ich finds nicht übertrieben, allerdings würde ich diese Gebrauchsanweisung möglichst kurz halten, wegen der Menschen-Psychologie 
Für meinen Hund hätte ich auch ne Gebrauchsanweisung, wobei der eh so ne Nummer ist, dem würd ich nicht jedem antun wollen.
Es gibt derzeit genau eine Person (mal meinen Freund außen vorgelassen), der ich meinen Hund für länger als ne Stunde anvertraue. Und diese Person denkt sehr ähnlich wie ich und hat ne Menge Hundeerfahrung. Die schießt also nicht quer.
In der Therorie sähe es so aus:
Es ist nichts medizinisches zu beachten (zum GlücK), außer dass der Hund so 2 X im Jahr entwurmt wird und die üblichen Impfungen bekommt.
Ich bestehe darauf, dass er kein billiges Trockenfutter bekommt, sondern wenn möglich Frisch oder von mir ausgesuchtes Fertigfutter.
Menschenbegegnungen: puh. Schwierig. Kann gut gehen, oder auch nicht (Stichwort Kinder, oder Fremde, die sich ihm plump nähern)
Hundebegegnungen: intakte Rüden: kleinformatige sind von meinem Hund fernzuhalten, bei größeren Formaten zieht er eh den kürzeren, der baut sich aber auf wie ein Arschl... Hündinnen und Kastraten: no problem
Grundgehorsam: sitzt soweit, er nimmt sich aber das Recht heraus, zu entscheiden, wer in seinen Augen die Kompetenz hat, ihn zu führen, und wer sich einfach nur lächerlich dabei macht, ihm Kommandos an den Kopf zu knallen
Hausregeln: werden grundsätzllich befolgt, siehe Grundgehorsam ;-)
Beim Gassigehen im freien Gelände: Mein Hund fordert seine Ballmaschine (=Menschen) sofort nach Ankunft aufm Feld auf, ihn zu entertainen, diesem bitte nur sehr selten nachgeben, da man den Ausknopf beim Hund nicht findet. Er pöbelt auch gerne, wenn nichts fliegt. Dann muss man ihm deutlich sagen: wir gehen jetzt spazieren, that's it!!
Alltag: er fährt Auto, Bus & Bahn, kennt belebte Straßen, Innenstadt, alles kein Thema mit ihm, man muss aber ein Auge auf ihn haben, er verbellt auch mal Leute, die ihm nicht koscher sind.
Joaaaa, das wars im Großen und ganzen. Eigentlich ist er seeeeeehr pflegeleicht 