Beiträge von jennja

    Und ja, Fleisch sind sowohl Leichenteile wie auch Aas. Ist faktisch korrekt, ich frage mich nur, ob es notwendig ist, es so zu benennen.

    mal kurz darüber nachgedacht..
    JA! Unbedingt! in meinen Augen jedenfalls.
    Es wird höchste Zeit, dass das Verharmlosen und Verdinglichen von Nahrung, die massenhaft aus (ehemals) lebenden Tieren "gewonnen" wird, mal aufhört oder zumindest mal sprachlich darauf aufmerksam gemacht wird, was hinter dem vermeintlich harmlosen Wort "Fleisch" steht...
    Ist halt unangenehm, irritierend und unbequem für die allermeisten karnistisch geprägten Menschen.

    ich sehe es nicht so, dass ich mich darauf einstellen muss, was mein Besuch "verlangt". Von mir hat niemand was zu verlangen, erstrecht kein bestimmtes Essen. Man versucht, etwas zu finden, womit alle zufrieden sein können, aber mir hat niemand zu diktieren, was ich kochen/zubereiten muss. Ich fühle mich auch nicht verpflichtet, es anderen so heimelig wie möglich zu machen. Ich bin kein Hotel. Frühstücksgästen würde ich keinen Aufschnitt hinstellen, nein. Wenn mein Besuch auf Aufschnitt bestünde, dann müsste man halt auswärts essen oder so, keine Ahnung.
    Vielleicht hat sich meine Toleranzgrenze da wirklich etwas verschoben in den letzten Jahren. Ich kann es auch immer weniger ab, dass mein Freund noch Fleisch isst. Ich versuche wirklich, das nicht so eng zu sehen, aber es gelingt mir immer weniger. Wenn er ein Stück Fleisch vom Einkaufen mitbringt, sehe ich kein Stück Fleisch, sondern das Produkt von "Mord und Totschlag". Er ist da aber auch rücksichtsvoll und platziert sowas nicht so präsent im Kühlschrank, dass es mir beim Öffnen der Kühlschranktür gleich entgegenspringt...

    Manchmal überlege ich, ob ich nun auch einer von diesen angeblich so schrecklichen, "militanten" Veganern geworden bin... Bin mir nicht sicher, kann schon sein. Ist aber keine Absicht, sondern nur das Ergebnis meiner Gedanken und Gefühle zu dem Thema... Wegen mir kann jeder denken und machen was er will, aber es hat keiner von mir zu verlangen, dass ich mich anpasse. Vielleicht liegt's auch an meinem Alter XD

    Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt für Gäste gekocht habe. Muss Jahre her sein. Ich bin kein Bilderbuchgastgeber. Wenn Besuch kommt (worauf ich ja eh nicht so stehe, aber das weiß auch jeder), wird entweder auswärts gegessen oder beim Lieferservice bestellt. Von daher... nein, ich setze Gästen kein von mir selbst zubereitetes Fleisch vor.

    ich habe am Anfang hin und wieder ein kleines Stück Käse aus dem Bioladen gekauft (Ziegenkäse, der einzige, den ich anfänglich vermisst hab), da brauchte ich wirklich nur ein ganz kleines Stück von, dann waren die Gelüste weg.

    Ich glaube, dass es auch Kopfsache ist. Da muss man sich einfach Zeit geben. Es ist richtig, alte Gewohnheiten werden durch neue ersetzt, aber das dauert seine Zeit. Und irgendwann ist es dann einfach so.

    Jetzt sind es schon 2 Jahre bei mir und ich muss sagen, es gibt nichts, das mir wirklich fehlt, das ich VERMISSE. Klar, es gibt bestimmte Gerüche, die sind immer noch positiv verknüpft, aber ich hab keine "Sehnsucht" mehr nach bestimmten Sachen. Gar nicht. Im Gegenteil, inzwischen ist es so abwegig, irgend etwas zu essen, das Tierprodukte enthält (ich meine, wenn es offensichtlich ist, keine versteckten E-Stoffe oder so, da wird man leider oft genug ver...), dass ich ziemlich immun bin. Ich finde Eier zB inzwischen sogar ein bisschen eklig :ops: Ich rieche Eier auch aus manchen Sachen raus und es stößt mich direkt ab (das ist aber wirklich nur meine eigene Befindlichkeit, das muss bei anderen nicht so sein).

    da kann ich @rinski nur beipflichten, 20-30 Sekunden sind ganz schön viel auf eine Min. Einfach dranbleiben, dann wird das auch bald leichter gehen :)
    feste Termine und Routine sind auf jeden Fall super, um im Tritt zu bleiben. Ich kenn das Gefühl, dass man sich überwinden muss, aber wenn man dann einmal unterwegs ist, läuft's (vor allem, wenns draußen kalt/nass/dunkel ist). Mittlerweile hab ich so mehr oder weniger meine festen Trainingstage/-Zeiten, da hinterfrag ich nicht mehr, ob ich nun laufen soll oder nicht. Am Montag (normalerweise Ruhetag) plane ich meine Woche durch und dann wird durchgezogen (außer es kommt was dazwischen, wie letzte Woche ein kleiner Schnupfen... da waren 2 Tage ungeplante Pause aber auch mal gut).

    HF-Messung... hatten wir ja schon mal. Da kann man sich wunderbar selber mit verrückt machen. Ich habe meinen ja immer dabei, weil in der Uhr integriert (wobei man darüber streiten kann, wie zuverlässig HF-Messung am Handgelenk ist). Ich gucke nach dem Lauf immer, wie meine HF so war und interpretiere - und wenn ich ne Erklärung habe, dann passts, wenn nicht, ignorier ich die Werte einfach :lol: Bei den langen Läufen versuch ich, unter 150 zu bleiben, gelingt aber auch nicht immer...

    Am Sonntag mach ich mal was Verrücktes und schließe mich einer Laufgruppe für den Longrun an. Mal gucken, wie das so wird :rollsmile:

    @ruelpserle Laufkurs zum Herbst hin - ist doch ne feine Sache, um Schweini so richtig zu ärgern :D wie lange geht denn der Kurs? Klingt auf jeden Fall spaßig

    @Cattlefan ist das bei dir schon das obere Ende vom Pulsbereich? Also bist du bei 160 schon im roten Bereich?
    Bei mir ist der Puls im Wettkampf auch immer wahnsinnig hoch, aber da ich nen Maximalpuls von 202 hab, wäre 160 jetzt nicht so viel. Gestern (30km-Lauf) war ich bei 180 oder so. Ja, zu hoch, aber im Wettkampf find ich das nicht so dramatisch. Ich hab mal wieder ziemlich Gas gegeben (bisschen zu viel wohl) und außerdem noch leicht gegen die Anfänge einer Erkältung angekämpft. Finde es immer schwer, den Puls richtig einzuordnen. Im Training ist es wieder was anderes... EDIT: noch mal gelesen - oberer 160er Bereich, ok, aber trotzdem kommts ja auf den generellen HFMax an..
    bin übrigens recht zufrieden mit dem Ergebnis: 2:31:21h, Platz 2 in meiner AK, 4. Frau, Treppchen um 21 Sekunden verpasst xD Aber war echt ein toller Lauf, mach ich nächstes Jahr wieder :-)

    Ja der von Lidl ist ganz gut! Hatte ich neulich auch...

    Meinen fiktiven Kindern würde ich übrigens auch nichts verbieten oder vorschreiben, was ihr Essen angeht. Aber ich würde eben meine Art zu essen/leben vorleben, eine eigene Meinung sollten die sich schon bilden. Dass es da aber noch eine andere Komponente, sprich Mann gibt, der etwas anderes vertritt als ich, hätte ich bei meinen Überlegungen gar nicht auf dem Schirm XD Da sieht man mal, wie weit weg das Thema von mir ist. Stelle ich mir schon anstrengend vor, allen Ansichten und "Befindlichkeiten" sämtlicher Familienmitglieder gerecht zu werden und alles zusammenzubringen...

    Dein Kind wird das was du ihm vorlebst und beibringst nachahmen. Die allerwenigsten Kleinkinder dürften von sich aus Fleisch verlangen. Das Verzehren von Fleisch und anderen tierischen Erzeugnissen ist anerzogen.
    Das ändert sich dann aber mit dem Größerwerden aufgrund des Umfeldes. Und da wird dann die Schwierigkeit bestehen. Selbst wenn dein Kind sich abgrenzt und weiterhin kein Fleisch essen möchte, wirst du als Mutter mit dem Druck des karnistischen Umfeldes klarkommen müssen. Damit hätte ich dann ein Problem....

    Auweia, da ist aber jemand dünnhäutig...
    die Beiträge hier waren bisher alle sehr konstruktiv und sachlich mEn. Es ist einfach so, dass du einen ganzen Haufen an Baustellen hast, die in den nächsten Monaten und Jahren einiges an Zeit, Energie und Geduld (!!!) erfordern werden.
    Die Rassekombi sagt viel über das Verhalten deines Hundes aus, es ist an dir, zu verstehen, wieso sie Verhalten xyz zeigt. Nur darin liegt der Schlüssel! Das kann dir am besten jemand vermitteln, der sich mit dieser Art Hund auskennt.

    Ich weiß, wovon ich rede. Mein Aussierüde war auch so drauf wie deine Hündin. Ich dachte ich weiß schon alles, hatte Bücher gelesen und alles... aber im Endeffekt hatte ich nichts verstanden. Ich habe zum Glück die richtigen Leute getroffen, die mir geholfen haben. Dennoch hat es lange gedauert, bis ich und dieser Hund ein echtes Team wurden. Jahre!

    Du möchtest "einfach nur einen Hund, den du überall hin mitnehmen kannst". Wollte ich auch. Ich hatte ja keine Ahnung, wieviel Arbeit man dafür erstmal investieren muss. Vor allem bei der Rasse.

    Diese Falafelteile hab ich heute auch mitgenommen und hab sie in den Kartoffelsalat, der hier weiter vorne erwähnt wurde, mit reingeworfen :D
    Gewürzt hab ich noch zusätzlich mit Kreuzkümmel und außerdem kamen noch Artischockenherzen dran. Die Salatsoße (bei mir ohne Öl) sorgt dafür, dass die Falafel nicht mehr so trocken sind. Schmeckt echt gut!