Beiträge von jennja

    ich bin es auch so angegangen. Auf dem Hundeplatz ist mein Hund eh recht entspannt, das ist im täglichen Leben ganz anders. Wir Beginner haben uns da gegenseitig geholfen. Einer war Richter, einer Steward, und das dann eben abwechselnd. So wurde erstmal das reine Prozedere für den Hund normal. Routine!!! Wichtig für nen unsicheren Hund! Der Gehorsam saß dann auch immer besser, auch das gibt Sicherheit! Und letztendlich eben auch meine eigene Sicherheit.

    Vor der Beginnerprüfung hab ich gedacht, ich muss sterben, aber es war wirklich viel einfacher, als ich dachte. Bela hat mehr oder weniger mich durch die Prüfung geführt als anders rum ;)

    Jana: ich hab ja nen sehr reservierten Aussie und der hat das Betasten besser gepackt als ich vermutet hätte! Er hat irgendwann im Laufe des Trainings gemerkt, dass er mir vertrauen kann. UND er hat gemerkt, dass der Ringsteward es gut mit ihm meint und ihm nichts böses will. Ich hatte die selben Bedenken wie du, hab die Übung aber ganz viel geübt, meistens mit Leuten auf dem Platz. Wichtig war: im richtigen Moment bestärken (per Sprache), aber NICHT betüdeln! Bela hat das geholfen, sich auf mich zu konzentrieren und hat das Betasten dann einfach über sich ergehen lassen, während er mich ganz aufmerksam angeschaut hat. Ich habe ihn angelächelt und innerlich zu mir selbst gesagt: es ist alles ok! Ich glaube, er hat das verstanden... :smile:

    stimmt schon, wenn er liegen bleibt, hast du deutlich weniger Stress beim Lauf. Der Doink ist ja aus der Ablage sogar 2 X aufgestanden, demzufolge hatte ich dann mächtig Druck! Aber wir habens mit sensationellen 42 Punkten bestanden :lachtot:

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    Mir ging's auch so als ich 4 Monate in Neuseeland war - vom ersten Tag an :hilfe:

    meine Güte, das ist wirklich verdammt lang. Ich wüsste nicht, ob ich das aushalten könnte. :/

    Ich gebe Bela zu einer Freundin, die auch hier im Forum ist, und das mit absolut gutem Gefühl. Ich vertraue ihr zu 100% und ich bin wirklich sehr sehr froh, dass es diese Möglichkeit gibt und ich ihr meinen Hund so problemlos, auch für längere Zeit (das längste waren bisher 6 tage) anvertrauen kann.

    Es gibt immer mal Situationen, wo ich den Hund einfach nicht mitnehmen kann, so leid es mir tut. Beispielsweise zu meiner Familie, die 400km entfernt wohnt. Da ist einfach schlecht mit Mr. Nervenbündel, zumal es dort Hundephobiker und Allergiker gibt. Es ist dann deutlich stressfreier, wenn Bela nicht mit dabei ist und ich bin sogar der Meinung, dass ihm so ein "Bootcamp" bei der lieben Katharina jedes Mal seeeeehr gut tut :D

    Das erste Mal war natürlich sehr schlimm für mich und meinen Freund, ich hab auch geflennt usw. Und Kathas Handy hat am ersten Abend und am zweiten Tag wahrscheinlich geglüht :headbash:

    Mittlerweile freuen wir uns alle immer darauf, wenn soetwas mal ansteht (was so ca. 2 X im Jahr ist), weil ich dann meinen Familienaufenthalt wirklich genießen kann und mir keine Sorgen machen muss und Katharina hat auch immer ihren Spaß mit Herrn Doink :D

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    naja, ist nicht so, dass ich gar keine Bewegungsfotos zustande bekomme
    https://www.dogforum.de/black-and-blon…0.html#p9047630
    https://www.dogforum.de/die-chaos-crew…0.html#p9024488
    https://www.dogforum.de/die-chaos-crew…0.html#p9024537

    aber irgendwas missfällt mir an den Fotos

    Originale und die EXIFs such ich morgen mal in Ruhe, hab da momentan etwas Chaos :ops:

    ich hoff, ich setz mich jetzt nicht in die Nesseln, mit dem was ich schreibe, also bitte nicht falsch verstehen :smile:
    was mir an deinen Fotos auffällt ist, dass sie für mich eher wie Schnappschüsse wirken. Es ist im Übrigen immer schwierig, auf nem Hundegassi einfach drauf los zu knipsen. Da hast du idR nen Ausschuss von 90 % und mehr. Der Grund dafür ist folgender: so ziemlich jedes gute Bild ist kein Zufallsprodukt. Es gehören ein paar Sachen dazu, die man beachten sollte. Dazu gehört, dass man sich als Fotograf vor dem Auslösen Gedanken über das Endprodukt macht, sprich: was will ich sehen und wie erreiche ich das?
    - wie soll das Motiv aussehen? Wie soll es wirken? Bildgestaltung und -Aufteilung?
    - in welcher Umgebung lichte ich es ab? (der Hintergrund ist super wichtig eben so wie der Abstand vom Motiv zum Hintergrund, dann: störende Gegenstände wie Bäume, Laternenpfähle...)
    - was für Licht habe ich zur Verfügung? Gegenlicht? Licht von hinten? Schatten/Sonne/bewölkt...? Daraus folgen dann die Einstellungen an der Kamera (meine Grundregeln hier: überlasse der Kamera NIE die ISO-Bestimmung! Stelle Blende/Verschlusszeit wenn möglich manuell ein. Halbautomatik ist auch ok, wenn man nicht manuell belichte möchte. Programmautomatik sollte man nicht benutzen! Bei Rennfotos Blende auf und Verschlusszeit unter 1/1000, eher 1/1250 oder noch kürzer (je nach Licht). Bei Porträts kann man auch gerne etwas abblenden.
    - und in der Hundefotografie außerdem äußerst wichtig: PerspekTIEFE ;)

    Wenn man diese Grundsätze beachtet, kann man auch mit einem weniger "exklusiven" Objektiv spitzemäßige Fotos machen. Aber dafür muss das Foto geplant sein und man muss sich Gedanken darüber machen, was am Ende herauskommen soll ;)

    Wenn ich mich mit Hundefreunden treffe und fotografieren will, dann mache ich das selten unterm Spazierengehen, sondern wir halten dann irgendwann in einer schönen Location an und dann überlege ich mir, wie ich meine "Models" am besten positioniere, von wo sie abgerufen werden (zB für Rennfotos), am besten ist natürlich, du hast nen Helfer, der den Hund exakt so ausrichtet, wie du es brauchst... Das erleichtert ungemein und verkleinert deinen Ausschuss... :smile:

    Was du außerdem nicht vergessen solltest, was deine eigenen Hunde betrifft: die stellen beide ganz unterschiedliche Anforderungen an die Kameraeinstellungen. Die eine ist schwarz, die andere ist hell. Du musst also schauen, welche Lady du mit welcher Einstellung ablichtest. Am besten mit beiden getrennt üben und ein bisschen ausprobieren, wer welche Verschlusszeiten usw. benötigt...

    LG Jenny
    PS: ich finde deine Fotos teilweise schon sehr schön! Das sollte nicht unerwähnt bleiben

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    Ich werde Peanut furminieren un dwenn das nicht den gewünschten Erfolg bringt- was dann? :muede2:

    die gleiche Frage stelle ich mir auch. Aber scheren kommt für mich nicht in Frage. Das Deckhaar hat schon seine Berechtigung.

    Ich denke mir, da hilft nur eins: Abhärtung! Ich versuche, meinen Hund nicht extra zu schonen, sondern mache alles relativ normal, damit er nicht noch zusätzlich das Gefühl bekommt, dass Frauli ihn "betüdelt" - der Effekt dürfte bei meinem Hund sein, dass er dann noch lauffauler wird :p

    Klar, ich fahre nicht gerade in der Mittagshitze mit dem Rad, das mache ich eher am Abend, aber ich verzichte nicht grundsätzlich im Sommer darauf. Wir gehen halt oft zu Belas Lieblings-Wasserloch. Die Abkühlung tut ihm immer sehr gut und er ist dann etwas fitter ;)