Beiträge von jennja

    ich persönlich würde auf jeden Fall ein Geschirr besorgen. Dein Hund ist 6 Monate alt, auch wenn er nicht an der Leine zieht, es könnte sein, dass du ihn in seiner sicherlich demnächst anstehenden Pubertät ab und an mal an die Schleppleine nehmen musst - und da braucht er definitiv ein Geschirr! Er sollte aber auch schon lernen, am Halsband zu laufen. Ich hatte beides, wobei das Halsband nur so ein ganz einfaches Nylon-Dings war, da ich ihn sehr viel an der Schleppleine hatte/z.T. noch habe und da wurde/wird ewr am geschirr geführt. Das HB war für die Plaketten ;-) Ich kann auch die Geschirre von Limex empfehlen, sind nicht teuer, haben aber eine sehr gute Qualität, am Bauch sind sie ja auch verstellbar, sodass man die schon ne Weile hat...

    Gruß
    jennja

    nicht immer isses Erwachsenen-Sch... ich sag nur: Mama, ich muss mal gaaaaanz dringend! Kinder-AA schmeckt meinem auch sehr gut, darum machen wir um Spielplätze nen besonders großen Bogen.

    ich erinnere mich gut an die letzte Menschensch.-Begegnung. Da wars nämlich ne volle Pempers, die er mitten im Wald aufgespürt hatte. :hust:

    Ich bin dafür, dass auf den Hundekotbeutelspendern demnächst folgendes drauf steht: Auch für menschliche Hinterlassenschaften geeignet!!
    :gott:

    ich habe das Fußlaufen neulich völlig neu aufgebaut. Und zwar habe ich bei uns daheim auf der Terrasse nur den ersten Schritt geclickert. Grundstellung ging immer super, doch sobald ich das Wort Fuß gesagt habe und angegangen bin, war der Blick woanders. Also habe ich eine Woche lang nur das geübt, nur daheim. Steigern in Mini-mini-Schritten! Dann nach draußen verlegen, unter wenig Ablenkung usw.... Es ist wohl zu viel Ablenkung! natürlich ist alles andere interessanter als das blöde Fußgehen, aber wenn das Kommando sauber ausgeführt werden soll, muss es auch sauber aufgebaut werden. Nur so bin ich weitergekommen!

    Allgemein zum Thema Aufmerksamkeitstraining kann ich nur Handfütterung empfehlen. Der Hund muss dich für jeden Brocken seines Frühstücks 3 sekunden lang (oder länger/kürzer - variabel!) anschauen. Dazu ein Zwitschern oder Zungenschnalzen machen. Das Ganze dann nach draußen verlagern. Ich mache dieses Aufmerksamkeitstraining überall, ob in der vollen Ubahn oder in der Fußgängerzone - oder zu hause auf der Couch. Um deine Kommandos ausführen zu können, muss dein hund geistig bei dir sein, mit dem Aufmerksamkeitstraining schafft man das ziemlich gut. Unser Knackpunkt ist zur zeit die begegnung mit anderen Hunden. Aber auch hier hilft es enorm.

    Gruß
    Jennja

    also ich würde auch sehr genau darauf achten, was da alles in den Welpen drinsteckt. Vielleicht sind es ja zwei (oder mehr) völlig konträre Rassen, die da mitgemischt haben, dann ist es nicht mit "Der Hütehund braucht das, der andere das" getan. Es könnte halt sein, dass man sich da auf ein Pulverfass setzt, denn einzelne Eigenschaften der Rassen vertragen sich mitunter einfach nicht, dann hast du echt Mühe, überhaupt ne Linie reinzubringen.

    Übrigens finde ich es ganz klasse, wie sehr du dich um deinen Ersthund bemühst, du stellst viele Fragen und setzt ganz viel um und bestimmt habt ihr tolle Erfolge erzielt. Vom Gefühl her würde ich sagen: lass ihn sich mal richtig festigen und die Dinge, die ihr schon erreicht habt sich fest etablieren. Dann kann man ja mal über einen Zweithund nachdenken. Bei dem Thema würde ich aber sehr genau hinschauen, was man sich ins Haus holt. Diese Welpen hier können ganz tolle Hütehunde sein - oder auch ne Katastrophe, je nachdem, was eben dabei ist.

    Und zu deiner Frage, wie man Hütehunde beschäftigt, wenn man kein Vieh zur Verfügung hat: Ich habe einen Aussie. Dieses Exemplar, was hier zu meinen Füßen liegt, braucht kein Vieh zum Rumschubsen ;-) Er hat einen ausfüllenden Job, und der ist, sich in meinem Leben bei meinem Tempo und unter den Eindrücken einer hektischen Großstadt zurechtzufinden und mich zu begleiten. Wir machen ein bisschen Unterordnung und würden auch Hundesport wie Obedience machen (Agylity nicht, da hab ich gar keine Lust drauf!), mal sehen was noch kommt. Aber wir sind nach einem vollen Jahr, das er jetzt bei mir ist, immer noch mit Alltagsdingen beschäftigt, welche ihn auch enorm fordern. Daher werde ich ihn nicht noch zusätzlich mit Hundesport zuknallen. Ich finde es kommt sehr darauf an, wie man lebt und wie der Hund in den Alltag integriert ist. Meiner ist 100%ig in meinen Alltag integriert und das ist eben seine Aufgabe. Er hat Ruhezeiten genau so gelernt wie volle Konzentration und Mitmachen. Wir gehen einmal pro Woche auf den Hundeplatz. An den Wochenenden fahren wir ins Grüne. Unter der Woche ist Alltag angesagt. Täglich Ubahnfahren, schlafen im Büro (der Hund, nicht ich :-D), spazierengehen im städtischen Park, Männe von der Arbeit abholen, im Auto warten, wenn wir einkaufen, mal ne Runde joggen gehen... viel mehr nicht! Wäre der Hund nicht so integriert und müsste viel alleine bleiben, müsste ich ihm natürlich einen anderen Ausgleich bieten.

    Und zum Thema Jagen: Bela sieht und hört alles. Er ist schnell reizüberflutet, ich glaube eher nicht, dass er auf die Idee kommen würde, einem anderen Tier nachzujagen. Vögel faszinieren ihn, doch wir haben das gut um Griff. Wenn wir mal im Wald sind (selten genug), interessiert er sich höchstens für die Hinterlassenschaften der Wanderer...

    vielleicht war mein Beitrag ja ein klein wenig hilfreich.

    Gruß
    Jenny

    Kenne ich!! Meiner ist mittlerweile sowas von kaufaul geworden, selbst wenn ich ihm so einen superleckeren getrockneten Blättermagen oder Speiseröhre oder sowas exquisites hinhalte, guckt der mich an wie: magst mich verarschen? Ich nehm lieber was leicht schluckbares :-D

    Mit Kaurollen & Co. brauch ich schon längst nicht mehr ankommen. Dabei hatte ich nen ganzen Vorrat gekauft, der liegt jetzt in der Schreibtischschublade und wartet drauf, dass der Labbi von meiner Kollegin vorbeikommt :lol: