Beiträge von jennja

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    Du musst den Hund halt zum Mitarbeiten motivieren können - und ihm dann eben alle Übungsteile beibringen, bis du irgendwann die fertigen, prüfungsreifen Übungen aufgebaut hast!

    das fett markierte ist entscheidend ;)


    und Gehorsam, nun ja. Meine Puppe ist 8 Monate alt und am Grundgehorsam arbeiten wir zwar jeden Tag, aber der hat nichts mit dem Obe-Training zu tun. Bei uns im Training gibts weder Kommandos (außer mal sowas wie Sitz), noch Korrektur (der Hund macht keine Fehler). Es wird eigentlich nur geclickert (bzw. geshaped).

    Es gibt aber große Unterschiede in den Trainingsmethoden... Ist ein bisschen von der "Philosophie" des Trainers abhängig, was vorausgesetzt wird.

    willst du alleine trainieren oder in einer Gruppe? Hundeschule/Verein?

    meine sind in der Wohnung auch total entspannt, man bemerkt die gar nicht.
    Außer die Klene hat abends mal ihre spinnerten 5 Minuten, aber das ist für mich normales Welpenspinnen (das hatte Bela mit 4 Jahren noch manchmal :D ).

    Besonders fasziniert mich die Liesl. Wie die sich runterfahren kann, vor allem im Büro, das ist schon erstaunlich. Das konnte Bela in dem Alter nicht!
    gestern Abend hatten wir Obe-Training und heute macht die nix anderes als pennen :smile:

    ich beneide jeden, der die Zeit hat, mehr als zwei Hunde auszulasten. Vielleicht schaffe ich das ja auch noch irgendwann, in weit entfernter Zukunft :D

    wünsche ebenfalls viel Freude den Hibbelnden hier :smile:

    auf den Wurf, für den Gammur auf der Warteliste steht, bin ich ja auch suuuper gespannt, ich darf dann mit beobachten *freu* und NEIN, diesmal komme ich garantiert nicht mit zum WWA :hust:

    Svenja, mir geht's genau so wie dir!
    eigentlich sollte bei mir der Zweithund ja schon erwachsen sein, nun ist es ein Welpe geworden - sehr arbeitsintensiv, aber auch richtig richtig toll. Nur habe ich jetzt zwei Hunde, die relativ intensiv und individuell gearbeitet werden müssen.
    ich arbeite vollzeit und ohne Hilfe von Männe würde das eh alles nicht so gehen (er nimmt mir sehr oft den Großen ab).
    Klar hätte ich schon auch gerne NOCH einen Hund und ich seh so oft diese tollen Abgabehunde (ob nun Welpen, Junghunde oder erwachsene Tiere), aber nein nein nein, es geht nicht, wäre einfach unvernünftig und ich könnte jeden einzelnen nicht mehr so fördern wie ich es jetzt gerade so mit Hängen und Würgen hinbekomme.
    Würde mich auch sehr gerne auf die Warteliste setzen (war ja noch gar nicht drauf, denn auf die Liesl hab ich ja gar nicht gewartet, die ist einfach in mein Leben gestolpert :D), aber das wird noch so lange dauern, bis einer von meinen zweien alt und anspruchslos ist (klingt blöd, ist aber so). ODER ich endlich auf Teilzeit runtergehen kann und ein Haus mit großem Garten habe :D

    meine Liesl fängt an zu haaren wie bekloppt :muede:
    jetzt schläft sie immer unter meinem Bett auf dem Teppich (statt auf der Decke, die ich EXTRA für sie vor das Bett gelegt habe!), und da hab ich heute beim Staubsaugen fast die Krise gekriegt. Wie kann ein so kleines Tier so viel haaren? :lepra:

    nur beim Bürsten vorhin kam fast nix raus :???:

    wegen aussuchen lassen... Das hätte ich gemacht, wenn ein erwachsener Zweithund bei uns eingezogen wäre. Ich hätte Bela dann auf alle Fälle mitgenommen, um zu gucken, ob das matcht. Es hätte ja auch von dem anderen Hund ausgehen können, dass es nicht hinhaut, dann hätte sich das erledigt gehabt. Auch wenn Bela den anderen Hund total zum Kotzen gefunden hätte. Ignoranz wäre ok gewesen, besser natürlich, wenn man merken würde, dass die sich einigermaßen riechen können.

    Aber bei nem Welpen ist es für mich was ganz anderes...

    also Bela durfte bei der Züchterin mit zu den Welpen (waren nur 3 im Auslauf, nicht alle, Gott sei Dank :lol: ). Es kam ja eh nur ein einziger Welpe in Frage, aber ich wollte mal gucken, wie Bela auf das Kleinvieh reagiert. Er hat alle 3 Welpen komplett ignoriert. Das war mir zwar vorher eigentlich schon klar, aber ich war einfach neugierig, was er sagt, wenn das Baby bei mir aufm Arm ist - in seiner Gegenwart...

    Getrennt Gassi gehen: ja, aber nicht täglich. Wenn ich die Liesl mit in die Arbeit nehme, an den Tagen gehen die beiden fast komplett getrennt Gassi (mein Freund geht dann mit dem Großen). Wenn ich von daheim aus arbeite, gehe ich meist mit beiden zusammen, esseidenn ich will was Konkretes üben oder es ist nur ne Pieselrunde, die gehe ich nicht zusammen. Spät abends, wenn ich gehe, dann nur getrennt.

    Alleine bleiben übe ich getrennt und zusammen. Liesl war von Anfang an im Flur eingesperrt, wenn wir weg waren, Bela hatte den Rest der Wohnung für sich. Mittlerweile lasse ich sie auch mal zusammen in der Wohnung alleine, ohne die Flurtür zuzumachen. Für die Liesl ist es aber besser, nur einen kleinen Raum für sich alleine zu haben, da kommt sie besser zur Ruhe. Alleinebleiben war für sie nie ein Problem. Bei mir im Büro muss sie auch öfter alleine bleiben, hat sie kein Problem mit. Da ist sie dann immer ganz alleine, oder mit meiner Kollegin mit ihrer Labbihündin...

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    Oh doch, gerade das miterziehen find ich genial an der Mehrhundehaltung!

    ich würde mir manchmal wünschen, dass Bela das macht :roll:
    Er hält es aber gar nicht für nötig bei der Erziehung zu helfen. Ok, einerseits gut, aber andererseits auch nervig, weil er sich noch nicht mal gegen sie zur Wehr setzt, wenn sie es bei IHM übertreibt. Er macht dann mal alibimäßig nen Schnauzgriff oder wird mal laut, aber nicht so konsequent, dass sie das akzeptieren würde. :muede:
    auch wenn sie ihre Schwester verhaut - juckt den nicht, der hält sich schön raus |)

    ich weiß nicht, ob ich es mir einbilde, aber manchmal denke ich schon, dass es langsam besser wird. Er fühlt sich nicht mehr IMMER angesprochen. Er geht ins Meideverhalten (also er geht demonstrativ von mir weg, bellt und würde sich in dem Moment nicht abrufen lassen), wenn sie wirklich richtigen Ärger kriegt (zB wenn wir mit Gammur unterwegs sind und Liesl ständig ihre Schwester June "attackiert", sprich heftigst rempelt usw. und dann so gar nicht auf mein "Nein" hören will), ich denke, das ist dann einfach die Stimmung, die ihn so reagieren lässt. Er ist es gar nicht mehr gewohnt gewesen, dass es mal so laut wird, weil ich ihn ja nur noch mit Samthandschuhen anfasse. Hier ist es dann schon schwierig, zwei völlig verschiedene (teilweise gegensätzliche) Charaktere zu führen, find ich jedenfalls.

    Und, was er auch neuerdings macht: er nutzt es aus, wenn ich mich ihr widme, indem er Sachen macht, die er eigentlich schon abgelegt hatte. Pferdeäppel fressen bspw. Das hatte ich super unter Kontrolle bei ihm. Aber wenn ich nicht 100%ig aufmerksam bin, macht er völlig ungeniert was er will und mampft einfach drauflos :D

    Linda: echt? :D
    was ich ja spannend finde ist, wie die zwei sich gegenseitig beeinflussen. Bela ist minimal toleranter gegenüber Fremden geworden (also wirklich nur minimal, aber ich bemerke es trotzdem). Liesl ist zu Hause ziemlich relaxed, legt sich gerne auch zu ihm aufs Sofa oder ins Körbchen. Da scheint sie sich an ihm zu orientieren. Was sie sich von ihm aber auch abguckt: Leinenpöbeln :roll: Hab ich aber ganz gut im Griff, auch mit beiden gleichzeitig.

    Was noch echt chaotisch ist, ist das Thema: wir treffen befreundete Hundehalter mit ihren Hunden. Da flippen sie beide total aus, jeder auf seine Art. Der eine kläfft und kläfft und die andere zieht wie eine Irre und springt in die Leine, sodass es mich fast schmeißt. Das ist echt nervig, weil die sich da auch gegenseitig anstecken mit dem Hochfahren. Ich steh dann oft da wie der letzte Depp mit meinen zwei Bekloppten :headbash:

    Etwas, was mich dann doch immer noch sehr beschäftig ist das: Bela war über 4 Jahre lang Einzelhund. Er war IMMER der jenige, der angesprochen war, wenn man beim Gassigehen kommuniziert. Jetzt sind sie zu zweit und meistens ist er nicht angesprochen, sondern die Liesl (sie ist halt auch noch sehr pflegeintensiv, braucht gerne mal nen Zusatzkommando usw.). Er ist ja so ein Sensibelchen und bezieht echt alles auf sich, auch wenn SIE nen Anranzer kriegt. Ich spreche die Hunde immer deutlich an, sage die Namen dazu usw. Aber er hat es so intus, dass er immer gemeint ist, wenn man was sagt. und da er so sensibel ist, bricht er dann immer halb zusammen, geht auch gerne ins Meideverhalten (mir gegenüber, ist ja ein altes Problem bei uns). Ich frage mich, ob es hier überhaupt eine Lösung für gibt? Außer eben Routine und Gewöhnung...