Beiträge von jennja

    ich kann das nicht beziffern, einfach, weil ich nicht konstant ein- bzw. nachkaufe, was ich verbrauche. Ich kaufe oft Sachen auf Vorrat (das hab ich früher nicht), und ich gönne mir tatsächlich auch teurere Sachen (Clifbars zB hab ich neulich mal im Dutzend bestellt :ops: oder richtig gute Schokolade), ein gutes Stück Tempeh, den guten Tofu von taifun... Aber dafür bin ich bei anderen Basics recht sparsam. Obst und Gemüse kaufe ich in viel größeren Mengen als früher, dafür eben weniger Fertigessen, weil ich ja nun tatsächlich frisch koche und dabei versuche, möglichst "pure" Lebensmittel zu verwenden.
    Teuer sind dann fertige Currysoßen o.ä., aber sowas verwende ich kaum (noch).

    Ich denke, im Großen und Ganzen hat sich das, was ich so prozentual von meinem Einkommen für Lebensmittel ausgebe, nicht groß verändert, es hat sich nur verschoben, für was ich Geld ausgebe.
    deutlich (!) weniger Fertigprodukte
    Wenn Süßkram, dann hochwertiger (dafür mengenmäßig weniger)
    allgemein viel mehr Bio
    alle tierischen Produkte fallen weg, daher spare ich natürlich dieses Geld und gebe es für zB (siehe oben) nen gutes Stück Tofu, nen Becher Sojajoghurt usw. aus... Aber da ich insgesamt anders esse (fängt schon beim Frühstück an. Keine Brötchen oder irgendwas gekauftes vom Bäcker mehr, dafür Haferflocken mit Obst), kann man die Kosten nicht auf die Mahlzeiten im Vergleich umlegen.. Ist schwierig.

    Und es ist halt immer die Frage, was man womit vergleicht!
    ich bin der Meinung, man kann sich definitiv sehr günstig und gesund vegan ernähren!
    Wenn ich natürlich im Bioladen NUR die teuren Fertigprodukte kaufe und dann die billigen Tierprodukte ausm Aldi rechnerisch gegenüberstelle...äh, ja dann ist klar, was dabei rauskommt.

    Also bei der Reaktion „sowas nicht sehen wollen“ hätte ich nu was schlimmeres erwartet als ein harmloses Transparent mit Schrift drauf. Wurden ja keine Fotos von abgeschlachteten, blutigen Tierbabies gezeigt...
    ich find es zeigt einmal mehr, wie sehr sich die Leute immer noch weigern, die Wahrheit anzunehmen.

    Ich würd so eine Aktion auch nicht mitmachen, finde aber die Berichterstattung mal wieder zum Schießen. Ich mein, wir als Nichtfleischesser sind stets und ständig mit Tierqualprodukten konfrontiert - auf jeder zweiten Litfaßsäule hängen Plakate mit Fleischprodukten usw... will ich auch nicht sehen, muss ich aber leider.

    Sicher gibt’s nen ganzen Haufen Leute, die sich zB an den Antipelzaktionen in den Innenstädten stören (ich find die ja super!), aber man kann sowas schon aushalten, dann merkt man nämlich mal, wie real das alles ist.

    Ich finde nicht, dass Veganer eine „Nischengruppe“ oder sowas bleiben sollten, sondern dass Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken richtig ist. Über die Art und Weise wie lässt sich dann diskutieren.

    Wozu genau muss es denn unbedingt eine Berührung des Hundes sein? Man kann es doch genau so gut anders aufbauen.

    Ich verstehe nicht warum man den Hund unbedingt in irgendeiner Art und Weis berühren muss? Am Ende muss es doch eh ohne funktionieren.

    Ist es nicht viel sinnvoller am Verständnis des Hundes für eine bestimmte Ausführung zu arbeiten, statt ihn taktil dazu anzuleiten?

    ich kenne aus dem Obe-Aufbau den Grundsatz "hands off" - also Hände weg vom Hund, und finde den sehr wichtig. Damit ist natürlich nicht ein Handtarget (den der Hund selbst sucht) gemeint, aber eben körperliches Einwirken auf den Hund während des Trainingsaufbaus. Egal ob ein Leinerucken, mit den Händen/Füßen/was auch immer schubsen/schieben/stubsen...
    in meinen Augen macht das Sinn und es ist fair. Dauert vielleicht länger und man muss kreativer sein, aber das macht doch den Trainingsaufbau auch spannend.
    EDIT: hält sich im Obe natürlich auch nicht jeder dran... ist klar.

    Vielleicht gibt es in anderen Sparten wie zB IPO diesen Grundsatz nicht :ka:

    was gibt'sn da zu lachen? xD
    ernsthaft... ich muss echt zusehen, dass ich meine Prioritäten wieder gerade rücke. Im Frühjahr hab ich ein paar Prüfungen zu schreiben und sowas. Blödes IHK-Abendstudium, klaut mir meine ganze schöne Freizeit (na ja, nicht ganz... aber ich sollte wirklich mehr lernen und weniger ans Laufen denken :tropf: )

    ich muss gestehen, mir fehlt schlicht und ergreifend das Verständnis dafür, ein solches Hilfsmittel wie einen Stachel im Hundesport einzusetzen. Ich habe von IPO keine Ahnung, aber ich habe es auch schon im Obe mitbekommen und es stößt mich nur ab. Ist meine persönlich Einstellung, muss niemand teilen, aber für MICH wird in genau dem Moment, wo ich nen Stachel an den Hund mache, weil ich mir anders nicht zu helfen weiß, nur um ein "Feintuning" hinzubekommen, eine Grenze überschritten.
    Es gibt viele Hilfsmittel, die im Hundesport angewendet werden, man kann über alles diskutieren und streiten, aber bei mir ist beim Stachel einfach Schluss.
    In einem Verein, in dem ich war, sollte ein Collie (!) nen Stachel angezogen bekommen, weil er im BH-Training nicht so schön aufmerksam war wie es der Ausbilder gerne gesehen hätte. Sorry, da vergeht mir alles! Die Hundeführerin hat es abgelehnt und ich war nur froh. Ich konnte es nicht glauben, dass sowas überhaupt vorgeschlagen wurde. Der Hund war einfach noch nicht so weit ausgebildet, dass er die Motivation so hoch halten konnte, dass es für ne schöne BH reicht.
    WENN der Hund zu sagen wir 90 % fertig ausgebildet ist und die letzten 10 % für ne vorzügliche Prüfungsbeurteilung fehlen und man DANN den Stachel nimmt, um diese 10 % zu erreichen, dann muss ich sagen, hört mein Verständnis einfach auf. Da hilft auch alles Schönreden nichts. Meinetwegen wird glaubhaft vermittelt, der Hund hätte keine Schmerzen, alles schön und gut. Aber ICH könnte es nicht mit mir ausmachen, nur um eine bessere Bewertung zu bekommen, diese (für mich) Grenze zu überschreiten.

    ich war am Sonntag bei so nem von Runnerspoint organisierten Lauftreff. War echt super! Der Trainer hat die ganze Zeit gequatscht, obwohl wir oft 5:30er Pace und sogar drunter gelaufen sind. Keine Ahung, wie das geht :D Mir wars fast ein bisschen zu schnell, weil ich hinterher vom Treffpunkt noch nach Hause laufen wollte (was dann irgendwie auch länger war als ich ausgerechnet hatte...). Wir sind einen HM in knapp unter 2 h gelaufen, vorher und hinterher ein paar Lockerungs-Übungen, die Strecke war super, und mal echt nett, den langen Lauf nicht alleine machen zu müssen. Mein Heimweg waren dann noch mal 14 km und damit wars dann der letzte Ü-30er vor Tag x.
    Ich fiebere jetzt langsam schon echt hin. Nur noch 2,5 Wochen und ich will endlich an dieser verdammten Startlinie stehen XD Und ich beeete, dass es nicht dauerregnen wird.
    Bin schon bisschen froh, wenn's dann vorbeit ist, wenn ich ehrlich bin. Dann kann ich wieder ohne Plan laufen, schau nicht mehr so auf die Wochen-KM, mach mein Tempotraining dann wenn ich will (oder gar nicht :lol: ) und such mir wahrscheinlich auch erst mal kein neues Ziel bis mindestens zum Frühjahr (sagt sie... :roll: )

    Trotzdem überlege ich, mich doch mal dieser RP-Laufgruppe anzuschließen, die machen einmal in der Woche ein angeleitetes Training, auch mit Technik, Tempo usw. Das würde mich doch mal reizen. Mal überlegen...

    Ich mag übrigens @Pueppy ganz viel Vergnügen am Sonntag in Berlin wünschen =)
    Komm gut gelaunt und verletzungsfrei im Ziel an! :gut:

    Hat hier jemand ein möglichst einfaches Rezept parat, in dem ich einen Wirsing-Kohl verarbeiten kann?

    Habe den gekauft, weil er so gut aussah und nun weiß ich nicht so recht was damit anzufangen XD
    Sollte schnell gehen und wenn möglich keine Karotten enthalten (die mag ich nicht :D )

    ich dachte an ein Curry oder sowas (mach ich immer, wenn mir nix einfällt: alles in den Wok, Currypaste + Kokosmilch dran und fertig), aber vielleicht gibts ja noch andere Ideen :)
    Ich hab außerdem noch nen Kohlrabi, ein paar vorgekochte Kartoffeln und einen Hokkaido rumliegen...

    Die allermeisten Veganer bzw Leute, die sich hauptsächlich von Pflanzen ernähren, werden wohl eher eine pragmatische Herangehensweise an das Thema haben als eine philosophische.
    Selbst wenn man zwischen Pflanzen und Tieren keinen Unterschied sehen möchte, macht es doch einen großen Unterschied allein im Verbrauch aus. Um Tierprodukte konsumieren zu können muss einfach ein Vielfaches an Pflanzenmaterial eingesetzt werden im Vergleich zum direkten Konsum von Pflanzen. Stichwort Effizienz.

    Bzgl Insekten ist es doch so, dass man versucht, so schonend wie möglich zu agieren. Keiner geht raus und erschlägt wahllos alles, was kreucht und fleucht.

    Was mich persönlich auch noch besonders antreibt, vegan zu essen ist, dass ich die Vorstellung schrecklich finde, dass Tiere eingesperrt, gefangen gehalten und ausgebeutet werden für ein Vergnügen (jawohl das ist es für unsere Wohlstandsgesellschaft), das absolut nicht notwendig ist. Ich brauche das nicht! Also ist es für mich nicht gerechtfertigt.
    Wohl aber brauche ich Pflanzen, sonst hab ich nix zu essen, das haben ja vor mir schon einige goldrichtig erkannt :D
    Aber auch hier wieder: das geht schonend und Ressourcen sparend. Nicht immer, aber man kanns ja mal anstreben.

    @Herdifreund Mach dir mal keinen Kopf um meinen Genuss, ich genieße mein Essen ;-) Alleine schon deshalb, weil es meinen Vorstellungen entspricht.
    Aber ich mache kein riesiges Brimborium darum und ich esse auch mal an 3 Tagen nacheinander das gleiche zu Abend, weil ich nämlich lieber nur 2 X in der Woche koche als jeden Tag (die Zeit hab ich nicht und die Muße auch nicht). Auch stopfe ich nicht einfach nur irgend eine Biomasse in mich rein, aber ich versuche, bestimmte Lebensmittel-Gruppen regelmäßig abzudecken (gibt da ne schöne Formel: "a grain, a green and a bean", die lässt viel Gestaltungs-Spielraum, aber ist halt eine Art Baukastensystem, damit kann ich meine Mahlzeit so zusammenstellen, dass mir nach Möglichkeit nix fehlt). Abwechslung ist mir trotzdem wichtig, ich lege aber keinen Wert darauf, dass meine Essenskreationen irgendeinen Restauranttester überzeugen würden oder so... Ich war nochj nie ein Gourmet und werde es auch (trotz veganer Ernährung :D ) nicht mehr werden. Was nicht heißt, dass ich keinen Spaß an meinem Essen hab.

    Beispiel: ich esse manchmal Pizza ohne Käse. Nur Gemüse und Tomatensauce drauf. Wenn ich das so im Beisein von anderen Leute beim Italiener bestelle, werd ich immer mit großen Augen angeguckt - aber wie kann man denn Pizza OHNE Käse essen? das ist doch dann keine Pizza?? MIR ist es tatsächlich nicht wichtig, ob andere Leute das noch als Pizza beziffern, wenn kein Käse drauf ist geschweige denn das essen würden. Für mich passt das so und ich kann meine Pizza auch ohne Käse gerne essen.

    ich find's allgemein immer erstaunlich, wieviel Bohei um's Essen gemacht wird - gerade von Omnis.

    Ein Essen ist nur dann vollständig/hochwertig/bla, wenn...
    Geschmack hier, Konsistenz da. Klar, ist wichtig, keine Frage, schmecken soll's schon.
    Aber letztendlich ist und bleibt es... Nahrungsaufnahme. That's it.
    ok, das ist mein (wohl sehr geringer) Anspruch. Bei mir ist Essen weitgehend funktional. Wenn dann noch Genuss hinzukommt, super. Aber man muss auch keinen Staatsakt draus machen.

    Also nicht falsch verstehen, die Kreationen von @Lagurus sehen echt immer gigantisch gut aus und wenn sie auch so schmecken wie sie aussehen (wovon ich ausgehe), dann kommt da schon leichter Futterneid bei mir auf. Aber ich bekomm's halt nicht so hin. Und? Ist für mich kein Grund, meine Überzeugung über'n Haufen zu schmeißen.