bei sowas hilft manchmal der Einstatz von D.A.P. als Spray/Zerstäuber für die Steckdose oder als Halsband.
Beiträge von jennja
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oh je, ich hoffe, dass hier viele gute Tipps kommen, denn ich habe das Problem mittlweile seit eineinhalb Jahren. In bestimmten Situationen kommt mein Hund nicht richtig zu mir ran, hält sich dann 3 m entfernt von mir auf, geht auch mit mir mit, aber wenn ich an die Straße komme, hab ich ein dickes Problem, weil er nciht nah zu mir ran kommt. Ich habe in der entscheidenden zeit wohl einen großen Fehler gemacht, der mir selbst nicht aufgefallen ist. Nun hab ich den Salat, mein Hund macht jetzt ein Spiel draus, weil er meine Machtlosigkeit begriffen hat. Also Schleppleine, ich weiß nicht wie viele Jahre noch :/
Ich denke, es ist wichtig, dass du nicht unsicher wirst, wenn du ihn zu dir rufst, so nach dem Motto "hoffentlich kommt er diesmal zu mir ran". Du musst dir immer sicher sein, dass er kommen wird. Wenn du das nicht bist, dann ruf ihn nicht.
Manche Hunde sind so extrem feinfühlig, dass sie die kleinste Unsicherheit spüren und dann lieber Abstand halten, weil sie nciht wissen, was sie erwartet. Das einmalig gebrüllte "Bleib" könnte da schon zu viel gewesen sein. So wars nämlich damals bei mir auch: ich habe meinen Hund verunsichert, weil ich in meiner Panik zu viel Druck gemacht habe. Ich muss auf ihn gewirkt haben wie eine unberechenbare Furie.
100%iges Vertrauen konnte so nicht aufgebaut werden. Manchmal glaube ich, dass ich es so zwischen ihm und mir versaut habe. Aber na ja: erster Welpe, dann die Gefahren, die so lauern. Schnell hat man dem Schnuff was falsches beigebracht, das man so schnell nicht mehr raus kriegt.Trainer wäre evtl. ne Möglichkeit. Du musst deine Körpersprache von jemandem begutachten lassen. Man sieht vieles schlichtweg nicht.
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Ach und noch was: weißt du, was noch schlimmer ist als diese Erklärungen und Diskussionen der anderen HH: Wenn sie so tun, als hörten sie dich nicht!! :zensur:
Du bittest sie, den freilaufenden Hund abzurufen (nur abrufen, nicht mal anleinen) und die gucken dich nicht mal an, sondern gehen einfach weiter. Ja gibts denn sowas??
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och Mensch Terrorfussel, das tut mir sehr leid für dich.
Im Übrigen gehts mir genauso.
ich wollte immer vermeiden, dass mein Rüde mal leinenaggressiv wird. Und momentan hab ich ihn im Freilauf nicht gut im Griff, weil er meint, alles selber regeln zu müssen. Dazu kommt, dass er an der Straße natürlich an der kurzen Leine läuft.
Du glaubst gar nicht, wie oft mir dasselbe passiert wie dir!! Unangeleinte Hunde stürzen zu meinem, nicht immer in freundlicher Absicht. Das passiert ständig. Und unserem Training tut das natürlich unheimlich gut (achtung ironie!)
Und übrigens: meistens passiert das an vielbefahrenen Straßen!! So viel zum Thema: dann meide halt die Hundeauslaufflächen. ja, die sind ja gar nicht das Problem!!
Ich hab auch die Schnauze voll, aber sowas von. Manchmal gehe ich jetzt schon mit dem Schlüsselbund im Anschlag meine Wege, damit ich diesen im Fall des Falles mal eben fallen lassen kann (schönes Wortspiel, hihi).
VERSUCH, dich nicht zu sehr zu ärgern.
Liebe Grüße
Eine Mitleidende -
Zitat
Und nun an die „NEU-ZOSler,“ eine kleine konstruktive Kritik
von mir, die ganz sicher nicht böse gemeint ist.
Warum, macht ihr so „große Schritte“? Ihr habt doch alle Zeit der Welt,
eine schöne, richtige und ruhige Suche und Anzeige aufzubauen.yo, da hast du absolut Recht! Das fiese an solchen Sachen ist ja, wenn man sie alleine trainiert, weil es schlichtweg hier keine "ZOS-Trainer" gibt und somit einem niemand auf die Finger guckt, dass man eben in genau diese Falle tritt: es stellt sich der Anfangserfolg ein und statt das erstmal sacken zu lassen und auf Präzision zu üben, neigt man dann eben dazu, das Tempo anzuziehen... Nicht, richtig, ich weiß. Und gut, dass man das dann auch gesagt bekommt

