Beiträge von Faesa

    Meine Madam bellt oft aus Unsicherheit. Richtig angeknurrt hat sie Kinder bisher nicht. Ich habe in den letzten Monaten verstärkt am Kinderspielplatz gehalten, gelobt für ruhiges Verhalten, und mittlerweile geht das ganz gut. Ob sie Kinder toll findet, weiss ich nicht, aber sie hat ihre Unsicherheit den komischen Wesen gegenüber etwas verloren. Manche Gefährte (Laufräder mit Wimpeln oder mache Roller) sind ihr noch ungeheuer, aber das wird, ich hab ja noch 6 Wochen.

    Mir war es wichtig, dass sie Kinder, Kinderwagen und Kindergeräusche mit etwas positiven verknüpft. Ja, ich würde sie nie alleine lassen mit Kind, und eigene sind auch immer nochmal was anderes, aber mit einem Kind bewegt man sich doch des öfteren dann in Bereichen, wo andere Kinder sind (und sei es nur am Spielplatz mal 5 Minuten schaukeln auf dem Heimweg) und ich wollte einfach da einen halbwegs ruhigen Hund haben und keinen, der mir dann durchdreht.

    Also ich würde daher einfach versuchen, den Gartenzaun Gartenzaun sein zu lassen, aber Kinder in anderer Umgebung mit was positiven für ihn zu verknüpfen. Also eben dass es nicht nötig ist, Terror zu veranstalten, wenn man am Spielplatz vorbeigeht oder so.

    Zitat

    unsere Fleischanteilangaben beziehen sich auf das fertige Futter, d.h. eine Krokette vom z.B. Fenrier besteht zu 75% aus Fleisch.

    Das war die Antwort auf meine Frage bezüglich des Fleischanteils in der Trockenmasse. Wenn ich das richtig verstehe, ist das der Trockenmassenanteil, also nix Frischeanteil.

    Das oben ist nur ein Auszug aus der Mail, ich hoffe, es ist ok, wenn ich das so quotiere.

    Leckerlies oder so gibts von mir nicht für andere Hunde. Ich habe allen (die immer alle Hunde durchfüttern) gesagt dass mein Hund nix kriegt und von mir kriegt auch keiner was. Ich gucke den Boxer nicht mal an, er springt trotzdem. Einem anderen Hundebesitzer ist er voll in den Rücken gesprungen, mir auch schon, allerdings nur gestreift. Das hat also nix mit Bestätigung und locken oder freundlich anreden zu tun. Das arme Vieh ist einfach null erzogen.

    Spielzeug mag ich auch nicht mitnehmen. Denn nicht jeder Hund der dort rumläuft (das ist so ne Art Hundetreffpunkt - eine normale, aber riesengroße Wiese, die bis auf 3 schmale Zugänge abgeschlossen ist durch Autobahnwall, Reihenhäuser und dichtes Heckenwerk), es sich wieder problemlos abnehmen lässt. Ich kann es auch nicht leiden, wenn da 5 Hunde rumgondeln und dann packt einer einen Ball aus. Auch wenn Lena zuverlässig fast alles bringt - denn duppende Gummibälle versetzen sie in so einen Jagtrausch, dass die Ohren zu gehen)

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    mal es halt dramatisch aus: Frühgeburt vor der 36. SSW bedeutet Kinderklinik usw

    Wird nicht funktionieren, da die Halterin bis sie in Rente ging die Allgemeinärztin hier im Stadtgebiet war.... Ja, sie müsste es eigentlich wissen, aber sie meint halt, ICH müsse es regeln und nicht sie. Vermutlich weil sie einfach völlig hilflos sind und nicht wissen wie sie es hinkriegen bzw. nicht die nötige Konsequenz mitbringen.

    Ich werde es wohl mal mit Schlüsselbund in der Hand und wirklich lautem Rufen probieren. Auch wenn es letztlich wieder nur meinem eigenen Schutz dient, und nicht der Erziehung der Halter :| Aber es kamen ja auch ein paar nette Sätze als Anregung, was ich doch mal einflechtenn könnte. Das mit dem Pfotenabdruck fand ich besonders schön.

    Oder ich steh das nächste mal totaaal leidend da und halte mir den Bauch, dann müssen sie selber ran. Das wäre vielleicht auch eine Idee. So nach dem Motto, heute gehts mir nicht gut, ich kann nix machen, obwohl ich doch sooooo gerne wollte.

