Beiträge von jennja

    Hallo!

    also mein Hund versucht das auch, und ich mache diese Spielchen nicht mit. Joghurt o.ä. drunterrühren, und dann ist das auch nicht mehr gut genug, nä! Bei uns gibts zur Zeit Lupovet Sporty, ich füttere es ihm aus der Hand, weil ers aus dem Napf nicht anrührt. Das ist aber auch das einzige Zugeständnis, das ich mache. Ich möchte mich nicht manipulieren lassen. Wenn er nix mehr mag, ist eben schluss und was anderes gibts dann erstmal nicht.

    Platinum mochte und vertrug mein Hund sehr lang Zeit, dann plötzlich nicht mehr. Wenn der Sack Lupovet alle ist, gehe ich zurück zum Extruder und nehme mal das Wolfsblut. Ziel soll dann sein: einmal am Tag Trockenfutter (pur!) und am Abend Dose mit Karotten o.ä. Aber mischen finde ich nicht gut. Die Verdauung leidet und es ist wieder nur ein alberner Kompromiss, um es meinem Hund möglichst Recht zu machen. Nix da!

    Gruß
    Jennja, auch mit Mäkler daheim.

    hallo jammy,

    ich mache mittlerweile einen Unterschied zwischen Erziehung und Fun-Training. In der Erziehung versuche ich, so wenig wie möglich Leckerchen einzusetzen, außer wenn ich was neues trainiere oder etwas noch verfestigen will. Beim Clickern für Dogdance etc. verzichte ich nicht auf Leckerchen/Spieli.

    Meiner Meinung nach kommts auf den Hund an, ob es sinn macht oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden, das "beste aus beiden Welten" mitzunehmen und komme so gut zurecht. Mein Hund kennt ganz gut den Unterschied zwischen "jetzt ist Ernst" und "jetzt machen wir was lustiges".

    Ich würde das Leckerchen-Verbot nicht zu ernst nehmen, wenn du bisher erfolgreich damit warst.

    Grüße
    Jenny

    EDIT: aufm Spaziergang hat mein Hund das Abstreichen auch nicht gern, ich lasse es also weg.

    Steffi, da hast du etwas ganz wichtiges angesprochen: Das Verhalten des eigenen Hundes ist einem peinlich und man weiß nicht, was man machen soll, schließlich will man sich nicht blamieren (oder als Tierquäler dastehen, weil man seinen Hund zurechtweist)! Also lässt man es ihm durchgehen. Wenn ich ganz ehrlich bin, passiert mir das auch manchmal (wenn mein Freund dabei ist vor allem, denn der meint eh, ich sei zu streng mit dem Hund), aber das ist ganz ganz falsch. Wenn man eine Baustelle hat, muss man IMMER daran arbeiten, egal, wer dabei ist. Wenn man das nicht kann, sollte man vielleicht die Situationen meiden, in denen man weiß: ich werde Schwäche zeigen. Und das ist ja gerade beim Kläffen der Fall. Mir ist es mittlerweile nicht mehr peinlich, meinen Hund in der Öffentlichkeit anzuknurren, wenn es denn nötig ist. Dafür werde ich aber dann auch manchmal sehr argwöhnisch angeguckt, ist mir aber wurscht. Ich werde meinen Hund nicht anderen Leuten zu liebe nicht erziehen...

    Grüße
    Jenny

    bzgl. Trainersuche fällt mir Gabi von den Notaussies (notaussies.de) ein. Sie kennt viele Hütehunderfahrene Trainer, aber ob sie auch einen in der gegend Luzern kennt, weiß ich nicht. EInfach mal anrufen, schaden kanns ja nicht.

    Bei amazon gibts ein paar Bücher über den Aussie. Ich habe das von Angela Seidel, das ist aber mehr allgemein gehalten und viel zum Thema Welpenauswahl usw. ausgeführt. Vielleicht gibts bei ebay das eine oder andere gebrauchte Exemplar. Das von Ilse pelz und Hilke Heinemann könnte was sein.

