Lynn: zuerst die gute Nachricht: DU kannst dich noch immer ändern! Und nun die schlechte: du solltest dir mal überlegen, was du von deinem Hund willst und dann auch danach handeln!
Einerseits beschwerst du dich, dass dein Hund so viele Baustellen hat und es dir peinlich ist, mit ihm rauszugehen. Andererseits betitelst du dich selber als Luftikus und du erwartetest ja nicht viel von deinem HUnd, nur dass er auf Zuruf kommt... Du scheinst ziemlicih planlos an die ganze Sache herangegangen zu sein und die Quittung bekommst du jetzt.
Nimms mir nicht übel, aber ein verantwortungsvoller HH nimmt die Bedürfnisse seines Hundes ernst und handelt danach - immer! Nicht nur dann, wenn du grad bock drauf hast.
Deine Trainer haben dir Tipps gegeben, die du nicht beherzigst. Warum regst du dich dann auf? Ist das nicht ein bisschen unfair gegenüber deinem Hund, der übrigens sicher nicht dominant ist, sondern jung, rüpelhaft und möglicherweise darunter zu leiden hat, dass du deine Aufgabe nicht ernst nimmst?
Sorry, dass ich so deutlich geworden bin. Ich habe auch Baustellen mit meinem HUnd, aber seit ich ihn habe, gabs nicht einen Tag, an dem ich nicht an unserer Beziehung und an seiner Erziehung gearbeitet habe. Und es gab auch keinen Tag, wo ich nicht MICH gefragt habe, was ich wirklich besser machen kann. Reden ist eins. Handeln das andere. Für deinen Hund ist letzteres entscheidend!
Pack es an! Du kannst das Ruder noch rumreißen, doch du musst es tun!
LG Jenny