am Ende bleibt es jedem selbst überlassen und es ist natürlich vorrangig vom Hund abhängig, wie schnell ich ihn fit mache für die Prüfung.
nur mal so als Gedanke...
Ich mache Obi nun seit ca. 2 Jahren, mein Hund läuft nun aktuell in Klasse 2. Nachdem ich aber festgestellt habe, dass er keine wirkliche Freude an einer Prüfung ansich hat und immer mehr Frustration in der Prüfung zeigt (Langsamkeit, Bellen zwischen den Übungen), bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich ihm mehr Zeit hätte geben sollen, und zwar von Anfang an. Man wird aber in den Vereinen oftmals dazu getrieben, so schnell wie möglich auf Prüfung zu gehen, dort dann so schnell wie möglich den Aufstieg zu holen und in der nächsten Klasse zu starten... Aber wozu eigentlich? Klar gibt es Hunde, für die ist die Arbeit selbstbelohnend (ich kann aber die Hunde, bei denen ich das in Prüfungen gesehen habe, an einer Hand abzählen), aber die Mehrheit der Hunde hat von der Prüfung rein gar nichts. Im Vordergrund sollte doch nicht die Prüfung und das Prüfungsergebnis stehen, sondern der Spaß, den der Hund beim Training hat. Die Prüfung ist doch nur das Sahnehäubchen, oder ist es der SINN des OB-Trainings?
Was meinen Hund betrifft, habe ich mich entschlossen erstmal keine Prüfungen mehr zu laufen, bis ich das Gefühl habe, dass er wieder etwas mehr gefestigt ist und gewisse Unsicherheiten abgelegt hat und vor allem wieder wirklich Spaß an solchen Übungen wie der Box oder dem Richtungs-Apport (die bisher für ihn reine Gehorsamsübungen waren) hat. Das kann noch ne ganze Weile dauern, aber ich habe es nicht eilig. Ich könnte jetzt sagen - Mist, ich wollte doch nächstes Jahr in die 3, nun muss ich mich aber ranhalten und noch ein paar Prüfungen melden, damit ich auch ja noch dieses Jahr mein V kriege. Aber ich lass es bleiben, weil ich meinem Hund damit keinen Gefallen tun würde.
(bitte meinen Post nicht persönlich nehmen, ich wollte nur mal meinen Gedanken und meine Erfahrung zu dem Thema los werden)