Beiträge von jennja

    Hundernährung ist n Thema für sich. Da hab ich auch so meine Schwierigkeiten mit.
    Mein Lösungsansatz ist, dass ich versuche, zum einen weniger Frischfleisch zu kaufen/füttern (weil ich nicht an Bioqualität rankomme, außer ich bestells im INternet, aber das ist mir wegen Versand/Transport irgendwie zuwider), zum anderen hab ich ein akzeptables Fertigfutter gefunden, mit dem ich aus ethischer Sicht leben kann (Hühner aus artgerechter Haltung, restliche Inhaltsstoffe in Bioqualität und regional angebaut) und das meine Hunde mögen und gut vertragen.
    Vegetarisch oder gar vegan kommt mir für meine Hunde nicht in Frage.

    sowohl meine Hunde als auch ich selbst tragen Leder, jedoch kaufe ich seit meinem Reboot letztes Jahr fast nichts mehr mit Leder. Schwierig ist es bei Schuhen. Ich möchte eig. keine Vollleder-Schuhe mehr kaufen, aber das gestaltet sich nicht so einfach.
    Alles, was ich aus Leder besitze (ob für mich oder meine Hunde) wird getragen, bis es auseinander fällt und es wird dann nach Möglichkeit durch Alternativen ersetzt, wenn es an der Zeit ist.
    Ich sehe nicht ein, die Sachen jetzt alle wegzuschmeißen oder zu verschenken, die ich noch tragen kann, werde aber künftig mehr drauf achten, was ich kaufe...

    das finde ich auch ganz wichtig. Eigentlich hört das ganze Thema beim Essen nicht auf, aber da muss ich zugeben, dass ich noch nicht in allen Bereichen das "Optimum" (was auch immer das ist) erreicht habe. Da scheitere ich an meinen eigenen Ansprüchen, könnte man sagen, aber ich arbeite daran. Nur, wie sehr KANN man sich überhaupt einschränken?

    Die Ernährung anzupassen, fällt mir extrem leicht. Das geht anderen nicht so. Ich kaufe dafür immer noch zu viele Funktionsklamotten beispielsweise. Da geht noch viel. Oder allgemein Stichwort Klamotten: ja, ich kaufe manchmal was bei H&M ein. ich weiß, dass es bessere Alternativen gibt, noch ist nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.

    Entscheidend ist meiner Meinung nach, dass überhaupt erstmal ein Bewusstsein da ist. Dann erst kann ich Entscheidungen treffen.

    ich hatte letztes Jahr irgendwann im Sommer ganz plötzlich so ein Gefühl, dass ich aufgewacht bin. Ich hab nur noch gedacht: wie konntest du all das die ganzen Jahre ausblenden?? Verstehe es bis heute nicht.

    Fleisch hab ich schon in meiner Jugend zeitweise gänzlich verschmäht und dann später auch nur selten / wenig gegessen. Schwein eig. fast nie, Rind fast gar nicht (bin auch nie so der Steak-Typ gewesen, igitt, wenn ich nur dran denk, so ein innen noch halbgares Stück Tier, pfui, ich versteh auch nicht, wie es Menschen gibt, die sowas so übertrieben feiern können), wenn dann nur Geflügel und Fisch. Hab mit Fleisch dann aber vor 2 (?) Jahren dann ganz bewusst einfach aufgehört. Aber noch weiter Tierprodukte konsumiert (Käse, Joghurt, Quark, Eier, Fisch), aber schon auf Bio umgestellt. Und dann eben letztes Jahr im August damit völlig aufghört, weil ich mich einerseits erschrocken habe, als mir klar wurde, wieviel Tierisches in Lebensmitteln steckt und wieviel Tierisches ich über den Tag so zu mir nehme, und andererseits, weil ich nachdem ich ein paar Dokus gesehen und Reportagen gelesen habe, mich einfach nur noch ekle, nicht vor Tierprodukten, sondern vor der fabrikartigen Erzeugung und der ganzen Tier- und Menschenverachtenden Industrie dahinter. Es widert mich an und ich muss aufpassen, dass ich nicht noch gänzlich zum Menschenhasser werde, weil ich nicht begreifen kann, wie seitens Politik und Gesellschaft all das Leid hinter dem Tierkonsum herunter gespielt wird und wie die Menschen belogen und für dumm verkauft werden angesichts von Krankheiten, Kosten des Gesundheitswesens, Umweltverschmutzung usw.

    Sprich, ich hab einfach beschlossen, dass ich da nicht mehr mitmache. Ich bin da raus und zwar für unbestimmte Zeit. Erst wars nur ein 30-Tage-Test (ich wollte nur mal gucken, wie lange und ob überhaupt ich ohne Milch, Eier, Käse usw. leben kann und siehe da - nach 2 Wochen stellte ich fest: ich will nicht mehr zurück!).

    Selten esse ich mal was mit Ei/Käse/Milch - wenn es sich nicht vermeiden lässt. Manchmal kann man (ich) einfach noch nicht 100% konsequent sein (gesellschaftliche "Zwänge", man möchte nicht immer überall anecken und diskutieren). Mir reichen aber 98%.

    ich hab auch so meine Schwierigkeiten mit dem Begriff "Hype".
    Man kann beobachten, dass in letzter Zeit gesteigertes Interesse an bestimmten Zuchten besteht. Aber das muss erstmal nichts Negatives sein. Und es hat auch was damit zu tun, dass der Bekanntheitsgrad steigt, das liegt halt auch an den sozialen Medien. Ist einfach so.
    Aber "Hype" hat für mich einen Beigeschmack von "Hochgelobt und nix dahinter", das kann ich aber bei den betroffenen Zuchten, um die es hier geht, nicht feststellen.

    Und ja, auch ich habe mich mal geäußert und (eher im Scherz) zugegeben, dass ich etwas neidisch bin, als Eilinel ihren Welpen bekommen hat. Das ist nämlich einfach ne tolle Verpaarung gewesen, die ich mir für mich auch hätte vorstellen können. Dritthund steht aber nicht zur Debatte, aber beobachten tue ich bestimmte Züchter/Würfe/Verpaarungen trotzdem und sage auch, wenn mir was gefällt. Hype ich damit jemanden?

    oh man, ich suche mir einen Wolf...

    kann hier jemand eine leichte Regenjacke zum Laufen empfehlen, die nach Möglichkeit eine verstellbare Kapuze hat?
    ich habe zwar eine schöne leichte Laufjacke, aber die Kapuze rutscht beim Laufen wegen Luftwiderstand immer nach hinten - ist also nicht brauchbar, wenn es regnet :muede:

    bin für Tipps dankbar!