Beiträge von jennja

    ums Kalorienverbrennen gehts mir nicht, eher darum, insgesamt fitter zu werden und vor allem auch irgendwann mal schneller...
    Die letzten Monate hab ich durchaus das Gefühl, dass es insgesamt viel bringt, nicht immer dasselbe Tempo zu laufen, sondern zu variieren und dabei den Puls auch mal gescheit nach oben zu bringen. Ich bin zwar noch nicht wirklich schneller geworden, aber ich halte viel besser durch und hab vor allem nach dem Sport ein besseres Gefühl.

    wie gesagt hab ich bisher nie auf den Puls geachtet, aber mich interessiert, ob man mehr aus dem Training rausholen kann, wenn man sich mal mit der Thematik beschäftigt und gezielter in bestimmten Bereichen trainiert. Allerdings, eine Wissenschaft draus zu machen fänd ich auch wieder blöd. :D

    Mal zum Thema Herzfrequenz...
    bisher habe ich das immer ignoriert, aber im Rahmen meines Trainingsplans würde ich mich damit nun doch mal auseinandersetzen.
    Wenn ich mir so meine durchschnittliche HF nach einem Training anschaue (meine Uhr misst einmal in der Minute, aber ohne Brustgurt), liegt die fast immer über 170. Mal schnell nach der Formel für den HF-Max gegooglet, würde ich dann immer im Bereich von 85-90 % der max. HF laufen, was ja aber dauerhaft nicht sooo gut ist, richtig? Laufe ich viel langsamer, um ne geringere HF zu erreichen, hab ich das Gefühl ich schleiche und das Training bringt mir dann kopfmäßig rein gar nichts. Auch hab ich das Gefühl, dass die HF gar nicht so sehr mit dem Tempo zusammenhängt, sondern auch noch viele andere Faktoren reinspielen. Ich kann also gar nicht so richtig steuern - heute laufe ich mal auf 70 % :???:

    Gehts hier noch jemandem so?
    Wie stark sollte man sich an solchen Vorgaben oder Formeln orientieren?
    Wenn ich im Trainingsplan lese, es steht ein langsamer DL an, dann müsste ich bei ca. 140 Schlägen liegen, das erreiche ich ja schon fast beim zügigen Gehen.

    Findet ihr das ganze Thema Herzfrequenz überhaupt wichtig beim Laufen oder lauft ihr nur so nach Gefühl?

    - verschiedene Tempi laufen? Also mal ein Fahrtenspiel einbauen. Ich nehme mir dafür immer wieder mal einen Punkt vor (Busch oder Baum oder Straßenschild, was auch immer) und laufe bis dahin in schnellerem Tempo, danach wieder ein paar Min. locker, dann wieder einen zügigeren Abschnitt usw.
    - nicht immer die selbe Runde laufen, einfach mal die gewohnte Runde andersrum laufen
    - nicht immer die gleiche Zeit laufen, sondern auch mal einen kurzen, dafür schnelleren Lauf machen
    - und manchmal laufe ich auch einfach ohne die Hunde und stecke mir dann Musik in die Ohren, dann muss ich mich um gar nichts kümmern und kann einfach nur das Laufen genießen
    - und was mir auch hilft: das Laufen nicht als Pflicht betrachten, sondern dankbar sein, jetzt laufen zu dürfen/können, den Moment genießen, die frische Luft, die schöne Aussicht usw. einfach mal wirken lassen und genießen, sich mal nicht zu sehr auf die eigenen Füße konzentrieren, sondern einfach treiben lassen... (leichter gesagt als getan, ich weiß)
    - mal in den Nachbarort fahren und dort neue Laufstrecken erkunden
    - selber nen Lauftreff ins Leben rufen :D

    meinen Respekt für die Leute, die den Kopf für einen Hund während der Phase Schulabschluss/Studium oder Ausbildung usw. frei hatten/haben. Das könnte ich mir für mich im Nachhinein nicht vorstellen. Aber ich hatte auch nie einen Lebensplan o.ä. sondern habe immer versucht, Chancen zu ergreifen, die sich mir bieten, ohne etwas konkret zu forcieren. Ich konnte nicht das studieren, was ich mir eigentlich gewünscht hätte, habe aber einen ganz anderen Weg eingeschlagen (der im Ergebnis vielleicht sogar insgesamt hundefreundlicher ist ;-)). Dennoch - hätte ich einen Hund gehabt, wäre alles sicherlich ganz anders gekommen. Aber ich bin auch erst im Erwachsenenalter auf den Hund gekommen, bevor ich 25 war hab ich Hunde im Allgemeinen nicht wirklich leiden können. :D

    Currys mache ich auch oft und esse davon dann paar Tage. Da kommt alles an Gemüse rein, was ich so finde und was eh weg muss. Dazu Kokosmilch, gelbe oder rote Currypaste sowie ne Dose Kichererbsen (und damit sättigt das auch gut und ich brauch nicht mal ne extra Beilage wie Reis dazu).

    Regelmäßig gibt's hier ansonsten Risotto (momentan mit Spargel, sonst oft mit Pilzen oder was so Saison hat), Hirsepfanne, Bratkartoffeln, Rahmwirsing oder Spitzkohl mit Kartoffeln, Nudeln mit Tomatensoße und wenn ich nur für mich koche und es schnell gehen muss, gibt's Pellkartoffeln mit Kichererbsen in Tomatensoße. Außerdem esse ich sehr oft Salat (neuerdings immer mit Avocado), Salat kann ich im Sommer täglich essen, lieb ich einfach.

    Manchmal guck ich einfach nur in den Kühlschrank und alles, was mich anlacht (und einigermaßen zusammenpasst) wandert in ne Pfanne. Da ist dann auch mal Räuchertofu oder das eine oder andere vegane Würstchen dabei, was halt grad da ist. Bei mir ist das oft nicht durchdacht oder nach Rezept, sondern einfach nur frei Schnauze, worauf ich eben Bock hab und was da is.

    Einfach das Fleisch weglassen, ist nun wirklich nicht so schwierig. Man gehe nur mal in einen stinknormalen Supermarkt und lasse einfach nur die Fleisch/Wurstabteilung links liegen. Da bleibt doch nun wirklich genug übrig, was man essen kann. Da muss man auch kein Problem kreieren, wo gar keins ist. Sorry.
    Ich kriege das auch oft mit, dieses "ach herrje was ess ich denn nur, wenn ich kein Fleisch essen darf/soll/will" und kann das so überhaupt gar nicht nachvollziehen. Selbst in meiner Omnizeit hab ich die allermeiste Zeit fleischlos gegessen und das war für mich völlig normal. Ich frag mich, fällt einem wirklich so gar nichts ein?

    ich glaube, DM hat auch einen Online Shop. Bei DM bekommt man schon sehr viel Veganes (Süßigkeiten, Brotaufstriche…).
    Frische Lebensmittel natürlich nicht, aber evtl. bei REWE? Haben die nicht auch einen Lieferservice?

    alles-vegetarisch.de würd ich auch mal testen. die haben ganz viele tolle Sachen!

    ich will ja nicht drauf rumreiten, aber ich sehe echt nicht, wo hier im Thread (absichtlich?) vermittelt wurde, Aussies, die nicht aus AL stammen, seien Aussies 2. Klasse. Das ist doch eher etwas, das man sich selber annimmt oder auch nicht.

    Wenn ich mir meinen Aussie-Werdegang betrachte, dann hab ich bei meinem 1. Aussie ziemlich viele Fehler gemacht, angefangen von der Welpen-Auswahl (und ja, auch Züchterauswahl). Beim zweiten Aussie bin ich dann anders rangegangen, wobei das nicht wirklich aktiv war, aber es hat sich so ergeben, dass dieser zweite Aussie zu mir kam - im Grunde rein zufällig von einem AL-Züchter - und so genau exakt dem entspricht, was ich mir immer erträumt habe. Dieser Hund hat meine Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen, und das liegt ganz sicher nicht an meinem unfassbaren Hunderziehungstalent (das nämlich eher begrenzt vorhanden ist), sondern daran, dass dieser Hund all die Eigenschaften mitbringt, die ich schätze und dass sie einfach super zu mir passt. Die Tatsache, sie von Züchter XY kommt, ok, hat sich wohl rumgesprochen (ich sehe auch keinen Grund, um das zu verheimlichen), aber ich werde trotzdem nicht aufhören, zu erwähnen, wie toll ich meine Liesbeth finde und von ihr zu schwärmen und sie anzuhimmlen, weil sie für mich einfach der 6er im Lotto ist. (Und da ich nun diese positive Erfahrung gemacht habe, schätze ich, so wie ich mich selbst kenne, werde ich zum Wiederholungstäter und werde irgendwann zu gegebener Zeit wieder bei bestimmten Anlaufstellen nach einem Welpen gucken)

    Aber: 1. wird dadurch mein Erstaussie, der zur Hälfte ganz anders gezogen ist als sie, nicht in irgendeiner Form schlechter oder er wäre 2. Wahl oder dergleichen und 2. kann ich nicht beeinflussen, wie es bei anderen Leuten ankommt, wenn ich von meinem Hund schwärme. Wenn sich jemand auf den Schlips getreten fühlt, weil ich so gut wie nichts an meinem Hund auszusetzen habe, dann kann ich leider nichts dafür. Vielleicht bin ich einfach nur glücklich mit meinem Hund und dankbar, dass sie bei mir ist. Das muss aber auch nicht zwingend bedeuten, dass ich alles, was der Züchter von dem sie kommt so macht, immer gutheißen muss. Kritisch hinterfragen tue ich, aber sicherlich tue ich das nicht öffentlich in einem Forum.

    Nun ja, lange Rede kurzer Sinn - es ist für jeden ein Geschenk, wenn er den Aussie bekommen hat, der zu ihm passt und der seine Wünsche erfüllt. Ist doch vollkommen wurscht, wie der gezogen ist, wie der aussieht, wie ANDERE Leute den Hund/die Linien/wasauchimmer finden. Was andere über meinen Hund sagen interessiert mich herzlich wenig. Habe da auch schon witzige Sachen gehört. Tangiert mich das? Eher peripher, wenn überhaupt :D

    danke für den Input!
    Kaltgepresst müsste ich mal wieder testen, ich hatte das vor etlichen Jahren mal mit verschiedenen Marken probiert, leider hat mein Hund das jedes Mal nach ein paar Tagen nicht mehr gefressen und außerdem hat er sich um den Verstand geka***.
    Nen Versuch wäre es wert, wenn das Biobosch aufgebraucht ist...

    OT-Ende :D

    sicher, es ist nicht das Nonplusultra. Aber gemessen an dem, was mir wichtig war, ist es ok, und ich gebe es auch nicht ausschließlich. Meine bekommen es ca. 3 Tage / Woche, ansonsten Frischfutter + Essensreste. Vertragen tun sie es hervorragend und sie verwerten es gut, auch das war ein wichtiges Kriterium, darum sag ich ja: Kompromiss, mit dem ich leben kann.

    Falls hier aber noch andere Vorschläge für aus ethischer Sicht gutes Hundefutter kommen (wo wir schon beim Thema sind), wäre ich interessiert. EDIT: das schaue ich mir mal an, danke Ramona!