Beiträge von jennja

    also ich bekehre hier niemanden. Ich hab vor über 3 Jahren angefangen, mich mit dem Thema intensiver zu befassen und den Entschluss für mich selber gefasst.
    Aber auch davor fand ich es immer schon ekelhaft, wenn jemand in meiner Gegenwart ein blutiges Steak gegessen hat und mit diesem Fleischwahn, wie er in der Grillsaison zB herrscht, konnte ich noch nie was anfangen. Fand ich immer schon eigenartig bis abstoßend. Aber gut...
    Ich rede niemandem in sein Essen rein. Aber 1. wenn jemand von sich aus sich mir anschließen möchte, dann freu ich mich und lebe es möglichst positiv vor. ich mag aber keine Bekehrungsversuche in die andere Richtung oder Gejammer, dass an meinem Essen was fehlt o.ä. und 2. ich denke schon, dass ich in meinem zu Hause das Recht habe, Dinge auszuschließen, die ich nicht haben will. Dazu gehört zB auch Zigarettenrauch. Wenn ER rauchen möchte, dann bitte draußen, ich muss es nicht in meiner Wohnung ertragen müssen. Wie schon erwähnt, ich "gestatte" (doofes Wort, aber was anderes fällt mir grad nicht ein), dass bei uns Fleisch und Fisch zubereitet wird, weil ich niemandem was verbieten kann und auch nicht will. Aber ich sage auch ganz ehrlich, dass ich das, könnte ich es mir noch mal aussuchen, nicht noch mal haben wollen würde. Aber das sag ich jetzt, wo ich nicht auf Partnersuche bin :D Die Kriterien der Partnerwahl verändern sich ja auch im Laufe des Lebens, denk ich (bin aber auch zu lange aus dem Thema draußen, haha)...

    Für viele Menschen ist Essen kein großes Thema, für mich aber schon. Weil es eben mehr als nur individuelle Nahrungsaufnahme ist.

    aber euren Ansatz @Pinky4 respektiere ich sehr, ihr macht euch Gedanken und zieht das durch. Toll! Soweit sind die wenigsten.

    Das hat bei mir aber andere Gründe, der Geruch ist nur zweitrangig. Mir ginge es da mehr um die Einstellung generell, das ist bei mir ähnlich wie mit politischen Ansichten. Also nicht, dass derjenige meine Ansichten 1:1 teilen müsste, aber die Grundtendenz sollte übereinstimmen. Das ist mir sehr wichtig.
    Ich finde Menschen, denen Tierleid, Umweltzerstörung und Ressourcenverschwendung generell egal sind schlichtweg unattraktiv. Daher wäre das schon prinzipiell relevant. Auch für ein Zusammenleben.
    Bei meinen Familienmitmenschen kann ich es wenig bis gar nicht beeinflussen, aber bei der Partnerwahl kann ich zum Glück ja meine selbst gewählten Maßstäbe ansetzen.

    Wäre ich auf Partnersuche, wäre es zumindest nicht irrelevant. Meine Toleranzgrenze hat sich da in den letzten Jahren doch etwas verschoben.
    Mein Partner gibt sich Mühe, aber er hat immer wieder mal Phasen, wo es nicht funktioniert. Er würde sich ansich gerne vegan ernähren, aber er ist oft zu bequem, einfallslos und wenig experimentierfreudig. Somit, ich koche für mich, er für sich und gut ist. Toll find ich das nicht, aber was soll man machen. Meine Bemühungen, ihn mehr für meine Gerichte zu begeistern, scheitern zumeist. Immerhin hat er sich an meinen veganen Apfelkuchen gewöhnt und von Kuhmilch und Eiern sind wir ganz weg. Der Rest (Käse, Fleisch und Fisch) hält sich hartnäckig, aber das geht mich nichts an. Ich mag es nur nicht, wenn die Bude nach gebratenem Kadaver stinkt, und daher reißt er sich oft mir zu liebe zusammen.
    Ich glaube, ich würde nicht noch mal mit einem Omni zusammenleben wollen. Es macht mir schon was aus, doch...

    Bei uns gab es Frikassee mit Soja-Schnetzel (wieder nicht eingeweicht, sondern trocken angebraten, Entdeckung des Jahres, ist einfach wirklich besser!) mit Naturreis

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    Ich hab Sojaschnetzel heute beim Einkaufen mitgenommen und würde gerne mal dieses Frikassee ausprobieren. Hast du da evtl. eine idiotensichere Anleitung für? :D

    ich stelle immer wieder fest, dass ich im absoluten Veganer-Schlaraffenland lebe. Wohne am Rande einer Großstadt und hab hier in den Gewerbegebieten alles an Bioläden, der Edeka hat eine gigantische Veggie-Ecke, ich hab wirklich richtig krasse Auswahl. Das geht mir immer total ab, wenn ich mal woanders bin, wo vegane Ernährung noch kein "Trend" ist (in der Heimat im Osten zB, ich nenne es "Wursthausen".....). Ich muss mich eher zügeln, nicht ständig irgendwas zu kaufen, was ich noch nicht probiert habe (und eig. auch nicht dringend brauche :pfeif: ). Schlimm vor allem bei Convenience-Produkten (sowas wie Käse, Salatdressing, Maultaschen, Eis...)... Aber auch an Obst & Gemüse krieg ich bei uns so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann... Da denke ich oft, oh man, wo soll das hinführen :fear:
    Versuche dann wirklich bewusster einzukaufen und mich nicht immer verleiten zu lassen. Minimalistischer essen ist die Devise...
    Aber dieses gerne behauptete "als Veganer kannst du ja gar nichts essen" ist für mich sowas von fremd. Manchmal wünschte ich, es wäre so |)

    vor gut einem Jahr, da war ich gut im Training... und da mag ich wieder hinkommen

    Spoiler anzeigen


    Gewicht war zw. 49 und 50 kg bei 1,58m.

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    da hängt bei mir ganz viel an der Psyche. Wenn ich meinen Sport mache, mich gesund ernähre (nicht hungere! Das kann ich tatsächlich nicht.), diszipliniert und motiviert bin, ein Ziel habe (sportlich zB), dann geht es mir gut und dann bewege ich mich auch eher im niedrigeren Gewichtsbereich, das passiert automatisch. Und daher kann ich sagen, dass ich mich mit weniger als 50kg def. wohler fühle als mit 53-54... Einfach weil es mir dann besser geht und ich gut drauf bin.
    Optisch ist der Unterschied ja gar nicht so groß. Ob ich 2 kg mehr oder weniger drauf hab, das fällt anderen Leuten kaum auf. Aber ich merke es sofort, wenn es in die falsche Richtung geht und das zieht mich dann runter. Bin da leider bissl empfindlich...

    ich wäre gerne wieder sub50. Keine Ahnung, ob ich das dieses Jahr noch schaffe, weil ich sportlich noch eingeschränkt bin (kann immer noch nicht laufen :( ) und essenstechnisch nicht so motiviert bin im Moment... Ich könnte ständig essen. Schlimm.
    Aktuell bin ich bei 52, bissl drüber. Größe 1,58m.
    Fernziel wäre 48, aber... vielleicht im Frühling oder so.. Im Moment mag ich mich auch gar nicht stressen. Nur weiter zunehmen will ich auf keinen Fall. BMI ist bei 20,9 und damit fühl ich mich nicht so wohl. Sub20 wäre besser fürs Wohlbefinden.
    Ich muss mal schauen, ob ich Schwimmen und Radfahren fest etablieren kann, oder wenigstens abends Hometrainer, wenn mir der Weg zum Schwimmbad zu weit ist :roll:

    mein Belabär im Urlaub...

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    seine Spezialität: Süßschauen

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    ich arbeite auch im Homeoffice, überwiegend. Zwar nicht mehr vollzeit (32h/Woche bzw. 4-Tage-Woche, aber halt 4 Tage VZ wenn man so will).
    An 1-2 Tagen in der Woche fahre ich für nen halben Tag ins Büro. Das sieht dann so aus: morgens ab ca. 7 Uhr was arbeiten im HO, dann evtl. kurz Gassi (wenn der Mann nicht schon war), ins Büro fahren, dort so 4 h arbeiten, wieder heim fahren, gassi gehen und dann noch mal arbeiten... Diese tage mag ich nicht besonders, aber ich muss mich halt auch mal in der Firma blicken lassen und nur HO ist mir zu öde.

    An den reinen HO-Tagen fange ich auch gegen 7 an, mache zwischendurch 1-2 Gassipausen und arbeite dann halt so lange, bis ich "fertig" bin.

    Ich arbeite in einem kleinen Unternehmen (sowas wie eine Agentur), wo HO normal ist. Mein Job ist Buchhaltung/Finanzen/Controlling, zu 90% geht bei mir alles digital abzuarbeiten. Da ich auch Prokuristin bin, muss ich ab und zu mal was unterschreiben oder so, dazu muss ich halt mal vorort sein.

    Feste Arbeitszeiten hab ich nicht, ich muss halt meine Arbeit schaffen... Ob ich das nachts machen oder wann auch immer, ist egal. Ich muss halt nur tagsüber telefonisch erreichbar sein.