Beiträge von Gammur

    Bei einem herzkranken Hund, würde ich ihm selbst den minimalen Stress der Läufigkeit der hundedamen, nicht zumuten und ihm nicht bei dieser Läufigkeit, sondern der nächsten deiner Hündinnen, wenn er dann ein Jahr alt ist, einen Chip setzen lassen. Bei einem herzkranken Hund, ist risikovermeidung oberstes Gebot und Stress ist nunmal eine zusätzliche Belastung. Bei einem gesunden Rüden, würde ich abwarten, bei so einem Fall lieber Vorsicht, als Nachsicht.

    Auf längere Sicht, würde ich wenn Jamie erwachsen ist, das Risiko einer kastra op dann eingehen. Am besten wenn der Chip noch wirkt, dann ist die op noch kleiner, als beim Rüden eh schon.

    Bei einem herzkranken Hund, liegt eine medizinische Indikation vor zur Stress Vermeidung, um das Herz nicht unnötig zu belasten. Selbst mein absolut cooler, unkastrierten rüde, hat wenn die weiber hier läufig werden, etwas Stress. Er ist gesund, darum macht das nichts. Wäre er herzkrank, hätte ich ihn kastrieren lassen.

    Lg

    Wenn die Welpen nicht mehr können, machen wir einfach eine Pause. Dafür musste ich noch keinem Welpen Ruhe beibringen. Die sind dann Zuhause einfach müde und pennen.

    Ich hatte übrigens auch nie Probleme, wenn es dann mal Tage weniger Aktion gibt.
    Ich persönlich halte von dieser fünf Minuten Regel nichts. Aber das kann jeder machen wie er will.
    Ich halte auch von den meisten Welpenstunden nichts, aber auch das muss jeder selber entscheiden. Terrierwelpie lernt hier, Erwachsene Hunde werden nicht genervt, man hüpft nicht überdreht auf andere Hunde zu, benimmt sich anständig und fordert auch nicht ständig zum Spielen auf. Sie lernt ruhig neben anderen Hunden zu laufen und lernt gutes sozial und hundeverhalten.

    Ich setze da auf meine althunde. Eigentlich laufen Welpen bei mir nur mit. So lernen sie nebenher und schauen sich viel ab. Extra Training kommt dann später. Mir sind so grundlegende alltagsdinge einfach wichtiger, als das ich ein Trainings und sozialisierungsprogramm vom allerfeinsten abspule.

    Lg

    Hoerntand, ich dachte auch du hast eh zwei Hunde.

    Du hast auch kleinhunde. Ich schleppe keine Hunde durch die Gegend, die a) schwer sind und b) selber laufen wollen.

    Keiner meiner Welpen wollte beim gassi auf dem Arm getragen werden, wenn die rudelmitglieder weiter frei rumfegen und sie selber dürfen nicht.

    Und meinen althunden die Runden kürzen, weil ich einen Welpen angeschafft habe? Nein, das mache ich auch nicht.

    Somit laufen meine Welpen eben mit. Über Stock und Stein, Berg auf Berg ab, in ihrem Tempo und so wie sie wollen. Zum Joggen nehme ich meine Hunde so ab 6 Monaten mit, aber auch da dann im Freilauf. Ich jogge aber auch in einem Schneckentempo, wobei meine junghunde beim Tierarzt tatsächlich dadurch auffallen und ich drauf angesprochen werde, wie top die bemuskelt sind und wie schlank und gut proportioniert sie sind.

    Ich mache mit meinem Welpen aber z.b. Keine Wanderungen von sechs oder mehr Stunden. Zwei stündige Spaziergänge mache ich mit meinen Welpen aber durchaus. Wobei wenn sie 8 Wochen alt sind gehe ich meist nur eine Stunde am Stück. Aber wir jetzt mit 14-15 Wochen, da sind größere Runden drin.

    Lg

    Ach, mecker ist mir egal. Ich mache das so, wie sich das bei uns bewährt hat. Ich habe dann halt immer die top bemuskelten, schlanken und durchtrainierten Welpen und junghunde. Gelenkprobleme hatte deshalb noch keiner meiner Hunde.

    Dafür gehen meine Welpen höchstens mal 100 Meter an der Leine und besuchen keine Welpenstunden.

    Lg

    Aussies können eine Plage sein und viele haben einen an der Waffel. Die modewelle hat ihnen nicht gut getan. Ich kenne sicher an die 200 aussies, manche intensiv über viele Jahre, manche nur vom einmaligen treffen. Meine aussies gelten als unauffällig und brav. Da steckt aber viel Arbeit, Konsequenz und strenge drin. Nur mit nett sein, ist einem aussie nicht beizukommen.

    Ich verteufel die Rasse nicht, aber es sind eben keine bunten, aufgeplatzten sofakissen, die friedlich, freundlich durch die Gegend wackeln und unauffällig sind. Da steckt oft viel Arbeit oder frühkastrationen drin. Unkastrierte, Erwachsene aussierüden die älter als 3-4 Jahre sind, trifft man sogut wie nie und wenn dann mit Sicherungsmaßnahmen. Die Hündinnen sind teils einfacher.

    Beim aussie kann so viel sein, und so viel auch nicht. Zum hüten taugen die wenigsten in Deutschland wirklich und es ist oft besser, dass mit dem Vieh lieber zu lassen. Im hundesport sind aussies oft, die kläffenden, durch und hochgedrehten Viecher, die dann noch oft Stress und Hektik verbreiten, weil sie entweder geschlechtsgenossen, rudelfremde, oder Menschen zum kotzen finden. (Manchmal auch einfach alles in Kombi).

    Wach und schutztrieb und ressourcenverteidigung kann sein, ist wahrscheinlich und der aussie geht eben vorwärts und neigt dazu zu übertreiben.

    Ich liebe meine aussies. Es sind tolle unkomplizierte Hunde, die alles mitmachen, aber auch straff unter Kontrolle stehen. Reichst du denen den kleinen Finger, ist mindestens der Arm ab. Es sind bei guter Führung, tolle, geniale und etwas verrückte Hunde, die jedes Abenteuer mit ihrem Besitzer bestreiten und sich allem stellen, aber darum ist Kontrolle bei diesen Hunden auch alles.

    Lg