Ich werde jetzt mal 1, 2 Tage Pause machen und dann noch mal nen Schritt zurück gehen.
Danke für die Anregung!

Grüße
Jenny -
Zitat
Ok, sowas hab ich ;D Aber auf Dauer finde ich das langweilig

siegst - und ich hätt das gerne mal nur für einen einzigen Tag

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Ich glaube, was Mc Connel meint, ist ein Hund, der leichtführig, immer freundlich, aufmerksam, ausgeglichen und nur auf den Besitzer fixiert ist. So einer, der einem jeden Wunsch von den Augen abliest, einen ohne Worte versteht usw.
Wenn man so einen Hund hat, dann ist das ne tolle Sache. Ich habe auch schon davon gehört.
Meiner ist nicht so. Das bedeutet dann wohl, ich habe keinen One-in-a-million-Hund.
Oder doch? Ja, er hat Macken, und ja, ich hab auch Macken und ja, wir haben unsere Kommunikationsprobleme, aber er ist trotzdem one in a million.
Ich muss immer schlucken, wenn ich Leute treffe, die so von ihrem Hund reden, als wäre dieser nur für sie gemacht und sie würden es so einfach mit ihm haben und er würde nie etwas falsch machen und wenn doch, dann würde er quasi von alleine Einsicht zeigen und sich sofort wieder bessern usw. Hab ich dann nen schlechten Hund, weil er nicht so ist? Oder ist unsere Beziehung schlecht, weil er seinen eigenen Kopf hat und mich ganz einfach öfter mal vergisst?
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wo ihr gerade von Trümmerfeld sprecht - irgendwie muss ich an unser Kellerabteil denken! Da kann man sich vor allem die Höhenlage vornehmen, aber wie!!

Vorübergehend kann man sich aber auch ein Trümmerfeld aus Tupperdosen, Töpfen, getränkekisten, Decken usw. selber "herstellen", man braucht nur ein wenig Platz im Wohnzimmer.
... der Hausherr wird sich freuen, wenn er abends nach hause kommt und ein Original Trümmerfeld vorfindet

