Ich denke es kommt wohl darauf an, ob man generell einen Kinderwunsch hat oder nicht. Diesen absolut elementaren, aus dem Innersten heraus entstehenden Wunsch, sich fortzupflanzen, durch den Wechsel der Ernährungsform einfach so aufzugeben halte ich auch für absurd.
Wie schon gesagt, ich hatte nie das Bedürfnis und ich bin auch nicht jemand, der es ethisch unkorrekt findet, dass Menschen Nachkommen erzeugen. Das ist ja nun die Natur einer jeden Spezies.
Mir persönlich ist es einfach noch mehr (als eh schon) vergangen - ebenso wie alles, was mit dem Verzehr tierischer Lebensmittel zu tun hat. Da besteht vielleicht der Zusammenhang, wenn man so will. Ja, man kann sich ethisch korrekt fortpflanzen (wie das klingt... ihr wisst was ich meine), ich kann mich auch ethisch korrekt ernähren und konsumieren, ohne dass es streng vegan ist (bei bestimmten Lebensmitteln wie Eiern und Milch... ist das ja möglich, wenn man lange genug danach sucht!)
Oder ich habe das Bedürfnis, mit all dem nichts zu tun haben zu wollen und lasse es einfach ganz (was zwar Grenzen hat, denn 100% kann es ja nicht geben, ich meine aber vom Ansatz her). Kann man desillusioniert nennen, ist es sicher auch.