Beiträge von Gammur

    Meine Hunde lieben es sich flott, im Freilauf vorwärts zu bewegen. Ich habe ja Hütehunde, die zwar ein bisschen schnüffeln, aber viel lieber laufen. Berg rauf, Berg runter, über Stock und Stein, Abenteuer erleben und sich körperlich auspowern wollen und dürfen.

    Zwei hüten normalerweise regelmäßig, zur Zeit schaffe ich das zeitlich leider nicht, einer macht agi und ansonsten stromere ich jeden Tag mit befreundeten Hundehaltern, oder alleine mit meinen Hunden durch die Pampa. Schwimmen, laufen, schnüffeln, spielen und etwas Gehorsam. Im Sommer zwischen 2-3 Stunden jeden Tag. Dazu sind sie noch auf dem Grundstück und bewachen dieses.

    Hin und wieder schmeiße ich mal einen Ball oder setze mich auf die Wiese und knuddel die Viecher durch.

    Zuhause im Haus bemerkt man meine Hunde nicht. Die kommen Heim, knallen sich in irgendwelche Ecken und schlafen. Hin und wieder kommt mal einer, lässt sich knuddeln und geht dann wieder schlafen. Sie haben ihre Jobs, hobbies, ihre Freunde, die Möglichkeit sich frei über Kilometer zu bewegen, zu laufen und ich denke sie sind glücklich, zufrieden und ausgelastet.

    Lg

    Ja, klein Apps (Abby) ist jetzt erstmal wieder bei Chrissi.

    Wir hoffen jetzt morgen auf ein gutes Zuhause für sie. Drückt uns die Daumen.

    Mit der welsh Terrier Hündin geht es ganz ok. Sie ist ziemlich ruhig und ist von den fünf anderen Hunden etwas verschreckt, dabei tun ihr die alle nichts, sondern beachten sie noch nicht mal.

    Wir hatten vor allem Sorge, wegen meiner Reeba. Die kann eine biestige Ziege sein, wenn ihr ein Hund nicht passt. Hat aber alles gut geklappt. Hier gehen die letzten Monate ständig Gast und pflegehunde ein und aus und mittlerweile hat Reeba sich nach ein paar Tagen, noch mit jedem abgefunden. Aber die erste Zeit muss ich halt den Daumen drauf haben, sonst gibt es hier Stress.

    Reeba hat es nicht so gerne, wenn ihre Gruppe ständig durcheinander gebracht wird. Die aussies nehmen das stoisch hin, das kelpie braucht immer etwas, das zu akzeptieren.

    Lg

    Ich würde da auch für Distanz sorgen. Beide Hunde wirken auf mich angespannt und mit der Situation nicht glücklich bzw. irgendwie hilflos.

    Wir haben dann mal wieder einen neuen gasthund. Dieses Mal eine 10 jährige welsh Terrier Hündin. Klappt ganz gut bis jetzt. Sie knurrt immer mal wieder die anderen Hunde an und ist noch verunsichert. Zudem ist sie auch schon 10 Jahre alt und hat noch nie in einer hundegruppe gelebt. Mal schauen wie das wird. Und schon wieder ist es ein Terrier. :flucht:
    Wo mir die doch so liegen. :headbash: |)

    Lg

    Ganz ehrlich? Ich würde da nicht lange fackeln, würde den Welpen richtig hochheben und dann muss er da durch. Knurren, hin oder her, der Hund muss nunmal die Treppe rauf und bevor ich mich da auf eine Auseinandersetzung oder Diskussion mit meinem Welpen einlasse, irgendwelche umständlichen maulkorbaktionen und Trainingseinheiten starte, würde ich den Hund einfach kurz und schmerzlos und flott die Treppe tragen und zwar so, dass der Hund mich nicht beißen kann und das beißen würde ich ihm verbieten.

    Mir gefällt auch nicht alles, aber wenn der Welpe merkt, sein Getue bringt nichts, frustriert und verunsichert euch nicht, dann stellt er das schnell ein. Wenn er so Erfolg hat, wird er immer wieder auf diese Taktik zurück greifen um sich für ihn unangenehme Dinge vom Hals zu halten. Das Leben ist kein ponyhof, auch für kleine, mutige, toughe, nervzwergwelpen nicht.

    Ich hatte die letzten drei Wochen einen kleinen terrierwelpen hier, die war ständig der Meinung, sich durchsetzen zu wollen und hat dabei auch von den Zähnen Gebrauch machen wollen. Sie hat schnell gelernt, dass ich das unmöglich finde und hat sich dann gefügt. Irgendwann sogar recht freudig.
    Welpen probieren nunmal auch verschiedene Taktiken aus, wir Menschen dürfen uns nur nicht aus der Ruhe bringen lassen und müssen bestimmt, sicher und zuverlässig die Richtung vorgeben.

    Lg

    Ich finde deine Lösung auch klasse. Und ich kann dich so gut verstehen. Ich habe ja Hudson, meinen sargnagelhund, der eben auch einfach nicht richtig zu mir passt und daher weiß ich genau, dass man manchmal andere Wege finden muss.

    Hilft doch keinem, wenn Hund oder/und Halter nicht glücklich sind.
    Hudson und ich raufen uns immer wieder zusammen, aber einfach ist das nicht immer.

    Lg

    An Hudson

    - seine Freude bei allem
    - seine super souveräne Art mit allen anderen Hunden
    - seine Sozialkompetenz
    - seine Bereitschaft immer sein bestes zu geben und immer 100%
    - sein Wille immer alles richtig zu machen
    - seine Ausdauer und Zähigkeit
    - seine lebensbejahende Einstellung

    An June

    - das sie sich immer unter Kontrolle hat
    - ihre leichtführigkeit
    - sie macht einfach alles richtig
    - ihre ganze zurückhaltend, liebevolle Art und Weise
    - ihre Ruhe und konzentriertheit
    - ihre Gelassenheit und stille Freude
    - ihre Wachsamkeit
    - wie sehr sie ihr Rudel liebt


    An Reeba

    - ihre Unabhängigkeit
    - ihr Vertrauen mir gegenüber
    - ihre Lust am laufen
    - ihre Wildheit
    - ihre unfassbare Geschwindigkeit
    - ihr Arbeitseifer
    - ihre Verschlossenheit und Unnahbarkeit anderen Menschen gegenüber
    - wie sehr sie ihr Rudel liebt
    - ihre Art und ihr Wesen

    Jeder Hund ist so unterschiedlich, aber alle haben Dinge die ich sehr an ihnen Liebe und Dinge auf die ich verzichten könnte. Nur June, die ist der Perfektion in meinen Augen sehr nahe.

    Lg

    Musst du nicht, ich kann das sehr gut verstehen! Ich habe selber auch schon einen Hund abgegeben, weil es ihr jetzt besser geht als bei mir. Und dazu stehst du und ich habe mir danach auch wieder einen anderen Hund geholt. Ich bin nur mir, den neuen Besitzern und dem Hund Rechenschaft schuldig und genauso ist das bei dir auch. @hoerntand

    Lg

    Wir haben es gestern mit der ganzen hundegruppe versucht im Freilauf durch den Wald. Entschieden haben eigentlich immer die beiden "ranghöchsten" der hundetruppe. Die beiden haben sich auch durch Blicke abgesprochen. Die anderen vier Hunde sind denen gefolgt. Schnüffeln, rennen, spielen. Zum Schluss haben wir Menschen dann entschieden, wir wollten nach zwei Stunden dann doch wieder bei den Autos landen.

    Lg

    Reg dich nicht auf. Ich kann dich gut verstehen @Ella1
    Und ich würde es genauso machen. Selbst wenn Jamie einzelhund wäre, oder nur mit Rüden Leben würde, würde ich ihn kastrieren lassen. Er ist schwer herzkrank, da gilt es jeden Stress zu vermeiden und da ist eine kastration angezeigt.

    Und ich weiß wie schwierig es ist für einen kranken hund die passenden Menschen zu finden. Schon für gesunde Hunde ist es nicht einfach die passenden zu finden, für kranke, behinderte oder schwierige oft noch viel, viel schwieriger.

    Ich wünsche euch und vor allem Jamie das beste und denke vor allem mehrhundehalter können deine denke gut verstehen und nachvollziehen.

    Ich finde es sehr verantwortungsbewusst, dass du eine kranke nachzucht behältst und dir deiner Verantwortung voll bewusst bist.

    Lg