Yvonne: nein, kein Mini. Ein Standard-Rüde von ordentlichen 55 cm Höhe und lächerlichen knapp 19 Kilo Gewicht ![]()
Beiträge von jennja
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Ich wusste gar nicht, dass es in manchen Bundesländern solche Auflagen auch für Nicht-SoKas gibt. Na, ich wohn ja auch in Bayern;-)
Ich hab nen Aussie, keine 20 Kilo schwer. Da muss ich wohl nicht mit sowas rechnen, schätze ich.
Danke jedanfalls!
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Ulixes: wüsste nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll! Ganz ehrlich, ich meine schon eine recht gefestigte Person zu sein, die nicht ganz weltfremd ist und auch ein klares Bild von ihrem Leben hat, aber ich hatte auch schon das Gefühl, ich würde an der Erziehung meines Hundes scheitern. Nein! Ich denke eher, ob jemand scheitert oder nciht hängt allein damit zusammen, ob er bereit ist, sich auf das Wesen Hund einzulassen oder nicht. Das hat nix mit Lebenseinstellung etc. zu tun, aber wirklich gaaaar nicht! Das ist mir einfach zu pauschal!!!
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mal ne ganz blöde Frage: wieso muss die TS diesen Sachkundennachweis für ihren Retriever erbringen? Wie kommt die Stadt auf so ne Idee? Wer muss das machen? Warum? Wann? Müssen das alle machen oder wie wurde sie ausgewählt? Willkür??
Ich verstehs grad nicht. Danke.
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Also ich finde Hundeerziehung IST schwierig! Ganz einfach, weil es sich um einen Hund handelt und nicht um einen Menschen. Und weil ein Hund sich anders in der Welt zurechtfindet als ein Mensch.
Der Mensch muss die Hundeerziehung erst lernen. Leider wird er da oft verwirrt. Ich kenne das von mir. Sooo viele Bücher habe ich gelesen, aber mein Hund ist (so wie alle) so speziell, dass man eben nicht mit Methode A oder B beikommt. Was es braucht ist Geduld und Verständnis. Das ist für mich das Wichtigste. Leider sind das oft nicht die allerstärksten Eigenschaften des Menschen. Der nimmt zu viel persönlich und verkennt, dass es gar nicht um ihn selbst geht.
Mein Hund ist mit seinen 1,3 Jahren noch nicht so gut erzogen wie andere in dem Alter, aber darüber darf ich mich nicht ärgern, sondern muss weiterarbeiten. Das zu akzeptieren ist nicht immer leicht.
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anscheinend ist das NEIN nicht ausreichend, denn was passiert denn nach dem NEIN? Der Hund hört vielleicht kurz auf, fängt dann aber gleich wieder von vorne an.
Mein Hund hat das Kommando "Körbchen" ziemlich gut verinnerlicht, und wenn er solche Anwandlungen hätte wie mein Bein Besteigen, dann würde ich ihn mal ganz schnell in sein Körbchen schicken. Will heißen: Alternativverhalten!!! Ich würde das mal trainieren. Funktioniert bei uns sehr gut, wenn Herr Hund meint, vor lauter Übermut über Tische und Bänke zu gehen.
Der Meinung, dass zu viel Unruhe im Tagesablauf des Hundes ist, kann ich mich nur anschließen. Ich denke ebenfalls, dass es sich bei dem Berammeln um Stressabbau handelt. Das kenne ich von unserer alten Pflegehündin, bei der kann mans aber sehr leicht unterbinden. Für uns heißt das dann aber immer: fahr mal den Hund runter! Sie bekommt dann ne Auszeit auf ihrer Decke.
Gruß
JennjaEDIT: Xingu: deckt sich ja mit deinem Post!

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da bin ich ja mal froh nciht die einzige zu sein, die das noch nicht hinbekommen hat!! Bei bela ist es nämlich genauso. Alles Nichtessbare wird bei AUS sofort ausgespruckt (mittlerweile sogar ein Stöckchen in Gegenwart eines anderen Hundes, was sehr viel Überwindung für ihn kostet, denn es ist schlimmer, ein anderer Hund bekommt seinenn Stock als ich nehme ihn ab). Bei Essensresten kann ich soviel AUS brüllen wie ich will. Moment mal! Hier hakt es. Ist er an der Leine oder an der Schleppe, gibt er bei AUS sehr wohl das Essbare aus. Im Notfall hole ich es eben aus dem Maul (was sehr unangenehm ist, aber es trat bisher kein Lerneffekt ein). Ist er im Freilauf, verabschiedet er sich. Bei uns liegt sehr oft Brot rum. Wenn ich es rechtzeitig sehe und ihn abhalten kann, gibts ne Superparty. Ebenso, wenn er es schon hatte, und aber wieder ausgespuckt hat (an der Schleppe z.B.). Doch im Freilauf: Nix. Tauschen funzt nicht, denn er weiß natürlich, dass das Tauschen eine Verzweiflungstat von mir ist und er natürlich das Gefundene ebenso aufessen kann, ohne dass was passiert. Er würde auch beides nehmen.
Somit bleibt mir nur eins: in den städtischen Parks, wo der Dreck überall rumliegt, läuft der Hund an der Schleppe. Sind wir auf dem Land unterwegs, lasse ich es meistens drauf ankommen.
Neulich hatten wir im Wald ein Erlebnis, das sogar etwas positiv zu werten ist. Er hatte eine Babywindel gefunden. ich muss dazu sagen, dass Bela wirklich extrem auf Menschensch*** reagiert. Er hatte es schon 30 m vorher gerochen und rannte (!) zu der Stelle hin. Wenn er so irgendwo hinrennt (und kein anderer Hund in der Nähe ist), weiß ich schon: es MUSS Menschensch*** sein. Das ist das beste für ihn. Es gibt nichts was ich ihm da zum Tauschen anbieten könnte. Leider. Diesmal war es so: er fand die Windel, ich rannte ihm nach und vertrieb ihn von der Stelle. Er nahm leider die Windel mit und fraß den Inhalt fast kompplett auf. Nur fast! Denn brachte er mir das Teil auf mein freundliches "Brings" und kassierte ein Leckerli. Immerhin. Also ein kleiner Fortschritt: wenn er das Gefundene nicht ganz aufessen kann, habe ich ne kleine Chance, wenn ich es mir einfach bringen lassen! Denn das "Aus" könnte er zwar befolgen, doch er kann es natürlich, nachdem er es ausgespruckt hat sofort wieder nehmen :/ so "schlau" ist er schon. Das Bringen geht da schon eher. Wenn ich will, dass er irgendwelche Sachen nicht nimmt (auch bei Stöckchen, Zapfen etc) komme ich mit dem Apport weiter als mit Aus + Komm!
Weiter bin ich leider auch noch nicht gekommen.
mein Hund ist manchmal wirklich viel zu schlau.
Gruß
Jennja -
ich habs vor einiger Zeit auch angefangen und zwar so, dass der Hund mich nicht mehr überholen darf. Da bin ich auch ziemlich streng. Ich bin der Meinung, dass er es viel besser versteht als wenn ich verlange, dass er nciht zieht, aber trotzdem vorweg laufen darf. Er muss nun also überwiegend auf meiner linken Seite neben mir hergehen (oder hinter mir), aber nicht mehr vor mir, nur wenn ich es erlaube. Es gibt ein Kommando dafür "bei mir", dieses habe ich mit dem Clicker aufgebaut. Häufiges Stehenbleiben oder Richtungswechsel soll seine Aufmerksamkeit noch mehr auf mich lenken. Bleibe ich stehen und er ist vor mir, mache ich ein Geräusch, das ihn animiert, sich bei mir links einzuordnen (kann man auch mit nem Handzeichen zusätzlcih verdeutlichen). Blickkontakt und sauberes Laufen wird geclickert oder gelobt. Rennt er wieder vor, wird korrigiert (Geräusch machen oder "Hey! Zu mir"). So klappt es deutlich besser als wenn ich ihn immer wieder auffordere, nicht zu ziehen, aber troitzdem vorlaufen zu lassen.
Das hört sich zwar streng an, ist aber einleuchtend für ihn. An der Schlepe hab ichs auch so gemacht, aber da darf dann der Abstand etwas größer sein. Auch bekommt er immer wieder Schnüffel-/Pieselpausen.
Es dauert auch ne ganze Weile, bis es sitzt. Wir arbeiten immer noch dran. Das Gehen ist aber schon viel entspannter geworden und wir kommen auch besser an anderen Hunden/Menschen vorbei.
Gruß und viel Erfolg
jennja -
Bela
Rasse: Australian Shepherd
Geschlecht: Rüde
Alter: 14,5 Monate
SH: 55 cm
Gewicht: 19 Kilo -
übrigens gibts von Rinti auch Pansen in Dosen. Das kann man auch zerkleinern und in die Tube tun. Stinkt auch sehr schön!! Und ist halt kein Katzenfutter...