Beiträge von jennja

    Radab, hat alles ne Licht- und Schattenseite. Dafür hab ich ja nen Cropfaktor, der ja auch wieder für was gut ist -> Stichwort Brennweite. Vielleicht muss man abwägen, was einem wichtiger ist.

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    Und @ jennja: man lernt durchaus mit den Aufgaben. Nur weil man heute mit Iso, Blende, Belichtung nicht direkt aus dem Stehgreif was anfangen kann heißt das gleichzeitig, das die Bilder von Morgen noch schlecht sein müssen.

    Sanny

    natürlich nicht, so wars auch nicht gemeint. Es macht aber durchaus Sinn, sich parallel damit zu beschäftigen.

    normal ist es, ja! Aber gewähren lassen wäre nicht richtig. Sie muss ja lernen, dass es dir wehtut! Hast du schon mal versucht, aufzuquietschen, wenn sie beißt? Mein Hund hat das sehr gut gelernt. Manchmal packt er zu derbe zu, wenn er im Spiel an seinen geliebten Ball will, dann hab ich schon mal nen Zahnabdruck am Finger *lach*, ich sage dann Aua! und er weiß sofort, dass er sich zurückhalten muss. Er beschwichtigt dann ganz doll und geht ein wenig auf Abstand, damit es nicht noch mal passiert...

    Rodaneze: mit nem konditionierten Abbruchkommando. Bei uns ein scharfes "Ä ä" oder ein "lass es!". Reagiert er darauf nicht, hol ich mir die Aufmerksamkeit auch mal körperlich (nicht zu verwechseln mit gewaltsam), oder ich gehe nen Schritt zur Seite, nehm ihn dabei mit und verlange Blickkontakt á la "Hör mir zu!". Bricht er das Pöbeln/Fixieren/was auch immer ab, bedanke ich mich bei ihm ;)

    brush: die Methode heißt: ich gehe kommentarlos weg, wenn mein Hund pöbelt. Ich hab in dem Fernsehbeitrag leider nicht erkennen können, dass der schöne Schauspieler seinem schönen Hund mal das unschöne Wort NEIN entgegenschmettert. Was mich betrifft :D nehm ich mir das recht heraus, meinem Hund zu verbieten, was ich nicht sehen oder hören möchte.

    und diese Bindungsgeschichte hab ich auch nicht verstanden. Könnte aber auch daran liegen, dass das Ganze mit Bindung oder nicht Bindung nichts zu tun hat, was eher meine Vermutung ist :p

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    Was hat die Bindung damit zu tun? :???: Anstatt dem Hund zu zeigen, er soll die Backen halten, laß ich ihn alleine bzw. hau ab. Wie soll der Hund dann lernen, dass sein HF in der Lage ist, ihn zu schützen, die Situation im Griff hat und auch kein Geprolle duldet? Wie soll so eine Leinenaggression behoben werden? Oder meint ihr "nur" freilaufende Hunde, die einfach nicht hören?

    Btw. ich finde es auch bei nur nicht-hörenden Hunden nicht gut. Der eigene Hund kann noch so anständig sein.. Ich will das Gejaule nicht hören, wenn der HH abhaut und sein Hund zerlegt wird..

    :gut:

    Ich stand gestern auf der Wiese und hab was geübt. Da steht da son "Tutnix" meinem Bela direkt vor der nase. Herrchen aufm Rad, irgendwo. Supi. Und nun? Mein Hund mag keine Rüden, und mehr als sichern kann ich ihn nicht. Der andere stand da aber wie angewurzelt, und wie gesagt: Herrchen nicht verfügbar. Ganz tolle Situation für mich...

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    Das macht man doch nicht bei irgendwelchen x-beliebigen fremden Hunden (sag ich mal, ohne Rütter gesehen zu haben).

    doch, genau das. Der Hund in dem Fall hat da quasi den Park aufgemischt, das waren alles fremde Hunde. Also ich hätte dem nen Vogel gezeigt, sorry. Mein Hund hat nicht fremde Hunde anzupöbeln!

    Wie ichs machen würde? Ich hab ja dasselbe Problem, aber nur mit intakten Rüden. Ich hab erstmal alle hochfrequentierten Hundeauslaufzonen gemieden, weil ich nämlich die Schnauze voll hatte von dem ewigen Theater. Klar, der Hund kommt schon irgendwann, aber erstmal macht er sein Programm durch... Ich arbeite am Rückruf und schränke den Radius meines Hundes ein. Ich überblicke die Gegend und rufe rechtzeitig ab. Merke ich, dass mein Hund und ein anderer sich wohlgesonnen sind, lasse ich ihn laufen, aber erstmal halte ich ihn zurück. Das hat für mich was mit Rücksichtnahme zu tun. Wie im EIngangspost schon angedeutet, gibt es ja auch immer ne andere Seite, und ich finde es unfair, einfach meine Sache durchzuziehen, ohne Rücksicht auf andere zu nehmen...

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    :reib:


    gibt nunmal nicht DIE Methode... ;)
    In den vorgestellten Fällen war augenscheinlich entscheidend, dass die Bindung super gut funktioniert. Kannst doch nur mit dem arbeiten, was da ist ...

    und wenn du keine gute Bindung zum Hund hast, zeigt dir n pöblender Hund dann bei dieser Methode locker die Mittelkralle :lol:

    Für diesen speziellen Fall hätte ich die gute Bindung aber so ausgenutzt, dass der Hund bei mir bleibt und nicht ständig durchstartet und den Proll raushängen lässt, wie es ihm grad passt ;)