Beiträge von jennja

    Huhu an die Wissenden! :p

    Sagt mal, wie ist das: nehmen Hunde beim Schwimmen Wasser durch die Haut auf? Diese Frage stellen wir uns hier gerade. :headbash:

    Grund: mein Hund muss nach dem Schwimmen (nicht sofort, sondern ne Stunde später) pieseln wie ein Weltmeister, ich weiß aber, dass er nicht gerade den See leertrinkt. Wie kann er so viel Wasser in der Blase haben? Er steht wirklich ne Minute durchgängig am Baum...

    ich meine, das schon mal irgendwo gelesen zu haben, doch isch finds ned :hilfe:

    Zitat

    und die bösen listenhunde tun dir auch leid? die darf man nämlich nur an kurzen leinen führen, schleppe ist tabu. und selbst im eigenem garten ist es schwierig, da gibts ja auch genug auflagen (ich erinner mich an 1,60 zaun usw.)

    und total panische hunde aus spanien, die beim kleinsten geräusch weglaufen würden, würdest du auch von der leine machen, damit sie ihren freilauf haben??

    sorry, aber ich kann das ganze nicht so unterschreiben. Ich lasse meine kurze in bestimmten gebieten von der leine. zwischen den feldern oder auf unserer "grünanlage" hier. manchmal ist sie 2 std täglich offline, manchmal eben ne ganze woche am stück AN der leine... es kommt ja auch drauf an, wen man trifft um wie viel uhr usw... wenn mir ein angleinter hund entgegenkommt, mach ich meine natürlich auch ran. und wenn der ca. 20 -30 meter VOR mir läuft, eben den gleichen weg, so fällt der freilqauf halt komplett weg...

    LG
    Missa

    es geht doch nicht darum, dass ein Hund stets und ständig frei laufen muss, sondern, dass man im Rahmen seiner Möglichkeiten nach geeigneten Plätzen sucht, wo der Hund einfach mal Hund sein kann.

    Ich musste lange am Freilauf feilen und auch jetzt kann ich meinen Hund nicht überall laufen lassen - z.B. im Hundeauslauf! Da kann ich mit meinem Pöbel nicht hingehen. Er hat trotzdem Freilauf, eben dann, wenn ich es ihm ermöglichen kann. Kein Hund stirbt, nur weil er mal ne Woche, oder zwei, nur an der kurzen Leine geführt wurde. Gabs bei uns auch schon. Aber eine artgerechte Haltung sieht nun einmal vor, dass ein Hund das tun kann, was ein Hund nun mal tun muss! Dafür muss ich als Halter schon sorgen. Was wiederum aber nicht heißt, dass ich einfach, wo ich grad gehe uns stehe, den Karabiner abmache und los gehts - mein Hund wird artgerecht gehalten, haha... Verhätnismäßigkeit ;)

    Hallo!

    Danke für deine Antwort.

    Nein, da war noch nichts entartet. Geschallt wurde auch nicht. Ich bin nicht ganz sicher, wo genau der Hoden lag (ob im Leistenkanal oder doch woanders). Doch die Beule, um die es geht, liegt ziemlich genau da, wo die Narbe sein müsste.

    Ja, ich warte die Ergebnisse ab, TÄ sagte ja auch, da müsste dann geschallt werden. Man würde dann auch etwas Gewebe entnehmen.

    Bei der Kastra damals war sie sich noch ganz sicher, dass es richtig ist, das Hodengewebe aus dem Bauchraum prophylaktisch zu entfernen. Gestern sagte sie dann: das wird gar nicht mehr immer gemacht, weil die Wahrscheinlichkeit der Entartung gar nicht sooo groß ist.

    Aber ich würde ungern darauf "warten" wollen, dass sich doch irgendwann Tumore bilden. Außerdem haben wir ja damals nur aus diesem Grund die OP gemacht. Das wäre dann völlig sinnlos gewesen...

    Hm. Mal sehen, was nun rauskommt.

    Ja, die Überschrift ist etwas ungewöhnlich!

    Und ich muss etwas ausholen. Es geht um meinen 2,5jährigen Rüden. Er ist Kryptochide. Mit 14 Monaten wurde er kastriert - dabei sollte der innenliegende Hoden aus dem Bauchraum entfernt werden. Das Ganze war ne größere Sache, die TÄ meinte damals, sie hätte da richtig was zu tun gehabt, weil das Hodengewebe sich nicht so einfach finden ließ usw. Jedenfalls wurde die OP (zum damaligen Erkenntnisstand) erfolgreich durchgeführt. Es wurden der innenliegende und der äußere Hoden entfernt. Zu 100 % sicher war sie sich jedoch nicht, ob das, was sie aus meinem Hund rausgeholt hat, auch wirklich Hodengewebe war. Auch ein Labortest brachte keine 100%ige Sicherheit. Nun gut. Ich vertraute auf ihrer Aussage: ja, das hat alles geklappt!

    Mein Bela ist ja bekanntlich ein kleiner Rüpel. Er steht nicht besonders auf intakte Rüden. Die Welt sollte, wenns nach ihm ginge, nur aus Hündinnen bestehen. Territorial isser auch. Ok, damit hatte ich mich abgefunden. Es gibt ja Kastraten, bei denen ändert sich am Verhalten nach der Kastra NICHTS. So auch bei meinem. Aber mir kommt es schon so vor, als wenn er von anderen Rüden als "komplett" angesehen würde. Kann mich aber auch täuschen.

    Neulich hab ich ihn mal abgetastet und fand an der ursprünglichen Narbe neben dem Schniedel eine dicke Beule. TÄ angerufen: "Machen wir nen Bluttest zur Hormonstatusfestellung"! Das haben wir gestern endlich mal gemacht. Das Ergebnis steht noch aus. Kommt die Tage.

    Seine Prostata sollte kleiner sein, sagt sie. Sie ist normal groß.

    Die Indizien verdichten sich nun zu der Vermutung: ist mein Kastrat gar nicht kastriert? Hat er immer noch Testosteron-Produzierendes Gewebe im Bauch? Wenn ja: dann muss das ja raus!

    Nun warte ich erstmal das Ergebnis des Bluttests ab, sollte es positiv sein, meint sie, müsse man das Gewebe, das man als Beule von außen erfühlen kann, überprüfen. Das würden wir in der Uniklinik machen.

    Tolle Wurst. Es wäre blöd, wenn man ihn noch mal aufschneiden müsste, aber da kommt man ja wohl nicht drumrum, da das Gewebe entarten kann :hilfe:

    Aber ich muss schon sagen: dafür, dass mein Kastrat wohl gar keiner ist, sind wir ziemlich weit gekommen :lol: (Nein, ich bin kein Kastrationsbefürworter zu Erziehungszwecken!)

    Was meint ihr zu der ganzen Sache (falls sich herausstellt, dass er noch "Zeug" in sich hat, das da nicht hingehört)?

    Ziemlich verrückt das Ganze, oder? Oder kommt sowas häufiger vor?

    Gruß
    Jenny

    Nocte: volle Zustimmung! :gut:

    Es ist ja auch immer eine Frage des Tonfalls! Ich muss mich nicht wundern, wenn meine Beschwerde abgeschmettert wird, weil ich das ausführende Organ beschimpft habe. Berechtigte Beschwerde einzulegen ist für mich kein ziviler Ungehorsam, sondern das Gute Recht des Bürgers. Wenn aber jemand absichtlich, provokativ und völlig uneinsichtig etwas falsches tut, zu dem es aber eine Alternative gegegben hätte (!) - Stichwort 4 U-Bahnstationen weiterfahren - dann emfinde ich persönlich das als nervig, und nicht zuletzt wirft es WIEDER ein schlechtes Licht auf die (Achtung Übertreibung) assozialen und rücksichtslosen Hundehalter...

    Zitat


    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da stand da ein Schild, wenn man den Hund NICHT freilaufen lassen durfte ... :/

    so sollte es auch sein.

    Würde ich nur die Schilder suchen, nach denen mein Hund frei laufen darf, so hätte er gar keinen Freilauf mehr.

    Übrigens wohnte ich bis vor kurzem in München, City. Dort läuft der coole, schlecht erzogene Münchner Hund grundsätzlich ohne Leine - und zwar überall, außer in bestimmten Parks. DAS find ich mal krass, aber gut. Nun wohnen wir außerhalb, in der Vorstadt sozusagen, und weil ich in den letzten Monaten verstärkt am Gehorsam gearbeitet habe, hat mein Hund hier fast überhaupt keine Leine mehr an. Und er geht besser OHNE LEINE "an der Leine" (also bei mir) als 90 % der Flexileinen-Hunde...

    UNd noch was: ich bin absolut für zivilen Ungehorsam (dazu gehört eben auch, einen GUT FOLGENDEN Hund überall abzuleinen), aber man sollte dazu stehen, dass man etwas nicht ganz sauberes getan hat, wenn man erwischt wird - alles andere ist Querulantentum, und das nervt.

    ach der Artikel ist von Baumann gewesen? Na, dann ist es ja klar, warum ich den Eingangspost gleich so schlüssig und nachvollziehbar fand :gut:

    Auf so Einiges, was man in Baumanns Büchern liest, bin ich eben viiiieeel zu spät gestoßen, was mir jetzt wirklich sehr leid tut.

    Gott sei Dank hat mein Hund mir schon ein paar Fehler verziehen und den Rest packen wir auch noch, auch wenns noch lange dauern wird. ;)

    Noch was zum Thema schlechte Welpengruppe: ich war ja in so einer. Aber wir trafen damals als Städter so verdammt viele Hunde auf den täglichen Spaziergängen, da wäre das wirklich nicht nötig gewesen - "nur damit Welpi so viele Hundetypen wie möglich kennenlernt"...

    Zitat

    Das glaube ich Dir auf's Wort, ist bei meiner Maus nämlich ganz nenauso. Bei einigen Übungen, wie z. B. auch das "ran", ist ein Lob für sie der Freifahrtschein, um wieder das zu tun was sie grad mag :headbash:

    ich hatte die LF ja auch nach dem Canis-Konzept gelernt (is ja klar) und war erst etwas verdutzt darüber, dass ich ihn in der LF nicht loben darf (hat mir die Trainerin verboten, weil ich immer automatisch zum Loben angesetzt hab :roll: ). Nach kurzer Zeit hab ich aber kapiert, warum sie mir das verboten hat. Mein Hund führt die LF sehr aufmerksam aus und sofort, nachdem ich die Leine wieder lang gestellt habe, lobe ich ihn wie verrückt und er darf sogar an mir hochspringen, bellen - einfach den Stress abbauen. Ist für mich ne logische und sehr gut funktionierende Lösung! :gut: