Beiträge von jennja

    meine sind in der Wohnung auch total entspannt, man bemerkt die gar nicht.
    Außer die Klene hat abends mal ihre spinnerten 5 Minuten, aber das ist für mich normales Welpenspinnen (das hatte Bela mit 4 Jahren noch manchmal :D ).

    Besonders fasziniert mich die Liesl. Wie die sich runterfahren kann, vor allem im Büro, das ist schon erstaunlich. Das konnte Bela in dem Alter nicht!
    gestern Abend hatten wir Obe-Training und heute macht die nix anderes als pennen :smile:

    ich beneide jeden, der die Zeit hat, mehr als zwei Hunde auszulasten. Vielleicht schaffe ich das ja auch noch irgendwann, in weit entfernter Zukunft :D

    wünsche ebenfalls viel Freude den Hibbelnden hier :smile:

    auf den Wurf, für den Gammur auf der Warteliste steht, bin ich ja auch suuuper gespannt, ich darf dann mit beobachten *freu* und NEIN, diesmal komme ich garantiert nicht mit zum WWA :hust:

    Svenja, mir geht's genau so wie dir!
    eigentlich sollte bei mir der Zweithund ja schon erwachsen sein, nun ist es ein Welpe geworden - sehr arbeitsintensiv, aber auch richtig richtig toll. Nur habe ich jetzt zwei Hunde, die relativ intensiv und individuell gearbeitet werden müssen.
    ich arbeite vollzeit und ohne Hilfe von Männe würde das eh alles nicht so gehen (er nimmt mir sehr oft den Großen ab).
    Klar hätte ich schon auch gerne NOCH einen Hund und ich seh so oft diese tollen Abgabehunde (ob nun Welpen, Junghunde oder erwachsene Tiere), aber nein nein nein, es geht nicht, wäre einfach unvernünftig und ich könnte jeden einzelnen nicht mehr so fördern wie ich es jetzt gerade so mit Hängen und Würgen hinbekomme.
    Würde mich auch sehr gerne auf die Warteliste setzen (war ja noch gar nicht drauf, denn auf die Liesl hab ich ja gar nicht gewartet, die ist einfach in mein Leben gestolpert :D), aber das wird noch so lange dauern, bis einer von meinen zweien alt und anspruchslos ist (klingt blöd, ist aber so). ODER ich endlich auf Teilzeit runtergehen kann und ein Haus mit großem Garten habe :D

    meine Liesl fängt an zu haaren wie bekloppt :muede:
    jetzt schläft sie immer unter meinem Bett auf dem Teppich (statt auf der Decke, die ich EXTRA für sie vor das Bett gelegt habe!), und da hab ich heute beim Staubsaugen fast die Krise gekriegt. Wie kann ein so kleines Tier so viel haaren? :lepra:

    nur beim Bürsten vorhin kam fast nix raus :???:

    wegen aussuchen lassen... Das hätte ich gemacht, wenn ein erwachsener Zweithund bei uns eingezogen wäre. Ich hätte Bela dann auf alle Fälle mitgenommen, um zu gucken, ob das matcht. Es hätte ja auch von dem anderen Hund ausgehen können, dass es nicht hinhaut, dann hätte sich das erledigt gehabt. Auch wenn Bela den anderen Hund total zum Kotzen gefunden hätte. Ignoranz wäre ok gewesen, besser natürlich, wenn man merken würde, dass die sich einigermaßen riechen können.

    Aber bei nem Welpen ist es für mich was ganz anderes...

    also Bela durfte bei der Züchterin mit zu den Welpen (waren nur 3 im Auslauf, nicht alle, Gott sei Dank :lol: ). Es kam ja eh nur ein einziger Welpe in Frage, aber ich wollte mal gucken, wie Bela auf das Kleinvieh reagiert. Er hat alle 3 Welpen komplett ignoriert. Das war mir zwar vorher eigentlich schon klar, aber ich war einfach neugierig, was er sagt, wenn das Baby bei mir aufm Arm ist - in seiner Gegenwart...

    Getrennt Gassi gehen: ja, aber nicht täglich. Wenn ich die Liesl mit in die Arbeit nehme, an den Tagen gehen die beiden fast komplett getrennt Gassi (mein Freund geht dann mit dem Großen). Wenn ich von daheim aus arbeite, gehe ich meist mit beiden zusammen, esseidenn ich will was Konkretes üben oder es ist nur ne Pieselrunde, die gehe ich nicht zusammen. Spät abends, wenn ich gehe, dann nur getrennt.

    Alleine bleiben übe ich getrennt und zusammen. Liesl war von Anfang an im Flur eingesperrt, wenn wir weg waren, Bela hatte den Rest der Wohnung für sich. Mittlerweile lasse ich sie auch mal zusammen in der Wohnung alleine, ohne die Flurtür zuzumachen. Für die Liesl ist es aber besser, nur einen kleinen Raum für sich alleine zu haben, da kommt sie besser zur Ruhe. Alleinebleiben war für sie nie ein Problem. Bei mir im Büro muss sie auch öfter alleine bleiben, hat sie kein Problem mit. Da ist sie dann immer ganz alleine, oder mit meiner Kollegin mit ihrer Labbihündin...

    Zitat

    Oh doch, gerade das miterziehen find ich genial an der Mehrhundehaltung!

    ich würde mir manchmal wünschen, dass Bela das macht :roll:
    Er hält es aber gar nicht für nötig bei der Erziehung zu helfen. Ok, einerseits gut, aber andererseits auch nervig, weil er sich noch nicht mal gegen sie zur Wehr setzt, wenn sie es bei IHM übertreibt. Er macht dann mal alibimäßig nen Schnauzgriff oder wird mal laut, aber nicht so konsequent, dass sie das akzeptieren würde. :muede:
    auch wenn sie ihre Schwester verhaut - juckt den nicht, der hält sich schön raus |)

    ich weiß nicht, ob ich es mir einbilde, aber manchmal denke ich schon, dass es langsam besser wird. Er fühlt sich nicht mehr IMMER angesprochen. Er geht ins Meideverhalten (also er geht demonstrativ von mir weg, bellt und würde sich in dem Moment nicht abrufen lassen), wenn sie wirklich richtigen Ärger kriegt (zB wenn wir mit Gammur unterwegs sind und Liesl ständig ihre Schwester June "attackiert", sprich heftigst rempelt usw. und dann so gar nicht auf mein "Nein" hören will), ich denke, das ist dann einfach die Stimmung, die ihn so reagieren lässt. Er ist es gar nicht mehr gewohnt gewesen, dass es mal so laut wird, weil ich ihn ja nur noch mit Samthandschuhen anfasse. Hier ist es dann schon schwierig, zwei völlig verschiedene (teilweise gegensätzliche) Charaktere zu führen, find ich jedenfalls.

    Und, was er auch neuerdings macht: er nutzt es aus, wenn ich mich ihr widme, indem er Sachen macht, die er eigentlich schon abgelegt hatte. Pferdeäppel fressen bspw. Das hatte ich super unter Kontrolle bei ihm. Aber wenn ich nicht 100%ig aufmerksam bin, macht er völlig ungeniert was er will und mampft einfach drauflos :D

    Linda: echt? :D
    was ich ja spannend finde ist, wie die zwei sich gegenseitig beeinflussen. Bela ist minimal toleranter gegenüber Fremden geworden (also wirklich nur minimal, aber ich bemerke es trotzdem). Liesl ist zu Hause ziemlich relaxed, legt sich gerne auch zu ihm aufs Sofa oder ins Körbchen. Da scheint sie sich an ihm zu orientieren. Was sie sich von ihm aber auch abguckt: Leinenpöbeln :roll: Hab ich aber ganz gut im Griff, auch mit beiden gleichzeitig.

    Was noch echt chaotisch ist, ist das Thema: wir treffen befreundete Hundehalter mit ihren Hunden. Da flippen sie beide total aus, jeder auf seine Art. Der eine kläfft und kläfft und die andere zieht wie eine Irre und springt in die Leine, sodass es mich fast schmeißt. Das ist echt nervig, weil die sich da auch gegenseitig anstecken mit dem Hochfahren. Ich steh dann oft da wie der letzte Depp mit meinen zwei Bekloppten :headbash:

    Etwas, was mich dann doch immer noch sehr beschäftig ist das: Bela war über 4 Jahre lang Einzelhund. Er war IMMER der jenige, der angesprochen war, wenn man beim Gassigehen kommuniziert. Jetzt sind sie zu zweit und meistens ist er nicht angesprochen, sondern die Liesl (sie ist halt auch noch sehr pflegeintensiv, braucht gerne mal nen Zusatzkommando usw.). Er ist ja so ein Sensibelchen und bezieht echt alles auf sich, auch wenn SIE nen Anranzer kriegt. Ich spreche die Hunde immer deutlich an, sage die Namen dazu usw. Aber er hat es so intus, dass er immer gemeint ist, wenn man was sagt. und da er so sensibel ist, bricht er dann immer halb zusammen, geht auch gerne ins Meideverhalten (mir gegenüber, ist ja ein altes Problem bei uns). Ich frage mich, ob es hier überhaupt eine Lösung für gibt? Außer eben Routine und Gewöhnung...

    Huhu,
    ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal in so einem Fred wiederfinden würde :D
    ok, ich hab nur 2. Aber damit bin ich voll und ganz ausgelastet!! Mehr werden es sicherlich nicht (ok, sag niemals nie, aber der Dritte Hund wird sicher noch laaaaaaaaaange dauern)

    Zitat

    Nach welchen Kriterien habt ihr euch für den Zweit-/ Dritt- /Vierthund entschieden?


    ich war mir sicher, dass es wieder ein Aussie sein sollte. EIGENTLICH wollte ich ein erwachsenes Abgabetier haben, denn auf Welpenzeit und Pubertät hatte ich mal keinen Bock mehr. Und ich wollte wissen, wie der Hund fertig ist. Das hat aber nicht geklappt. Man hat mich mit der Nase auf einen Welpen gestoßen, der scheinbar perfekt für mich sein würde. Die Kriterien:
    es musste eine Hündin sein (Optik völlig egal) und sie sollte bestimmte Charakterzüge haben
    - nicht so übersensibel wie Bela, sondern eine, die auch mal was verträgt und eine gewisse Portion Stress abkann
    - aufgeschlossen und freundlich, nicht so zurückhaltend/reserviert
    - schön triebig, kein Sofahocker
    jo, trifft alles auf die Liesl zu :gut: Gut, sie ist erst 8 Monate und noch nicht fertig ausgereift, aber dass sie nicht so ist wie mein Bela, sondern eher das Gegenteil, das hat man mit 8 Wochen schon deutlich erkennen können. Daher hab ich sie mitgenommen und nicht noch länger "gesucht".

    Zitat

    Wie war es, als euer neues Familienmitglied einzog? Wie hat der erste Hund reagiert?


    er hat erstaunlich gut reagiert. Er hats eigentlich nicht so mit Welpen, vor allem, wenn sie ihm auf die Pelle rücken. Bei Liesl hat es genau 24 Stunden gedauert, bis er sie akzeptiert hat. Sie geht ihm zwar manchmal extrem auf die Nerven (ist halt ein anderer Typ als er), aber er hat sich gut arrangiert, er begluckt sie manchmal sogar, schleckt sie ab und bietet sich ihr an als Spielpartner (aber nur gaaanz vorsichtig). Es hat aber nur ein paar Wochen gedauert, bis sie gemerkt hat, dass er ihr mental unterlegen ist; sie hatte schon mit 14 Wochen die Oberhand.

    Zitat

    Gibt es Konflikte und wenn ja, wann mischt ihr euch ein?


    eigentlich nicht. Wenn dann um Futter, menschliche Ressourcen, Spielsachen. Ich mische mich da ein, ja, weil ich keine Streitereien dulde. Aber es ist normalerweise total im Rahmen und man muss nur einmal "nein" sagen, dann passt es schon.
    Draußen passe ich auf, dass sie nicht zu frech zu ihm ist. Also meistens muss er alleine damit klarkommen, aber was ich nicht leiden kann, ist, wenn sie ihn aus dem Hinterhalt überfällt und anrempelt, wenn er darauf nicht vorbereitet ist. Da gibt es Ärger mit mir. Ich schneide ihr dann auch gerne den Weg zu ihm ab, wenn ich merke, die will ihre Enerige an ihm entladen oder ihn als Frustabladestelle benutzen.

    Zitat

    Beachtet ihr die Rangfolge oder ist das inzwischen überholt?


    das kommt drauf an. In bestimmten Situationen bevorzuge ich den Ersthund ganz bewusst, meistens sind sie aber "gleichberechtigt". Beim Fressen muss Bela immer einen kleinen Vorsprung bekommen, weil er langsamer frisst und sie sich dann bei ihm bedienen würde (und er das auch zulassen würde), daher bekommt er zuerst seinen Napf, dann muss die Liesl noch ein, zwei Übungen machen, kurz im Körbchen warten und DANN kriegt sie die Freigabe.