Beiträge von jennja

    Hallo cereza,

    zur Leinenführigkeit, der Hund liegt genau hier begraben: DU machst einen Unterschied, ob da ne Leine am Hund ist, oder nicht. Nicht sie!

    Versuch mal folgendes: wenn du sie an der Leine hast und sie ordentlich neben dir gehen soll: denk dir einfach die Leine weg! Das hat bei mir sehr geholfen. Tu einfach so, als wäre da keine Leine. Du hast das Ende der Leine nur an deinem kleinen Finger, es darf keine Zug auf die Leine kommen, denn "es ist ja keine da" und versuche, deine Hündin über deine Stimme und über deinen Körper zu lenken (z.B. ihr ein Bein in den Weg stellen, wenn sie zu schnell an die vorbeigeht). Ich habe eine Regel eingeführt: für sauberers Leinegehen darf mein Hund mich nicht überholen! Wenn er es tut: sofort abdrängen oder einen Schritt ZURÜCK machen, sodass er sich wieder einreihen muss. Aber nie mit Hilfe der Leine arbeiten! Es ist nicht ganz leicht zu erklären, aber es funktioniert sehr gut!

    Viel Erfolg!
    Gruß
    Jenny

    selber basteln halte ich auch für die beste Lösung!

    Ich mache es so: ich habe mehrere wunderbare Schleppleinen, darunter eine sehr hochwertige aus Biothane, die ich auch nicht zerschneiden möchte. Ich brauche aber zur Zeit keine 5 m, sondern nur so ca. 1,5, da mein Hund gut abrufbar ist und nur das Problem hat, manchmal nicht heimgehen zu wollen. Wenn noch ein kleiner Schnipsel an ihm dranhängt, reicht das völlig aus. Klingt blöd, is aber so :D Ich habe nicht kontinuierlich 50 cm abgeschnitten, sondern ein paar Stufen überschritten und bin gleich zu 1,5 m übergegengen. Dafür habe ich einfach eine alte 1cm breite Nylon-Führleine, die eh nicht mehr so schön ist, kurz vor dem zweiten Karabiner abgeschnitten. Fertig aus. Diese werde ich zu gegebener Zeit mal wieder kürzen, da tuts mir eh nicht leid drum.

    Die anderen Schleppleinen behalte ich für schlechte Zeiten bzw. wechsel ich auch ganz germe mal: mal nehme ich die 5m, dann wieder die 1,5 m. eine in 4m hab ich auch mal gebastelt, die nehm ich auch manchmal her.

    Auf keinen Fall würde ich die lange Leine falten.
    1. Verletzungsgefahr durch Hängenbleiben
    2. wird so auch das Gewicht der Schleppe nicht weniger, und genau DARUM gehts doch beim Ausschleichen!

    Also: kreativ sein, im Baumarkt gibts viele tolle Sachen, zu günstigen Preisen!

    Grüße
    Jenny

    ich schließe mich Corinna an! Gib ihr mal eine richtige Aufgabe. Dummy z.B.

    Und was die Leinenführigkeit betrifft: du sagst, sie geht ohne Leine gut bei Fuß? Dann sollte das doch kein Problem sein, wenn da ne Leine am Hund hängt ;) Verlange kein Fuß mit angucken, sondern nur lockeres neben dir gehen. Bei uns heißt das Kommando "bei mir" und mir ist es egal, ob Hund es mit oder ohne Leine ausführt, da ist nämlich kein Unterschied.

    Und die Flexileine würde ich gleich mal wieder zurück ins Geschäft bringen.

    Übrigens: wasn das für ne komische Überschrift mit dem "örgs"? Das klingt als wärst du total genervt. Finde ich merkwürdig, wo du ja selbst schon zugibst, nix Großartiges mit deinem Hund zu machen. Ist dir schon mal aufgefallen, was für einen Hund du dir angeschafft hast? Einen Arbeitshund. Mehr sag ich nicht.

    Gruß
    Jennja

    so einen hat wohl so ziemlich jeder in der Nachbarschaft. ich auch. Einen Yorkie-Rüden, der Bela immer anstänkert. Er rennt auf ihn zu, bleibt einen halben Meter vor ihm stehen und kläfft ihn an. Er verfolgt uns auch! Natürlich läuft er immer ohne Leine (an der 4 spurigen Straße!) und Frauchen ist irgendwoooooo. Ich muss immer sehr sehr aufpassen, dass Bela den nicht erwischt, denn er ist mehr als genervt von ihm. EIn Kraftakt für mich. Aber ich will nicht, dass einer zu Schaden kommt. Bin ja verantwortungsbewusst.

    Das schlimme daran: die Besitzerin ist sich absolut nicht bewusst, was sie für einen pöbelnden Nerv-Hund hat und dass SIE sich mal um etwas Erziehung dieses Tieres bemühen müsste. ("Aber der guckt doch nur!") Und sie motzt MICH an, ich hätte meinen Hund nicht im Griff und könne ihn ja nicht ableinen, weil er so aggressiv ist (hm, klar, weil ich den auch an der 4 spurigen Straße ableine und machen lasse was er will, soweit kommts noch). Man kann mit solchen Personen einfach nicht reden. Fakt.

