Beiträge von jennja

    an einem verregneten Tag hab ich mal ein bisschen probiert...
    Hintergrund ist eine rot gestrichene Wand, ausgeleuchtet habe ich lediglich mit einer Schreibtischlampe.

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    perfekt ist was anderes, ich versuche es demnächst noch mal, wenn ich ein bisschen besseres Equpiment habe (Baustrahler, Stativ usw.) :D

    Meinungen bitte gerne ;)

    Zitat

    was mir noch einfallen würde, zu den tipps, die bereits genannt worden sind: guck nicht die ganze zeit auf deinen hund sondern setz deinen weg fort. du hast geschrieben, dass dich dein hund verunsichert, wenn er eine bürste kriegt. einfach gerade aus weiter gehen und nicht ständig nach dem hund schauen. ihr macht euch sonst gegenseitig kirre ;)

    :gut: :gut: :gut:

    über einige Antworten hier kann ich nur mit dem Kopf schütteln!! :/

    @Pepper&Leo: ich kann deine Ängstlichkeit in Bezug aufs Gassigehen im Dunkeln gut verstehen, mir geht es manchmal ähnlich, und auch bei uns haste öfter diese freilaufenden plötzlichen Geschosse, die wie aus dem Nichts auftauchen und kein Mensch dazu in Sicht..... ganz schön ätzend!!

    Was mir jetzt spontan einfällt und was ich selber mache:
    - ich frage häufig meinen Freund, ob er mich begleiten mag. Das baut mich dann wieder etwas auf und ich habe die nächste Zeit weniger Angst davor, im Dunkeln zu gehen
    - ich habe ne Taschenlampe dabei
    - ich habe in meiner Jackentasche eine Wurfkette (alternativ Schlüsselbund), die ich fremden Hunden zwischen die Füße schmeißen kann
    - ich gehe oftmals joggen (also canicrossen), statt spazieren zu gehen -> in der schnellen Bewegung fühle ich mich irgendwie sicherer, außerdem habe ich dann eine Stirnlampe auf

    letztendlich musst du etwas finden, das deine Angst kleiner werden lässt, damit du mittelfristig wieder sicher wirst und dein hund eben auch....

    Lieben Gruß
    Jenny

    beim Querlesen kam mir ein Gedanke und ich hoffe, dass du das jetzt nicht falsch verstehst und ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne:
    ertmal tippe ich rein gefühlsmäßig auf mangelnde Frusttoleranz (ich kenne das von meinem Hund, und: nach der Kastra hat sich bei ihm absolut nichts verändert, allein: wenn ich an den Sachen arbeite, wirds besser, aber von selbst absolut nicht, es ist bei ihm nichts Hormonelles).
    und dann: kann es sein, dass du bisher (vor allem am Anfang, als du Diego bekommen hast), sehr viel positiv gearbeitet hast? Andersrum: bist du auch mal etwas heftiger oder gröber zu ihm, wenn du dich durchsetzen willst? im Sinne von: kannst du das Fiepen auch mal mit nem gescheiten Anschiss unterbrechen?

    ich kann nur von mir sprechen. Die Situation bei euch kann ich gut nachvollziehen, ich nehme meinen Hund ja mit ins Büro, in die Öffentlichen Verkehrsmittel usw. usw. Er neigt schon auch zum Nerven, allerdings kann ich das nicht gebrauchen. Früher habe ich eigentlich NUR positiv gearbeitet, also Fehlverhalten ignoriert und korrektes Verhalten belohnt, hab unglaublich viel geclickert (was auch gut war), aber keinen so RICHTIGEN Abbruch zustande gebracht (was schlecht war, mein Hund hat mich lange Zeit nicht ernstgenommen). Erst seit ich ihm unmissverständlich klar mache, was ich NICHT will, kommen wir in stressigen Situationen gut zurecht. Mein Hund hängt manchmal für ein paar Minuten am Baum, wenn er beim Spaziergang rumkläfft, das mal als ein Beispiel von vielen...

    Ich will dir nicht unterstellen, dass dein Hund dich nicht ernstnimmt!!! Ich kenne dich und deinen Hund nicht, ich weiß nicht, wie du mit ihm arbeitest, auch will ich dir nicht sagen: Sei mal richtig gemein zu deinem Hund, das läge mir fern. aber andererseits könnte ich mir gut vorstellen, dass an seiner Frusttoleranz aktiv gearbeitet werden müsste, und zwar so, dass es für den Hund 1000%ig eindeutig ist, absolut unmissverständlich. Beispiel: Fiepen im Auto: gibts nicht! Wer im Auto fiept, kommt nicht mit. Oder Hundetreffen: wer Terror macht, bevor man sich mit anderen Hunden trifft, der guckt eben erstmal den anderen Hunden beim Spielen zu... Und: wer MICH mit Fiepen nervt, der kassiert auch mal nen ordentlichen Anschiss, der fliegt auch mal im hohen Bogen aus dem Zimmer, der hängt auch mal am Baum usw. usw. Letztendlich schafft das nur Klarheit und hilft dem Hund, zu entspannen, weil er einfach mal aktiv ausgeschaltet wird (klingt blöd, aber beim meinem Hund ist das tatsächlich so, ich wollte es lange nicht wahrhaben...).

    falls ich auf dem völlig falschen Dampfer bin, dann vergiss mein Post bitte einfach ;-)
    Andernfalls würde ich einen zweiten Trainer zu Rate ziehen.
    Mir ganz persönlich ging das etwas zu schnell mit dem "Setz mal nen Chip", es würde mich doch sehr wundern, wenn das ALLEIN reichen würde, um die Situationen, die du beschrieben hast, zu entschärfen.....

