicher, es gibt Schichtdienstler, verschobene Arbeitszeitbegin etc, was die Zeit verkürzt. Aber die Erklärungen sind oftmals so wage, dass ich da arg dran zweifel. Und wenn man am Monatsende mal eine effektive Rechnung macht, war der Hund in vielen Fällen doch mehr alleine, als Anfangs gedacht war.

    Ich weiss, wie ich letzten Sommer plötzlich ins Trudeln kam - 4 Hochzeiten in 2 Monate, dazu 3 ganztägige Aussentermine, Arzttermine, und bei dem schönen Wetter auch alle 2 Wochen ins Freibad. Und schon war Lena eigentlich jedes Wochenende einen Tag alleine. Jetzt überleg dir das mal, wenn der Hund eh schon 5 Tage die Woche alleine ist. Da hat der Hund also über mehrere Wochen nur 1 Tag mit Herrchen und Frauchen.

    Und ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass Herrchen und Frauchen immer getrennt Dinge unternehmen - so wie es manchmal dargestellt wird.

    Klar, das Forum stellt immer nur einen ganz kleinen Ausschnitt der Wahrheit dar, aber ich habe das Gefühl, dass da auch viel schön geredet wird.

    Wo ich mich immer wundere, wenn ich lese "ich arbeite Vollzeit, mein Hund ist täglich 7h alleine". Mal überspitzt gesagt. 7h täglich ist für mich keine Vollzeit.

    Für mich ist Vollzeit 40h in 5 Tagen, das sind alleine 8h reine Arbeitszeit. Dazu kommen 45(?) Minuten gesetzlich vorgeschriebene Mittagspause, fast alle Arbeitgeber die ich kenne (meiner auch) schreiben bei 8h Arbeit 1h vor. Da sind wir schon bei 9h täglich. Und dann kommt noch der Weg dazu. Lebt ihr alle nur 5 Minuten von eurer Arbeitsstelle weg? Gerade auf dem Land sind doch die Wege teilweise sehr weit (zumindest bei meiner landlebenden Verwandtschaft) und in der Stadt sinds vielleicht nicht die Kilometer, aber mit Berufsverkehr und Ampeln doch ganz fix auch 30-45 Minuten je Strecke. Macht Summasumarum also 10 Stunden und mehr für die Arbeit.

    Macht ihr alle keine Überstunden? Bei uns war das schon ab und an mal drinnen, damit wären wir (zwar nicht dauerhaft, aber vielleicth mal ne Woche am Stück) bei täglich 12 Stunden. Und das ist der Hund alleine?

    DA frag ich mich dann schon, ob das toll ist.

    Und dann das ganze gelinkt an die Diskussion "ich binde meinen Hund (nicht) vor Geschäften an. Wie geht ihr dann noch einkaufen nach der Arbeit - den Hund kann/darf/soll/muss man nicht vor nem Laden anbinden. Also ist eine schnelle Besorgung (nicht mal der Gang zur Apotheke wenn man manchen hier Glauben schenken darf) nicht mit der Gassirunde verknüpfbar. Also ist der Hund schon wieder alleine.

    Und da hört es für mich bei aller Liebe auf. Den Hund 10-11 Stunden täglich dauerhaft alleine zu lassen, "da muss er durch" plus Einkaufen, evt. Freizeitaktivitäten - das schreie ich nicht hurra, klar her mit dem Hund.

    Es gab mal einen Thread, da haben ganz viele behauptet, in ihrer Freizeit wäre der Hund immer dabei - was habt ihr für Hobbies? Ich habe Freunde mit hellem Teppich - da muss mein Hund nicht mit hin. Ich habe Freunde mit einer Hundeallergie - da darf sie nicht mit hin. Ich gehe mit meinem Sohn gerne schwimmen - da kann der Hund nicht mit. Ich gehe gerne mal im Winter in die Saune - da will mein Hund gar nicht mit hin. Man fährt auch mal in einen Freizeitpark, auf eine Hochzeit, ein Firmenjubliäum oder sonst was, was ganztägig am Wochenende geht und der Hund nicht mit hin kann.

    Wenn man das alles zusammenrechnet, finde bleibt einfach bei einem durchschnittlichen Menschen nicht mehr sooo viel Zeit für den Hund. Und ich sage hier bewußt durchschnittlich, da es sicher Leute gibt, die alle Freunde aus ihrem Leben streichen, wo der Hund nicht mit hindarf, alle Restaurants meiden, wo der Hund nicht rein darf (und ich liebe das Chinabuffet - aber das Restaurant ist leider absolut Hundeungeeignet - mitdürfen dürfte sie schon), Familienfeiern absagen und ihr ganzes Leben nach dem Hund ausrichten. Das wär halt nix für mich. Ich habe einen Hund, genauso wie ich Freunde, Familie und noch ein eigenes Leben habe.

    Und ich hätte mir mit meiner Vollzeitarbeit keinen Hund geholt, wenn ich nicht mein Homeoffice bekommen hätte. So ist mein Hund praktisch nur meine Aussentermine und meine Freizeit alleine, das kann ich verantworten. Und da kann ich MAL auch 10h verantworten.

    Und bevor mich jetzt einer falsch versteht: wenn Sitter oder sonst wer für Unterhaltung und eine Gassirunde am Mittag sorgen, dann ist das ja wieder etwas ganz anderes.

    Lionbonnie: Du hast deinen Vergleich zwar gut gemeint, aber ich finde es verwirrend.

    Nur selten weisen die Hersteller ihren Fleischanteil als Frischfleisch aus (ab und zu wird das Werbewirksam gemacht) aber wenn man den Anteil dann trocknet, schrumpft der massiv zusammen. Deine 70% entsprechen dann vielleicht noch 30% als Trockenmasse.

    Grundsätzlich sind Trockenfutter als Alleinfuttermittel konzipiert, und wie Stiftung Warentest belegt hat (haha, das ist das einzige wofür dieser Test taugt, ansonsten kann man den nämlich in die Tonne treten) versorgt es die Hunde auch optimal mit allen Nährstoffen.

    Bei einem Trockenfutter würde ich persönlich nicht allzuviel Kartoffeln/Nudeln/Gemüsereste zufüttern, sondern eher Fleischreste/tierische Produkte wie Eier/Milchprodukte. Denn im Trockenfutter ist schon ein relativ geringer Fleischanteil im Verhältnis zu Nassfutter oder Rohfütterung, und wenn man dann noch fleischlose Reste gibt, senkt man den Fleischanteil ja noch mal weiter.

    Du kannst problemlos mehrere Futter gleichzeitig (in verschiedenen Mahlzeiten) haben. Also z.b. eines morgens, eines abends, du kannst auch eine Mahlzeit trocken und eine nass geben - wenn du magst. Ich würde nur nicht mischen, denn wenn der Hund dann Durchfall hat, weisst du nie woher es kommt. Von Futter A oder Futter B oder der Kombination - daher würde ich immer seperat füttern. Dann weiss man woran man ist.

    Sarah, das habe ich eh vor, und auch auf nette Weise erst mal, und nicht mit dem Holzhammer. Aber interessiert hat mich die Rechtslage einfach doch mal.

    @Schlaubi: dankeschön! Ja, das nachfragen hätte ich mir auch gewünscht, das ist der Teil, der mir so sauer aufstößt.

    Aus aktuellem Anlass hole ich diesen Thread mal hoch.

    Ich war mit meinem Kurzen in einer Krabbelgruppe für die ganz Kleinen und dort wurden auch Fotos von den Mamas gemacht. Eine Mama hat meinen Sohn und ihre Tochter fotografiert, als sie total am kuscheln waren. Beide sind letztlich mit ganzem Körper aber die Köpfe nur von hinten drauf.

    Dieses Bild habe ich jetzt auf ihrer professionell genutzten Webseite gefunden (sie bietet diverse Kinderkurse an). Aber nicht irgendwo klein in einer Ecke, sondern schön mittig in einer Überschrift genutzt.

    Fakten sind also:

    Das Bild hat sie gemacht
    Mein Kind ist nur von hinten drauf, aber Hauptbestandteil des Bildes
    Ich wurde nicht gefragt.

    Wie sieht da die Rechtslage aus? Von meinem Sohn gibt es exakt Null Bilder online, nicht mal für Großeltern oder ähnliches laden wir Bilder hoch, die werden ausschließlich per Mail verschickt. Ich wollte auch nie irgendwo ein Bild von meinem Kind haben, und erst recht nicht, wenn das Bild praktisch gewerblich (zu Werbezwecken) auf ihrer Homepage genutzt wird.

    Sie hat das Copyright am Bild, da sie es geschossen hat, das ist mir klar.

    Aber normalerweise darf sie es damit noch lange nicht veröffentlichen, oder gilt das nicht, weil man im Prinzip meinen Sohn nur erkennt, wenn man es weiss? Wer ihn nicht kennt in dem Alter und die Klamotten kennt, wird es wohl nicht rausfinden, wer das ist.

    Mich ärgert es einfach, denn sie hat noch viele andere Bilder aus unter anderem der Krabbelgruppe da drauf, da sich so viele keinerlei Gedanken um die Rechte zur Veröffentlichung machen. Und ich wäre wenigstens gerne gefragt worden.

    Ich würde an deiner Stelle mal in einen Teeladen gehen und dort in den Kisten schnüffeln. Und da mitnehmen, was dir zusagt.

    Frischer Tee ist meiner Meinung nach mit keinem Beuteltee vergleichbar. Beuteltee schmeckt dünn, das ist wahr....

    Tee mit Milch *schüttel* Mag ich so gar nicht.

    Da ich keinen Kaffee trinke, gehöre ich auch zur Tee fraktion.

    Was überhaupt nicht geht bei mir sind allerdings die hier schon öfters auftauchenden Beuteltees. Ich hab schon echt viel probiert, von Aldi bis Teekanne, von 90ct bis 5 Euro Tees. Nichts hat da wirklich getaugt.

    Die einzigen Tees die ich in den letzten 5 Jahren oder so aus Beuteln getrunken habe, waren ganz bestimmte Stilltees. ( couchpotatoe: Mir hat die keiner verboten, und ich hätte auch locker noch ein Kind satt bekommen...)

    Auf Schwarztees muss ich Lust haben und dann auch nur mit etwas Zucker, alle anderen Tees ungezuckert.

    Teeei hab ich auch, aber ein sehr großes, passt grad so in eine große Tasse rein. Kannen werden mit Teesieb gemacht.