    Ich warte auf den Tag, an dem ich meinen total aggressiven Hund nicht mehr zurückhalten kann. :hust:

    ich habe es so gemacht, dass ich meinem Hund erstmal gezeigt habe, wie sehr es sich lohnt, mir sein Spieli zu bringen.

    dann habe ich irgendwann das "richtige" Apportieren aufgebaut. Nach Buch.

    Es war mir aber wichtig, dass mein Hund grundsätzlich schon mal Freude daran hat, mir was zu bringen.

    Beispiel: Mein Hund klaut auf Hundewiesen gerne anderen Hunden den Ball. Es ist hier dann sehr hilfreich, wenn er Bringen kann und auch gerne macht! Sonst blamiert man sich nämlich ganz schön vor den anderen HHs ;)

    Das richtige Apportieren ist mir nicht sooo wichtig, deshalb habe ich mir mit dem Aufbau auch Zeit gelassen. Wichtig war mir wie gesagt das bringen selber.

    Deshalb finde ich, dass man für den Anfang (!) nicht so einen großen Unterschied machen muss. Dem Hund ist es doch eh wurscht, ob das jetzt Spielbringen oder sauberes Apportieren ist. Hauptsache, er lernt erstmal: Dinge zurückbriungen und Ausgeben ist ne gute Sache! Und dafür gibts ja verschiedene Ansätze. Kann man auch super mit Clicker machen, wenn die TS eh schon so arbeitet, wunderbar! Einfach die Fantasie spielen lassen!

    Gruß
    Jenny

    hatte ich mit meinem Aussie auch alles als er in diesem Alter war und ja, auch ich kam mir vor wie der letzte Depp :D

    Es gibt mehrere Möglichkeiten

    - du nimmst keinen Ball oder Beißwurst o.ä. sondern einen Preydummy mit Futter drin. Das Zurückbringen erstmal NUR in der Wohnung üben!!! Schrittweise nach draußen verlegen.
    - Das Apportel absichern mit einer Leine
    - den Hund absichern mit einer Schleppleine
    - Die ganze Apportiererei von hinten aufbauen: erst das aufnehmen, dann das Tragen, dann das Ausgeben üben und all diese übungen zusammensetzen, wenn sie im Einzelnen klappen
    - Dem Hund beibringen, während er an der Leine geht, etwas zu tragen (z.B. seinen Lieblingsball nach Hause tragen). Dafür belohnen.

    Wie du es auch machst: sichere die Bedingungen ab, schau, dass er NICHT die Möglichkeit hat, dich zu veräppeln!

    Viel Spaß beim Üben.

    Gruß
    Jenny

    gestern mal wieder sehr eindrucksvoll erlebt, was in der Stadt bei falschem Umgang mit Flexi passieren kann:

    Ich geh mit bela zum Park, an der Straße entlang. Kommen zwei Mädels mit geflexten Kleinhunden uns entgegen, allerdings auf der anderen Straßenseite. Die Hunde sehen Bela - fangen direkt an zu kläffen. Ich denk noch: na ja, ganz cool, was soll passieren, die sind ja auf der anderen Straßenseite? Denkste: im nächsten Moment steht der eine kleine Hund 10 cm vor uns und kläfft sich die Seele aus dem Leib. Und wo steht Frauchen? Auf der anderen Straßenseite, den Kasten in der Hand, die Flexileine ragte einmal quer über die Straße!!!!!

    Wie vollkommen gehirnamputuert muss man eigentlich sein? Was, wenn ein Auto oder Radfahrer gekommen wäre? UNd das beste: die Tussi hat das gar nicht interessiert! Gehts eigentlich noch?

    Ich bin dann jedenfalls kopfschüttelnd weitergegangen, mir wars in dem Moment einfach nur zu dämlich, mir das Schauspiel anzuschauen. Sowas Dummes (ich würde gerne schreiben: habe ich selten erlebt, aber das stimmt nicht) habe ich schon öfter erlebt. Das ist mindestens das 4. Mal, dass mein Hund von einem Kleinhund begrüßt wird, wo Frauchen auf der anderen Straßenseite steht und die Leine über die Straße spannt. :zensur:


    Nein, nein, nein!! Gerade in der Stadt halte ich die Dinger für gemeingefährlich. Und zwar für alle Verkehrsteilnehmer!

    Wer damit umgehen kann (sprich den Festetllknopf findet), schön und gut. Aber bitte bitte kommt alle mal nach München Giesing und zeigt es den Kleinhundbesitzern hier! Das wäre mal nett.

    für den Übergang (sie ist ja noch nciht ausgewachsen, oder?) finde ich gut:

    Wolfsong (gibts in ganz vielen onlineshops)
    Limex (gibts bei amazon oder ebay)

    Norweger find ich halt praktisch. und die sind eben nicht soooo teuer...

    Gruß
    Jenny

    vielleicht muss man ihnen ganz sachlich erklären, dass gerade das Kennenlernen OHNE Leine besser für die Hunde ist, weil sie sich dann besser auf ihre hündische Art verständigen können, z.B. raumgreifender, und dass im Gegensatz dazu die Leine sie genau daran hindern wird und so erst Konflikte entstehen können...

    Ich würde mich aber nicht belatschern lassen, auch wenns schade ist. Du hast offenbar so dran gearbeitet, dass deine Hunde sich - ob mit oder ohne Leine - zu benehmen wissen, dass es doch dämlich wäre, das zunichte machen zu lassen, nur ums anderen Recht zu machen. :???: