Beiträge von jennja

    ich hätte jetzt auch an ein Camiro gedacht, ich meine, die sind so geschnitten, dass sie nicht verrutschen können. Hab selbst keins, mir gefallen sie aber außerordentlich gut.

    Dann würde mir noch das Safety Geschirr vom Uwe Radant einfallen, das haben wir zum Canicrossen, verrutscht definitiv nicht. Hat aber den Ring recht weit hinten.

    bei meinem schmalen Rüden sind bisher auch alle Geschirre verruscht, außer eben das Safety...

    öhm, ich passe mir den ISO so an, wie ich ihn brauche (die Freiheit nehm ich mir :D ), bei ISO 400 habe ich schon relativ starkes Bildrauschen und die Farben verwaschen, darum: wenn ich es kann, nehme ich den geringsten ISO, den die Situtaion hergibt. In dem Fall war ISO 100 möglich, weil ich die Blende auf 2,8 aufgemacht habe und die Verschlusszeit (für meine Verhältnisse) recht lang eingestellt hatte. Die drei Komponenten ISO, Verschlusszeit und Blende beeinflussen einander, und es gibt immer mehrere Wege, um ans Ziel zu kommen! Hätte ich z.B. abgeblendet, hätte ISO 100 nicht gereicht. Da ich aber sehr gerne mit offener Blende arbeite, muss ich die Lichtempfindlichkeit nicht ganz so hoch ansetzen ;-)

    und wie ich geschrieben habe, sind die o.g. Einstellungen für Actionaufnahmen nicht geeignet. Denn da muss ich ja die Verschlusszeit sehr sehr kurz wählen, sodass ich im ISO hochgehen muss....

    es gibt eine Faustregel, die sagt: die Brennweite kann man verwacklungsfrei halten! Also z.B. bei einer Brennweite von 200mm kann ich 1/200 sek noch halten. Ich persönlich gehe bei der Verschlusszeit lieber auf Nummer sicher und nehme nichts über 1/200 oder noch besser 1/320 bei Freihand. Dafür würde ich, je nach Lichtsituation entweder die Blende voll aufmachen und/oder den ISO drastisch runterschrauben + evtl. ne Belichtungskorrektur nach oben einsetzen. Stativ ist mir zu umständlich. ich bin ein Faulpelz.

    Mal ein Porträt bei recht schlechten Lichtverhältnissen:

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    145mm, 1/250 sek, Blende 2,8, ISO 100
    Da muss das Model aber auch einigermaßen stillhalten, für Actionfotos sind diese Einstellungen nix ;)

    Meine Ausrüstung: Canon EOS 550D (noch :roll: ), Linse: Canon 70-200 2,8L IS USM

    soooo, seit ner guten Stunde bin ich wieder zurück vom Obe-Workshop :smile:
    Heute gings um Fußarbeit und Motivation. War super spannend und lehrreich. Es wurde gezeigt, wie nach dem Englischen Obedience die Fußarbeit aufgebaut wird, man kann das aber auch fürs FCI-Obe adaprtieren. Uns hats viel gebracht, Bela hat hat suuuuuuuuuuuper schnell gelernt, nen sehr guten Eindruck hinterlassen (diese BC-Leute stehen immer sooooo sehr auf meinen Doink :roll: ), er hat mich nicht blamiert, im gegenteil, hat sich super benommen, auch angesichts der zahlreichen Rüden UND er hat NICHT das Innere von Steffis Auto zerlegt :D

    Hach, ich liebe diesen Hund :wolke7:

    eine stolze Hundemutti ich bin =)

    Zitat

    Dann sage ich dir mal ein paar Sachen zum Aussie. Also Aussies sind recht laute Hunde, haben Huete bzw. Jagdtrieb und sind nicht immer so ganz einfach. Hier mal einer der besten und ehrlichsten Links http://www.hundeschule-gaden.de und dann da auf Aussies klicken. Sehr ehrlicher Artikel.
    Allgemein ist zu sagen, Aussies koennen sehr unterschiedlich sein. Aber die meisten haben einen Wach und Schutztrieb, sind Fremden gegenueber reserviert, sind Ein-Personen-Hunde, haben teilweise Probleme mit (fremden) Kindern, haben Huete bzw. Jagdtrieb, sind recht laute Hunde, einige bzw. recht viele sind nicht als Reitbegleithund geeignet, da sie eben die Pferde gerne hueten, bzw. sich auf jagdlichen Abwegen befinden koennen.
    Ausserdem sollte man sich klar machen, das Aussies keine grundsaetzlich agressionslosen Hunde sind. Ihr weicheres Auessere taeuscht viele, aber in diesen Hunden stecken Arbeitshunde, die sogar frueher Bisons gehuetet bzw. getrieben haben. Dafuer mussten die Hunde tough, schnell und eben auch ein Stueck weit Agressiv sein.
    Wie gesagt, wenn dir das alles klar ist, das ein Aussie so sein kann, nicht muss! Dann kann ein Aussie ein wunderbarer Hund sein. Ehrlicherweise muss man aber sagen, das Aussies mittlerweile schon einen eher schlechten Ruf auf Hundeplaetzen usw. haben, weil viele sich diese Hunde anschaffen und dann voellig ueberfordert sind. Ein Aussie ist kein BC, sondern von der Art her, wirklich ganz anders.
    LG
    Gammur

    Diesem Post ist NICHTS hinzuzufügen. Ich glaube, Gammur hat schon so oft über Aussies geschrieben, dass diese Fassung hier die beste Zusammenfassung ist, die dabei nur herauskommen konnte :-D Sie sollte wirklich in die Knowledge-Base, wie ich finde (also die Fassung, nicht Gammur :lol: ).

    Es stimmt alles 100%ig und DASS es so ist, können Gammur und ich sogar beweisen, denn wir beide haben jeder einen Aussie-Rüden, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und jeder der beiden ist auf seine Art und Wiese in verschiedenerlei Hinsicht
    - schwierig
    - einfach
    - laut
    - führig
    - anspruchsvoll
    usw.

    Mein Aussie ist übrigens mein erster Hund, doch ich war mir darüber im Klaren, dass es schwierig werden könnte, was es am Ende auch wurde. Er ist jetzt 3 Jahre alt und lange nicht so umweltsicher, wie ich ihn eigentlich "bräuchte", aber er ist eben meine große Aufgabe.

    ich finds nicht übertrieben, allerdings würde ich diese Gebrauchsanweisung möglichst kurz halten, wegen der Menschen-Psychologie :D

    Für meinen Hund hätte ich auch ne Gebrauchsanweisung, wobei der eh so ne Nummer ist, dem würd ich nicht jedem antun wollen.
    Es gibt derzeit genau eine Person (mal meinen Freund außen vorgelassen), der ich meinen Hund für länger als ne Stunde anvertraue. Und diese Person denkt sehr ähnlich wie ich und hat ne Menge Hundeerfahrung. Die schießt also nicht quer.

    In der Therorie sähe es so aus:
    Es ist nichts medizinisches zu beachten (zum GlücK), außer dass der Hund so 2 X im Jahr entwurmt wird und die üblichen Impfungen bekommt.
    Ich bestehe darauf, dass er kein billiges Trockenfutter bekommt, sondern wenn möglich Frisch oder von mir ausgesuchtes Fertigfutter.
    Menschenbegegnungen: puh. Schwierig. Kann gut gehen, oder auch nicht (Stichwort Kinder, oder Fremde, die sich ihm plump nähern)
    Hundebegegnungen: intakte Rüden: kleinformatige sind von meinem Hund fernzuhalten, bei größeren Formaten zieht er eh den kürzeren, der baut sich aber auf wie ein Arschl... Hündinnen und Kastraten: no problem
    Grundgehorsam: sitzt soweit, er nimmt sich aber das Recht heraus, zu entscheiden, wer in seinen Augen die Kompetenz hat, ihn zu führen, und wer sich einfach nur lächerlich dabei macht, ihm Kommandos an den Kopf zu knallen :D
    Hausregeln: werden grundsätzllich befolgt, siehe Grundgehorsam ;-)
    Beim Gassigehen im freien Gelände: Mein Hund fordert seine Ballmaschine (=Menschen) sofort nach Ankunft aufm Feld auf, ihn zu entertainen, diesem bitte nur sehr selten nachgeben, da man den Ausknopf beim Hund nicht findet. Er pöbelt auch gerne, wenn nichts fliegt. Dann muss man ihm deutlich sagen: wir gehen jetzt spazieren, that's it!!
    Alltag: er fährt Auto, Bus & Bahn, kennt belebte Straßen, Innenstadt, alles kein Thema mit ihm, man muss aber ein Auge auf ihn haben, er verbellt auch mal Leute, die ihm nicht koscher sind.

    Joaaaa, das wars im Großen und ganzen. Eigentlich ist er seeeeeehr pflegeleicht :roll:

    Nina, die Beginner schafft ihr bestimmt! Und Apportel ausspucken, ja, gibt Punktabzug, aber in der Beginner seh ich das persönlich nicht sooooo eng. Klar muss der Apport irgendwann gescheit sitzen, aber ich habe den Eindruck, dass vieles von alleine kommt bzw. schneller vorangeht, wenn die Beginner erstmal geschafft ist, weil man als Hundeführer dann doch etwas entspannter an die ganze Sache rangeht!
    Wenn du für Grasbrunn melden würdest - das würde mich ja umhauen!!!!! =)

    Jana: das hab ich auch immer gesagt, ich mache das nicht für Turniere :headbash: Es macht aber soooo viel Spaß und allein dieser Nervenkitzel - schaffen wirs? Läuft er heute in die Box? Bleibt er ruhig sitzen? Das ist schon sehr spannend und man wächst sooooo sehr daran. Ich denke schon, dass aus mir ein bisschen ein anderer Mensch geworden ist, seit ich Hundesport mache. Mein Selbstvertrauen ist sehr gestiegen (ich bin doch immer so eine unscheinbare Piepsmaus, die sich nichts zugetraut hat, gewesen), das tut auch meinem Hund gut!
    Dass Samson in der Gruppenarbeit größere Schwierigkeiten hat als in den Einzelübungen, ist logisch - die Ablenkung ist ja wesentlich größer! Die Beginnerklasse ist übrigens genau dafür da: Sozialisation! In der 1 gibts ja dann nur noch das Sitzen und Liegen, nicht mehr das Passieren an anderen Hunden und das Stehen und Betasten, diese zwei Übungen sind aber eben genau dafür da, um den Hund zu sensibilisieren. Ein wesensschacher Hund, oder einer mit sozialen Defiziten, gehört nicht in den Hundesport, deshalb wird da gleich am Anfang ausgesiebt ;-) Und das ist auch der Grund, warum in der Beginner schon Punktemäßig der Focos mehr auf der Gruppenarbeit liegt als auf den Einzelübungen. Und es werden im Einzel mehr kleine Fehler verziehen...
    Wie auch immer ihr es angeht: habt Spaß!!! Früher oder später wird man dich fragen: Naaaa, willste nicht doch mal aufn Turnier gehen, und dann fängste das Nachdenken an... ;) :roll:

    Maanu ganz ehrlich: in dem Fall glaube ich persönlich, dass es etwas damit zu tun hat, ob ein Hund allein auf seinen Halter wartet - oder ob, wie in deinem Fall, zwei mit einander vertraute Hunde die Zeit entspannt zusammen verbringen. Mein Einzelhund würde definitiv die ganze Zeit auf mich warten (und dabei vielleicht auch dösen usw.), aber ich merke das allein schon daran, dass, wenn er die gesamte Wohung (und das sind bei uns 3 offene Etagen, nein, wir sind keine Millionäre) zur Verfügung hat, er nur an einem Platz liegt: in meinem Bett, weil es dort am intensivsten nach mir, seiner Hauptbezugsperson, riecht...
    Ich glaube ganz fest daran, dass es da einen großen Unterschied gibt. =)

    na das eine glaub mir mal: Lampenfieber hab ich da für 10!!!!!
    Allerdings lief unsere erste Prüfung so wahnsinnig gut und die Richterin (BC-Züchterin) war soo angetan von meinem Border :D und bescheinigte uns eine lange, erfolgreiche Laufbahn, dass ich meinem Tierchen da vertraue - er führt mich mit Sicherheit sehr souverän durch die Prüfung :lachtot:

    Also im Ernst, ich war damals so dermaßen überrascht, wie cool er war. Er hat das gemeistert, als hätte er es schon 100 X gemacht. Ich war einfach nur froh, dass wir es angepackt haben, und dann auch noch mit so einem guten Ergebnis. Tja, wie sagt meine alte Schulfreundin immer: man muss sich auch mal zu was zwingen ;)

    Nina: DU dürftest sogar heimlich zuschauen und Bela hinterher das Bestätigungsspieli schmeißen :D Und gegen Dusty als "Prellbock" hätte Bela auch nichts einzuwenden ;)