    So, ich geh jetzt Madam wecken und zwinge sie, mich auf die Gassi Runde zu begleiten - aber nicht hier, heute werde ich den zwei "Hohlbirnen" nicht begegnen.

    Hmmm. ich seh schon, ich bin echt zu freundlich. Aber mit den Leuten aus der fast direkten Nachbarschaft will man es sich ja auch nicht verscherzen. Vielleicht ist die Idee mit der Wasserpistole nicht so schlecht. Der Hund kommt ja aus der gleichen Richtung wie Herrchen/Frauchen, vielleicht ziele ich da irgendwann mal schlecht *hust*

    Klar, ich muss mich selber schützen, mache ich ja auch jetzt schon, in dem ich immer sehr nah bei anderen Haltern stehe und teilweise versuche andere Halter zwischen mich und den Boxer zu kriegen, damit der Weg eben versperrt ist. Aber letztlich heisst es wieder, dass ich es regele, und ich fänds halt irgendwie gut, den zweien mal auf nette Weise zu verdeutlichen, dass SIE in der Pflicht sind. Und das geht vermutlich nur, wenn ich Gewalt anwende, die sie dann nicht wollen. Aber Gewalt will ich nicht anwenden (schlagen oder so).

    Der zweite Boxer hier von Nachbars (anderer Halter) ist auch ungestüm, springt auch mal hoch, aber erstens anders, nämlich ohne Anlauf und Herrchen achtet penibelst drauf, dass er mir nicht zu nahe kommt. Letztens ist er einmal ihm durchgewitscht, da drehe ich mich weg und gut war, da bin ich auch nicht böse, weil ich merke, er arbeitet da wirklich dran. Aber bei den zweien ist irgendwie Hopfen und Malz verloren *seufz*

    Werde mir heute Nachmittag mal bei den Nachbarskindern meiner Eltern ne Spritzpistole besorgen. Evt packe ich auch was ein, was ich werfen könnte, vielleicht schreckt das die Halter ab oder sie lassen sich mal auf eine Diskussion ein. Selbstgebastelte Rappeldose oder so - oder einfach den Schlüsselbund ihm entgegenpfeffern. *grübel*

    Das Problem ist halt, dass die Hunde sich echt super verstehen, und ich wenigstens eine Runde halt dort in der Ecke gehe, denn 2 mal täglich irgendwo hin fahren oder die große Runde in die andere Richtung (1,5h bei normaler unschwangeren Laufgeschwindigkeit) laufen schaff ich einfach, gerade bei der Hitze, nimmer.

    Also werde ich denen begegnen. Und es ist ja so, dass sie es schon einsehen, dass der Hund mir nicht in den Bauch springen darf. Aber irgendwie sehen sie nicht so recht, dass SIE da was machen müssen und nicht ich. Darum suche ich da eigentlich auch nach einer schlagfertigen Antwort ohne beleidigend zu werden. Es ist ja nicht, dass sie es gutheissen oder so, sie sehen einfach nur nicht den Handlungsbedarf von ihrer Seite. Und ihnen das zu erklähren, würde halt nicht funktionieren, weil sie eben so sind, wie sie sind... und ich ja ihre Tochter sein könnte und daher ja keine Ahnung habe. Und ist ja auch erst mein erster Hund und überhaupt. Ältere Herrschaften halt.

    Das ist so ein bisschen wie das Anleinen wenn einem ein angeleinter Hund entgegen kommt. Das geht auch nicht in jeden Schädel rein, aber Diskussion in den meisten Fällen einfach verschwendete Zeit.

    Meist fällt mir in dem Moment nix schlagfertiges ein und wenn ich dann daheim bin fallen mir 10 Sachen ein, aber in dem Fall bin ich echt ein wenig ratlos.

    Oh Mann, ich brauch mal ein paar Anregungen.

    Ich bin in der 33sten Woche schwanger, der Bauch ist also gut im Weg und natürlich auch relativ ungeschützt - gerade jetzt bei der Wärme.

    Beim Gassigehen treffe ich oft auf einen Boxer, der an jedem hochspringt. Und zwar nicht nur so, sondern aus vollem Anlauf, teilweise überspringt der noch 3 Meter, wenn ich nicht höllisch aufpassen würde, würde er mich umreissen. Er springt auch 1,90cm großen Menschen bis ins Gesicht hoch.

    So, die Halter dieses Hundes sind aber ja sooo Boxer erfahren (glaub schon ihr 5ter Boxer), dass sie meinen, das geht ja alles von alleine und die Weisheit haben sie eh mit Löffeln gefressen. Beide gut studiert und gut verdient in guten Positionen wissen sie sowieso alles besser als ich. Von daher ist also normale Diskussion unmöglich. Beide hören sich gerne reden, man kann sich unterhalten, aber eben nicht Diskutieren oder eine andere Meinung haben.

    So, und jetzt zu meinem Problem. Dieser dämliche Boxer ist also gestern wieder mal auf mich zugeschossen, ich habe mich gerade noch weggedreht und er hat mich nur mit der Pfote an der Seite gestreift. Als die Halterin dann ums Eck kam, hat ein zweiter Hundehalter (der auch eine extreme Laberbacke ist :roll: ) sie darauf hingewiesen, dass wir (er meint damit immer alle anwesenden) aufpassen müssten jetzt mit meinem Bauch. Und dann kam der Knüller, auf den mir bisher noch keine schöne Antwort eingefallen ist von ihr: "Ja, da müssen sie ganz streng zu ihm sein und ihn richtig wegschubsen". Äh bitte was? Sie haben es in einem 3/4 Jahr nicht geschafft, dass ihr Hund Leute anhüpft und ich soll es jetzt selber regeln? Aber mit sowas brauch ich der nicht kommen, da muss ich irgendwie cleverer, durchdachter rangehen. Aber ich habe keine Ahnung wie.....

    Hat jemand eine prima Idee, einen super Satz, den man grundsetzlich ja sehr intelligenten Menschen schlagfertig um die Ohren hauen kann, was sie mal zum denken anregt? Denn dass ihr Hund null erzogen ist, stört sie bisher herzlich wenig....

    Also, wenn du einen Hund möchtest, und diesen ARTGERECHT auslasten willst, so, wie man es sich für einen Hund wünscht, dann musst du mindestens 3 Runden am Tag gehen.

    Das heisst, eine Runde morgens, also Wecker 1/2h früher stellen, eine Mittags/früher Nachmittag und eine später Nachmittag/Abend. Die Pipirunde spät abends kann wegen mir in den Garten gehen. Der Garten sollte für einen Hund, der artgerecht ausgelastet ist, kein Ersatz für eine Gassirunde sein! Ja, es gibt Leute, die machen mit ihren Hunden weniger, aber es gibt eben auch Menschen, die parken ihre Kinder vor dem Fernseher und schicken sie nicht zum Sport. Findest du auch nicht so gut oder? Also, die Zeit musst du für den Hund schon haben.

    So, dann heisst ein Hund, Opfer bringen. Morgens musst du also mit ihm raus, das sollte dir klar sein. Wenn dein Wecker früher bimmelt als jetzt (und das jeden Tag, also auch Sonntags, wobei viele Hunde lernen am WE länger auszuhalten), ist nix mehr mit bis um 23 Uhr Raiden, denn sonst pennst du in der Schule ein. Ich kenne den Zeitaufwand von WOW - und nein, kein böser Zeigefinger, ich spiele das Spiel selber und weiss sehr genau, wovon ich rede. Aber ich weiss auch, dass ich dieses Spiel am untersten Limit spiele, eben damit der Hund nicht zu kurz kommt.

    Sport: Kommen da noch Wettkämpfe drauf? Beim Judo bei mir war es zumindest immer so, dass die jedesmal den ganzen Tag gefressen haben - während Fussball nunmal nur 90 Minuten + Pause dauert - also mit einem Nachmittag erledigt war.

    So, wir hatten also die Morgenrude, die sein muss. Dann gehst du in die Schule, kommst nach Hause, und schnappst dir als erstes den Hund. Und dann nicht nur 20 Minuten, sondern eher so 45. Ja, auch ein Malteser sollte diese Zeit bekommen, damit man mit ihm spielt, ihn erzieht, also übt, ihn laufen lässt, ihn schnuffeln lässt ("Zeitung lesen"). Gehst du nur immer die gleichen 15 Minuten um den Block hat er zwar Bewegung gehabt, aber nichts erlebt. Das ist auch für einen Hund totaaal langweilig. Auch ein Hund will auf seiner Gassirunde was erleben, mal ne andere Strecke gehen, schnuffeln dürfen etc. Die Gassirunde ist für einen Hund das, was für die Sport und WOW sind. Das willst du ihm doch nicht einkürzen oder?

    Tja, nach der Mittagsrunde kannst du dann selber was essen, Hausaufgaben machen, hast Freizeit für dich und deine Freunde. Allerdings musst du dich von deinen Freunden relativ früh verabschieden, denn dir steht ja noch die zweite Hunderunde bevor. Vor oder nach eurem Abendessen plane noch mal so 45 Minuten ein. Eben wieder für schnufffeln, spielen, rennen, toben, mit anderen Hunden rennen etc. Mit der Zeit findet man raus, wann die anderen Hundehalter der Umgebung gehen, da kann man dann seine Zeit anpassen, so dass man vielleicht öfters den guten Hundekumpel trifft, mit dem der eigene schön spielt und rennt. Mit einem Kind geht man ja auch eher auf den Spielplatz, wenn da andere Kinder sind, als zur absoluten Mittagszeit, wo das Kind dann alleine im Sandkasten hockt.

    Danach also Abendessen und du kannst dich an WOW hocken.

    Und das wird dein Tagesablauf für die nächsten 12-15 Jahre sein. Ein Hund hat nur dich, er vertraut dir und legt sein Leben in deine Hände. Enttäusche es nicht!

    Es ist schaffbar, ich glaube auch, dass es schaffbar ist, wenn deine Eltern hinter dir stehen. Aber mache dir einen guten Plan, wer, wann genau geht. Und bitte komm von dem Gedanken weg, dass ein Hund wenig Auslauf braucht. Wie gesagt, diese Gassirunde sind die Freizeit deines Hundes, sind das, wo der Hund geistig fit bleibt, wo er Eindrücke bekommt. Wenn du ihm das verwehrst, wird er immer mehr abstumpfen. Stell dir mal vor, man würde dich nicht mehr vor die Türe lassen. Auch nicht in die Schule, nirgendwo hin. Woher solltest du denn irgendwas kennen oder dich geistig weiterbilden? Eben, nirgendwo her. Also geh auch mit dem Hund raus. Wenn ihr ihn um 22 Uhr mal zum Pinkeln in den Garten lasst, ist das in Ordnung. Oder MAL als AUSNAHME wenn jemand Krank ist oder so, aber es sollte nicht die Regel sein.

    Aber ihr solltest wissen (weiss grad nicht, wie groß euer Garten ist), dass Hundepipi braune Flecken verursacht und Hundehaufen auch unschön sind, wenn Papa da mit den Hauslatschen reindappt. Das müsst ihr halt wissen, ob ihr das wollt. Ich persönlich mag es nicht, mein Hund hat im Garten nix zu machen, ich gehe selbst wenn wir auf dem Grundstück meiner Eltern sind (riesig und ausserhalb vom Ort) mit dem Hund Gassi - obwohl sie da den ganzen Tag draußen rumrennt. Aber das ist meine persönliche Meinung, nur als Denkanstoß.

    Der Hund kann dir seine Bedürfnisse nur schwer mitteilen. Du musst die Rahmenbedingungen so optimal wie möglich machen, damit es ihm gut geht. Das ist halt wie ein Kleinkind. Nicht umsonst witzelt man oft das "Hundekind".

    Rassetechnisch geh mal in Wikipedia und suche mal nach FCI, Rasselilsten und dann die Hunde der Gruppe 9 - Begleithunde. Da wäre vielleicht was für euch dabei. Das sind alles relativ untriebige Hunde, was nicht heisst, dass sie weniger Bewegung und Förderung brauchen, aber Hunde, deren Urtriebe wie Jagen, Hüten etc. wesentlich weniger ausgeprägt sind, da sie schon sehr lange als Familienhunde gezüchtet werden. Denn ein Hund, dessen Trieb noch artgerecht ausgelastet werden möchte, glaube passt nicht so ganz in eure Familie. Man muss da einfach ehrlich zu sich sein, damit hinterher alle Seiten glücklich werden.

    Also gerade beim Labbie würd ich nirgendwo anders holen als bei einem Züchter, der dir Stammbäume über mehrere Generationen inklusive Geschwistern etc. vorlegen kann. Denn diese Rasse ist nunmal stark erblich vorbelastet und das Risiko würde ich einfach nicht eingehen, den woanders zu holen.

    200km für einen Hund finde ich auch noch nicht sonderlich viel.