Beiträge von jennja

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    Wenn er von so einem "Ausflug" zurück kommt, wird er von uns dafür gelobt, dass er wieder gekommen ist. Allerdings fällt dieses Lob nicht überschwänglich aus, sondern es gibt nur ein kurzes knackiges Lob ohne Leckerlie. Ich denke, dass dies in so einer Situation angemessen ist. Oder meint ihr nicht? :???:

    Das ist sicherlich eine Glaubsfrage! Ich persönlich würde nicht loben. Das höchste der Gefühle wäre ein kommentarloses Anleinen.

    Aber wie einige schon schrieben, kommts auch auf den Hund an! Bei einem Teil-HSH wie du ihn hast, muss man wahrscheinlich die Tatsache würdigen, dass er überhaupt zurückkommt, das kann schon sein! Bei meinem Aussie, der es mir normalerweise schon recht machen will, kann ich auch mal deutlich machen, dass er gerade daneben lag...

    Hallo Ati,

    ich kann zu dem Thema leider nicht allzu viel beitragen, da ich mit meinem Hund in der Stadt lebe und wir diese Situationen so nicht kennen. Ich hab ja nen Aussie, was Rehe sind, weiß der nciht, dass man die hetzen kann, schon gleich gar nicht. Nichts desto trotz hat er früher auch gerne mal versucht, ob man Krähen, Enten, Eichhörnchen usw. auch aufscheuchen oder jagen kann. Vorgegangen bin ich so, indem ich ihm das Hetzen strikt verboten habe. Stattdessen sollte er sich an mir orientieren und wurde dafür belohnt. Ebenso ruhiges Sitzen oder Liegen in der Nähe des Objektes der Begierde wurde belohnt. Wenn er mir zu sehr in Richtung einer Taube oder Katze starrte, gabs schon mal Ärger... Am Abruf hab ich immer gearbeitet. Mittlerweile sitzt das ganz gut. Er weiß, Jagen gibs nicht, und wenn ers doch versucht, gibt es mächtig Ärger mit mir!

    An deiner Stelle hätte ich Aaron nciht gelobt, als er wiederkam! Bei mir hätte es nen Einlauf gegeben. Denn er hat ja vorher dein Kommando absichtlich missachtet. ich würde auch allgemein viel strenger sein, wenn sich andeutet, dass Aaron Interesse an Wild hat. Jagen ist scheiße und kann auch mal wehtun, das sollte der Hund mMn lernen.

    Ich bin aber auch kein Experte auf dem Gebiet. Das ist nur, was ich gefühlsmäßig dazu sagen würde...

    LG Jenny

    die Sache ist ganz einfach:

    Ihr habt ihm die Stubenunreinheit selbst beigebracht, und das erfolgreich, indem ihr ihn schlicht zu lange allein gelassen habt. So ein junger Hund kann seine Blase nicht so lange kontrollieren.

    Überleg mal, wo da wohl der Fehler liegt. Sicherlich nicht beim Hund. :sad2:

    Melanie,

    ich kann deine Gefühle verstehen. Aber du solltest dir dessen bewusst sein, dass es eine Ausnahmesituation war, die du schlecht gehändelt hast und in der dein Hund sozusagen zwischen dir und dem anderen Hund stand. Er musste sich wohl entscheiden. Und zwar entweder dafür, sich selbst zu verteidigen (wie auch immer) oder dir zu vertrauen und zu gehorchen. Wenn du ihm die Sicherheit nicht gibst, ist er gezwungen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Das ist so!! Ich weiß ganz genau wie du dich fühlst! Sei nicht enttäuscht, sondern sieh das als Chance, mit deinem Hund zu trainieren und vor allem an dir selbst zu arbeiten! DU musst deinen Hund kontrollieren. Dass er ausrastet sollte dich nicht verletzen oder schockieren, du solltest einfach damit rechnen und es zu verhindern wissen.

    Mir ist neulich was ähnliches passiert, da war ich auch sehr enttäuscht. Aber nciht von meinem Hund, sondern davon, dass ich die Situation nicht schnell genug begriffen und danach gehandelt habe. Und davon, dass es wirklich HHs gibt, denen alles egal ist. Aber das kann man nicht ändern. Also sollte man den Ärger darüber auch schnell vergessen können.

    Wegziehen, wie Sven es vorgeschlagen hat, halte ich auch für eine ganz falsche Option, denn solche "Hass-Hunde" gibts wahrscheinlich überall.

    Weiterarbeiten, durchatmen, keine Angst haben!!

    Gruß
    Jenny, die auch manchmal zu kämpfen hat, vor allem mit Hunden der Kategorie "Staatsfeind Nr. 1".

    Lieber Tom, Sven, werauchimmer

    vielleicht solltest du dich, bevor du dir einen Hund anschaffst, erstmal darüber informieren, was für Bedürfnisse ein Hund so hat. Bei den meisten ist es nämlich nicht mit Spaziergängen (bei gutem Wetter) und bissl toben auf der Wiese getan. Jagdtrieb darf er haben, meinst du? Dann informier dich mal darüber, welchen "Spaß" DU damit haben kannst, und da ist es im schlimmsten Fall nicht damit getan, dass du aufpassen musst, dass er deine Katzen nicht jagt.

