Ooooh das kenne ich. Und das ist eben auch nicht wildes strampeln, sondern teilweise einzelne Bewegungen. Vorgestern kam ich nach Hause und Madam hat mittlerweile gelernt, dass rumhüpfen nix bringt, sondern nur auf ihrem Platz sitzen sie erfolgreich macht. Sie sass also, der Schwanz wedelte und ich wollte mich runterbücken um sie zu streicheln und zu begrüßen, in dem Moment kommt ihre Pfote nach vorne und "tatscht" nach mir, man könnte es vielleicht am ehesten als eine Mischung aus Pfote geben und "gib mir 5" bezeichnen. Eine Bewegung, ihre Pfote hoch, mein Bauch runter, dünnes T-Shirt an, 3 schöne Striemen.
Sie nutzt dieses "mit der Pfote tatschen" auch beim Kuscheln, um weitere Streicheleinheiten einzufordern, also wenn man z.b. kurz aufgehört hat ihr den Bauch zu kraulen. Ich nehme die Pfote dann zwar immer weg und sage "nein" und kraule erst weiter, wenn sie die Pfote wieder zurückgezogen hat, aber ich glaube wirklich beim Hund angekommen ist das noch nicht. Es ist ja nicht unkontrolliert oder böse, sondern eher ihre Art zu Kommunizieren.
Ach ja, bevor einer das einfordern in den falschen Hals kriegt: Wenn ich aufstehe und weggehe, ist sofort Ruhe, nur bleibe ich neben ihr liegen und streiche mir z.b. grad die Haare aus dem Gesicht oder so, dann kommt die Pfote und oft auch ein leichtes "Wohlfühlknoddern" so nach dem Motto: "Mach weiter!" Sage ich auf eine bestimmte Art und Weise "nein" oder "schluss" oder schick sie weg, geht sie auch anstandslos. Das ist also kein Thema.
Ich glaube, es ist einfach wirklich ihre Art zu sagen: "Das ist toll, weitermachen". Nur wie ich das aus dem Hund rauskriege, der keinen Unterschied macht, ob er mit diesem Tatschen mein Bein mit Jeans, meinen Bauch oder mein Gesicht erwischt, weiss ich nicht. Und auch nicht, ob es überhaupt Sinn macht. Ich kann dem Hund ja nicht jede Art der Kommunikation verbieten.