also Anfeindungen hatte ich bzgl. Liesls NBT noch nicht. Ich werde aber sehr oft gefragt, ob sie kupiert ist. Ich kläre dann auf und jeder versteht das.
Gerne höre ich auch den Satz: kurze Rute gibt's doch beim Border gar nicht??? 
Ich mag ihre kurze Rute. Was ich nicht mag bzw. einfach ungünstig finde, ist wenn der Hund GAR keine Rute mehr hat, also nicht mal einen einzigen Wirbel. Denn da halte ich die Kommunikation schon für eingeschränkt. Der Liesl sieht man trotz kurzer Rute ihre Stimmungen an, klar, sie kann sie einsetzen wie ein langrutiger Hund. Sie hat ja ca. eine Drittelrute, also noch genug Wirbel, um sie zwecks Kommunikation nutzen zu können.
Meine erste Begegnung mit einem Aussie (Molly :fondof: ) war ja auch mit einem NBT, Molly hatte auch eine Drittelrute, so wie Liesl. Das war für mich völlig normal, es passte zu ihr und ich könnte sie mir nicht mit normaler Rute vorstellen. Trotzdem wollte ich gerne bei meinem ersten eigenen Aussie eine lange Rute haben. Soooo wichtig war es mir nicht, aber hätte ich wählen können, hätte ich mich damals eher für einen langrutigen Hund entschieden. Bela war ja eh mein Favorit in dem Wurf, und da er , wie alle Welpen in seinem Wurf, eine lange Rute hatte, stellte sich hier die Frage nicht. Keine Ahnung, ob ich ihn damals genommen hätte, wenn er NBT gehabt hätte 
Bei der Liesl war ja alles ganz anders als beim ersten Hund. Sie habe ich nach völlig anderen Kriterien "gewählt" als den Bela. Dass sie NBT ist, störte und stört mich nicht im Geringsten. Ich habe den Hund rein nach Wesen ausgesucht. Ihre Fellfarbe, Augenfarbe, Rutenlänge usw. war/ist mir total wumpe. Und ich bin auch ein bisschen froh, dass sie NBT ist, wenn ich ehrlich bin. Ich finds sogar besser so. So kann sich die Sichtweise ändern 
Für mich gehört zum Aussie einfach der NBT dazu, auch wenn ich ganz persönlich es etwas gewöhnungsbedürftig finde, wenn die Rute komplett, also wirklich bis auf den allerletzten Wirbel, kupiert wird.