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Hey Susa!
Mensch vielen Dank für deine tollen Tipps und Ausführungen! Ja, zugegeben, ich muss mich wohl ein wenig zusammenreißen, es nicht zu übertreiben. Lieber sollte ich jetzt auf Präzision hinarbeiten. Das mache ich auch. Dank deiner Hilfe weiß ich jetzt auch, wie ich die einzelnen Hürden, die noch vor uns liegen, nehme.
Danke schön!!
Ich berichte weiter. Vielleicht schaffe ich es ja auch mal, meinen Freund dazu zu bringen, ein Video zu machen. Das Video von dir und deinem Cattle ist spitze!
Gibs noch mehr davon?? 
Liebe Grüße
Jenny -
ich sollte/wollte hier ja mal weiter berichten...
Ach ja BlueSusa: wir haben mit ZOS vor genau 2 Wochen angefangen. Die Konditionierung hat nicht lange gedauert, wenige Tage. Dann war wie gesagt die erste größere Hürde, dass Bela verstehen musste, dass das FZ zu SUCHEN ist, wenn es nicht genau vor ihm oder sichtbar aufm Fußboden 2 m entfernt von ihm liegt
Nachdem er das verstanden hatte, das war vor ner knappen Woche, suchen wir jetzt fleißig.Ich hatte 2 Tage Pause gemacht und gestern wieder losgelegt. Ich habe gestern insgesamt 20 Minuten trainiert. Dabei hat er ca. (hab nicht mitgezählt) 8 Mal das FZ gesucht. Ich habe ihn jeweils in einen Raum geschickt, dort abgesetzt und dann in einem anderen Raum das FZ versteckt. Zunächst nur in Bodennähe, aber eben so, dass mans nicht sieht (zwischen schuhen z.B.). Dann ging ich zu Bela zurück und schickte ihn los. Er weiß natürlich sofort, in welchem Raum er suchen muss. Doch wo genau, das weiß er nicht. Wenn er gar nicht weiterkommt, positioniere ich mich grob dort, wo das FZ liegt. bela weiß dann, dass er die qm um mich herum absuchen muss.
Erste Frage: ist das so ok, oder sollte man wirklich gaaaar keine Hilfe geben? Denn ich frage mich, ob er nicht irgendwann nur noch dort sucht, wo ich rumstehe/hocke?
Übrigens, wenn er mich angeguckt hat, weil er nicht fündig geworden ist, habe ich wieder weggeguckt. Er sucht dann weiter. Allerdings kann es passieren, dass er fiept, wenn er zu orientierungslos ist. Was tun? Kleine Hilfe geben?
Ich stelle mir das auch so vor, dass die Polizeihunde, die nach Drogen suchen, auch nicht einfach wild drauflos suchen, sondern ja auch bestimmte Flächen zugewiesen bekommen. Oder wie ist das? Was ist da die beste Strategie?
So. Dann zum Problem Nr. 2: Bodensuche klappt ja wunderbar. Auch das Anzeigen durch Feuerzeug fixieren und Ablegen. Belohnt wird dann unmittelbar am Objekt. So, wie gehts jetzt in die Höhe? Bela sucht zwar auch schon räumlich (Super!), aber mit dem Anzeigen bin ich mir einfach nicht sicher, was am besten ist. Er steht dann meinetwegen am Blumentisch und glotz das FZ an, legt sich aber nicht ab. Versehentlich habe ich dann noch mal das Kommando gesagt, weil er sich dann wirklich ablegt. Oder er legt sich nicht ab, sondern kratzt mit der Pfote. Dann hab ich NEIN gesagt. Mei, das ist ziemlich doof und zugegeben, dadurch habe ich ihn damit leider verunsichert. Also: wie gestaltet man die Anzeige bei höhergelegenen Gegenständen??? Auch Ablage? Guckt er Hund dann nur grob in die Richtung? Ist das nicht zu ungenau? Und was ist, wenn das Objekt in einer Schublade liegt? Durch Ablegen weiß ich ja dann nciht, in welcher Schublade (man stelle sich eine Kommode mit 3 Schubladen übereinander vor, dann muss ich doch als Drogenfahnder wissen, welche Schublade ich öffnen muss, oder ist das schon wieder völlig drüber?). Mit der Nase anstupsen ist evtl. eine Möglichkeit, aber das kollidiert mim Ablegen
Denk ich zu kompliziert?Wer hat hier Tipps?

huch, ist ja nen ganze schöner Prosatext geworden

Ach und noch ne banale Frage, weil ich immer wieder dran denken muss: Thomas Baumann betont ja wirklich sehr kräftig, dass der Hund NUR dann belohnt werden soll, wenn er das Objekt fixiert. Guckt er den HF an, geht dieser wieder weg usw. Das ist doch total unrealistisch und meinen Hund verunsichere ich damit vollends (habs probiert). Es ist nun so: er findet das FZ, legt die Nase dran, legt sich hin und wartet auf den Click und mein verbales Lob. Erfolgt dies, guckt er mich automatisch an, weil er sich rückversichern will. Ich gehe dann hin und lege das Lecker direkt an den Fundort. Ich KANN ihm das Gucken nicht abtrainieren. Ist das überhaupt zwingend nötig? Ich meine, er macht ja seinen job
Wie seht ihr das?