Beiträge von jennja

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    Right :gut:
    Nur glauben mir meine Arbeitskollegen nicht, dass Lucky überhaupt ein Problemhund sein könnte. Die erleben den ja nur im Laden und da spielt er den braven Bürohund, der einfach nur 1A-Gehorsam ist.

    na ja, das war bei mir ja genau umgekehrt. Die Kollegen haben ja immer mitbekommen, wie Bela sich dort teilweise "aufgeführt" hat. Aber das ist nicht der "ganze" Bela. Er hat da seine Macke (Büro bewachen usw.), aber ich nehme ihn ja schon gar nicht mehr mit, weils gerade für ihn zu stressig ist. Man erinnert sich im Büro nun nur noch an Bela, die Terrortöle, die nichts anderes kann als rumzukläffen und völligst unerzogen ist. Dem ist aber nicht so.. Das weiß ICH, aber andere nicht und die haben halt ein bestimmtes Bild im Kopf...

    Wie auch immer. Irgendeiner hat immer ne Meinung zu dem, was man macht und meistens wird nicht richtig hinterfragt, sondern einfach irgendwas unqualifiziert in den Raum gestellt. Genau wie solche tollen Aussagen, wie dass mein Bela fremde Menschen anbellt, weil er nicht täglich 6 h am Vieh arbeitet :headbash:

    bei mir warens die Arbeitskollegen, die es nicht verstehen wollten, als ich mit den Gedanken an den Zweithund gespielt hab. Mein Lieblingskommentar war "Nen zweiten Hund? Du kommst doch nicht mal mit dem Bela zurecht..."
    Sowas tut schon weh, aber es hat auch ein Gutes, man (zumindest ich) denkt noch mal intensiv darüber nach, ob die Entscheidung richtig ist. Letztendlich konnte mir nichts besseres passieren als die Liesl. Drauf ge***en, was die anderen sagen :p

    @Bio, ich erinnere mich an meine Anfangszeit in München, damals hatte ich mit Hunden wirklich nichts am Hut, hatte sogar Schiss... Ich bin aber sehr viel gejoggt und wenn da die Omas mit ihren keifenden Miniyorkis an der Bushaltestelle standen, dann bin ich aber ganz schnell auf die andere Straßenseite gehuscht und hab die Beine in die Hand genommen :lol: Angst ist nicht rational. Sie kennt auch keine Größenverhältnisse von Angstmachern... Ein Beagle wäre damals für mich schon ein relativ großer Hund gewesen, vor dem ich sicherlich auch Schiss gehabt hätte, wenn er freilaufend auf mich zugesteuert wäre. Woher soll ein Nichthundemensch wissen, dass ein Beagle in der Regel nix tut? :D

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    hat hier doch keiner behauptet..

    hier jetzt phobien ins lächerliche zu ziehen, find ich mehr als daneben.

    anscheinend gibt es Gegenden, da gibts mehr Idioten als anderswo, es ist auch immer eine Frage der Wahrnehmung.

    Wenn ich an die Kombination Innenstadt und leinenlose Hunde denke, da krieg ich Bauchschmerzen, das liegt halt an meinen Erfahrungen die ich gemacht hab...

    ich möchte noch mal betonen, dass ich wirklich kein Problem hab, wenn jemand seinen Hund komplett ohne Leine durchs Leben führt. Es gibt so nach innen gerichtete Hunde, die interessieren sich halt für nichts anderes als für ihre Bezugsperson und kleben dann halt immer 2 m um die rum. Mag sein. Und da würd ichs auch nicht einsehen, ne Leinen dranzumachen, weil - wofür?
    Aber seien wir doch mal ehrlich, wieviele Hunde sind so?
    Wirklich die meisten, denen ich in der Stadt begegne, sind genau so NICHT und sorry, aber das nervt mich.
    Mein Hund weiß genau, ob ein nichtangeleinter Hund unter Kontrolle ist oder nicht. Wenn einer auf ihn zuläuft und ihn dabei schon fixiert, das Herrchen aber 30 m weiter hinten gemütlich rumlatscht und noch telefoniert oder so, da kriegt meiner nen Föhn und ich auch. Und ich bin dann eiskalt und wechsele absichtlich die Straßenseite, da sind die dann immer ganz flott beim Ranrufen...


    es ist tatsächlich so, ungelogen.
    und wie gesagt, hab dann mal nen Hund dabei, der eben NICHT jeden an der Leine kennen lernen möchte, dann wirst du nämlich noch dumm angemacht dafür. Herrlich. Ich liebe es...

    Auch sowas wie in (!) der U-Bahn: "Entschuldigung, können Sie Ihren (frei laufenden) Hund bitte mal ranrufen, weil meiner möchte von ihrem nicht begrüßt werden, wenn der hier zu meinen Füßen liegt" -> verständnisloser Blick und Kommentare wie "wo isn das Problem????"

    Ja, da kriegst das Kotzen :smile:

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    Ich war noch nei in Hamburg zb oder München, aber müsste ich mich dort in der Innenstadt auf freilaufende Hunde (bei Fuß) einstellen? :???:

    fragende Grüße

    (hier im Dorf sind in der Stadt die Hunde übrigens angeleint)

    ich kanns dir für München beantworten, und da laufen die meisten Hunde frei und NICHT beifuß ;)
    ist schon manchmal extrem nervig, aber es ist hier einfach gang und gäbe.
    Meiner ist ja nun nicht der verträglichste, da haste schlechte Karten, wenn du mit dem irgendwo läufst (ich betone, irgendwo, nicht an der Isar, im E-Garten oder an sonstigen typischen Hundeauslaufplätzen) und da kommt wirklich um jede Ecke ein freilaufender Hund, der meinem (der an der Leine ist) unbedingt guten Tag sagen muss :muede:

    zum Thema Pubertät beim Aussie...
    ich habe ja festgestellt, dass sie grad beim Aussie gerne mal sehr früh anfängt - und dafür auch richtig schön lange anhält :D
    vor allem beim Rüden :ops:

    meinem Bela wurde ja nachgesagt, er sei frühreif, weil er mit 6 Monaten schon Hündinnenpipi aufgeschleckt hat und weil er mit 4 Monaten schon das Beinchen gehoben hat. Ich habe damals, leichtsinnigerweise :D , noch gedacht: oh super, wenns so früh anfängt, isses schneller vorbei ------> :lachtot:

    Shaki0104: also aus meiner Erfahrung mit Bela kann ich nur eins sagen: locker bleiben und gaaaanz viel Situationshumor entwickeln =) Ich habe mir auch total den Kopf gemacht, als Bela mit diesem und jenem anfing. Das Ende vom Lied ist, auch er wird 5 und unser Verhältnis ist manchmal ein bisschen verkrampft, na ja, liegt eben daran, dass ich alles auseinandergedröselt habe, was er gemacht hat - und meistens auch noch falsch reagiert hab :muede:

    mit meiner Liesl jetzt ist das ganz anders. Sie macht ja auch schon manchmal Schmarrn, man kann sie auch nicht mehr überall ableinen, ist einfach so! Da muss man echt nen Auge drauf haben. Aber ich nehms mit Humor und ich weiß ja, dass es normal ist. Es gibt nur eins, was man machen muss: dranbleiben ;) Aber ohne Druck und ohne den Gedanken "Hilfe, in diesem Alter sollter er eigentlich so und so sein und dies und jenes können" DAS ist nämlich grundfalsch und erzeugt nur Stress auf beiden Seiten und fördert nicht gerade die Beziehung zum Hund. Ich will dir nicht unterstellen, dass du das machst, aber ich könnte mir vorstellen, dass du ähnliche Ansätze hast wie ich, nämlich, alles was der Hund macht zu hinterfragen und letztlich an dir und deiner erzieherischen Kompetenz zu zweifeln.

    Fakt ist, die Kleinen durchlaufen viele viele verschiedene Phasen und je nach Charakter sind diese unterschiedlich stark ausgeprägt. Es hilft auch einfach nicht, wenn man seinen Hund mit anderen in dem Alter vergleicht. Selbst Liesl und ihre Schwester June sind sowas von verschieden, wenn ich mir jetzt anfangen würde, nen Kopp zu machen, weil Liesl nicht so schön an mir klebt wie June an Katharina, oder dass sie manchmal ein oder zwei Neins mehr braucht, um etwas abzubrechen, ja dann könnte ich mir gleich die Kugel geben :lol: Die Mäuse sind einfach grundverschieden, ich hab halt die erwischt, mit dem Pfeffer im Hintern und da brauchts nen anderen Umgang - und wahrscheinlich um einiges mehr an Humor :rollsmile:

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    Ne, im Ernst, wir sind hier verwöhnt mit viel Feld und Wald und wenig Straße und es ergab sich so.

    das find ich halt nen riesigen Unterschied - ob die Umgebung es überhaupt zulässt...
    Als ich noch in der Stadt gelebt hab, hatte Bela sehr wenig echten Freilauf, da musste ich erstmal ne halbe Stunde mit der S-Bahn irgendwo hinfahren, um ihn wirklich laufen lassen zu können.
    Jetzt wohnen wir aufm Dorf (am Stadtrand), aber hier ist trotzdem alles irgendwie erschlossen. Wir müssen, um zum Feld zu kommen, erstmal 10 Minuten an Straßen langlaufen, da ist Freilauf, vor allem für nen Welpen/Junghund absolut nicht möglich. Sprich, meine Hunde können gar nicht unangeleint aus dem Haus, und abgeleint wird erst am Feld.

    Was gäb ich drum, so zu wohnen, dass dieser Mist nicht mehr nötig wäre. Tür auf, Hunde laufen lassen - ein Traum, der sich so schnell nicht realisieren lässt :verzweifelt: