Beiträge von Faesa

    Ohje, ich wollt nur noch mal schnell auf neue Beiträge klicken bevor ich mit dem Hund gehe - und sehe das hier.

    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass die kleine das gut übersteht und du nachher positivere Nachrichten aus der Klinik bekommt.

    Kann sie sowas wie Schokolade gefressen haben? Führt das nicht auch zu Vergifgungserscheinungen?

    Zitat

    Habe dann den Rest mit dem Fön getrocknet. Ella was not amused!

    Oh da würde meine flüchten. Die flüchtet schon, wenn ich den Fön nur anfasse, um mir selber die Haare zu fönen, KA was der Vorbesitzer mit ihr gemacht hat.

    Hab zwar nen Kurzhaarhund, aber bei uns hängt ganzjährig mindestens ein Handtuch vor der Wohnungstüre mit dem der Hund komplett abgerubbelt wird. Trocknen kann sie dann im Körbchen, das Innenteil wird alle paar Tage dann auf dem Balkon entsandet. Fertig. Rest wird mit den eh ständig rumfliegenden Haaren zusammengekehrt.

    Gebadet wird auch nur bei Gestank oder wenn sie aussieht wie ein Erdferkel und z.B. sich danach bei Freunden oder Ferienwohnung aufhält, wo eben der Sand nicht zwingend überall verteilt werden sollte. Kommt aber seeeeeehr selten vor. Schampoo besitze ich gar nicht, die Pferde- und Kuhscheisse hab ich mit Ketchup weggewaschen, um reinen Dreck rauszuwaschen reicht schlichtes Wasser.

    Wir haben ja auch parallel geschaut, Züchter und Tierheim in der Region.

    Und viele Rassen, die mir im Rassebuch gefallen haben, haben keinen Züchter hier in der Nähe. Ich hätte mir die Hunde halt erst mal gerne in Natura angesehen, bevor ich mich darauf festlege und so ganz ins Blaue wollte ich dann doch keine x-hundert Kilometer fahren.

    Wenn man schon sich auf eine Rasse mehr oder weniger festgelegt hat, ist das was anderes. Für "mein" Schnauzerchen wäre ich auch die 250km gefahren, aber da hatte ich es auch schon sehr eingegrenzt.

    Für einige Hunde die mir gefallen hatten, gab es in D nicht mal Würfe zu der Zeit, z.b. der Toller. Ausserdem riet die Tollerwebseite vom Toller als Anfängerhund auch dringed ab. Und so ganz wusste ich damals ja noch nicht, was es heisst, einen Arbeitshund zu haben. Heute weiss ich, dass ich es leisten könnte.

    Und letztlich ist es doch so: Ich suche einen Kleinwagen und meine Freundin fährt seit Jahren zuverlässig nen Peugeuot. Warum sollte ich nen XY kaufen, von dem ich nichts weiss, ausser was der Verkäufer mir erzählt und ich aus geschriebenem Wort kenne (bekannterweise ist Papier ja sehr geduldig) wenn ich doch für den Peugeot weiss, wie er sich fährt, dass der Händler im Ort was taugt und es zumindest einen zufriedenen Fahrer gibt?

    Genauso ists doch mit den Hunden. Viele Eigenschaften sind Erziehungssache und warum sollte ich einen mir völlig unbekannten Hund holen, wenn doch die Rasse, die ich kenne, schon vom Grundgerüst dem entspricht, was ich möchte?

    War das nicht auch so in diesem schönen Artickel über Aussies (den ich jedes mal vergesse abzuspeichern und daher nie finde, wenn ich ihn brauche), dass Aussies starke Ein-Mann-Hunde sind und daher für den Büroalltag nicht unbedingt brauchbar? Meine irgendwo sowas gelesen zu haben.

    Bezüglich Labrador: Ich hab zwar nur einen Mix (Labbie-Dalmatiner) aus dem Tierheim und ich wusste, ich krieg einen sehr aktiven Hund - und ich habe ein echtes Arbeitstier bekommen. Klar, 1-2 Tage gehen auch mal kurze Runden, aber spätestens an Tag 3 ist dann nix unter 2x mindestens 1 Stunde, am besten auch ne halbe Stunde am Rad dabei, sonst rennt sie mir fiepsend durch die Wohnung und winselt im 10 Minutentakt an der Türe (und nein, sie hat damit noch nie Erfolg gehabt!).

    Sie liebt Apportieren und wenn ich es nicht regelmässig mit ihr mache (in Richtung Dummitraining), dann schleppt sie mir alles an, was ich werfen könnte - Stöcke, Plastikteile die sie findet, etwas größere Strohhalme, in der Wohnung gerne dann Socken, Becher, Spielzeug. Sie will einfach arbeiten und geht darin richtig auf. Mit 2x 30 Minuten + 1 große Runde, die aus wenig Arbeit, sondern z.b. nur joggen besteht, wäre meine zumindest auf Dauer unglücklich. Allerdings gehe ich in keine Hundeschule, weil einfach entweder die Zeiten so dämlich liegen oder das mit einer ziemlichen Wegstrecke verbunden ist, die ich mit meinen Arbeitszeiten nicht vereinbaren kann.

    Aber es gibt ja auch nicht so arbeitswütige Viecher :-)

    Nachbarn hier haben eine Aussiehündin die hauptsächlich durch Joggen und ein bisschen Tricks gefordert wird, die haben allerdings Hüteproblem mit der Zeit bekommen.

    Oh je, ich gehöre wohl auf normalen Spaziergängen auch eher zur schwach bestückten Sorte.

    Geldbeutel vergess ich sowieso zu 50%, genauso wie das Handy. Im Auto habe ich immer einen 2.5l Kanister Wasser (der regelmässig neu gefüllt wird) und eine Schüssel.

    Hundepark: Hund, Leine und sofern ich dran denke das Halsband mit den Märkchen, dort wird ab und an kontrolliert. Kottüten gibts im Spender am Eingang (befinden sich aber eh in diversen Hosentaschen von mir).

    Runde durchs Feld: Zusäztlich noch die Schleppleine wegen Feldhasen

    Radrunde: Hund, Frauchen, Fahrrad, Fahrradhelm.

    Mittagsrunde hier in der Umgebung: Tjoa, mein Hausmeister weiss mittlerweile dass ich teilweise nicht mal den Hausschlüssel mithab *hust*.

    Zählen die Leckerlies die sich in allen möglichen Stadien der Zerkrümelung in sämtlichen Taschen (Hosen, Wesen, Jacken) befinden?

    Trainingsrunden: Je nachdem was ich üben will, Dummie, Frisbee, Zerrseil, Clicker. Aber wirklich nur zum üben, ich hab noch keinen Dummi quer durch die Felder hier geschleppt, weil ich genau weiss, dass ich da eh nicht übe, sondern mit meiner Mama oder so quatsche.

    Zeckenzange hab ich nie mit (Lena hat dieses Jahr schon genau 5 Zecken gehabt), genauso wenig wie anderes Erste Hilfe Zeug. Vielleicht ein wenig Leichtsinnig, aber ich habe nie was für mich dabei, warum dann für den Hund.

    Mit verknoten hab ich relativ wenig Probleme. Hab zwei mal so ganz komische Seile genommen, die vermutlich nur sehr wenig natürlich sind, daher schlecht knoten aber auch kaum Wasser aufsaugen (seeehr praktisch), was die schöne Gurtband-Schleppleine doch im großen Maße macht. Die ist zumindest zum Teil aus Baumwollähnlichem Material, schön saugfähig und doch relativ schwer zum ziehen, an der läuft Madam oft wie ein geprügelter Hund, den Frauchen zwingt, jetzt mindestens mal ihr eigenes Körpergewicht zu ziehen :lol:

    Aber es gibt ja auch anderes Gurtband, was vielleicht nicht so saugt und nicht ganz so schwer dann ist.

    An den Seilschlepps find ich ganz praktisch, dass ich mir die auch schon prima um den Bauch binden konnte, wenn ich zum üben mal die Hände frei haben wollte aber noch im Stadium war, die Schlepp nicht schleifen lassen zu können.

    Zum Verkürzen mittels Holzteil: Bleibt der Hund da nicht laufend hängen? Ich hab schon mit dem Doppelknoten hinten drin ab und an mal Probleme (z.B. an Häuserecken, wo unten die Kante etwas aus dem Putz gebrochen ist bleibt der Knoten dann hängen).

    Und der Tip mit den Handschuhen ist super! Das gibt nämlich sonst böööse Striemen oder Blasen. Ich hab viel im Winter geübt, wo ich eh Handschuhe anhatte, aber jetzt für den Sommer wären vielleicht ganz einfache, ungefütterte Radler-Handschuhe was? Man will ja nicht immer mit den Fäustlingen oder dreckigen Gartenhandschuhen rumlaufen.

    Ich habe 3 Schleppleinen. Eine 15m Gurtband Schleppleine, und zwei Baumarkt-Eigenkonstruktionen. Karabiner gekauft und Seil von der Rolle, hinten nen dicker Knoten rein, damit das Ende nicht durch den Schuh rutschen kann und fertig.

    Angefangen habe ich mit den 15 Metern, habe aber ganz schnell diese weggepackt und erst nach nem guten halben Jahr wieder rausgeholt, mit den 7 Metern kam ich am Anfang wesentlich besser zurecht. Das Zwischending sind meine 10 oder 11 Meter (so genau hab ich das nicht gemessen, was mit Knoten wegging).

    Ich würde immer wieder mir nur im Baumarkt Seile kaufen, da kannst du die Länge genau deinem Gebrauch anpassen.

    Und für den Anfang würde ich immer einen relativ kurze nehmen, das Handling ist doch gewöhnungsbedürftig und daher mit einer langen viel schwerer als einer kürzeren. Mit einem einfachen Baumarktseil und einem Karabiner für 2,50 Euro ist das ja auch keine riesen Investition.

    Viel Erfolg damit! Ich nutze meine Schlepp zur Absicherung noch heute (Jäger) und hab die Anschaffungen und das Training damit nie bereut.

    Ich fahre mit Lena regelmässig (eigentlich einmal die Woche) auf eine Hundewiese in einem Park hier in der Nähe. Ausserdem gibt es hier in der Nachbarschaft so die Zeit 17:30 wo sich hinten auf einer Wiese Hundehalter treffen. Wenn ich es schaffe und eh nirgends woanders hin will, geh ich mit Lena dorthin.

    Ersteres ist komplett Wildfrei und zur Strasse hin mit einem Zaun abgesichert (ok, natürlich ist der Zugang offen, ist ein normaler Park) und daher kein Problem mit dem Freilauf.

    Zweiteres findet hier auf einer großen Wiese hinter Reihenhäusern statt, die zweite Seite begrenzt durch den Autobahnwall und Schallschutzmauer. Das ist Großwildfrei und Hasenfrei, allerdings nicht Kaninchenfrei. Allerdings sind letztere nur ganz hinten am Rand bei den Brombeeren und solange ich dort wegbleibe (Anfangs, heute kann ich da drum rum laufen und es geht, solange sie nicht direkt vor ihrer Nase aufhüpfen) war das nie ein Thema.

    Gibts bei euch vielleicht auch eher sowas wie eine Wiesenfläche, wo sich Hundehalter treffen? Wenn da schon Hunde toben wenn du dazustößt sollten sich sogar die suizidgefährdeten Hasen verkürmelt haben. Wiesenflächen bergen in der Regel keine Gefahr von Großwild und sind wesentlich übersichtlicher und ungefährlicher, da sie weniger Verstecke bieten.

    In meiner zweiten Heimat habe ich kein Problem, dort herrscht genereller Leinenzwang aber ich wohne nur 5 Minuten Fussweg von einem Auslaufgebiet weg - und dort traut sich auch kein Wild hin :-)

    Ich sehe an Lena jedes Kilo dass sie rauf oder runter geht. Allerdings ist sie ein schlanker Kurzhaarhund, bei dem es einfach mega auffällt, wenn die Rippen mal mehr oder weniger sichtbar sind. Dazu kommt, dass ich sie regelmässig wiege.

    6 Kilo sind eine Menge, und sollte man sogar an einem Fellknäul eigentlich sehen. Das sind ja fast 1/4 vom Körpergewicht noch mal drauf. Kann mir vorstellen, dass man 1-3 Kilo jenachdem wie sie verteilt sind, an einem wuscheligen Langhaarhund optisch nicht so sieht.

    Wie lange das Abnehmen dauern wird, kann ich keine Erfahrungswerte geben. Kann mir aber vorstellen, dass es wie beim Menschen einfach drauf ankommt, manche setzen gut um und tun sich schwer, andere verbrennen mit Bewegung etc. sehr gut und die Pölsterchen schwinden schneller.

    Zu dem Inlinern hatte ich den Zusatz geschrieben: Bei mir in der Region. Hier ist es echt total unschön - weil die Wege wirklich nur neben Straßen hergehen, oftmals nicht mal ein kleiner Grünstreifen vorhanden. Was schön durch die Natur geht, ist nicht geteert sondern in der Regel nur mit diesem feinen Split gestreut, also Skater-Untauglich. Große Runden kann man fast gar nicht fahren, ohne irgendwo auch gute Teile auf der Straße zurückzulegen. Das finde ich für einen Hund nicht unbedingt die perfekte Beschäftigung.

    MIt dem Radfahren hatte ich mich darauf bezogen dass er schrieb "mit dem Rad von A nach B fahren um irgendwo hinzu kommen." DAS ist für mich etwas anderes, als mit dem Hund eine Runde zu drehen, die zumindest zum größten Teil, auf hundgerechten Wegen geht. Ich fahre auch viel Rad, auch meine hat da richtig ihren Spass, eben weil sie rennen kann. Ich fahre auch im Moment zu Trainingszwecken viel durch die Stadt, aber grundsätzlich ersetzt für mich eine Strecke von A nach B (um zum Beispiel jemanden zu besuchen) durch die Stadt nicht die wirkliche Hunderunde.

    Es sind doch immer nur Denkanstöße, wir wissen ja nicht, wie der TE wohnt. Vielleicht wohnt er auf einem Bauernhof, 3km von der nächsten Siedlung entfernt und jeder seiner Wege führt ihn zwangsläufig durch Wald und Feld, dann ist natürlich jede Fortbewegung in irgendeine Richtung automatisch eine tolle Hunderunde. Vielleicht wohnt er aber auch mitten in einer Stadt, wo einfach die meisten Wege erst mal entlang von Straßen sind und von A nach B fast zwangsläufig durch den Ort geht - für nen Hund also total untoll.

    Jeder muss für sich selber letztlich entscheiden, wie seine Lebensumstände zu einem Hund passen, wir können doch immer nur Tips geben und vielleicht ein paar Dinge aufzählen, auf die wir geachtet haben bzw. die wir vielleicht nicht bedacht haben und hinterher aufgefallen sind (positiv wie negativ) und er muss dann sich rauspicken, was auf ihn zutrifft, kann Dinge im Hinterkopf behalten etc.