Beiträge von jennja

    Hallo ihr Lieben,

    mein Mann hat sich verliebt :hilfe:
    Er möchte zu gern ein Ridgeback-Mädel. Ich hab keine wirkliche Ahnung von der Rasse, wir belesen uns im Augenblick ein wenig, kennen aber keinen persönlich.

    Wir haben ja schon einen Hund, einen Aussie-Rüden, kastriert, nicht ganz einfach im Umgang mit Rüden (deshalb solls wenn überhaupt ein Mädel werden). Er hat zwar noch Baustellen (Fremde, Rüden, die liebe Bellerei), aber er steht mittlerweile sehr gut im gehorsam und ich denke, so in einem dreiviertel jahr wäre er soweit, dass man über einen zweiten Hund nachdenken KÖNNTE.

    Ich selbst bin nicht so überzeugt davon, einen Jagdhund ins Haus zu holen. Bin sehr dankbar, dass das Thema mit Bela schon lange durch ist, eigentlich nie wirklich aufkam. Es gibt auch weniger jagdlich ambitionierte RRs, hab ich gehört? Stimmt das und wo findet man die?

    Wie siehts mit dem Verhalten ggü. Fremden aus? Bela ist da sehr speziell und braucht eine glasklare Führung, vor allem Sicherheit. Mittlweile habe ich das gelernt, es geht gut, auch in der Großstadt, im Büro. Es ist händelbar! Er ist aber definitiv nicht everybodys Darling und wird das auch nie werden. Wenn man da an die rassebeschreibung des RR denkt, dann gibts da wohl ähnliche Tendenzen?? Wobei da noch die Sensibilität, teilw. Ängstlichkeit dazukommt? Oder ist das eine reine Prägungssache?

    Vom Organisatorischen her wäre es so, dass der RR mit meinem "Männe" ins Büro gehen würde. Wir wohnen außerhalb der Stadt, er fährt meistens für nen halben oder auch mal ganzen Tag in die City zum Kunden. Da RRs sich stark an ihr Herrli/Frauli binden, denke ich, würde das weniger ein Problem darstellen? Allerdings (!) würde ich ihm helfen müssen, ich müsste also auch mit zwei Hunden unterwegs sein (z.B. die Abendrunde oder am WE...).

    Wie seht ihr das? Kann das klappen oder geht das eher in die Hose? Worauf muss ich mich einstellen, welche Probleme kann es geben?

    Danke schon mal
    Gruß
    jenny (die lieber nen zweiten Aussie hätte :hust: )

    Zitat

    Also da mim Zeigefinger zu wedeln finde ich eigentlich schon richtig
    Grad in der Westernreitfraktion werden gerne Border und Aussis genommen ( ka wer auf die Scheissidee gekommen ist) und eigentlich fast alle die ich kenne stehen ständig unter Dampf weil sie die Pferde hüten wollen ( jetzt wirklich nur aufs Pferd bezogen)
    Wenn da so ne Herde rumflitzt is das ja wie nem Labi mit der Wurst vor der Nase wedeln :D das muss man schon in die richtigen Bahnen lenken kÖNNEN

    Ah ok, auf die Reitgeschichte bezogen ist das sicher richtig, ich hab mich eher auf die Büro-Sache bezogen, hab nämlich von dem Pferdegedöns keine Ahnung :hust:

    darüber hinaus finde ich die Tipps von Chris sehr gut!

    Und was das Stubenreinwerden betrifft: da kommt es auch auf die Toleranz des Chefs an. Mit meinem Welpen bin ich alle 1,5 Stunden vor die Tür gegangen, immer nur für 5 Minuten. War kein Thema und die Sache war in weniger als 3 Wochen erledigt =)

    Zitat

    nur halte dich besser von Arbeitshunden (z.B.Border Collie/Aussie/Labbi-aus-Arbeitslinien) fern, wer weiß, ob die ausgeglichen genug sind, um stundenlang im Büro zu liegen und vom kommenden Ausflug am Nachmittag zu träumen.

    sorry, OT, aber: manche davon sind wohl ausgeglichener als so mancher "Showlinien-Mischmasch". Gut, mein Aussie ist nicht der ausgeglichenste Vertreter seiner Rasse, aber für ihn ist es wichtiger mit mir zusammen zu sein, als allein zu Haus. 1. bedeutet Büro auch Kopfarbeit und 2. kann er bei mir im Büro auch entspannen, er hat es nämlich gelernt ;) Echte Arbeitshunde müssen klar im Kopf sein, bei ihnen ist Wesensfestigkeit und die Fähigkeit, an- und ausgeschaltet zu werden, je nachdem wie sie gebraucht werden, wichtiger als Aussehen und Performance...
    OT-Ende

    Wow! Also ich bin ein bisschen entsetzt, in welcher Suppe manche Leute noch Haare finden!

    Ich finde eure Bedingungen OPTIMALST für einen Hund, besser gehts fast nicht!

