Beiträge von jennja

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    Um es in etwa auf den Punkt zu bringen: wer für Bewerbungsfotos zum Fotographen geht, der braucht auch keine Spiegelreflex :mute:

    :???:


    ich muss sagen, dass ich finde, dass rein gar nichts dagegen spricht, sich eine Einsteiger-DSLR zu kaufen, wenn man gute Fotos von seinem Hund machen möchte. Nicht umsonst gibt es doch die verschiedenen Modelle, von Einsteiger, über Mittelklasse bis zur Profiliga. Wo ist das Problem?

    Wenn ich mal meinen fotografischen Werdegang wiedergeben darf:
    zunächst mal hatte ich gar keine Kamera. Ich habe, bis ich 25 war, in meinem Leben vielleicht 100 Fotos geschossen. Dann hab ich mir ne Kompaktkamera gekauft. Wenig später kam der Hund :D
    Ein halbes Jahr lang habe ich versucht, die Welpen- und Junghundzeit mit dieser Handknipse zu dokumentieren, was zuweilen extrem frustrierend war. Dann kam die erste DSLR. Ein Einsteiger-Modell aus dem Hause Olympus. Nachdem ich ein bisschen rumprobiert habe, aber nicht wirklich zurechtkam, lag sie dann erstmal ein paar Wochen rum. Ich hatte großen Respekt vor ihr! Irgendwann wurde der Drang, sie zu beherrschen immer größer und größer und ich sah endlich ein, dass ich mich mit der Thematik befassen muss, dass ich erstmal die Basics lernen muss. Das tat ich! Wenige Monate später klappte es schon deutlich besser. Weil ich drangeblieben bin!

    Tja es kam, wie es kommen musste. Das Telezoom-Objektiv, das mein Freund mir geschenkt hatte, war mir nicht mehr lichtstark genug. Ich war sauer, weil ich nur bei schönem Wetter Fotos machen konnte. Die kleinen Bodys von Olympus haben nur nen kleinen Sensor und ich war total genervt von störendem Bildrauschen ab ISO 400. Also was tat ich? Ich informierte mich über Marken, Sensorgrößen, Cropfaktor usw. usf. Und vollzog den Systemwechsel zu Canon. Dort angekommen, war ich erstmal mit der EOS 550D und einem schnuckeligen 2,8er Telezoom von Sigma zufrieden. Ein gutes Jahr lang...

    Um es abzukürzen, die 550 und das Sigma hab ich verkauft, die 7D zog ein, zusammen mit dem 70-200 2,8 von Canon. Die ganze Zeit über habe ich weiter über Fotografie gelernt. Weil ich neugierig war und weil ich den Anspruch an mich selbst hatte/habe, gute Fotos zu machen, statt "bisschen rumzuknipsen". Ich finde, dass es sich gelohnt hat und dass es gut war, dranzubleiben. Denn JETZT macht mir das Fotografieren Spaß.

    Und zum Thema manuelle Einstellungen vs. Halbautomatiken: am MEISTEN ärgere ich mich über die Fotos, die ich in der Halbautomatik mache (was ich fast gar nicht mehr tue). Mein Frust über misslungene Bilder ist extrem gesunken, seitdem ich selbst entscheide, welche Einstellungen ich vornehmen möchte. :D

    und PS: hier mal ein Beispiel...
    http://fc-foto.de/25880958
    ich hätte zu Beginn meiner "Fotokarriere" nie für möglich gehalten, mal so ein Foto hinzubekommen. Ich habs aber gehofft und deshalb bin ich da akribisch hinterher gewesen... :D

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    Jap.
    Wenn allerdings endlich mal mehr auf Arbeitsleistung hin gezüchtet würde plus dem typischen Aussehen des Aussies... und nicht immer entweder oder. Wäre das mal toll. :D

    gibt's doch! :D Schau dich mal bei den S bar Ls um :smile:

    also mir ging es gar nicht ums Fell. Beim Aussie ist es ja auch so, dass es durchaus unterschiedliche Fellbeschaffenheiten gibt, und da gibts dann halt Typen, da sieht es etwas plüschiger aus, auch wenn gar nicht mehr Masse an Fell am Hund ist als an manch anderem...

    Was ich irgendwie nicht auf Reihe bringe ist, wenn ein Aussie, der grad mal 53 cm hoch ist, 26 Kilo und mehr (!) wiegen soll (mal unterstellt, der Hund ist nicht fett gefüttert) und der einen Schädel hat, der mehr an einen Rotti erinnert als an einen Hütehund. Da wundere ich mich dann schon...

    ok, mein Aussie ist auch nicht grad der "typvollste", aber den nehm ich mir auch nicht zum Maßstab...

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    Dabei war der Aussie immer ein kompakter, felliger, eher schwerer Hund...aber wendig und eben nie zu groß.
    Aber kommt dem Showtyp näher als dem Borderverschnitt. :???:
    Wie sonst soll sich ein so leichter Hund einem Bullen entgegen stellen können, ohne Schaden davon zu tragen? Das geht nur mit viel Fell und nem kompakten Körperbau.
    Ich sehe da eher das Problem der einfach häufig zu schlaksigen und leichten Hunde in der Zucht.


    Eben gefunden.Das finde ich so beeindruckend.. http://www.lasrocosa.com/leo4a.html

    ein Hund kann sich einem Bullen nicht entgegen stellen, egal ob er nun 15 oder 35 Kilo hat :D
    Dickes Fell kann im Ernstfall schützen, ja, aber im Zweifelsfall ist ein sehr wendiger Hund doch besser "beraten" als einer, der kaum von der Stelle kommt, würde ich mal meinen...

    Einen Aussie vom "ursprünglichen" Typ sehe ich zB in Molly. Sie ist so ca. 52-53 cm hoch und wiegt nicht mehr als 18 Kilo. Sie ist für mich so ziemlich DAS, was ich mir unter einem Aussie, wie er aus arbeitenden Linien stammen kann, vorstelle. Wobei ich selbst leider nicht weiß, aus welchen Linien sie entstammt.
    Das Fliegengewicht sieht man ihr auf den ersten Blick nicht an. Sie ist aber unglaublich wendig und agil, war sie jedenfalls bis sie 10 Jahre alt war. Sie ist alles andere als schlaksig, und trotzdem verhältnismäßig leicht, dabei aber auch kompakt. Ein richtig echter Aussie eben :D

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    Das hat ein Träger des MDR-Faktors - aber auch nicht, nur werden die auch in der Zucht nicht bevorzugt.

    kann man so nicht sagen. Die Forschung bzgl. MDR1 ist noch nicht abgeschlossen und es gibt Hinweise darauf, dass auch ein "Nur"-Träger des MDR1-Defekts (also einer mit +/-) bestimmte Unverträglichkeiten/Anfälligkeiten aufweisen kann. Hier ist es nicht nur eine rein phänotypische Eigenschaft! Das ist ein Unterschied.

    da muss ich sorcha Recht geben...

    Jeder hat seine Präferenzen und grad beim Aussie gehen die Meinungen über den "guten Züchter" im Allgemeinen und auch im Speziellen :D oftmals meilenweit auseinander. So manch ein Züchter bekleckert sich nicht grad mit Ruhm durch sein Handeln und Auftreten, aber auf der anderen Seite sind sie auch nur Menschen und machen Fehler (sollten sie natürlich nicht, ist klar). Die Frage ist, wie damit umgegangen wird. Mir ist ein ehrlicher Züchter lieber als einer, der nur mit Vertuschen und Lügen beschäftigt ist, anstatt sich um das Wohl seiner Nachzucht und ggf. sogar seiner eigenen Hunde zu kümmern.

    So, und ich habe keine Namen genannt :D

    hm, also ich würde nicht damit rechnen, es sind ja schon fast 2 Jahre vergangen, oder? Und sie haben sich ja seit sie 8 (?) Wochen alt sind, nicht gesehen...
    ich meine, es kann schon sein.... es gibt ja so eine Art "Familiengeruch" in Hundefamilien, meine ich mal gelesen zu haben. Aber wie gesagt: viel Zeit hatten sie ja nicht zusammen und bei dem langen Zeitraum... Versprich dir mal nicht zu viel ;)