Beiträge von jennja

    Ich finde diesen Punkt nicht ganz unwichtig. Warum sollte es kein Vorteil sein, wenn sich Menschen mit einer Ernährungsform besser fühlen? Wohlbefinden ist doch auch ein gesundheitlicher Aspekt? Ganz ausklammern kann man das ja nun nicht, auch wenn es sich nicht wirklich messen lässt...

    wenn ich es selbst beeinflussen kann, dann schlage ich was vor, von dem ich weiß, da kriege sowohl ich als auch andere was zu essen, womit alle leben können. Ich habe deshalb für die diesjährige Firmenweihnachtsfeier etwas vorgeschlagen, wo es verschiedene Angebote gibt, auch rein vegane (und halt nicht nur Blattsalat und Pommes). Alle waren einverstanden, also wird das so gemacht.
    Wenn ich keinen Einfluss habe, stelle ich keine Ansprüche, sondern suche mir eben das raus, was für mich in Frage kommt. Ich erwarte nicht, dass für mich separat was vorbereitet wird. Aber ich weiche dann auch eher nicht auf vegetarisch aus (außer vielleicht im engsten Familienkreis, weil ich einfach keinen Bock auf beleidigte Gesichter habe, wenn ich den heiligen selbst gebackenen Kuchen verschmähe, aber das ist extrem selten (1-2 x im Jahr)).

    Wenn ich in ein Restaurant o.ä. eingeladen bin und nicht sicher bin, ob ich da was gescheites zu essen bekomme, dann esse ich tatsächlich schon vorher zu Hause was, weil ich keine Lust habe, dort dann total hungrig an meinem Beilagensalat zu kauen...

    na ja... Fleischnachbauten gehören für mich in die Kategorie Junkfood. Dass ich Veganerin wurde, heißt nicht automatisch, dass ich niemals wieder Junkfood essen darf. Ich hab auch ein Recht auf Junk in meiner Ernährung :D Es hat aber Seltenheitswert, und manchmal hat Frau einfach Bock auf was Deftiges, das man sich aus Gemüse nicht mal eben so zaubern kann...
    Ich werde mir zB dieses Jahr an Weihnachten wieder den Wheaty Vesttagsbraten holen und da freu ich mich schon drauf :D

    vegetarische Sachen auf Ei-oder Milch-Basis kamen für mich aber nie in Frage. Geht wenn dann um die veganen Sachen. Neulich hatte ich mal marinierte pulled Jackfruit. Ökologisch auch etwas fragwürdig, weil sicher nicht aus regionalem Anbau ;-) Aber einmal im Quartal oder so, rein um die Neugier auf "sowas" zu befriedigen, gestatte ich mir das.

    Die veganen Burgernachbauten vom Aldi find ich auch ab und zu mal ganz ok. Aber halt... selten. Sowas gehört ganz sicher nicht in meinen täglichen Speiseplan. Mich schreckt da auch ab, dass das Zeug immer in so viel Plastik verpackt ist. Das ist schon alleine ein Grund, ums möglichst selten zu kaufen.

    die etepetete box hatte ich auch mal. schönes Konzept, mich hat nur gestört, dass die mit UPS kam. Und wehe ich war nicht zu Hause, dann durfte ich die Gemüsebox in der Videothek abholen :muede:

    Ist das immer noch so, dass die mit UPS verschicken?

    danke für die Erhellung auf jeden Fall, und ich hab davon auch schon gehört. Hatte in meiner Teeniezeit mit Metallern/Hardcoreleuten zu tun und da war das auch am Rande Thema, aber ich kannte nicht wirklich jemanden, der sich da dran gehalten hat. Zumindest Alkohol hat noch jeder gerne getrunken :D (ich aber nich)

    Ja, da freu ich mich auch immer, ist allerdings in der hxc Szene auch nicht so selten ^^

    Ich freu mich dafür auch immer wenn beim Einkaufen anscheinend ein weiterer Veganer vor mir an der Kasse ist :D Klar, Sojamilch, Tofu und Mandeljoghurt kaufen nun nicht nur Veganer, aber es ist doch ein ganz guter Hinweis ^^

    hxc sagt mir nix :)

    und beim Einkaufen, ja, aber nur im Bioladen, da kommt sowas mal vor und da denk ich dann auch immer "ha! bestimmt noch so einer :D "

    @Käseersatz: ich nehme als "Parmesan" Hefeflocken und Cashews, beides zusammen gemixt im Multizerkleinerer. Denke, das kann man auch auf einen Auflauf machen, hab ich aber noch nicht probiert, ich mache so selten Auflauf. Aber das hat natürlich nichts mit typischen Auflaufkäse zu tun (der ja zerlaufen soll), aber gibt geschmacklich eine etwas käsige Note...


    und von mir jetzt auch mal ein gaaaaanz anderes Thema :D
    bisschen kurios und auch eher belanglos, aber da das hier ja der Laberthread ist...
    feiert ihr es auch immer so, wenn ihr herausfindet, dass eine/r eurer Lieblings-Musiker*innen/Künstler*innen (beliebig ergänzbar) veggie ist? Ich bin immer ganz verzückt und dann ist die Welt für mich wieder ein kleines bisschen mehr in Ordnung :D
    ist albern, ich weiß :lol:

    Mach ganz ruhig und langsam, taste dich vorsichtig ran, dann kommt auch das Vertrauen wieder. Vielleicht wirklich so wie bei Laufanfängern, immer mal kleine Etappen in Spaziergang einbauen.

    so hab ich's vor :)

    Bei mir hat es 2,5 Jahre gedauert, bis ich dem Fuß wieder getraut habe, nachdem der Knöchel gebrochen war. Jetzt spüre ich die Bruchstelle zwar noch manchmal, aber habe keine Angst mehr, wenn ich technische Strecken damit laufe.

    2,5 Jahre? :shocked: :fear: ich krieg Angst. Aber irgendwas sagt mir, dass ich noch eine ganze Weile was von dem Bruch haben werde...

    ich mach mir aber keinen Druck, jedenfalls hab ich das nicht vor. Hab zwar nen Voucher für den München Marathon nächstes Jahr, weil ich ja dieses Jahr canceln musste, aber vielleicht lös ich den nur für den HM ein. Mal gucken... Wobei es mich gar nicht mehr so auf die Straße zieht. Vielleicht orientier ich mich doch mal ein bisschen mehr Richtung Trail. Da ist ja das Gute, dass man sich wegen der Zeiten nicht so stresst.

    aus Pak Choi hab ich neulich ein richtig tolles grünes Thai-Curry gemacht, das hat sogar der Mann gemocht, und das heißt was :D
    Außer dem Pak Choi waren noch braune Champignos, Zwiebeln und Cashewkerne dran. Sauce war aus Gemüsebrühe, Grüner Thai Curry-Paste und ein wenig Zitronengras-Paste sowie der Hälfte von einer kleinen Dose Kokosmilch.

    als Einlage in einer asiatischen Suppe kann ich es mir auch gut vorstellen.

    Pak Choi kann man aber auch roh essen, im Salat zB.