Beiträge von jennja

    Oh wie lieb von dir, dass du fragst, @rinski :)
    Nach inzwischen guten 3 wirklich quälenden Monaten bin ich zwar immer noch nicht wieder ins Lauftraining eingestiegen, aber immerhin kann ich seit ein paar Tagen wieder normale Spaziergänge machen, ohne Schmerzen dabei zu haben.
    Somit wird es noch etwas dauern, bis ich wieder laufen werde, aber ich hoffe, dass es in ein paar Wochen soweit ist. Ich fiebere diesem Tag schon entgegen, vermisse das Laufen so sehr! Nächste Woche habe ich die dritte Stoßwellensitzung (das bringt echt was!) und das sollte es dann eigentlich gewesen sein.
    Wobei ich auch ein wenig Angst hab, dass ich dem Fuß beim Laufen wieder richtig vertrauen kann, das wird dann noch mal spannend zu Beginn.
    Ich hoffe, dass ich noch in diesem Jahr wieder soweit komme, dass ich mal wieder eine schöne Runde von 8-10 km schaffe. Mal schauen :)

    Sorry, ist ein kleiner Roman geworden...

    wie schaut’s bei euch allen so aus? Läuft‘s??

    Wenn ich mir überlege, was meine Schwester und ich uns zu essen gemacht haben, wenn die Mutter noch nicht zu Hause war... Kennt noch jemand diese Tütenfertignudelgerichte? :D Tüte auf, Zeug in Wasser einrühren, paar Minuten kochen lassen, fertig. Immerhin vegetarisch *lach*
    Ich konnte ganz lange nicht kochen. Aber bei uns wurde sehr einfach gekocht und Fleisch gabs tatsächlich nicht oft. Eigentlich nur am Wochenende. Wurst auch nur sehr wenig.
    Bei meiner Oma hab ich sehr oft nach der Schule gegessen und da gabs oft Kartoffeln und Senfeier und sowas. Hab ich geliebt! Meine Oma konnte aber auch wirklich kochen.

    Die vegetarischen Phasen von meiner Schwester und mir wurden ohne Gemurre akzeptiert.

    Vor rotem Fleisch hatte ich schon immer „Angst“, daher hab ich wenn sowieso nur Geflügel gegessen, aber wichtig wars mir nie. I meinen ersten Jahren nach dem Auszug von zu Hause war ich überwiegend vegetarisch, ohne dass es mir bewusst war. Ich wäre einfach nicht auf die Idee gekommen, Fleisch zu kaufen und zuzubereiten. Wusste ja gar nicht, wie das geht xD

    Heute ist meine Mutter ziemlich begeistert von meiner Ernährungsweise, weil sie es für sehr gesund hält. Tierleid ist in meiner Familie leider kaum ein Thema. Meine Schwester arbeitet bei Mc.D. :fear:

    psychisch... hmmm. Find ich schwierig. Einerseits bin ich zwar mit mir selber mehr zufrieden, ja, unbedingt.
    Aber andererseits belasten mich auch mehr Dinge, die ich vorher nicht wahrgenommen habe, die ich nicht so hinterfragt habe (v.a. Thema Milch- und Eier-"Produktion" usw...). Nach über drei Jahren bin ich immer noch nicht an dem Punkt, wo ich gelassen sagen kann: mir egal, was um mich rum passiert, Hauptsache ich bin mit mir im Reinen. Weil 1. kann ich das alles nicht ignorieren, weil es mir jeden Tag vor Augen geführt wird und 2. hab ich immer noch genug Verbesserungspotential bzgl. meinem Konsumverhalten (bei veganer Ernährung hört es ja nicht auf)...
    Aber das ist Typsache. Ich bin halt Typ "Weltschmerz auf meinen Schultern". Ich komme nicht gut damit zurecht, dass so viel Schlimmes in der Nahrungsindustrie passiert (und es großteils von den Menschen ignoriert bzw. als normal hingenommen wird) und in dem Punkt ging es mir eindeutig besser, als ich noch dumm war...

    ansonsten...
    verbessertes Hautbild,
    leichte Gewichtsreduktion ohne besondere Anstrengung,
    besseres Körpergefühl, sportlich leistungsfähiger (trainingsbedingt)
    verbesserter Schlaf (aber das hängt sicher nicht nur allein mit der Ernährung zusammen)
    meine Zähne sind ein einem hervorragenden Zustand, obwohl ich jahrelang nicht beim Zahnarzt war :D (war neulich mal zur Kontrolle, wurde für meine guten Beißerchen gelobt)

    schlechte Blutwerte hatte ich noch nie und krank bin ich schon immer nur selten gewesen... Da hat sich nicht wirklich was getan. Heuschnupfen ist immer noch da, aber evtl. etwas abgeschwächt (kann auch andere Gründe haben).

    Wer sich aus ethischen Gründen vegan ernährt oder vegan lebt, hat oft oder meistens (mir fehlt die Statistik) die Tendenz, sich viele Gedanken zu machen über solche Themen und den Gedanken Taten folgen zu lassen und sich selbst einzuschränken.

    so in die Richtung geht das, was ich denke, ja. Ich habe das Gefühl, Veganer haben vielleicht einen anderen Blick auf die Dinge, die so passieren... Sehen Zusammenhänge, beziehen sich selbst mit ein, reflektieren ihr eigenes Verhalten mehr und hinterfragen eher schon-immer-so-Gewesenes...

    aber... belassen wir's besser dabei :)
    interessant ist das trotzdem!

    @aya_papaya dasselbe gilt für mich :) Ich meine auch nicht, dass es nen zeitlichen Zusammenhang gibt. Die meisten von uns sind nicht als Veganer auf die Welt gekommen. Aber ich sehe tendentielle Parallelen hinsichtlich der Gründe bzgl. Veganwerden und gewollter Kinderlosigkeit. Gründe für das eine oder andere sind immer individuell, aber ich hab so meine Theorie. Aber das führt hier echt zu weit...

    ich hab Hündinnen generell als kooperativer und insgesamt leichtführiger kennen gelernt, meine eigene kann zwar eine ziemliche Kackbratze sein, aber am Ende des Tages gilt immer das, was Mutti sagt. Bei meinem Rüden ist es anders, der kann sehr vehement sein, wenn er was durchsetzen will, der gibt einfach nicht auf.

    Bin eher der Hündinnentyp, das liegt mir mehr, aber nachdem ich Nevis von @Gammur kennen gelernt habe, kann ich mir sogar mal wieder nen Rüden vorstellen, irgendwann :D

    Ich find's nachvollziehbar, dass bei Hütehunden die Hündinnen gefragter sind, ich würde auch eher eine nehmen. Beim ersten Hund war es so, dass ich eine wollte, aber mir dieser eine Rüde dann doch besser gefallen hat und der wurde es dann. Und wenn er seine schlimmsten Phasen hatte, so bis er 4 war, dachte ich oft: ich hätte doch die kleine schüchterne Hündin nehmen sollen :ugly:

    Und irgendwo sind ähnliche Werte und Vorstellungen bestimmt auch ein Grund, bestimmte Freundschaften zu vertiefen und andere eher nicht.
    Wird euch nicht anders gehen.


    genau das meine ich nämlich auch :)
    Wie gesagt, jemanden, dem diese Themen (Tierwohl, Umweltschutz usw.) völlig egal sind, kann ich nicht attraktiv finden. Mit so jemandem könnte ich oberflächlich bekannt oder meinetwegen befreundet sein, aber das war's auch. Bestimmte Geisteshaltungen (politisch wie ethisch) lehne ich so sehr ab, dass sich da keine wirklich tief gehende Verbundenheit entwickeln könnte.