    Was ich ganz allgemein über die Erziehung des Aussies sagen kann, ist dass man das Wort KONSEQUENZ wirklich ernst nehmen muss, denn der Aussie ist Meister darin, Befindlichkeiten des Menschen zu erkennen und nutzt Schwächen sofort aus. Sie sind außerdem Spätentwickler und brauchen manchmal 4 Jahre um erwachsen zu werden. In dieser Zeit brauchen sie eine ganz klare Führung. Es geht gar nicht so sehr darum, welches Erziehungskonzept man wählt, wichtig ist, dass man es konsequent durchzieht und möglichst keine Fehler macht.

    Einen Lesetipp bzgl. Bellen habe ich auch noch: Turid Rugaas: das Bellverhalten der Hunde. Hier ist sehr gut erklärt, welche Bellformen es gibt und wie man als Halter am besten darauf reagiert und was man nicht machen sollte. Wirklich empfehlenswert! Gibts vielleicht auch gebraucht bei ebay?

    Grüße
    Jenny

    ich denke nicht, dass man im Hundeverein Alltagsprobleme gelöst bekommt. Manche haben vielleicht ganz gute Trainer bei sich, die schon helfen können, ist aber nicht die regel. Ich habe mich z.B. neulich mal in einem ganz normalen Hundeverein umgesehen, weil ich evtl. THS machen will/wollte, was da so rum lief - vor allem die Trainerhündin! - neeee, das war mir zu heftig.

    Hundesport ist das eine (dazu zähle ich auch Unterordnung u.ä., denn das ist Dressur), Erziehung ist das andere. Letzteres ist in diesem Fall wohl nötiger.

    Sie muss ja in der Hundeschule nicht in die Problemhundegruppe, aber sie sollte wenigstens das gespräch mit einem guten Trainer suchen. Klar kostet das Geld, aber es wird sich auszahlen. Manchmal reicht ein langes Gespräch mit einem Trainer aus, um Grundlegendes zu besprechen, den Umgang mit dem Hund zu beobachten, Tipps zu geben. Das sind dann vielleicht 2 Stunden und kostet 50 € oder so. Danach wird entschieden, wie es weiter geht. Es ist nicht verpflichtend, noch mehr Stunden zu buchen. So kenne ich es.

    Vielleicht kauft sie sich auch ein Aussie-Buch.

    Übrigens:
    hundeschule-gaden.de und dann auf Aussie klicken, ein sehr guter Artikel zur Rasse, der die Schwierigkeiten im Umgang mit dieser Rasse aufzeigt.

    möchte sie sich vielleicht selbst hier anmelden? Dann könnte sie noch etwas mehr erzählen. Vielleicht kennt hier auch jemand einen guten trainer in ihrer Nähe, der nicht so teuer ist....

    Ich tue mich deshalb so schwer mit Erziehungs-Tipps übers Forum, weil ich auch Schwierigkeiten mit meinem Aussie hatte und dann die ganzen Ratschläge, die mir hier erteilt worden sind, einen nach dem anderen ausprobiert hab und damit manches zeitweise sogar noch schlimmer gemacht hab. :/

    du solltest ihr den Gang zu einem guten Hundetrainer empfehlen! Da wurde anscheinend einiges verpasst, wofür sie ja aber nichts kann. Aber ich würde da mit jemandem sprechen, der sich damit auskennt. Erziehungstipps übers Forum, und dann noch weitergeleitet über dich - nichts für ungut, halte ich nicht für den richtigen Weg.

    Aussies neigen zum Kläffen, aber man muss das kontrollieren können. Dabei hat aber jeder seine eigene Methode. Das eine funktioniert bei diesem Hund, bei dem anderen funktioniert was anderes. Also noch mal: sie soll sich professionelle Hilfe suchen. Auch den Abruf sollte sich unter Anleitung und unter Verwendung einer Schleppleine üben.

    Gruß
    Jenny

    ruf bitte trotzdem bei Gabi von den Notaussies an, auch wenn du in der Schweiz wohnst! Wenn du mit deiner Hündin auf lange Sicht entspannt zusammenleben möchtest (und das ist Voraussetzung), dann brauchst du jemanden an deiner Seite, der sich mit der Rasse verdammt gut auskennt!

    Ich denke auch daran, dass du erwähntest, sie sei bei dir schon bei der dritten Stelle. So einen Hund weiterhin herumzureichen, kann nicht gut sein.

    http://www.notaussies.de

    LG jenny