Beiträge von jennja

    und zu mir selber: ich nehm den Doink auch mit ins Büro - wo er in bester Gesellschaft ist! Wir haben hier ein ganzes Rudel! Zum Standardrepertoire gehören eine Labbine und eine Dackeline, dann haben wir dann und wann noch 2 Keinhunde (Bolonka und Malteser, ist ein Pärchen) und wenn Cheffe dann noch seinen Cavalier King Charles Spaniel mitbringt, haben wir fast mehr Hunde als Kollegen hier :hust:

    Ich sags immer wieder: hätte ich diese Möglichkeit nicht, hätte ich auch keinen Hund. Und ob ich damals gefragt hab, weiß ich gar nicht mehr. Da ich schon so lange in der Firma bin und schon soooo viele kostenlose Überstunden gemacht hab, hab ich mir das Recht einfach rausgenommen :D Da waren aber schon ein paar andere Hunde da und ich dacht: einer mehr fällt da sicher nicht auf :roll:

    du hast den Aussie in der Redaktion vergessen! :D

    von Hurtta gibts ein tolles gepolstertes Halsband (mit Neopren unterlegt), das man sowohl als Zugstopp als auch als normales Klick-HB verwenden kann. Ich mags gerne. Ansonsten evtl. auch mal bei Wolfsong gucken, die haben welche mit Fleece, das ist auch schön weich.

    Zum Thema HB oder Geschirr: ich würde den Junghund an beides gewöhnen und dan situativ das eine oder das andere nehmen... Wichtig ist halt: das Geschirr muss guuut sitzen! Einem Hund, der noch im Wachstum ist, würde ich kein Norweger mehr anziehen, das sitzt in der Regel immer schlecht...

    ich fänds nu schade, wenn man sich hier wieder an so Kleinigkeien aufhängen würde wie z.B. wenn jemand meint, ne Leine schmeißen zu müssen.

    Leinenschmeißen ist doch nicht der Ansatz von Canis! Es ist nur ein kleines Mittel, das manche HHs bei manchen Hunden anwenden können aber doch nicht müssen oder sollen.

    Meine Canistrainerin hat mir nicht empfohlen, mit Leinen um mich zu werfen, dennoch fliegt dieselbige schon auch mal in Richtung meines Hundes und würde auch in Richtung fremder aufdringlicher Hunde fliegen, wenn ich in einem entsprechenden Moment mal dran denken würde :lol:

    Ich denke, wir alle hier sind uns einig darüber, dass jede Hund-Halter-Kombination anders ist und dies bei der Wahl der Trainungsmittel- und Methoden berücksichtigt werden muss!

    cutephoenix: schön, wie das bei euch geklappt hat! :gut:

    Zitat

    ich würde gern eure meinung zu diesem thema wissen.
    wie habt ihr eure welpen grossgezogen, was für probleme gab es später oder war soweit alles im grünen bereich?
    habt ihr euren welpen "eingeschränkt", oder war er immer mittelpunkt des geschehens?

    und, wie steht ihr der aussage gegenüber, dass welpen weniger freiraum haben sollten um später als erwachsene, gehorsame hunde unbeschwert durchs leben laufen zu können?


    liebe grüße

    biggi

    Huhu Biggi,

    das ist was sehr wichtiges, was - so meine Meinung - wohl die allermeisten Neuhundehalter nicht wirklich bedenken, so auch ich. Ich wünschte manchmal, ich hätte die Erkenntnis schon viel früher gehabt. Denn ich gehöre zu denen, die sich vom Süßfaktor des ersten eigenen Welpen mal sowas von um den Finger haben wickeln lassen! Klar habe ich versucht, so konsequent wie möglich zu sein, aber es war lange nicht genug! Mir ist es viel zu häufig passiert, dass mir der Welpe/Junghund zu anderen Hunde abgehauen ist usw. Hinterher hab ich mich geärgert, war ungerecht zum Hund usw. Die übliche Spirale eben. Heute bade ich all diese Fehler aus.

    Und heute denke ich sehr wohl, dass ein Welpe wirklich eingegrenzt werden MUSS, weil er sonst später selbst (nicht nur der Halter) Probleme bekommen kann. Ich denke z.B. an: entscheiden, welcher Mensch böse/gut ist. Entscheiden, welcher Hund böse/gut ist usw. usw.

    Aber anscheinend muss man als Erstwelpenbesitzer in diese Falle tappen :lol:

    könnte mir aber auch vorstellen, dass es da noch andere Meinungen zu gibt

    Hallo Carina,

    dann will ich das Training mit der Canis-Trainerin (übrigens die selbe, bei der SuB auch ist) mal schnell zusammenfassen.