    Grüße :smile:
    Jenny

    Zitat


    Mich würde es mal interessieren, wie Eure so mit Ressourcenverteidigung umgehen bzw. was ihr dann (dagegen) macht.

    ich hab ja nun momentan 2 Hunde zu Hause und es ist sehr spannend, die beiden daheim zu boebachten bzw. meinen eigenen Hund mal zu erleben, wenn er jemanden zu Besuch hat, vor dem er mächtig Respekt hat!

    Bela traut sich an Mollys Sachen nicht ran, ob das nun Futter ist oder andere Beute. Als wir neulich abends noch unterwegs waren, hat sie mich dann sehr überrascht. Eigentlich spielt Molly schon sehr sehr lange nicht mehr (sie ist schon 12) und hat es auch nicht auf uninteressante (sprich: nicht essbare) Beute abgesehen. Diesmal aber hat Männe mit einem Stöckchen rumgefuchtelt und wollte es schmeißen (ich hasse das, aber er macht es halt trotzdem :/ ), Bela hat es irgendwie vorher schon erwischt und wollte mit der Beute türmen. Tja, da kam ihm Molly dazwischen - sie klaute ihm den Stock einfach rotzfrech aus der Schnauze! Dann hielt sie den ganzen Spaziergang lang das Teil in der Schnute und präsentierte es ganz stolz. Bela war sehr empört, traute sich aber nicht, irgendwas zu unternehmen. Molly legte zwischendurch den Stock ab und schaute Bela an. Der sah seine Chance, doch sie ließ es nicht zu, sondern knurrte und zeigte die Zähne. Dabei flog Bela 2 m rückwärts vor lauter Ehrfurcht. Mein Freund und ich haben uns königlich amüsiert und die beiden einfach mal machen lassen. Molly hat den Stock wirklich bis nach Hause getragen, und das, wo sie NIE freiwillig apportiert :roll:

    Insgesamt ist Bela sehr kollegial, kennt die Hundesprache, akzeptiert sehr gut, wenn ihm einer sagt, dass er jetzt nicht an der Reihe ist. Hudson lässt er beim Ballspielen immer den Vortritt. Stöckchen, wenn er mal eins erwischt, werden zwar gesichert, aber nicht verteidigt. Füttern kann man ihn direkt neben anderen Hunden (sofern er diese Hunde überhaupt in meine Nähe lässt). Und da wären wir bei der einzigen Ressource, die er verteidigen würde: mich. Ich denke, dass das mit ein Grund für seine Rüdenaggressivität ist, dass er fremde Rüden nämlich nicht an mich ranlassen will. Anders ist es abei ihm bekannten Hunden, mit Hudson als Gast bei uns daheim wird es auch immer besser. Bela braucht recht lange, um sowas zu lernen, was aber wohl daran liegt, dass sein Eigentum "Mutti" ihm anscheinend doch sehr wichtig ist...

    oh, mein Lieblingsthema!!!!!!!

    Erstmal werden Tierarztbesuche rausgeschoben, wo es nur geht. Wie, der Hund muss schon wieder geimpft werden? Das war doch erst?????? Schatzi, das war vor einem Jahr :roll:

    Und dann hab ich ihn ENDLICH soweit, dass wir hinfahren. Dort macht er sich dann furchtbar wichtig und erzählt der TÄ noch Sachen, von denen ich gar nichts weiß, dabei verbringe ICH 90 % der Zeit mit dem Tier :muede2:

    ich verstehe überhaupt nicht, warum Männer (meiner ja auch) so ein Riesenproblem mit dem Kastrieren von Rüden haben - sonst identifizieren sie sich auch NIE mit dem Hund, sie interessieren sie ja meistens nicht mal für die Bedürfnisse des Hundes, aber wenns um die heiligen Eier geht, stehen sie plötzlich auf der Matte. :rollsmilie3:

    bei meinem musste ich dann schon auch Druck anwenden, von wegen: ICH will nicht, dass der Hund mal Hodenkrebs bekommt, und du sicher auch nicht, DARUM muss das sein (Bela war Einhoder). :roll:

    PS: hätten wir ne Hündin, würde die wohl, wenns nach meinem Männe ginge, schon VOR der ersten Läufigkeit kastriert worden sein. Echt, manchmal hasse ich Männer wirklich :smile:

    Zitat

    Norweger-Geschirre finde ich persönlich nicht so toll. Finde, es ist sehr schwer, die richtige Paßform zu finden.

    Ich benutze das Niggelow Follow, o.k., es ist sehr teuer, aber die Investition lohnt sich auf jeden Fall. Da verrutscht gar nichts. Und meine läuft täglich mit der Schleppe (10m).

    Das Safty von Uwe Radant hatte/habe ich auch. Mir war wirklich der Ring für die Leine zu weit hinten, so kann man nicht gut auf den Hund einwirken, wenn mal eine brenzlige Situation kommt. So nutze ich es jetzt fürs Radfahren.

    Auch die Tourengeschirre von Phoenix-Manufaktur sitzen sehr gut und verrutschen nicht
    .

    stimmt, die hatte ich ganz vergessen! Davon haben wir auch eins, und da verrutscht nichts!
    Beim Safety geb ich dir recht, der Ring ist sehr weit hinten, für die normale Leinenführigkeit ist das wohl eher nix.
    Und Norweger verrutschen meiner Meinung nach bei einem schmal gebauten Hund so gut wie immer ;-)