Beiträge von Leela

    Zitat

    Darf ich fragen, ob du in einer Hundeschule bist?


    Nein, ich bin nicht in einer Huschu, wenn ich Probleme hatte, dass habe ich eine Trainierin genommen, das war zweimal der Fall, ansonsten habe ich es allein gemacht.

    Zitat


    Wenn nicht, solltest du vielleicht darüber nachdenken, denn dort lernen die Hunde ja vor allem das Miteinander und wenn deine Angst vor bellenden Hunden hat, kann man dort vielleicht daran arbeiten.


    Angst hat sie nicht wirklich. Sie meidet solche Hunde einfach. Besonders wenn sie grundlos bellen. Numa hat ein ausgezeichnetes Sozialverhalten. Sie hatte noch nie ein Problem mit anderen Hunden oder diese mit ihr.
    Bislang war es so gewesen, dass wenn wir bellenden Hunden begegnet sind, dann hat Numa hingeschaut und dann sind wir weitergelaufen. Es hat sie zwar kurz interessiert, aber gestresst hat es sie nicht.

    Zitat


    Die Situation mit dem Mann auf dem Bürgersteig klingt echt ein wenig komisch. Du meintest ja, du hättest versucht, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Wie hast du das denn gemacht?


    Ich habe normal ihren namen gesagt, dass ist bei uns eigentlich das gleiche wie "schau" und funktioniert normalerweise sehr gut. Wenn sie dann nicht reagiert, dann sage ich es etwas strenger, und wenn dann immer noch nichts passiert, dann kommt eine Konsequenz meinerseits, in dem Fall ziehe ich sie halt mit der Leine zu mir heran.

    Zitat


    Wenn sie gerne Leckerlies mag oder ein Lieblingsspielzeug hat, dann versuch sie doch mal damit abzulenken, vielleicht klappt es ja.


    Manchmal nehme ich Leckerlies/spielzeug mit, aber ich habe dann das problem, dass ich solche situationen nicht üben kann, weil numa die ganze zeit nur an meinem bein klebt un versucht alles so perfekt wie möglich zu machen, damit sie etwas bekommt. sie blendet dann alles um sich herum aus. ich denke, das ist auch nicht das wahre, denn es kommt ja immer der tag, wo man mal die leckerlies vergisst oder so und dann steh ich doof da...

    Zitat

    Ich würde weder stehen bleiben, noch mit Pipsstimme rufen, noch mich zum kasper machen, damit sie aufmerksam wird.
    Vielleicht bin ich durch Mücke ein wenig "derber " drauf, das kann sein, den kann man halt nur duch absolute Klarheit führen, sonst schleift der einen nämlich hinterher...


    Wie machst du das dann? Ich glaube schon, dass auch ich manchmal etwas strenger sein könnte, aber ich weiß halt oft nicht in welchen Situationen es angebracht wäre.

    Zitat

    Findet sie irgendwas "bemerkenswert" ( Dinge, die sie nicht kennt ) , kannst du sagen "ist okay" aber ganz normal weiter laufen.
    Geh einen Bogen, dreh kurz um aber steig nicht auf dieses Zögern ein.


    Das mit dem "ist okay" ist eine gute Möglichkeit. Das kennt Numa schon von drinnen, wenn sie an der Tür wufft, das probiere ich mal draußen.
    Dass ich die Straßenseite gewechselt hab, sollte in Numas augen aussehen wie einen bogen laufen. der gehweg dort war nämlcih sehr schmal und dort direkt hätte ich keinen bogen laufen können.

    Zitat

    Ich würde abwägen, ob es besser ist, etwas "auszusitzen", d. h. im Sitz beispielsweise auf die Entspannung warten, um dann loben zu können, oder ganz normal weiter gehen, als wäre nix.

    Und an bellenden Hunden vorbei zugehen, ist doch ne super Trainingsmöglichkeit, Vor allem, wenn sie im Auto sitzen und gesichert sind daumen rauf Von daher würd ich nicht meiden, sondern solche Dinge wirklich ganz bewusst nutzen.


    Bislang bin ich solchen Situationen immer aus dem Weg gegangen, weil ich eben nicht wusste, wie ich sie durch diese Sitaution bringen soll und aus Angst etwas vielleicht noch schlimmer zu machen, bin ich halt lieber aus dem weg gegangen. :ops:
    Das mit dem Sitzen ist eine gute Möglichkeit. Was meint ihr: Wie entspannt sollte der Hund dann sein? Komplett so entspannt wie drinnen, bekomme ich sie auf keinen Fall. Woran erkenne ich ob sie dann entspannt genug ist, sodass sie dann was aus der situation gelernt hat?

    Mir ist heute nacht noch eine andere Möglichkeit eingefallen, aber ich weiß nicht, ob das so ganz ausgereift ist...
    Was wäre, wenn ich draußen mit Numa nur noch beiFuß gehen würde?
    Also sie muss es jetzt nicht so perfekt machen mit am Bein kleben, aber zumindest so, dass sie mit ihrer schulter auf meiner kniehöhe ist und halt ihre ganze aufmerksamkeit bei mir ist.
    das könnte ich ja über leckerlies aufbauen und die dann nach und nach ausschleichen.
    Wenn wir an stellen kommen wo sie hinmachen mag, dann schicke ich sie mit "geh an den baum" pinkeln. das kennt sie noch aus der zeit wo sie stubenrein werden sollte und das habe ich immer mal wieder mit ihr geübt.
    ich sehe nur gerade ein problem in der lösung: wie lange kann numa das aushalten? also wie lange kann sie sich konzentrieren...?
    was sind denn da eure erfahrungswerte?
    ist es für einen hund eine große geistige erschöpfung, wenn er lange beifuß läuft? :???:

    Hallo, (sorry, ist sehr lang geworden)

    ich habe mal wieder ein Problem mit Numa und hoffe, ihr könnt mir helfen.

    Dass sich mir diese Fragen stellen, liegt mal wieder daran, dass ich ersthundebesitzerin bin und nicht weiß, in wie weit ein Hund Verhaltensweisen aus dem Welpenalter mit ins Junghundealter nimmt, in wie weit es vom Junghundealter ins Pubertätsalter und dann ins Erwachsenenalter und darüber hinaus geht.
    Daher verzeiht mir bitte die ein oder andere vielleicht in euren Augen lächerliche Frage... :ops:

    Es geht diesmal um Numas Ängste. Numa ist ja ein allgemein etwas hibbeliger Hund, sie kann sehr schnell aufdrehen, lässt sich aber in der Regel auch mit den richtigen methoden wieder herunterfahren, aber sie ist generell immer etwas angespannt, wenn sie nicht gerade schläft ;)

    Um es mal auf den punkt zu bringen: Ich habe Angst, dass ich Numa nicht die nötige Sicherheit vermitteln kann, die sie braucht um ihre Ängste loszuwerden.

    Ich schreibe hier Ängste, aber ich glaube, das Wort ist noch etwas zu hochgegriffen, denn es sind eher streßßauslösende Situationen. Sie hat nicht wirklich Angst, aber sie ist extrem angespannt und wenn in solch einer Situation dann etwas unvorhergesehenes passiert, dann schlägt es sofort um in reine Panik.

    Ich kann auch nicht wirklich sagen wovor sie Angst hat, denn dafür sind die Situationen in meinen Augen zu vielfältig.
    Das einzige was alle Situationen gemeinsam haben, ist dass wir draußen sind und Numa an der Leine ist.

    Ich versuche mal ein zwei Situationen zu beschreiben.

    Gestern zB bin ich mit ihr unsere normale Pipirunde gegangen. Ich laufe immer die gleiche Runde, weil das Numa Sicherheit vermittelt. Sie kann nur Pipi und Kacka machen, wenn sie nicht so sehr angespannt ist, und wenn wir jedesmal eine andere Runde laufen, dann dauert das mit unter bis zu einer Stunde, obwohl sie theoretisch fast platzen müssten. Wenn wir immer die gleiche Runde gehen, dann kann sie meist schon nach 10-20 Minuten :)
    Wir sind dann ganz normal auf dem Gehweg gelaufen und ca 100 Meter vor uns saß ein mann rauchend auf der Bürgersteigkante und wartete auf irgendjemand.
    Numa sah den mann und fing an langsamer zu laufen. Dann fing sie an den Mann zu fixieren und ging etwas schneller und stellte sogar hinten an der Schwanzwurzel die Haare auf. Ich habe versucht ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, es hat nicht funktioniert. Sie war wie in Trance. Ich bin dann stehengeblieben und und habe sie nochmal zu mir gerufen, als sie nicht gehört hat, habe ich sie zu mir herangezogen. Da endlich hat sie dann auf mich reagiert und hat ganz brav neben mit sitz gemacht als wäre nichts passiert. Als wir dann über die Straße gingen (ich dachte mir, besser wir gehen dem mann aus dem weg) hat sie nochmal zu ihm rübergeschaut, als wolle sie sichergehen, dass der mann noch da ist und dann gingen wir weiter.
    Sie war danach aber noch extrem gestresst.
    Ich bin mir 100% sicher, wenn sie nicht an der leine gewesen wäre, dann hätte sie den mann vielleicht auch erstmal beäugt, aber dann wäre sie zu ihm hingelaufen und hätte mit ihm gekuschelt und versucht sich auf seinen schoß zu setzen. das macht sie im freilauf immer, wenn jemand auf dem boden sitzt.

    Heute wieder eine Situation: Ich gehe mit Numa unsere Runde. Wir waren bei einem kleinen Rasenstückchen, wo sie gerne hinmacht. Dann kam ein Mann mit einem Labbi vorbei. Numa hat den dann erstmal beäugen müssen und hat vergessen dass sie muss. Aber sie hat nur geschaut, auch nicht fixiert. Da war noch alles okay. Weil ich aber wusste, dass sie jetzt eh nicht mehr machen wird, weil sie viel zu sehr mit Labbi-Gucken beschäftigt ist, bin ich weitergelaufen.
    Nach ca 5 Minuten (Numa hatte immer noch nicht gemacht) ist uns auf der anderen Straßenseite ein Mann mit seinem Hund begegnet, der Numa ziemlich aggressiv angebellt hat (das hatte sicherlich nichts mit numa zu tun, ich denke, der war nur leinenaggressiv). Numa blieb stehen und schaute den Hund an, und traute sich dann auch mit mir ein paar schritte weiterzulaufen. Ich hatte sie auch wieder freundlich zu mir gerufen, aber da kam auch keinerlei reaktion ihrerseits. dann sind wir weiter und am ende der straße stand ein polizeiwagen. dort drin war ein polizeihund der unaufhörlich bellte. er fing aber erst an, als wir dort waren, hätte ich ihn schon vorher gehört, wäre ich da nicht hingegangen, denn Numa mag keine bellenden Hunde. Sie kann diese hunde einfach nicht einschätzen. sie selbst ist ein hund, den ich noch nie richtig bellen gehört habe und wenn sie im freilauf ist und ein hund bellt, dann versucht sie dem immer aus dem weg zu gehen. wenn es ein hund ist den sie kennt, dann versuhct sie ihn zu beschwichtigen, als wäre es ihre schuld, dass der hund bellt... Danach war Numa dann total aufgedreht.
    naja, auf jeden fall hat unser spaziergang insgesamt vielleicht 30 minuten gedauert, aber numa hat es nicht auf die reihe bekommen einen haufen zu machen. ich musste nochmal hochgehen, damit sie sich kurz beruhigt um dann wieder runterzugehen, dann hat sie auch gleich am ersten baum gemacht.

    Das sind zwei situationen, so passieren sie uns fast täglich, manchmal ausgeprägter, manchmal weniger. manchmal merke ich nur ein kurzes zögern bei ihr, wenn wir an einem anderen menschen vorbeigehen, oftmals will sie aber einfach jeden anspringen, der uns trifft. fixieren tut sie auch immer mehr.

    Ich habe mittlerweile schon gelernt, dass bei numa überschwengliche freude ein zeichen von streßkompensation ist. Mir ist es so natürlich auch lieber, als wenn sie aggressiv werden würde, aber durch die freude dreht sie halt so auf, dass ein rankommen an sich fast unmöglich ist.
    (auch wenn sie bedrängt wird, ob nun von hund oder mensch, sucht sie lieber die flucht, als den angriff)

    ein beispiel dazu habe ich auch, das hat mich echt fertiggemacht.
    ich war mit aneken aus dem forum und ihrem hund spazieren. es war wirklich schön. zum ende des spazierganges habe ich schon gemerkt, dass es gut, ist dass der spaziergang vorbei ist, denn numa war erschöpft, hauptsächlich geistig.
    sie ist dann auf ana zugelaufen und hat sie angesprungen. ich habe sofort "unten bleiben" gesagt udn ana hat sich von numa weggedreht. eine kombination die normalerweise immer geholfen hat. in dem fall aber nicht. Numa hat versucht mit ihren vorderbein den oberschenkel von ana zu umklammern. ich habe dann versucht numa an der brust von ana wegzudrücken. ich hatte zumindest den erfolg, dass numa sich von ana angewandt hat und sich mir zugewandt hat, allerdings ging es dann erst richtig los. von außen mag es so ausgesehen haben, als würde mir numa in den arm beißen, immer und immer wieder. Dabei sprang sie wie ein flummi hoch und runter. ich sage, dass nur, damit ihr euch vorstellen könnt wie es ausgesehen hat. aber: numa hat nicht gebissen. sie hat lediglich meinen arm ins maul genommen. ihre beißhemmung ist sehr gut. (als das ganze theater vorbei war, habe ich dann auch gesehen, dass mein gänzer ärmerl durchtränkt war mit sabber.) ich habe es dann nach gefühlten 3 stunden geschafft, numa zu mir heranzuziehen und sie festzuhalten. sie hat immer wieder versucht nach meiner hand zu schnappen. ich habe ihr dann meine hand ins maul geschoben und sie hat an meiner hand gesaugt und genuckelt und innerhalb von 10-20 sekunden war sie wieder runtergefahren.
    ich war danach erstmal völlig fertig, denn so einen krassen ausraster hatte sie das letzte mal vor monaten, da war sie noch ein welpe gewesen.

    schon als welpe hatte sie diese ausraster. ich hab mich damals auch ans forum gewandt und mir wurde gesagt, es sei normales welpenverhalten. obwohl ich das nicht richtig glauben konnte, habe ich dem forum vertraut.
    im nachhinein denke ich, dass das ganze kein wirklich normales welpenverhalten war, denn durch solche aktionen hat sie mir damals mind. 10-15 pulllover und 5 hosen kaputtgemacht. welpenzähne richten ja nochmehr an...
    und auch andere welpen, die ich seitdem getroffen habe und nun auch mit numa vergleichen kann, haben kein so heftiges verhalten gezeigt.

    ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll...

    wenn sie im freilauf ist, dann zeigt sie solch ein verhalten nicht. sie ignoriert entweder mensch oder hund oder nähert sich freundlich, meist unterwürfig (aber nicht übermässig).

    Glaubt ihr, dass das nach der Pubertät vorbei sein wird? Oder wird vielleicht ihr Streßpegel sinken, aber die Ängste bleiben, weil sie sich dann bis dahin schon zu sehr manifestiert haben?

    Ich finde auf dem zweiten Bild wirkt sie schon sehr dünn.
    Auch im Vergleich mit dem anderen Welpe wirkt sie sehr schmächtig...

    Ich finde, in so jungem Alter dürfen die Hunde noch so eine kleine Fettschicht haben.

    Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass es gerade in so jungem Alter besser ist, wenn der Hund eine kleine fettschicht hat (die Betonung liegt auf klein, denn zuviel Gewicht ist im jungen Alter ja auch schädlich), denn in dem Moment wo der Hund krank wird, magern solche schmalen hunde dann sehr schnell auf ein gefährliches Gewicht herab. Mit einer kleinen Fettschicht können sie der Krankheit besser entgegen treten.

    Ich finde, der zweite Labbi sieht gut aus, vielleicht schaffst du es ja, dass deine auch bald so aussieht :)

    Zitat


    Ich finde das auch immer ganz ekelig und wir haben auch kein richtig scharfes Messer mehr, weil wir Doofen die guten Messer immer in die Spülmaschine stecken.. :headbash:

    Kauf dir son Messerschärfer, ist billiger, wie neue Messer und seitdem ich so ein Ding habe tu ich auch alle Messer in die Spülmaschine. Man kriegt die Messer damit wieder sauscharf ;)

    Also ich wolfe die Leber immer, und kann da keine verschlechterung feststellen.

    Ich glaube halt, dein Metzger bietet das nicht an, weil es eine riesen Sauerei ist, wenn man leber wolft. es spritzt nur so und das zum teil meterweit.
    ist ne ziemlich eklige angelegenheit und das resulatat ist kein gewolftes fleisch sondern eigentlich eher eine pampe, ähnlich wie babybrei...

    Zitat


    Das kommt auf die Art der Massregelung an bzw. wie sie beim Hund ankommt...
    mein Putzmopp musste nur ein einziges Mal auf Mücke drauf fallen, das hat gereicht, um diesem Ungeheuer bis heute aus dem Weg zu gehen.

    Sitzt die "Strafe" nach dem Schütteln des Lamms ( um jetzt mal beim Beispiel zu bleiben), dann reicht das unter Umständen auch einmal aus...

    Daher hab ich ja auch geschrieben "meist". Ich denke, es gibt für jedes unerwünschtes Verhalten, die passende Strafe, sodass der Hund das Verhalten nie wieder zeigt. Die Frage ist nur: Will man soweit gehen?
    Soll ich meinen Hund grün und blau schlagen, damit er nicht mehr jagt?
    Ich denke, keiner hier möchte soetwas tun.
    Ich wollte ja eigentlich nur auf den Unterschied hinaus, zwischen "Erklärung beim Kind" und "reaktion beim hund" ;)

    Zitat

    @tagam

    ich kann meinem Hund aber viel erklären indem ich ihm in dem Moment in dem er das macht was er nicht soll, strafe und in dem Moment in dem er davon ablässt auch belohne.
    D.h. sie packt ein Lamm und schüttelt es, dann fliegt ihr was um die Ohren oder ich bin in der Nähe und packe sie kurz am Genick und dazu kommt ein lautes Pfui.
    Sobald sie ablässt, kommt ein: so ist fein, und sie wird "gestreichelt", oder ein kurzes Tätscheln an der Seite oder auf dem Kopf.

    Ich finde, das ist nicht die Definition von "erklären". Du zeigst lediglich eine Reaktion auf ein unerwünschtes Verhalten. Dein Hund versteht, dass du das nicht möchtest, aber warum versteht er nicht.
    Wenn ein Kind ein kleines Lamm ärgern würde, dann kann man sich mit dem Kind hinsetzen und ihm erklären, dass auch dieses Lebewesen Gefühle hat und man daher soetwas nicht tun sollte. Das ist für mich erklären.
    Bei einem Kind und einer guten Erklärung kann man dann auch davon ausgehen, dass es so etwas nicht nochmal tun wird, wenn es denn verstanden hat, warum.
    Bei einem Hund wäre ich mir da nicht so sicher. Meist braucht es ja viele Wiederholungen, bis der Hund generalisiert hat.

    Cholera bitte nicht mit Chlorella verwechseln :D

    Solche Zusätze sind meiner Meinung nach nur nötig, wenn der Hund etwas hat, woe diese Mittel sinnvoll sind. Als Prophylaxe würde ich drauf verzichten, denn dafür haben die Mittel für mich eine zu große Wirkung, also ganz besonders Chlorella.

    Eine alternative sind kuren, also ein- bis zweimal im Jahr für wenige Wochen etwas davon geben. das ist sinnvoll.

    Zitat

    Denen wird so gut wie nie auf der Nase rumgetanzt weil die Fronten ganz klar abgegerenzt sind.....und gemassregelt wird zumeist lediglich verbal und/oder durch Koerperhaltung und Mimik.

    Ich denke, genauso ist es auch beim Menschen. Wenn der Hund seinen Platz akzeptiert hat, dann tanzt er einem auch nicht auf der Nase herum.

    meckmeck: Man sollte nicht den fehler begehen und Hunde- mit Kindererziehung vergleichen, denn die Kindererziehung hat einen entscheidenen Vorteil: Man kann einem Kind erklären was es falsch gemacht hat. Auch noch im Nachhinein und mit ruhiger Stimme und das Kind weiß trotzdem, dass es Mist gebaut hat. Versuch das mal bei nem Hund ;)

    Zitat

    Ich kann auch ohne brachiale Gewalt soviel psychischen Druck auf den Hund ausueben und ihm Schaden ohne das er Schmerzen erleidet....beides sollte Tabu sein :)

    Psychischer Schmerz/Druck ist für mich da inbegriffen, denn auch ein Lebewesen, dass nicht durch die Hand, sondern mit Worten oder Gesten, wie Ignoranz, bestraft werden, leiden.