    Beim Lesen habe ich irgendwie den Eindruck, du willst einen Hund, der muss bestimmte EIgenschaften haben bzw. darf bestimmte Eigenschaften nicht haben, dann willste aber einen Mischling, noch dazu nen Welpen, hast aber nur 6 Wochen Zeit zum Eingewöhnen....... Alles ein bisschen dürftig.

    Du wolltest Hilfe - du bekommst Hilfe. Mein Ratschlag: setz dich mal mit dem Thema Hund intensiver auseinander. Ein Hund ist mehr als ein Tier, das bei dir lebt und das dazu da ist, dich zu bespaßen, wenn es dir grad passt. Er ist auch kein Sportgerät, das dazu dient, dich zum Joggen zu animieren. Er hat Bedürfnisse, und damit ist nicht Fressen, Schlafen und Darmentleeren gemeint (das natüprlich auch). Es gehört ein bisschen mehr dazu.

    Gruß
    Jennja

    ach ja, was ich noch über meinen Aussie sagen wolte: er neigt schon zum Kläffen, ja. Leider.

    Aber wenns ums Arbeiten geht, ist er sehr konzentriert und ruhig. Das schätze ich sehr. Ich möchte auch ungern so einen nervösen Hibbel haben, der mir den HUndeplatz zusammenkläfft, wenn er merkt, dass es ans Arbeiten geht.

    Das Melden ist aber schon ne schwierige Sache...

    Die erziehung selbst fällt nicht wirklich schwer, nur die Konsequenz, denn mein Aussie testet mich sehr gerne! Er lernt aber unheimlich schnell, sodass es wirklich einfach ist, ihm etwas beizubringen.

    Auslasten tu ich ihn über viele DInge
    - er geht mit mir ins Büro, auch mal mit meinem Freund, dort muss er sich verschiedenen Situationen anpassen; auch gehören stressige Momente dazu wie das Umsteigen von einer Ubahn in die andere am Münchner Hbf, und das täglich
    - ausgedehnte Spaziergänge, Joggen, wandern, schwimmen
    - etwas Dummyarbeit
    - Unterordnung, Obedience
    - alle möglichen Tricks lernen
    - ab und zu Longieren

    ich mache allgemein auf den Spaziergängen recht viel mit ihm, lasse ihn aber auch toben, spielen etc. EInmal pro Woche Hundeverein, aktuell noch einmal zusätzlich Agi-Fun-Kurs. Ich fahre häufig aus der Stadt raus, um ihm auch andere Reize zu bieten, z.B. im Wald...

    Er begleitet mich überall hin, deshalb wirds nie langweilig ;-)

    Hallo

    Ich habe auch meinen ersten Hund. Einen Aussie.

    Was mir vor der Anschaffung sehr geholfen hat war ein wirklich guter Artikel über die Rasse, zu finden unter

    http://www.hundeschule-gaden.de und dann unter -> Aussies

    Man muss wirklich ehrlich zu sich selbst sein, ob man so einem HUnd gerecht werden kann, denn der Aussie KANN mächtig Probleme machen. Ich selbst habe kein besonders einfaches Exemplar erwischt und muss sehr viel mit ihm, aber vor allem AN MIR arbeiten, um ihn händeln zu können. Aber er ist ein toller Kerl und ich würde ihn niemals hergeben. Für mich kommt auch erstmal keine andere Rasse in Frage. Aber wie gesagt: einfach ist was anderes, gerade für einen Anfänger. Man muss sich darauf einstellen, dass es Zeit und Geduld kostet, den Hund alltagstauglich zu machen, auch wenn es sicherlich Vertreter der Rasse gibt, die es den Besitzern leicht machen, was aber nicht die Regel ist.

    Zu den Schwierigkeiten gehören

    - allgemeine Nervosität, übersteigerter Arbeitseifer, schnelles Hochdrehen
    - Wach- und Schutztrieb
    - Aggressionen ggü. Artgenossen
    - Reserviertheit ggü. Fremden, was auch u.U. zu Aggressionen führen kann
    - der Aussie trifft gern seine eigenen Entscheidungen, nicht immer zu Gunsten des Halters
    - er denkt schnell - manchmal zu schnell
    - Halter-Schwächen nutzt er gnadenlos aus
    - bei manchen: Jagdtrieb

    Also, Aussie als Ersthund IST möglich, wenn man sich wirklich mit dem Tier auseinandersetzt und nicht dazu neigt, bei Problemem schnell aufzugeben. Er braucht eine starke Führung, das heiß, er braucht einen Menschen, der ihm unmissverstädnlich zeigt, wo seine Grenzen sind. Wenn man das auf die Reihe bekommt, ist er der beste Kamerad, den man sich vorstellen kann!

    Schönen Gruß
    Jennja

    kommt drauf an, wo man wohnt. Ich hab ne 4spurige straße vor der Haustür. Hab meinen Welpen auf den Arm genommen, mit einer Hand Halsband mit leine dran geschnappt, dieses Welpi übergezogen, während wir im Fahrstuhl standen und draußen dann das ganze Paket direkt aufn Grünstreifen gesetzt. Musste ich 2, 3 Mal üben, dann hatte ich es raus ;)

    Grüße
    Jennja