Beiträge von Leela

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    Es gibt dieses Jahr auch keine Canicross Rennen mehr, das ist Gift für ihn.
    Nur noch lockeres Joggen durch den Wald.

    Hast du nur mit den Rennen aufgehört, oder machst du wirklich nur noch joggen und gar kein canicross mehr?

    Bei Numa hab ich nämlich gemerkt, dass die Zugarbeit Wunder wirkt...
    Gerade das regelmäßige Traben bei nur so 10-15km/h...

    Ich finde es interessant, dass fast alle Hunde ähnlcihe Symptome zeigen und auch ähnliche Methoden dabei helfen.

    Brush, ich kann dir nur zustimmen, dass es hilft, die Hündin intakt zu lassen. Numa hat sich durch die zweite Läufigkeit nochmal extrem entwickelt. Sie ist jetzt viel entspannter (gerade bei Hundebegegnungen), als noch vor ein paar Wochen.

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    Ich dachte z.B. immer, ich hab einen super bewegungsfreudigen Hund, der draußen nur am umherdüsen ist, wenn wir ohne Leine sind... mittlerweile hab ich aber mehr und mehr den Verdacht, es ist weniger die Freude an der Bewegung als der ständige Stress, der ihn so aufdrehen lässt...

    Oh ja, das kenne ich auch. Mittlerweile versuche ich das durch den Zughundesport in kontrollierten Streßabbau umzuleiten.
    Wenn irh Laufen hilft Streß abzubauen, dann soll sie auch laufen dürfen. Allerdings nicht so, dass sie sich gleich wieder aufputscht, durch das rumrennen.
    Also darf sie am Rad ziehen und es hilft wunderbar :)

    PLZ 0
    - Dingsda, Leipzig
    - Betty und Fanta, Dresden
    - Corgi-Fan mit Kusko, Halle

    PLZ 1
    -Leela, Berlin

    PLZ 2
    - Liekedeeler, Emden
    - Wauzihund mit Bobby, Bremen

    PLZ 3
    - Darkangel89, nähe Magdeburg, bald in Magdeburg
    - DeichkindErna, nähe Goslar
    - ratibor, Kassel
    - Brazzi, Lemgo (OWL)
    - Saiyuki, Herford
    - schokolina1968, Braunschweig und Gifhorn

    PLZ 4
    -Lucky + Me, Düsseldorf
    -lulu_melly, Essen
    -AndreaR. , Wuppertal
    - Gina01, Bochum
    -Maanu, Bottrop
    -Djego, Velbert (Mettmann)

    PLZ 5
    - Jacky I, Wetter/Ruhr

    PLZ 6
    - Sophiemaus, Ludwigshafen

    PLZ 7
    - Artisae, Karlsruhe
    - Jimmy Jazz, Achern/Baden
    -Kendra, nähe Karlsruhe
    -anpwali mit July, Durmersheim
    - Amyka, Karlsruhe
    - Tommydog , Feldberg (Hochschwarzwald)

    PLZ 8
    Lenny und Ich


    PLZ 9
    - Crazy-Ivi, Landkreis Forchheim
    - Jeanie, Landkreis Fürth

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    Moin, Leela,

    ich habe Deinen Vergleich zwar nicht verstanden (auch nach mehrfachem Lesen nicht), glaube aber, dass wir durchaus dasselbe meinen - und manchmal sind ja zwei Erklärungen durchaus auch besser als eine :-)

    Naja, der Unterschied ist, dass der hund im ersten Fall, von sich aus auf die Idee kommt, das gewünschte Verhalten zu zeigen (zB ruhig sein), denn er hat ja gelernt, dass es danach eine Belohnung gibt.
    Im zweiten Fall wird er mit der Handlung (als dem ruhig sein) immer warten, bis ihn jemand dazu auffordert.

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    (Übrigens glaube ich, dass ich meine Hunde fast immer besteche UND belohne ... ist nicht jedes "Locken" auch Bestechen? :-) )

    Sicher ist locken auch eine Bestechung ;)
    Daher locke ich meinen hund auch nicht. Wozu sollte ich auch?
    Wenn ich etwas von ihm möchte, dann sag ich ihm das. Und da er gut erzogen ist, tut er was ich sage :D
    Warum sollte ich ihn locken? :???:


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    P.S. Selbstverständlich sollen Kommandos IMMER sitzen (auch ohne Belohnung/Bestechung). DA sind wir uns, denke ich, sowieso einig. (Und DA sind wir drei hier noch lange nicht)


    Ja, da hast du recht.

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    Es ist wirklich so dass es Phasen gibt da fiepe ich auch, und finde es lustig wenn er mit einstimmt, und wenn ich mal meine Ruhe will dreh ich fast durch wenn er nur daliegt und fiept weil ihm langweilig ist.


    Das finde ich etwas problematisch. Woher soll dein hund wissen, dass du das Fiepen im einen Moment toll findest und im nächsten nervt es dich?
    Woher soll der Hund wissen, wann du deine ruhe haben willst?
    Entweder du verbietest es ganz oder du machst ein Kommando draus.
    Dass du ihn quasi auf Kommando fiepen lässt.
    Da du aber momentan zuviele Baustellen hast, solltest du das mit dem Kommando eher hinten anstellen.
    Auch dadurch, dass du das Fiepen ab und zu belohnst, ist das für deinen Hund erst recht eine Aufforderung zu fiepen.Aus seiner Sicht findest du es nämlich irgendwann toll und dann bekommt er Aufmerksamkeit und Belohnung in Form von Lob/Streicheln/Leckerlie.

    Also dass Numa durch Barf ruhiger ist, kann ich auch bestätigen. Ich barfe sie seit sie 5. Monate alt ist. Vor kurzem musste ich sie dann für 6 Wochen umstellen auf Trofu. es war die reinste hölle!
    Schon ein paar Tage nachdem sie wieder Barf bekam, war sie wesentlich ausgeglichener.

    Wenn Numa ausflippt, dann äußert es sich so, dass sie mich attackiert.
    Zu erst springt sie umher, springt mich an und packt dabei meinen Arm. Sie schnappt dann immer wieder zu. Mal heftiger (sodass ich mind ne Woche lang Blutergüsse habe) mal weniger (dann ist mein Arm nur voller Sabber).
    Ob es heftiger ist, hängt aber komischer Weise nicht von der Art des Stresses ab.

    In solchen Situationen muss ich dann extrem ruhig bleiben, was natürlich schwer ist, wenn man grad gebissen wird :roll: und muss in die Hocke zu ihr runtergehen, dann muss ich sie einerseits festhalten, damit sie aufhört rumzuspringen, andererseits darf ich sie aber auch nicht zu fest halten, weil sie sich dann eingeschränkt fühlt und sie das nochmehr stresst.
    Ist ne ziemlich Gradwanderung.
    Natürlich versuche ich alles zu vermeiden, dass sie so auskeksen lässt. Momentan passiert es auch nur noch während des Trainings. Also auf dem Hundeplatz. Im normalen Alltag kommt es gar nicht mehr vor.

    Numa ist trotzdem in keinster Weise aggressiv. Sie hat noch nie einem Menschen oder Hund etwas getan. Nicht mal im Spiel.
    Sie hat mich auch noch nie attackiert oder angeknurrt, wenn es um so typische Sachen wie Futter oder Spielzeug geht. Da ist sie lammfromm.

    Es passiert nur in Situationen, in denen sie sich vollkommen überfordert fühlt. Wenn alles zuviel wird.

    Dadurch dass ihre Frustrationsgrenze gestiegen ist, kann ich momentan solche Aussetzer noch besser vorhersehen, denn meist fängt sie extrem an hecheln, wenn es ihr zuviel wird.
    Dann kann ich aufhören und sie aus der Situation herausbringen.

    Aber bis vor kurzem war es noch so, dass es in meinen Augen keine Anzeichen gab. Es passierte von einer Sekunde auf die andere.

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    Wenn Du EIN Erfolgserlebnis GEZIELT belohnen kannst, sind Leckerli sicher gut geeignet (wenn der Hund sie mag). DANN kann man auch "bestechen", indem man zeigt: "Belohnung gibt es, wenn Du das und das machst". Wichtig ist aber, dass für beide Seiten klar ist, um was es geht.

    Ich finde das etwas ungünstig ausgedrückt von dir, daher schreib ich hier mal, was der Unterschied für mich ist zwischen Belohnung und Bestechung:

    Stell dir vor du gehst einen Straße entlang und am Ende der Straße gibt dir jemand 10 Euro. Du freust dich :)
    Was tust du als nächstes?
    Du gehst die Straße nochmal entlang der Hoffnung am Ende bekommst du wieder 10 Euro!

    Jetzt stell dir vor, ich zeige dir 10 Euro und sage: geh die Straße entlang!
    Du gehst natürlich die Straße entlang und am Ende bekommst du die 10 Euro.
    Aber: was tust du als nächstes?
    Du wartest darauf, dass ich dir die 10 Euro zeige und dich auffordere!

    Das erste ist also eine Belohnung und das zweite eine Bestechung.

    Um es nun auf den Hund zu übertragen: Bei einer Belohnung tut der Hund die Dinge ohne vorher die Belohnung vor die Nase gehalten zu gekommen. Gerade wenn man zB unterwegs ist und es entsteht eine Situation, wo man keine Zeit hat, das Leckerlie aus der Tasche zu kramen, ist es sehr gut, wenn man einfach mal Sitz sagen kann und der Hund tut was man möchte.

    Aber ich denke mal, HerrSchobert meinte es ganz ähnlich :^^:

    Nein dieses mal wurde nur die Schilddrüse getestet. Der Cortisol-Wert wurde aber vor einem Jahr bei dem großen Blutbild mitgetestet und war damals völlig okay. Der Wert wird natürlich diesen Herbstl wieder mitgetestet.

    Ich habe anfang august wirklich nur die schilddrüse testen lassen, weil Numa eh gerade Blut abgenommen wurde, weil ich die Impftiter bestimmt haben wollte und weil mein Hundetrainer mir dazu geraten hatte, weil Numa dazu neigt in Streßsituationen völlig auszukeksen.

    Wir beide (als Trainer, als auch ich) haben schon vermutet, dass es eher nicht gesundheitlich bedingt sein wird, sondern es rasse-mischungs-bedingt ist (was für ein Wort :D ), sowie an meiner Erziehung liegt.

    Nachdem wir nun seit ein paar Monaten anders trainieren, hat sich auch schon sehr viel gebessert, daher bin ich auch der Meinung, dass es nicht an ihrer Schilddrüse liegt, sondern es einfach ihre genetische Veranlagung und ihre Prägung, bzw Erziehung ist, die sie so handeln lässt.