    Baustellen:
    - leichte Leinenaggression
    - Unverträglichkeit mit intakten Rüden, vor allem kleineren
    - war draußen nur mit einem Ohr bei mir, mit dem anderen immer auf der Suche nach Party (Hündinnen zum Abschlecken oder Rüden zum Kloppen)
    - Abrufbarkeit war eigentlich ok, bis auf Ausnahmen - wurde ich unsicher, kam Hund nicht (also GAR nicht, im Sinne von überhaupt nicht! Das hat teilweise stunden gedauert, ihn wieder "einzufangen")
    - er kontrollierte mich drinnen (zu Hause, Büro), lebte seinen Wach- und Schutztrieb aus, wobei er sehr heftig ins Verbellen fiel (Zähne setzt er nicht ein)

    So. Wie sind wir das angegangen? Erstmal wurde der Hund ziemlich auf den Boden der Tatsachen runtergeholt. Es wurde ihm gezeigt, dass sein Frauli auch gut ohne ihn auskommt, keinen Beschützer braucht, ein eigenes Leben und einen eigenen Willen hat :lol: Dazu wurde er drinnen komplett ignoriert, durfte verschiedene Sachen nicht mehr (Couch, Bett - nur noch nach ausdrücklicher Erlaubnis; er musste von einem auf den anderen Tag allein schlafen - kannte er nicht!). Er hat sich da ganz gut mit abgefunden. Er steht halt nicht mehr so sehr im Mittelpunkt, was ihm auch sichtlich gut tut - er entspannt sich schnell.

    Dann - Leinegehen neu aufgebaut. An Fraulis kurzer Leine gibts keine Spirenzchen. Freilauf habe ich ihm anfangs nur noch dann gegönnt, wenn ICH es für richtig befand, also wenn ich mich sicher gefühlt habe, wenn ich gut drauf war. Hatte mein Hund mal nen Tag ohne Freilauf - shit happens ;)

    Insgesamt habe ich ganz stark an meinem Selbstverständnis und an meiner Haltung (auch körperlich!) gearbeitet. ICH gehe spazieren. Mein Hund folgt MIR. Das Abrufproblem habe ich übers Wegtreiben gelöst. Ich strahle jetzt auch aus (hoffentlich): ist mir egal, was mit dir ist, ICH gehe...

    Es wurde ein Abbruchkommando neu eingeführt und ich habe eine neue Regel bzgl. des Freilaufs eingeführt: wenn ich dich ableine, heißt das noch lange nicht, dass du auch losstarten kannst. Das alles aber OHNE Kommandos, sondern über Körpersprache, einen Abbruchlaut, ja und auch über eine Kette.

    Wenn man das zusammenfassen will: ich habe den Hund viel mehr begrenzt und außerdem mein Ego gestärkt. Und nicht zu vergessen: meinem Freund den HUnd immer mal wieder einfach aufs Auge grdrückt und mich dadurch frei gemacht!

    Wir haben noch Baustellen offen, und zu Hause läuzfts noch nicht immer so wie es soll. Daran arbeiten wir.

    Doch mein Hund verlässt sich schon mehr auf mich, nimmt nicht mehr alles selbst in die Hand. Er gibt sich sehr viel Mühe, alles richtig zu machen.

    Die Rüdenproblematik ist noch immer da. Dass er die sch... findet, wird sich auch so schnell nicht ändern, womöglich nie. Aber ich kann ihn besser vorbeilenken...

    4 Stunden hatte ich bei der Trainerin. Momentan pausiere ich. Es ist so wie bei den anderen: sie hat mir ein paar kleine Mittel an die Hand gegeben, die mir sehr helfen können, mit meinem Hund umzugehen und letztendlich die Kommunikation zu verbessern. Wir haben bei den Treffen gar nicht viel mehr gemacht als zu reden und dadurch in meinem Bewusstsein was zu verändern. Lediglich den Abbruch und die Leinenführigkeit haben wir aktiv zusammen trainiert.

    Dazu muss ich aber sagen, dass ich einen sehr leichtführigen Hund habe, der sehr sehr schnell lernt und umsetzen kann. Gemangelt hat es an meiner Führungsstärke, sonst nichts.

    Huch, ist doch länger geworden :ops:

    LG Jenny

    Hallo Jeanine,

    es tut mir sehr leid für dich, dass die Situatio jetzt so ist :sad2:

    Allerdings denke ich auch, dass Hunde sehr anpassungsfähig sind - im Allgemeinen. Natürlich kommt es auch auf das jeweilige Individuum an - und das kannst du selbst am besten einschätzen, schließlich sind es deine Hunde. Hängen sie sehr aneinander oder akzeptieren sie sich eher nur? Ob es gut ist, Gismo nur tagsüber bei dir zu haben und ihn jeden Abend wieder wegzubringen, hm, schätze, das musst du einfach ausprobieren! Du siehst ja dann, ob es ihn stresst oder ob es ihm gut tut.

    Alles Gute! :streichel:

    Zitat

    also habe nicht nur ich so ein leckmonster :gott:
    er hört ganz gut auf "weiter" und kommt in der regel im schleichgang angeeiert.....um sich dann an der nächsten stelle festzuschnüffeln :???:
    teilweise muss ich recht laut werden, damit er sich nicht wieder festschnüffelt und leckt.

    ist es besser, wenn ich ihn gar nicht mehr ableine und unser "weiter" trainiere?

    ich hab hier auch so einen, und ganz ehrlich: manchmal neeeeervts mich einfach nur. Da wird auch schon mal deutlicher gesagt, dass ich jetzt weitergehen möchte (ich kann ihn z.B. in der Stadt nicht zurückfallen lassen, aufm Feldweg mach ichs aber schon so, da isses sein Bier, wenn er den Anschluss verpasst).

    Wenn er sich gar nicht bewegen will, klappert oder fliegt auch schon mal ne Leine... :roll: