Beiträge von jennja

    ich hab hier auch die Konstellation intakte Hündin und kastrierter Rüde. Auch wenn "nix passieren" kann, möchte ich nicht, dass sie sich miteinander vergnügen... Das Ganze ist ja doch nicht ganz ungefährlich und es muss auch nicht sein, dass die Hündin Keime eingeführt bekommt...

    daher kommt sie während der Läufigkeit nachts in eine Box. Das schont außerdem meinen Teppich ;-)
    Tagsüber beobachte ich die beiden bzw. trenne ich dann auch, wenn keiner zu Hause ist. Beide können super alleine bleiben und es macht ihnen nix aus, wenn sie voneinander getrennt sind.

    Allerdings ist es bisher nur in den Stehtagen wirklich "brenzlig" gewesen.

    Zitat


    Wenn neu zusammengestellte Rudel seit 5 Monaten nur in den Garten gelassen werden, weil "sie sich erst arbeiten" müssen, bevor sie alle(dann perfekt aufeinander abgestimmt) Gassigehen können.
    Obwohl, wenn´s nicht klappt, liegt es eben an "stellungsschwach", "gebeamte Stellung" "Stellungsschläfer" oder was ähnlichen...
    Klasse finde ich auch den Tipp, bis ein Einzelhund seinen passenden Stellungspartner bekommt, gibt´s ne´n lebensgroßen Stoffhund...Dumm nur, dass sich der Hund für den nicht interessierte :headbash:

    also jetzt mal Butter bei die Fische...
    das ist doch Satire, oder?????
    Was anderes kann das doch nicht sein.

    meine Wiesel wollte von sich aus gar nicht im Bett (bzw. auf der Couch ganz am Anfang, damit ich schneller bei der Terassentüre bin) schlafen, die hat lieber auf dem Parkett gepennt oder nachts Party gefeiert :roll: Habe sie nach 2 Wochen dann in eine Box verfrachtet, das hat sie problemlos angenommen. Wenn sie nachts mal raus musste, hat sie sich gemeldet und gut.
    Ich schlafe ja nun IMMER mit Ohropax und höre trotzdem, wenn irgendwas mit den Hunden ist. Egal, ob einer fiept, kotzt oder was auch immer macht. Besonders bei Würgegeräuschen stehe ich sofort senkrecht im Bett und bin hellwach. Würde mir bei meinem Freund wohl nicht passieren :hust:

    OT:
    Finn3103: soooo abwegig ist es gar nicht, eine ihrer Schwestern lebt mit einem behinderten Kind zusammen und gibt, was man so hört, eine fantastische Nanny ab...
    OT Ende.

    zum Thema noch: ich denke, das meiste, was man über die Geschlechter sagen kann, ist sehr individuell, außerdem denke ich, dass die Vererbung eine große Rolle spielt.
    Ich würde trotzdem sagen, dass mir persönlich Hündinnen mehr liegen als Rüden. Was ich nicht so mag, ist machohaftes Auftreten, dieses Imponiergehabe, Rumstolzieren á la "ich bin hier der Cheffe", was viele Rüden machen (und auch ein paar Hündinnen, klar ;-)), demonstratives Rummarkieren und sowas... Wobei mein Rüde sowas nicht (mehr) macht (er geht lieber direkt ins Raufen über, ohne großes Vorgeplänkel :hust: )

    der erste Hund sollte, rein gefühlsmäßig unbedingt eine Hündin werden. Es wurde dann doch ein Rüde, weil ich mich verschossen hatte und weil wir uns dann dachten: ach, so ein Rüde ist eh praktischer, der wird nicht läufig bzw. den muss man nicht kastrieren (damals hatte ich noch keine Ahnung und dachte, eine Hündin müsste eh so früh wie möglich kastriert werden...).

    der zweite Hund sollte dann auf jeden Fall eine Hündin werden. 1. weil ich endlich eine haben wollte :lol: und 2. weil mein Rüde mit Hündinnen besser zurecht kommt und ich es zu Hause gerne harmonisch hab.

    die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein.
    Mein Rüde ist Marke "nervige Weichflöte". Im Grunde total harmlos, stellt aber gerne mal alles mögliche in Frage. Er ist zwar gut erzogen, aber wenn er etwas hat, das ihn auf die Palme bringt oder wo er meint, sich einmischen zu müssen, dann kann er da ziemlich hartnäckig sein, aber bei ihm ist es wirklich nur "Fresse aufreißen, nix dahinter". Kommandos werden gerne auf Sinnhaftigkeit überprüft (und dann ggf. erst dann ausgeführt, wenn Frauchen schon leichte Schnappatmung bekommt). Jetzt mit 6 Jahren kommen wir beide aber sehr gut zurecht :D

    meine Hündin ist tough ohne Ende, sie weiß schon sehr genau was sie will und was nicht. Sie würde ich als Zicke bezeichnen, ja, auch wenn sie nicht unverträglich ist. Was ihr wichtig ist, verteidigt sie vehement, aber sie lässt sich im Endeffekt sehr gut führen. Sie hat diese "Einsicht", die mein Rüde nicht so sehr hat, dass man es sich mit Frauchen besser nicht verscherzt. Daher sitzt bei ihr der Grundgehorsam im Zweifelsfalls besser. und sie lernt um ein Vielfaches schneller als der Rüde. Sie ist aber auch sehr clever und ich würde sagen, ausgebufft. Bei ihr muss man schnell denken und schnell handeln. Außerdem hat sie eine gewisse Selbständigkeit, die der Rüde überhaupt nicht hat.

    Ach und zum Thema Kinder: mein Rüde kommt mit fremden Menschen überhaupt nicht zurecht, mit Kindern schon gar nicht. Meine Hündin liebt alle Menschen, ob jung oder alt, klein oder groß. Sie hat auch ein gutes Gespür dafür, wie man sich verhält, sie kann sich bei kleinen Kindern oder älteren/kranken Menschen sehr zurücknehmen. Glaube fast, sie wäre ein guter Therapiehund (haha, kleiner Scherz ;-)).

    EDIT: der Rüde ist kastriert (mediz. ind.), die Hündin ist intakt.

    bei meinem zweiten Hund war mir wichtig, dass ich bei einem Züchter kaufe, der genau weiß, was er verpaart. Beim Aussie ist es ja leider oft so, dass sog. "Züchter" gar nicht wirklich wissen, wie die Vorfahren/Verwandten usw. eig. ticken oder wie sie sich bei der Arbeit verhalten. Beim ersten Aussie hab ich da wenig drauf geachtet. Ich habe einfach nur einen Aussie-Welpen mit Papieren, der einer bestimmten Optik entspricht, gesucht. Nach Linien usw. habe ich in keinster Weise geguckt, ich hatte auch absolut keine Ahnung davon. Mit meinem heutigen Wissen hätte ich diesen Hund niemals gekauft! Er zeigt mir auch täglich, wo die züchterischen Defizite liegen.
    Bei meinem zweiten Aussie ist das anders. Ich habe sie ganz bewusst aus diesen Linien/von diesem Züchter gekauft und es hat sich gezeigt, dass das goldrichtig war. Ich glaube hier nicht an Zufall! Und daher würde ich es immer wieder so machen. Ich würde auch immer wieder einen Aussie aus reinen Arbeitslinien kaufen, von einem Züchter, dem es ein Anliegen ist, wesensfeste, nervenstarke Hunde zu züchten (die selbstverständlich gesund sind). Auch wenn ich kein Viehhalter bin (und wohl auch nie sein werde), mir kommt nichts anderes mehr ins Haus. Ich würde nicht mehr bei "irgendeinem" Züchter kaufen, der Hunde nur rein nach Standard züchtet.

    Bei einer anderen Rasse wäre das aber vermutlich anders.

    seh ich genau so wie teddyka. 5 km ist für einen Einjährigen kein Problem, weder normales Gassi noch joggenderweise...

    Mit meinen beiden hab ich jeweils angefangen, als sie ca. 10 Monate alt waren. Das sind dann auch Strecken in der Größenordnung gewesen. Erst frei laufend, dann irgendwann auch über der Teile der Strecke am CC-Gurt.

    langes, gleichmäßiges Laufen (ob mit oder ohne starken Zug) ist sehr anstrengend, grad für einen jungen Hund.
    Ich lasse meine Liesl zwischendurch viel frei laufen und spanne sie nur dann ein, wenn es entweder sein muss (Straßen etc) oder wenn ich das Gefühl habe, sie lässt sich grad wirklich motivieren.
    Es ist nämlich schon so, dass sie frei sehr viel genau neben Bela herläuft, aber eingespannt ist recht schnell die "Puste" raus, auch wenn die beiden gar nicht so sehr ziehen (meist ist die Leine leicht auf Spannung, aber die Hunde traben locker oder haben diese Gangart des Übergangs vom Trab in den Galopp).

    Liesl ist aber auch ein Hund, der alles mit 120 % macht und die Kondition (und Konzentration!!), das durchgängig durchzuhalten, hat sie einfach noch nicht. Denke, das kommt mit der Zeit.

    ich würde die These aufstellen, dass die grundsätzliche Beschaffenheit des "Ausgangsfells" die größte Rolle spielt (und zwar unabhängig von der Farbe).

    Molly (black tri, frühkastriert) hatte schlimmes Kastratenfell, aber ihr Fell war auch generell eher lang und für eine Hündin sehr üppig.

    Bela hatte vor der Kastra ein Fell wie meine Liesl: glatt, eher wenig Unterwolle, kein allzu langes, üppiges Deckhaar. Jetzt sieht er vom Fell her aus wie Grisu, würd ich sagen. Lange nicht so schlimm wie es bei Molly war, aber der Unterschied zur intakten (und auch noch sehr jungen) Liesl ist signifikant.

    Das Alter spielt sicher auch eine große Rolle für die Fellveränderung!