    Einen Hund mit ins Büro zu nehmen, ist eine super geniale Sache, ist aber auch mit Arbeit in Richtung Erziehung verbunden, da ist es dann evtl. auch ratsam, sich für eine ruhigere, nicht ganz so bellfreudige Rasse zu entscheiden. obwohl: ich nehme meinen Aussie mit ins Büro, das geht auch :D

    Diese Pferdeleute kommen mir irgendwie merkwürdig vor. Einerseits keine Ahnung von Hunden (sorry, aber den Eindruck hab ich schon länger) und auf der anderen Seite aber alles besser wissen :???:

    lass dich nicht verunsichern!

    Viel Glück bei der Suche nach einem geeigneten Vierbeiner :smile:
    LG Jenny (die eigentlich auch keinen Hund halten dürfte als totaler Anfänger ohne jegliche Erfahrung, voll berufstätig und dazu noch in eine sehr schwierige Rasse verliebt :lol: )

    lass dich mal virtuell knuddeln :umarmen:

    ich find die Ideen von Känguruh richtig gut, außerdem kann ich nur zustimmen was Dackel und arbeiten betrifft, die wollen beschäftigt werden. Wenn du dich da ein bisschen mehr reinkniest, wird das bestimmt bald besser werden.

    Klar sollst du nicht mit Schlüsseln nach deinem Hund werfen, ich wollte damit nur sagen, dass man eben unter Umständen auch mal deutlich mit seinem Hund werden muss. Es wird der Besuch nicht verbellt und basta! Das MUSS er begreifen lernen. Und das ist Arbeit.

    Ein Hundetrainer hilft dir da sicher!

    Bibi, ich will gar nicht abstreiten, dass es so ist wie du sagst, aber es kann auch Überforderung sein, wenn ein Hund den ganzen tag lang unter Strom steht und nur damit beschäftigt ist, die Türen zu bewachen! Überforderung deshalb, weil er vielleicht seinen "Job" zu ernst nimmt...

    Timmi, für mich hört sich das so an, als wenn (bitte nicht falsch verstehen) da ein bisschen was versäumt worden wären in den letzten Jahren ;) euer Hund sollte dringend mehr begrenzt werden. Wenn ich mir vorstelle, ein Hund der unterm Stuhl des Kunden liegt und losbellt, sobald der Mensch aufsteht, also bei aller Liebe - das darf nicht sein!! Unter dem Stuhl, auf dem ein Kunde sitzt, hat mein Hund eigenlcih gar ncihts verloren und dann auch noch mit so einem verhalten, nein, absolut undenkbar.

    Ich verstehe den Druck dahinter - dein Mann ist sauer, dir ist das Verhalten deines Hundes peinlich, du willst ihn aber vielleicht nicht zu "grob" anpacken usw. Aber ich würde eben dazu tendieren, den Hund zu erziehen, auch wenn es unangenehm ist. Du schreibst, dass er auf Nein nicht reagiert, dann würde ich ein Abbruchsignal neu aufbauen, das WIRKLICH funktioniert. Nimm dir dafür aber Zeit und Ruhe.

    Und vielleicht kannst du auf dem ersten Spaziergang am Morgen deinen Hund richtig auspowern, damit er dann im Büro schön müde ist? Das kann auch helfen. Aber eben nur in Verbindung mit mehr Konsequenz und Kontrolle deinerseits.

    ich kenn das Problem und bin auch fast dran verzweifelt. Auch mein Hund geht mit ins Büro und er ist auch son Hausmeister-Verschnitt.

    Hat dein Hund einen festen Platz? Notfalls geht er in eine Box, die am besten so steht, dass er nciht zur Tür gucken kann. Kunden verbellen geht einfach nicht, und lieber pennt mein Hund 8 Stunden in einer (ausreichend großen) Box, als dass ich ihn 10 Stunden allein lasse... Er MUSS lernen, dass er nicht der Türsteher oder sonstwas ist und DU musst konsequent und im Zweifelsfall auch mal hart sein. So ein Dackel kann einiges ab, glaubs mir. ich habe auch schon mit Dingen in Richtung meines Hundes geworfen (Locher, Schlüssel...), ist nicht grad elegant, aber mitunter wirkungsvoll.

    Ich kann verstehen, wenn dein Mann sauer ist, es ist nämlich extrem lästig, wenn Hund sich so aufführt.

    Überleg dir was, wie du deinen Hund positionierst, damit er nicht mehr den Wachhund spielt. Sichere ihn, notfalls mit ner Hausleine! Und bitte bemitleide ihn nicht, wenn er z.B. den ganzen Tag lang auf seinem Platz oder in einer Hütte sein muss, denn er führt so ein stressfreieres Leben, als wenn er rumrentn und alles und jeden anbellt! Ich musste das auch lernen. Doch meinem Hund und mir geht es besser, seitdem ich so konswquent bin. Und dazu kommt: der Hund lernt langsam, dass das Aufpassen nicht sein Job ist, sodass er nach einer gewissen zeit wieder mehr Freiraum genießen kann.

    Und bitte lass ihn nciht mehr unbegrenzt im Garten rumlaufen ;-)