Beiträge von Leela

    Ein Zuggeschirr wäre auf jeden fall empfehlenswert.
    Die normalen Geschirr lassen meist den Schulterbereich nicht frei und dann kann es beim Zug zu falschen Belastungen kommen.
    Ein gutes Zuggeschirr bekommt man schon für 20-30 Euro.

    Wenn du den Hund am fahrrad befestigst, dann sollte die Leine auf jeden Fall am rahmen befestigt werden und nicht am Lenker. Zusätzlich wäre auch noch eine Leine mit Rückdämpfer empfehlenswert, sowie eine Zugvorrichtung am Rad, damit die Leine sich nicht im Vorderrad verfangen kann.

    Schau doch mal hier im Zughundesport-Unterforum, da findest du tolle tips!
    Gerade wenn dein hund ncht freilaufen kann, dann ist Zughundesport eine sehr gute Auslastung!

    Das ist ja wirklich nett gewesen! :)

    Numa hat es letztens auch fertig gebracht mit voller Wucht gegen eine Bank zu rennen. GsD war der Gurt vom k9 genau auf der Höhe der Bank und hat so schlimmeres verhindert. War dann aber trotzdem nochmal beim TA :ops: obwohl sie nach ein paar Schritten nicht mehr gehumpelt ist.

    Solche Leute sind goldwert und die sollte man sich als Freunde definitiv warmhalten :gut:

    Zitat

    Brrrrr..., nun sagt mir mal, wie macht ihr das? Futter ( Fleisch) erabeiten, heißt doch sicher, das auch durch die Gegend schleppen auf den Spaziergängen, oder?
    Hab mir schon tausend Gedanken gemacht, wie ich anstelle, aber irgendwie stelle ich mich da an :D
    Selbst wenn ich es in einen Beutel stecke, das klebt doch an den Fingern :bäh:
    Dabei könnte ich schwören, wenn ich das für die UO Übungen nehmen würde, wäre Muffin in zwei Tagen ein perfekt hörender Hund.
    Also, büdde, büdde Tipps!

    Taschentücher zum Abwischen mitnehmen :D


    Ich trenne Gemüse und Fleisch nicht. Es gibt von beidem jeweils morgens und abends etwas.

    Floydie+Duran:

    Ja da kann ich dich verstehen. Ich habe vor drei Wochen wieder mit der zugarbeit angefangen. Ich wollte es einmal ausprobieren und habe mir gesagt, wenn sie aufdreht, dann verkaufe ich den ganzen Kram.

    Aber Numa ist ja auch nie Rennen oder sowas gelaufen, geschweige denn mal irgendwie zwischen vielen anderen Hunden oder so.

    Ich finde es auch enorm wichtig zu lernen, wann man sich bestimmten Situationen nicht aussetzen sollte.

    Wenn mir eine Horde Kinder entgegen kommen würde, dann würde ich zur nächsten Laterne laufen, Numa da festbinden und dann die Kinder begrüßen.
    Dann soll Numa an der Laterne Terror machen, ich setze mich dann damit nicht auseinander.
    Bei Numa reicht es mittlerweile wenn ich einfach die Leine fallen lasse und mit dem Fuß drauftrete.

    Früher hab ich immer gedacht, es macht keinen unterschied ob ich die Leine nun in der Hand halte oder mit dem Fuß drauftrete. Bis ich das verdatterte Gesicht meines Hundes gesehen habe, der trotz aller Anstrengungen ein entspanntest Frauchen neben sich zu stehen hat.
    Erst gestern abend war ich Gassi mit Numa und wir trafen zufällig meinen Mann, der von der Arbeit kam. Numa hatte ihn dummerweise vor mir entdeckt. Sie sprang gleich in die Leine und drehte richtig auf. Ich hab dann schnell den Fuß auf die Leine gestellt und die Leine fallen gelassen.
    Dann habe ich meinen Mann gebeten neben mich zu kommen (aber nicht soweit, dass Numa ihn erreichen kann) und danach sollte er noch einmal um uns herum gehen. Die Leine war natürlich so kurz, dass Numa auch nicht hochspringen konnte.

    Es hat keine Minute gedauert und Numa war wieder völlig normal.

    Mein Trainer sagt immer das ist anonyme Einwirkung. Der Hund versteht nicht, warum er gehindert wird am Springen. Ich habe vorher nicht erwartet, dass ein Hund so eingeschränkt denken kann, aber es ist wirklich so!
    Nach vielem Üben können mich nun auch fremde Menschen nach dem Weg fragen, bzw mir sogar die Hand schütteln, ohne dass Numa diese Menschen anspringt oder durchdreht.

    ich fand es enorm wichtig zu lernen, dass man auch mal die eigenen Nerven schonen muss, sonst hält man das Leben mit solch einem Hund nur schwer aus.

    Numa hat dieses Streßraktion das erste mal mit 11 Wochen gezeigt!!!

    Damals wurde mir noch von allen Seiten gesagt, dass es normales Welpenverhalten sei. Eben dieses typische "ich zwick dir mal ins Hosenbein" :roll:

    Das war aber definitiv nicht so. Heute weiß ich das, aber damals war ich völlig überfordert. Zumal, mein Vertrauen in sie auch immer kleiner wurde, weil sie immer unberechenbarer wurde. Ich habe Numa niemals die Schuld gegeben, oder war sauer auf sie. Ich war und bin immer nur traurig. Traurig über mein eigenes Versagen und traurig darüber sie so sehen zu müssen.

    Ich kann nur sagen, dass man verdammt viel mit der richtigen Erziehungsmethode hinbekommen kann.
    Ich trainiere nun seit 3 Monaten mit Numa ganz anders.
    Ich habe endlich einen Trainer gefunden, der sich mit triebstarken Hunden auskennt und Numa gleich beim ersten Mal besser einschätzen konnte als ich.
    Ich kann mich noch sehr gut an die Situation erinnern, als Numa das erste Mal auf dem Hundeplatz im Training ausgerastet ist. Es war mir so peinlich und ich hatte große Angst, dass jemand denkt mein Hund sei böse.
    Eine andere HH meinte dann zu mir, ich solle mich doch mal richtig bei dem Hund durchsetzen!
    Ich meinte zu ihr, dass es keinen Sinn hat, ich kann nicht mehr machen, außer dem was ich eh schon tue.
    Der Trainer fragte mich dann was ich genau tue in dem Moment. ich erklärte, dass ich mich runterhocke und Numa in meinem Arm beißen/schnappen lasse, weil sie so am schnellsten wieder aufhört.
    Die andere HH meinte dann, dass sei total gefährlich, irgendwann würde mein Hund dann anfangen richtig zu beißen.
    Der Trainer hat dann sofort gesagt, dass das totaler Quatsch sei, denn mein Hund sei in keinster Weise aggressiv!

    Boah, da ist mir vielleicht ein Stein vom herzen gefallen, dass er das so erkannt hat und Partei für mich ergriffen hat!

    Er hat mich dann auch in den Stunden immer wieder darauf aufmerksam gemacht, wann es zuviel für Numa wird. Dann habe ich mit den übungen ausgesetzt oder habe sie etwas weiter an einen Baum oder Zaun gebunden, damit sie nicht auskekst, sondern sich da erstmal beruhigt.

    Generell ist für Numa alles verboten was ihren Trieb fördert, was sie also weiter stresst.
    Momentan haben wir hier komplettes Spielverbot. Nicht mal als Belohnung bekommt sie ein Spiel.
    Selbst kuscheln tun wir verdammt selten. Ich tue quasi alles für meinen Hund was er braucht, aber mehr nicht. Gerade in der Wohnung macht es sich sehr bemerkbar. Sie bekommt hier drinnen ihr Fressen (übrigens regelmäßige Mahlzeiten morgens und abends, kein Hungern lassen, damit sie draußen besser hört, denn das versetzt sie wieder in Streß) und hat hier drinnen ihre Schlafplätze. Wenn Besuch kommt wird sie schon vor dem Klingeln angeleint. Damit sie sich nicht gezwungen fühlt, den Besuch begrüßen zu müssen. Mehr passiert drinnen nicht. Niemals. Keine Ansprache, der Hund wird nicht beachtet.
    Draußen gehen wir spazieren und üben kleine UO-Sachen. Zudem machen wir Zughundesport und gehen jeweils einmal die Woche zum Longieren und zur Hundeschule.
    Das wars.
    Ich hatte mir ursprünglich das Leben mit einem Hund auch anders vorgestellt. Ich wollte spielen mit meinem Hund und kuscheln, vielleicht auch mal einen Ball werfen...
    All das geht mit Numa nicht, aber der Sport macht dafür mit ihr umso mehr Spaß :)

    EDIT: achso, falls Numa in der Wohnung doch unruhig wird, dann lasse ich es nicht zu. Das ist die einzige Situation wo ich eingreife und sie auf ihren Platz schicke und ihr sage, dass sie dort bleiben muss. Sie nimmt das auch dankbar an. Sie legt sich dann hin und kann entspannen.