Zitat
naja, ist nicht so, dass ich gar keine Bewegungsfotos zustande bekomme
https://www.dogforum.de/black-and-blon…0.html#p9047630
https://www.dogforum.de/die-chaos-crew…0.html#p9024488
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aber irgendwas missfällt mir an den Fotos
Originale und die EXIFs such ich morgen mal in Ruhe, hab da momentan etwas Chaos 
ich hoff, ich setz mich jetzt nicht in die Nesseln, mit dem was ich schreibe, also bitte nicht falsch verstehen
was mir an deinen Fotos auffällt ist, dass sie für mich eher wie Schnappschüsse wirken. Es ist im Übrigen immer schwierig, auf nem Hundegassi einfach drauf los zu knipsen. Da hast du idR nen Ausschuss von 90 % und mehr. Der Grund dafür ist folgender: so ziemlich jedes gute Bild ist kein Zufallsprodukt. Es gehören ein paar Sachen dazu, die man beachten sollte. Dazu gehört, dass man sich als Fotograf vor dem Auslösen Gedanken über das Endprodukt macht, sprich: was will ich sehen und wie erreiche ich das?
- wie soll das Motiv aussehen? Wie soll es wirken? Bildgestaltung und -Aufteilung?
- in welcher Umgebung lichte ich es ab? (der Hintergrund ist super wichtig eben so wie der Abstand vom Motiv zum Hintergrund, dann: störende Gegenstände wie Bäume, Laternenpfähle...)
- was für Licht habe ich zur Verfügung? Gegenlicht? Licht von hinten? Schatten/Sonne/bewölkt...? Daraus folgen dann die Einstellungen an der Kamera (meine Grundregeln hier: überlasse der Kamera NIE die ISO-Bestimmung! Stelle Blende/Verschlusszeit wenn möglich manuell ein. Halbautomatik ist auch ok, wenn man nicht manuell belichte möchte. Programmautomatik sollte man nicht benutzen! Bei Rennfotos Blende auf und Verschlusszeit unter 1/1000, eher 1/1250 oder noch kürzer (je nach Licht). Bei Porträts kann man auch gerne etwas abblenden.
- und in der Hundefotografie außerdem äußerst wichtig: PerspekTIEFE 
Wenn man diese Grundsätze beachtet, kann man auch mit einem weniger "exklusiven" Objektiv spitzemäßige Fotos machen. Aber dafür muss das Foto geplant sein und man muss sich Gedanken darüber machen, was am Ende herauskommen soll 
Wenn ich mich mit Hundefreunden treffe und fotografieren will, dann mache ich das selten unterm Spazierengehen, sondern wir halten dann irgendwann in einer schönen Location an und dann überlege ich mir, wie ich meine "Models" am besten positioniere, von wo sie abgerufen werden (zB für Rennfotos), am besten ist natürlich, du hast nen Helfer, der den Hund exakt so ausrichtet, wie du es brauchst... Das erleichtert ungemein und verkleinert deinen Ausschuss... 
Was du außerdem nicht vergessen solltest, was deine eigenen Hunde betrifft: die stellen beide ganz unterschiedliche Anforderungen an die Kameraeinstellungen. Die eine ist schwarz, die andere ist hell. Du musst also schauen, welche Lady du mit welcher Einstellung ablichtest. Am besten mit beiden getrennt üben und ein bisschen ausprobieren, wer welche Verschlusszeiten usw. benötigt...
LG Jenny
PS: ich finde deine Fotos teilweise schon sehr schön! Das sollte nicht unerwähnt bleiben