Beiträge von jennja

    Huhu!

    Bedingt dadurch, dass er sich nun tagtäglich mit Bela auseinandersetzen muss, sieht mein Freund die Baustellen jetzt klarer. Und er hat schon ein paar Sachen verändert. Man ist zwar immer noch nicht 100%ig konsequent, aber er sieht auf jeden Fall den Handlungsbedarf. Das ist schon ein gewaltiger Fortschritt und war natürlich nur so zu erreichen, dass er quasi ins kalte Wasser geschmissen wird ;)

    Dummy hab ich vorher schon gemacht! Bela war aber oft abgelenkt, weshalb ich das nur sehr sporadisch gemacht habe und noch immer mache. Ab und zu ein bisschen UO dazu, und der Hund ist ruck zuck ausgelastet, und das trotz Aussie :gut:

    zudem wird er körperlich mehr ausgelastet, weil ich jetzt vermehrt radl fahre oder mit ihm laufe, was ihm sehr gut tut, denn so kann er sich seinen Frust auch gut rauslaufen. Und ich auch! =)

    Zitat

    Ich denke, man entdeckt seinen Hund(e) neu, sieht vieles, was man vorher nicht bemerkt hat und - ein wunderschöner Nebeneffekt, der ja das eigentliche Ziel war - man selber verändert sich. Man geht souveräner mit dem Hund um, gewinnt an Selbstbewußtsein, geht lockerer und, je nach Vorgeschichte, wieder befreiter spazieren.

    Könnt ihr eine solche Veränderung an euch feststellen ?

    absolut!

    Was ganz witzig ist: bei mir ist es genau so wie bei Susanne. Ich denke mir beim Spazierengehen: Heute gehe ICH hier spazieren und mein Hund darf mich dabei begleiten. Ich denke auch nicht mehr: oh je, er könnte ja nicht folgen/rankommen etc.

    Ihr hattet gefragt, wie es bei uns läuft. Ganz gut soweit! Ich habe Bela momentan kaum noch mit im Büro, weil mein Freund viel daheim ist (WM :D ). Das entspannt unheimlich. ich hab das Gefühl, von Bela ist viel Druck abgefallen, und von mir natürlich auch. Es wird nicht immer so gehen, aber ich will ihn in Zukunft so selten wie möglich mit ins Büro mitnehmen. Nach der Arbeit gehe ich dann ne schöne lange runde mit ihm, oder ICH gehe joggen und Bela begleitet mich :roll:

    Was seine Verhaltenauffälligkeiten angeht, hat sich noch nicht so viel getan. Die Baustellen sind nach wie vor da, aber da er besser runterfahren kann und es außerdem genießt, einfach mal zu Hause rumhängen zu dürfen, spricht er allgemein besser auf bestimmte Maßnahmen an. So zumindest mein gefühl. Und mein Freund meint: der hört richtig gut zut Zeit :???: :lol:

    Was mir immer noch gar nicht gefällt, ist die Rüdensache. Hier gibts ja viele große Rüden, das ist auch ok, da macht Bela nciht viel, außer massiv provozieren, folgt dann im Zweifel aber doch wieder. Aber bei kleineren Hunden ist es immer noch kritisch, wenn man nciht schnell genug reagiert...

    Insgesamt kann ich tendenziell viel Positives berichten, allein schon deshalb, weil ich mich viel weniger mit meinem Hund beschäftige ;)

    Wenn ich dann alle paar tage mal ein bisschen was mit ihm mache (UO oder Dummy), dann ist er richtig schön bei der Sache und das macht mir viel Spaß!

    Fazit: es geht uns gut und Bela hat sich sogar an unseren männlichen Dauergast gewöhnt und ist schon richtig gut mit ihm, das hätte ich vor einer Woche nicht für möglich gehalten.

    Grüße
    Jenny

    jetzt musste ich direkt schmunzeln über silvis letzten Post :lol: Aber es stimmt. Da hatse vollkommen recht! Bloß kein Brimborium drum machen. Mein Hund hat die Box erst mit 1,5 Jahren kennen gelernt. War kein Thema, weil ich das eben selbst als nicht so schlimm angesehen hab!

    OT Silvi: in Arbeit, isch komm ned dazu :headbash: Geb mir aber Müüüüüüühe! :ops:

    ich sehs genau so wie Silvia und finde auch ihre Tipps sehr hilfreich. :smile:

    Keine Ahnung, was da so schlimm dran sein soll :???:

    Mein Welpe ist auch von Anfang an mit ins Büro gekommen. Er hatte zwar keine Box, aber er hatte ein Körbchen, das war sein fester Platz, da hat er geschlafen, zwischendurch bin ich regelmäßig mit ihm raus und hab ein paar Spielchen gemacht.

    Ist doch super, wenn sie die Möglichkeit hat, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Und WENN der Hund sich tatsächlich dereinst zum Therapiehund eignen sollte, dann kanns doch nur gut sein, wenn er die ganze Situation Patienten-Arbeiten-Ruhen schon kennt. Oder seh ich das nu völlig falsch???

    mir ist es schon passiert, dass mein Hund zwar gekränkelt hat, ich aber dachte: mehr geht da nich mehr raus ausm Darm :hust:
    nun, ich nahm ihn mit, war zu beschäftigt um zu sehen, dass mein 120 % stubenreiner Hund verzweifelt (aber lautlos) darum bat, nach dreaußen gebracht zu werden und dann passiert es: es spritzte nur so aus ihm raus, stank wie sonstwas und ich war ne Stunde lang mit der Teppichreinigung beschäftigt (nachdem ich ihn natürlich noch mal rausgebracht habe).

    Mein Freund holte mich dann ab (hab kein Auto) und wir fuhren zusammen noch in der Mittagspause zum TA. Danach ging ich auch nicht mehr ins Büro.

    Ich arbeite weitestgehend eigenverantwortlich, sprich, wenn ich zum TA muss, dann muss ich halt. Ich kann mir auch sehr spontan mal nen Tag frei nehmen, oder nur nen halben. Alles kein Thema, da ich halt selber zusehen muss, dass die Arbeit gemacht wird...

    Snoopy2008:

    ich kann das sehr gut nachfühlen und ich dachte auch seeeeehr lange, ich könnte meinen Hund nie wieder ohne (Schlepp-)Leine laufen lassen. Es war sehr frustrierend und irgendwann hab ich mich sogar vom Thema Freilauf schon fast verabschiedet gehabt, nachdem die Schleppe schon auf 1m runtergekürzt war, das 3 Monate lang hielt und DANN Tag X kam...

    Mittlerweile ist das ganz anders! Mein Hund hat täglich Freilauf, Schleppleine benutze ich gar nicht mehr. Ich habe vor ein paar Wochen/Monaten angefangen, die Schleppe minutenweise abzumachen - immer dann, wenn ICH das Gefühl hatte, jetzt passt es grad gut. EInfach immer wieder hab ich mich überwunden, und wenns nur für 5 Minuten war. Nun ist es so, dass ich ihn an die kurze Leine nehme, wenn ich das Gefühl habe, es haut heut nicht hin (warum auch immer) - Morgen ist auch noch ein Freilauftag!

    Du siehst, es ist auch EInstellungssache. Man darf nicht verzweifeln, nciht aufgeben!

    Mein Tipp: lass ihn ruhig mal eine ganze Zeit lang an der Schleppleine und mach GAR NICHTS! DU gehst deinen Weg, er hat zu folgen. Und wenn er dabei 10 X auf einem Spaziergang in die Schleppe rennt - wurscht! Es geht nciht nach ihm, sondern nach dir. Er muss lernen, sich in einem gewissen Rahmen, den DU vorgibst, zu bewegen. Ein Hund, der das nicht kann, der kann auch keinen Freilauf genießen, meine Meinung!

    Setz dich vor allem nicht unter Druck, auch nicht zeitlich (von wegen: nächstes Jahr soll der frei laufen können oder sowas). Es dauert so lange wie es dauert! UNd du wirst sehen: mit Geduld und Konsequenz und vor allem ein bisschen Coolness und "Mir doch egal"-Einstellung deinem Hund ggü. (richtig dosiert, man darf nur nicht unfair sein) klappt das!

    Aufbauende Grüße
    Jenny