Beiträge von jennja

    Leckerlies von ihr nimmt er nicht, das einzige, was er nimmt, wenn er sie sieht/hört ist reißaus, aber eben mit lautem Gebell und Geknurre. Es ist nicht nur das Getrampel, es ist die Person an sich, aber das Getrampel verbindet er nun auch schon total negativ, somit ist der Ofen schon aus, wenn sie über den Flur in unsere Richtung marschiert. Mit Spielzeug ablenken (geht noch am ehesten), mit Schlüsselbund erschrecken, Wasserflasche... alles schon ausprobiert, hat nicht funktioniert. Sowas funktioniert bei Bela sowieso nie, weil er so extrem sensibel und unsicher ist, dass solche Sachen ihn nur noch mehr in seiner Unsicherheit bestätigen, und dann geht das auch schnell mal nach hinten los. Er ist kein Bilderbuchhund. Bei dem wendet man nicht irgendwelche "Methoden" an und die Sache ist erledigt - war noch nie so. Seine Gründe, warum er so ausrastet sind eben auch ziemlich komplex und es bringt einfach nichts, ihn dann nur noch mehr zu verunsichern... Sein Nervenkostüm ist leider sehr sehr dünn, ich weiß aber auch nicht so richtig, warum das so ist. Nur ich alleine kann nicht so ein nervliches Wrack produziert haben, never!

    Bei unserer Nachbarstochter hat es ein ganzes Jahr lang gedauert, bis er mit ihr einigermaßen warm wurde. Da hat sehr häufiges und intensives Ballspielen geholfen. Ist der einziges Schlüssel zu diesem Hund. Im Büro aber nicht umsetzbar und viel zu langwierig...

    Danke für deinen Zuspruch :smile:

    ich bin heut mal ein bisschen gefrustet.
    an manchen Tagen geht Bela mit ins Büro, weil mein Freund auch mal größere Außerhaustermine hat und unsere Nachbarn jetzt (leider!!!) einen eigenen Hund angeschafft haben, somit fällt Gassigehen durch die Nachbarstochter erstmal flach, die haben jetzt mehr als genug mit ihrem eigenen Hund zu tun.

    Jedenfalls gibt es hier eine Kollegin, die Bela auf den Tod nicht ausstehen kann, er findet sie einfach zum Kotzen, schon allein, wie sie übern Flur trampelt lässt ihn aus der Haut fahren. Er kläfft sie einfach immer an. IMMER. Das ist schon seit Jahren so und wird einfach nicht besser. Ich habe schon ALLES versucht, außerdem war eine Hundetrainerin hier. Es hat sich nichts gebessert. Ich hab nun langsam auch keine Energie mehr, ihn jedes Mal total zur Sau zu machen, wenn er wegen ihr rumkläfft, das ist aber das einzige, was einigermaßen Ruhe reinbringt. Nur wächst mir mein Arbeitspensum grad so über den Kopf, dass ich es einfach nicht packe, ihn nebenbei noch ständig zu maßregeln. Fakt ist, diese Kollegin ist 1-2 Mal am Tag für wenige Minuten in meinem Büro am Scanner tätig. Es geht also nur um ein paar Minuten, wo er sehr laut ist. Sonst geht es mit ihm im Büro eigentlich mittlerweile ganz gut. Nur diese verdammte Sache kriege ich nicht (und auch kein Hundeguru oder sonstwer) aus diesem Tier raus. Tja, es beginnt jetzt langsam, dass ich deshalb schlechte Stimmung mitbekomme. Hier ist das Betriebsklima zurzeit eh nicht so besonders gut, obwohl wir nur ein kleines Team sind. ich hab mehr und mehr das Gefühl, dass diese Kollegin und noch einige weitere (u.a. eine Person, die mit ihr ganz dicke ist, gegen DIE Bela aber nichts hat :headbash: ) ziemlich arg angepisst deshalb sind und das auch raushängen lassen.

    Klar ist das Gekläffe extrem nervig und die betroffene Kollegin traut sich jetzt schon gar nicht mehr in mein Büro, wenn ich nicht zugegen bin (Toilette...), weil die Angst hat, sonst "angegriffen" zu werden (was natürlich ein schmarrn ist). Wenn sie in mein Büro kommt, kommt Bela in seine Box und von dort aus kläfft er sie leider weiter an und ich kriege es einfach nicht mehr (kraftmäßig) hin, ihn zu beruhigen. Ja nu, ich hab ein schlechtes Gewissen, aber es ist nun manchmal einfach so, dass ich ihn nicht zu Hause lassen kann, ab und zu muss er mitkommen, was wirklich nicht mehr häufig ist. Und bevor ich wegen dem (sorry) Scheißjob meinen Hund abgebe (mal extrem formuliert), schmeiße ich lieber den dämlichen Job hin, bei dem ich eh nur ausgebeutet werde. Ich bin hier die einzige, die sich für die Firma den Hintern aufreißt, massenweise unbezahlte Überstunden macht, NIE krank ist, Angst davor hat, Urlaub zu nehmen, weil keiner in der Zeit meine Arbeit macht (ich mach den Job von 3 Personen und bin alleine in meiner "Abteilung)... Und dann kriege ich da auch noch wegen dem blöden Köter kalten Wind ins Gesicht geblasen und komme mir langsam wie der größte Depp vor, den keiner wegen seinem S***hund mehr leiden kann. Bin ja eh die Irre, die ihren Hund über alles stellt und ihm alles durchgehen lässt... Ach mann, ist doch mist :(

    entschuldigt, das musste ich grad mal loswerden, jetzt arbeite ich weiter (und im Augenblick ist es hier auch sehr ruhig, Bela schläft in seiner Hütte, kanns nicht immer so sein???) :verzweifelt:

    Ich persönlich glaube: wenn du sowieso grundsätzlich einem zweiten Hund offen gegenüberstehst, dann macht es keinen Unterschied, ob er jetzt kommt oder in 5 Monaten ;)

    Bei mir ist es so: ich kann mir jetzt ein Leben mit zwei Hunden wenig bis gar nicht vorstellen, erst recht nicht mit einem Welpen, und auch in 2, 3 oder 4 Jahren nicht! Darum sprechen wir auch eigentlich nicht mehr über das Thema. Wir hätten hier schon mind. 3 verschiedene Zweithunde haben können, von erwachsen und schon fertig erzogen bis zum Welpen und Junghund... Aber wir haben jedes Mal, wenn es dann ernst wurde, gemerkt, dass wir einfach nicht so weit sind und auch noch lange Zeit nicht sein werden. Darum ist das komplett vom Tisch und ich bleibe da nun auch standhaft, weil ich mich mittlerweile selber einschätzen kann und genau weiß, dass ich in nächster Zeit bei JEDER Zweithundegelegenheit kalte Füße bekommen würde. Es ist einfach so. Mein Hund und ich haben eine ganz gute Basis gefunden, zwar gibt es immer noch Sachen, die nicht so laufen wie sie eigentlich sollten, aber mit so manchem muss man sich eben abfinden. Ich doktere an ihm nicht mehr rum, sondern nehme ihn so wie er ist. Und so wie er ist, ist er auch irgendwo genau richtig (versteht man mein merkwürdiges Geschreibsel??). Und genau diesen Zustand will ich nun nicht völlig zerstören, indem ich durch einen neuen Hund nichts als Chaos reinbringe. Das ist aber meine eigene Bequemlichkeit, man könnte auch sagen "Harmoniebedürftigkeit" :D

    Fazit: wenn du eh vorhast, in absehbarer Zeit einen zweiten Hund anzuschaffen und du jetzt DEN Hund gefunden hast, dann würde ich sagen: Schicksal ;)

    Im Übrigen sehe ich es so wie Steffi. Du musst dich darauf einstellen, dass es schwierig wird. Und wenn du mit allem rechnest und dir nicht eine rosarote Welt erträumst, sondern jede Herausforderung annehmen willst, dann bist du auch bereit dazu und dann ist die Entscheidung auch richtig.

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    Wenn man sich Bewertungen über Tamron- und Sigma-Objektive durchliest, klagen da einige Leute über Fokus-Probleme. Scheint also kein allzu seltenes Problem zu sein.

    War einer der Gründe, weshalb es dann doch das Originalobjektiv geworden ist und kein Sigma...

    hier auch! Für mich steht fest - nie wieder was anderes als Canon! Auch wenns finanziell weh tut...

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    Beim Lesen beschlich mich folgendes Gefühl: Zu schnell, zu viel, zu weit.

    Und das auch noch am falschen Ende, denn der Hund kann weder Ruhe halten ( und so wird er es auch nicht lernen) noch sitzt der Grundgehorsam, aber man möchte schon jetzt die hohe Kür.....

    Nach Spiel, Spaß und Junghuundzeit klingt das alles nicht.

    Wohl aber nach den "Ich will ein Super-Sportinstrument".

    Schade um den Hunnd, der wahrscheinlich schöne Anlagen hat, aber hier völlig überfordert und vermutlich auch falsch gehändelt/geführt wird.

    Weißt du, das ärgert mich wirklich! Mir fällt das schon länger auf und ich muss das jetzt mal loswerden.
    Wie kann man sich denn bloß so dermaßen herablassend äußern, wenn man weder den Halter noch den Hund kennt, sondern nur ein paar Zeilen gelesen hat, die einem irgendwie nicht besonders gut gefallen aber wo man auch nicht wirklich hinterfragt? Hier wird die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet, vom Fragesteller wie auch von den Antwortenden. Wie wäre es denn, wenn man mal sachlich diskutieren würde, statt irgendwelche dämlichen Sprüche loszulassen von wegen "Der Hund tut mir leid". Das finde ich nämlich ziemlich arm! Ich hatte in meiner Anfangszeit auch viele Probleme mit meinem Hund, wenn mir aber irgendjemand damals gesagt hätte, mein Hund täte ihm leid, dann hätte mir das NULL geholfen! Was hilft sind
    1. konstruktive Vorschläge (zB Veränderung des Alltags etc. ppp)
    2. mal ne Nacht drüber schlafen und die Dinge sacken lassen, vieles sieht man von außen betrachtet eher als wenn man selbst in der Situation steckt, um aber zu erkennen, wo das Problem liegt, muss man den Input, den man bekommen hat, erstmal verarbeiten. Mir ging es oft so. Ich wollte so manches nicht (sofort) einsehen, wenn man es mir vor den Latz geknallt hat, aber ein paar Tage später viel es mir dann wie Schuppen von den Augen. Für Klarheit braucht es ab und zu auch ein wenig Geduld. ;)

    Es sind ja ein paar wirklich gute Gedanken gepostet worden und der Fragesteller hat nun auch eingesehen, dass es für den SD für seinen Hund noch zu früh ist. Finde ich schon mal einen guten Ansatz! Wenn du einen etwas differenzierten Blick auf das Leben deines Hundes wirfst, und dich ganz objektiv fragst, ob das alles so Sinn macht, was du ihm anbietest, dann merkst du auch, was schief läuft. Man muss dazu eben mal alles im Kontext betrachten und manchmal auch etwas über den Haufen werfen, wovon man eben noch 100%ig überzeugt war. Ich weiß, wovon ich rede :smile:

    Schönen Feiertag.
    Jenny

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    Wieviel willste denn ausgeben?

    jep, mit der Frage steht und fällt das Ganze ;)

    Ich habe mir dieses Jahr die Canon Eos 7D gekauft, zusammen mit dem 70-200 2,8 L IS USM. Das ist schon ne ordentliche Investition gewesen, aber bisher ist sie für mich jeden Penny wert :smile:
    hab grad im Aussie-Foto-Fred ein paar Dänemark-Bilder eingestellt, die ich damit gemacht hab :smile:

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    Mein erster Gedanke bei den Bildern war auch: die sind noch einen Ticken zu hell. Finde ich zumindest :smile:

    Bonitadsbc: es gibt Drei Faktoren womit Du die Helligkeit steuern kannst.
    Die Belichtungszeit = umso länger, umso heller das Bild - umso kürzer, umso dunkler das Bild. Wenn die Kamera länger belichtet, kommt aber sozusagen auch mehr Bewegung ins Bild, das ist bei Portraits o.ä. nicht so schlimm, weil sich das Objekt ja eh nicht bewegt, aber bei Sprung- und Rennbildern kann es sonst passieren, dass das Bild verwaschen/ verwackelt ist und die Konturen unscharf sind. Daher nimmt man da schon eine Belichtungszeit von mind. 1/640s.
    Die Blende = umso kleiner die Blendenzahl (also zum Beispiel 3,5f) umso weiter geöffnet ist die Blende und umso mehr Licht fällt auf den Sensor; Umso weiter Du die Blende geöffnet hast, umso weniger Schärfentiefe hast Du im Bild (wie bei Portraits halt, dass Du das Bild freistellen kannst, also Vordergrund scharf, Hintergrund unscharf). Das heißt, wenn Du die Blende weiter schließt (= höhere f-Zahl) hast Du einen größeren Bereich der scharf ist und das Bild wird dunkler.
    Und dann gibt's halt noch den ISO = umso höher der ISO umso heller wird das Bild. Es ist aber auch so, dass es damit körniger bzw rauschiger wird, was man gerne vermeiden möchte.

    Alina, das haste wirklich super gut formuliert!! In wenigen Worten komplett zusammen gefasst, wofür ich über nen Jahr gebraucht hab, um es zu verstehen :lol:

    top! :gut: